creditshelf mit erneuter Steigerung

Dr. Tim Thabe, CEO von creditshelf / Foto: © credithself

Sowohl beim Umsatz als auch beim Kreditvolumen hat creditshelf deutlich zugelegt. Jedoch sind auch die Aufwendungen deutlich gestiegen und belasten den Gewinn.

Auch im dritten Quartal hat creditshelf seinen Wachstumskurs fortgesetzt. So erzielt der digitale Mittelstandsfinanzierer in den ersten neun Monaten 2018 Umsatzerlöse von 1,5 Mio. Euro, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum, als 700.000 Euro umgesetzt wurden. Genau wie der Umsatz hat sich auch das vermittelte Kreditvolumen deutlich erhöht: Lag dieses zwischen Januar und September 2017 noch bei 15,4 Mio. Euro, wurden in diesem Jahr schon Kredite in Höhe von 30 Mio. Euro vermittelt.

Bis Ende September verzeichnete das Frankfurter Unternehmen Kreditanfragen in Höhe von 750,6 Mio. Euro, mehr als doppelt so viel wie noch im Vorjahreszeitraum. Insgesamt hat creditshelf seit der Unternehmensgründung 2015 bis zum Ende des dritten Quartals dieses Jahres Kreditanfragen in Höhe von 1,4 Mrd. Euro erhalten.

Zum positiven Verlauf dieses Jahres hat auch beigetragen, dass im September mit bislang 4,75 Mio. Euro die größte digitale KMU-Finanzierung arrangiert werden konnte (finanzwelt berichtete).

Trotz der positiven Zahlen lag das EBIT in den ersten neun Monaten 2018 mit minus 4,5 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von minus 700.00 Euro. creditshelf hat diese Entwicklung allerdings erwartet und führt diese auf die gestiegenen Personalkosten und die gestiegenen sonstigen Aufwendung zurück. Schlugen die Personalkosten im Vorjahreszeitraum noch mit 800.000 Euro zu Buche, waren es in diesem Jahr bereits 3,1 Mio. Euro. Die Aufwendungen für Marketingmaßnahmen zur Bekanntmachung der Marke sowie die operativen Kosten nach dem Börsengang (finanzwelt berichtete) lagen mit 3,4 Mio. Euro fast vier Mal so hoch wie im Vorjahreszeitraum (900.000 Euro).

„Wir blicken auf ein intensives und erfolgreiches drittes Quartal zurück. Das Potenzial des dynamisch wachsenden Markts für digitale Mittelstandsfinanzierung konnten wir auch im dritten Quartal 2018 konsequent nutzen. Gleichzeitig investieren wir stetig in die Verbesserung unserer Software, die Etablierung von Bankkooperationen und die Erweiterung unseres Produktportfolios. Dabei haben wir unser Ziel, mittelfristig pro Jahr Kredite in Höhe von 500 Mio. Euro finanzieren zu können, fest im Blick“, so Dr. Tim Thabe, CEO von creditshelf, über die bisherige Unternehmensentwicklung.  (ahu)

www.creditshelf.com