Cleverer Trend: kaufen statt mieten

Sebastian Reccius, Vorstandsmitglied der DI Deutschland.Immobilien AG / Foto: © DI Deutschland.Immobilien AG

„Die durchschnittliche Warmmiete für ein unmöbliertes WG-Zimmer ist von 2012 bis 2018 von 287 auf 372 Euro pro Monat gestiegen, was einem Plus von knapp 30 Prozent entspricht. Als Spitzenreiter setzen sich Großstädte wie München, Berlin, Stuttgart und Passau durch. Daraus folgt vor allem eine hohe finanzielle Belastung für Studenten, die ohnehin ein meist geringes Einkommen besitzen. Oft sind Suchende gezwungen, in einen Vorort zu ziehen und einen längeren Fahrweg auf sich zu nehmen oder sich notgedrungen für einen anderen Studienort mit niedrigeren Mieten zu entscheiden. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass der Bedarf an kleinen, bezahlbaren und hochwertigen möblierten Wohneinheiten, den sogenannten Mikro- oder Studentenimmobilien, stetig wächst. Gründe hierfür sind die steigende Zahl der Studenten und der damit verbundene Wohnungsmangel in den Städten sowie der Trend der Urbanisierung und die wachsende Zahl der Single-Haushalte. Dabei übersteigt die Nachfrage nach solchen Objekten das Angebot bei Weitem. Mit dem Kauf einer solchen Immobilie erhalten Anleger durch dieses Missverhältnis die Chance, ihr Geld zukunftsorientiert und nachhaltig anzulegen.

Bei Studentenimmobilien handelt es sich um hochrentable Investments, da sie in der Regel höhere Mieten pro Quadratmeter einbringen als klassische Eigentumswohnungen. Somit profitieren Investitionswillige von deutlich höheren Mietzinsen. Aufgrund aktuell niedriger Zinsen und der vergleichsweise geringen Investitionssummen eignen sich Studentenappartements besonders für junge Anleger, die sich für einen schnellen und vor allem sicheren Vermögensaufbau interessieren. Da sich diese Immobilien zur Weitervermietung eignen, besteht keine Ortsgebundenheit für den Investor. Dies ist besonders für Studenten von Interesse, die zu Anfang ihres Studiums oft noch nicht genau wissen, wohin es in ihrem Leben gehen soll. Aus Gründen der Diversifikation lohnt es sich aber auch für erfahrene Kapitalanleger, über diesen Immobilientrend nachzudenken. Es besteht ebenso die Möglichkeit, dass sich ein professioneller Verwalter um das Gebäude- und Mietmanagement kümmert, dadurch entfällt für die Anleger weitestgehend der Verwaltungsaufwand – ein besonderer Vorteil für Studenten, da sie sich so vollkommen auf ihr Studium konzentrieren können.

Der Trend der Urbanisierung wird sich in den nächsten Jahren verstärken. Dies gewährleistet eine hohe Nachfrage nach kleinen, bezahlbaren und attraktiven Wohneinheiten und eine langfristig gesicherte Vermietbarkeit. Aufgrund ihrer Funktionalität gelten Studentenappartements als der Immobilientrend der Zukunft. Sie stehen für moderne Architektur und Wohnkomfort mit funktionellen Raumkonzepten bei kleiner Größe. Als möblierte oder teilmöblierte Wohnungen mit meist weniger als 30 Quadratmetern sind die Appartements zudem meist modern gestaltet. Darüber hinaus ist es möglich, sie je nach Belieben mit aktueller Kommunikationstechnik auszustatten. Besonders attraktiv für Privatanleger, insbesondere Studenten, ist die vergleichsweise geringe Investitionshöhe. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass die KfW-Förderung je nach Art des Objekts den Erwerb einer Immobilie mit einem Darlehen unterstützt, was solche Appartements noch erschwinglicher macht. Basierend auf einer gründlichen Standortanalyse und Bedarfsprüfung bietet das Studentenappartement eine hohe Sicherheit für Anleger.“

Extpertentipp von Sebastian Reccius,
Vorstandsmitglied DI Deutschland.Immobilien AG