China baut wirtschaftliche Position aus

Der aktuelle Report der Ökonomen von Euler Hermes sieht China im Aufwind. In der Studie werden aber auch drei Herausforderungen für China kritisch untersucht.

2014-10-20 (fw/db) Die aktuelle Studie des global tätigen Kreditversicherers Euler Hermes SA zu chinesischen Exporten in 2014 bis 2015 ist erschienen. Die Ökonomen des Kreditspezialisten prognostizieren, dass die chinesischen Exporte im Zeitrahmen von 2014 bis 2015 um weitere 300 Milliarden auf insgesamt 2,5 Billionen US-Dollar ansteigen werden.

Die Nachfrage komme vor allem aus den USA und aus Asien. Die größten Gewinne realisieren die Chinesen dabei in der Elektronikindustrie, mit einem Zuwachs von 88 Milliarden US-Dollar, in der Textilbranche mit einem Plus von 50 Milliarden amerikanischen Dollar sowie im Maschinenbau, wo ein Zuwachs um 36 Milliarden Dollar erwartet wird.

Die Produktqualität der Chinesen verbessere sich weiter durch permanente Verbesserungen bei der Innovationskraft. Zudem begünstigen bessere Finanzierungsbedingungen und weiter sinkende Handelsbarrieren das Wachstum, sowohl innerhalb Chinas als auch auf globaler Ebene durch entsprechende Handelsabkommen oder Freihandelszonen.

Drei Risiken sehen die Ökonomen und Experten von Euler Hermes für den chinesischen Markt. Die Volatilität der chinesischen Währung, die zunehmende Konkurrenz aus anderen asiatischen Ländern und die schwierigen Zahlungsbedingungen von und für Haupthandelspartner.

Dietmar Braun

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Download aktuelle China-Studie Euler Hermes (in englischer Sprache)