Catella stellt Weichen für “Living Lyon”

So soll das Bauprojekt "Living Lyon" nach seiner Fertigstellung aussehen ©Catella

Catella hat den Bauantrag für das Projekt “Living Lyon” in Frankfurt eingereicht. Damit soll in der ehemaligen Bürostadt Niederrad nachhaltiges Wohnen ermöglicht werden.

Der Stadtumbau in der ehemaligen Bürostadt Niederrad in Frankfurt schreitet voran und nunmehr entstehen dort nicht nur Mikroapartments sondern auch klassische Wohnungen. Catella Project Management hat parallel zum soeben beschlossenen Bebauungsplan den Bauantrag für das Projekt “Living Lyon” eingereicht. Bereits im Januar 2015 hat Catella die Immobilie der ver.di-Vermögensverwaltung erworben und lange auf den Bebauunsplan gewartet. Das alte Bürogebäude der Postgewerkschaft war entmietet und sollte einer neuen Nutzung zugeführt werden. Günter Haardt, Sprecher der Geschäftsführung der ver.di – Vermögensverwaltung freut sich: “Toll, dass unsere alte Liegenschaft genutzt wird, um im angespannten Wohnungsmarkt für etwas Entlastung zu sorgen. Mit Catella haben wir offenbar den richtigen Erwerber gefunden, der auch die hier notwendige Geduld mitgebracht hat.”

Catella hat bereits für seine Anleger den ersten Wohnturm in der Bürostadt gesichert. Außerdem wird bald der Bau eines Wohnensemble mit ca. 250 Wohnungen starten, in denen ca. 400 Menschen leben sollen. In dem 9.500 m² umfassenden Neubau wird eine Carsharing-Station integriert, die einen Beitrag zur infrastrukturellen Fortentwicklung des Gebietes leisten soll.

Mike Josef, neuer Frankfurter Planungsdezernent, hat sich für ein schnelle Vorrangehen des Projektes eingesetzt. Nachdem jetzt die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umstrukturierung des gesamten Areals vorliegen, kann der Wandel von der monostrukturell genutzten Bürostadt zu einem lebendigen gemischt-genutzten Stadtquartier zügig vonstattengehen“, sagt Josef. „Ich freue mich sehr, dass nun auch verstärkt normale Wohnungen und nicht ausschließlich kleine Apartments entstehen. Denn damit ist sichergestellt, dass wir neben der Nutzungsmischung auch einer vernünftige soziale Durchmischung bekommen.“

 

Für Klaus Franken, CEO von Catella Project Management, besteht im Lyoner Viertel, wie er die ehemalige Bürostadt gerne nennt, Potential für nachhaltiges Investment. “Jeweils nur 5 Minuten ins Bankenviertel oder zum Flughafen, den Stadtwald gleich nebenan – der Nutzwert der Lage ist höher als viele zunächst vermuten. In 5 Jahren ist das Lyoner Viertel hipp” so Franken.

Ähnlich äußert sich Dr. David Roitmann von der Standortinitiative SINN: “Attraktive Arbeitsplätze, moderne Wohnungen, ein neu organsierter öffentlicher Raum, eine Quartiersmitte und eine neue Schule sind die Voraussetzungen für ein neues lebendiges Quartier, von denen alle Bevölkerungsgruppen profitieren sollen.“ (ah)

www.catella.com