Buss Capital: Startschuss für Container-Direktinvestment

(fw/kb) Vorgesehen ist, dass Anleger 20-Fuß-Standardcontainer von einem Unternehmen der Buss-Capital-Gruppe in Singapur kaufen. Durch die Vermietung der Container sollen die Käufer regelmäßige Einnahmen erzielen, ehe sie am Ende ein Rückkaufangebot erhalten. Die Vertragslaufzeit des "Buss Container 22" liegt bei sechs Jahren, die Rendite wird mit rund 6,1 Prozent vor Steuern prognostiziert. Der Kaufpreis für einen fabrikneuen Container liegt bei rund 2.500 US-Dollar. Die Mindestabnahme beträgt vier Container.

Bislang hat Buss Capital nach eigenen Angaben 32 Publikumsfonds und Privatplatzierungen aufgelegt, in die 33.000 Anleger 820 Millionen Euro investiert haben. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 2,3 Milliarden Euro.

www.buss-capital.de

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Prasnow und Burmester verlassen efonds Solutions

(fw/kb) Stephanie Klomp, seit 2008 Vorstand bei eFonds Solutions, verantwortet ab sofort alle Vorstandsbereiche. Zu ihrem Team gehören Jürgen Singer, zuständig für den b2b-Vertrieb, Markus Riegel für Fondsdaten/Produktmanagement und Keith Adeney für Plattformentwicklungen und -betrieb.

Die eFonds Group agiert als B2B-Vertrieb von geschlossenen Fonds, erlaubt freien Beratern die KWG-konforme Anlageberatung mit dem Vertrieb von Wertpapieren und betreibt individuelle Transaktions- und Serviceplattformen für institutionelle Kunden.

www.efonds.com

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ZBI will neues Recht vermitteln

(fw/kb) Die ZBI-Akademie hat den Auftrag, die Vertriebspartner durch ein exklusives Seminarangebot zu unterstützen. Das Unternehmen startet dieses Angebot anlässlich der jetzt geltenden Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) mit dem "ZBI Info Forum 2013". Darin will ZBI die vertriebsorientierte Umsetzung der neuen Regularien vermitteln. Diese sollen gemeinsam mit den Vertriebspartnern in einem Arbeitskreis erstellt werden, der sich aus der Teilnahme an einer Onlinekonferenz und einer Präsenzveranstaltung zusammensetzt.

Derzeit verwaltet ZBI nach eigenen Angaben rund 17.000 Wohnungen. Das gesamte Investitionsvolumen der Fonds liegt bei rund 1,5 Milliarden Euro.

www.zbi-ag.de

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AHS plant Übernahme von zwei Schiffen

(fw/kb) AHS verhandelt derzeit die Übernahme von zwei weiteren Schiffen, die in der aktuellen Situation leistungsgestört sind. Durch den Wechsel von Management und Finanzierungsstruktur sollen die Schiffe wieder Renditen für die Anleger erwirtschaften. Dabei will AHS ein Schiffsinvestment als Eigenkapitalfonds strukturieren. Das andere Konzept sieht bei der späteren Fondsliquidation die Rückführung des Eigenkapitals in Vorrangstellung vor dem Fremdkapital der Bank vor. Daneben sind für die Assetklassen Immobilien und Private Equity ebenfalls weitere Fonds geplant.

AHS wurde im März 2009 gegründet. Das Unternehmen emittiert seine Beteiligungsangebote unter dem Produktlabel "ZOS" ("Zweitmarkt-Opportunitäts-Strategien").

www.ahs-fondskonzepte.de

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„Wenig Grund zur Freude!“

Angesichts zu geringer Einnahmen aus Fracht- und Charterraten, sinkender Schiffswerte und steigender Betriebskosten erwarteten die Teilnehmer eine steigende Zahl von Insolvenzen bei Ein-Schiff-Gesellschaften. Das Emissionsvolumen von Schiffsfonds ist laut Scope Analysis im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 70 % von 370 auf 113 Mio. Euro zurückgegangen. Dies stellt einen Einbruch um rund 90 % gegenüber 2008 dar. Mitten in dieser Krise legt die Oltmann Gruppe jetzt ein weiteres antizyklisches Beteiligungsangebot auf – das insgesamt zehnte seit dem Jahr 2000. finanzwelt sprach mit André Tonn, Geschäftsführer Oltmann Gruppe, über die Zukunft der Schifffahrtsmärkte und den neuen Schiffsfonds des Unternehmens.
finanzwelt:
In einem Schreiben an den Verband deutscher Reeder (VdR) hat Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler die Forderung zurückgewiesen, über die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Überbrückungskredite oder komplette Schiffsfinanzierungen zu gewähren. Wie bewerten Sie das?

Tonn: Wir wissen aus unseren Gesprächen mit den schiffsfinanzierenden Banken, dass es dort erhebliche Kreditvolumenprobleme gibt. Der Vorschlag des VdR zur Finanzierungsbeteiligung der KfW bei Schiffskrediten ist aus unserer Sicht ein wertvoller Baustein zur Abmilderung der Finanzierungsengpässe in der Schifffahrtskrise. Unseres Erachtens würde dadurch der Druck bei den Banken erheblich abnehmen, Schiffe vorschnell unter Wert an – vor allem ausländische – Reedereien zu verkaufen.

finanzwelt: Der Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch rechnet mit einer Verbesserung der Marktsituation erst 2015. Wann wird die Schiffsbranche die gegenwärtige Talsohle durchschritten haben?

Tonn: Prognosen sind stets schwierig. Die Erholung der Schifffahrtsmärkte ist von mehreren Faktoren abhängig. Wenn man aber die reinen Schifffahrtsthemen betrachtet, d. h. Überbauung und Finanzierung, scheint die Aussage, dass erst 2015 eine Erholung einsetzen wird, für die großen Schiffe durchaus plausibel. Für die kleineren Schiffe wie Container-Feeder und General-Cargo sehen wir aber eine deutlich frühere Erholung, eventuell schon ab Mitte 2013. In einigen Marktsegmenten wie Mehrzweckfrachter und Schwergutschiffe sehen wir den leichten Ratenabschwung, der nicht ansatzweisemit der Dramatik bei großen Schiffen vergleichbar ist, ebenfalls bereits 2013 wieder in eine Steigerung umschwenken.

finanzwelt: Einige Reeder gehen davon aus, dass es mittelfristig sogar wieder zu einer Tonnageknappheit kommen wird. Stimmen Sie dieser Erwartung zu?

Tonn: Auch hier ist nach einzelnen Marktsegmenten und Größenklassen zu differenzieren. Für Feederschiffe erwarten wir schon kurz- bis mittelfristig Tonnageknappheit, da die Flotte schrumpft. In anderen Segmenten wird das länger dauern, falls es überhaupt dazu kommen sollte. Bei Großcontainerschiffen ist eine Tonnageknappheit auf absehbare Zeit unwahrscheinlich.

finanzwelt: Hans-Jürgen Wömpener, Inhaber des gleichnamigen Finanzdienstleistungsunternehmens, sagte auf dem „Hansa"-Forum, dass Schiffsfonds bei Anlegern noch für vier bis fünf Jahre „verbrannt" sind. Teilen Sie diese Einschätzung?

Tonn: Schiffsfonds stehen derzeit sicherlich nicht im Fokus der Investoren, insbesondere Containerschiffsfonds, da es zahlreiche Sanierungsfälle gibt und Anleger momentan wenig Grund zur Freude haben. In aussichtsreichen Nischensegmenten wie Schwergutschiffen oder bei antizyklischen Strategien kann man Anlegern mit guten Argumenten darlegen, dass jetzt ein guter Investitionszeitpunkt ist.

finanzwelt: Sie haben im Dezember einen neuen Schiffsfonds angekündigt. Mit welchen Konzepten können Vertriebe und Anleger wieder für dieses Asset gewonnen werden?

Tonn: Unsere neueste Schiffsbeteiligung „Eigenkapitalkonzept3" ist als Ergebnis aus vielen Gesprächen mit Anlegern entstanden. Es handelt sich um einen bankenfreien Eigenkapitalfonds. Das ist der erste wichtige Punkt. Zahlreiche Anleger, insbesondere von Containerschiffsfonds, haben die Erfahrung gemacht, dass die finanzierenden Banken sich aus dem Investment zurückziehen wollen. Dies ist bei einem reinen Eigenkapitalfonds ausgeschlossen. Der zweite wichtige Punkt ist die antizyklische Investitionsstrategie: Gebrauchte Schiffe lassen sich aktuell deutlich unter ihrem Wert ankaufen, in besonderen Fällen sogar fast auf Schrottpreisniveau. In schwierigen Marktphasen bietet ein solcher antizyklischer Fonds große Chancen. Wir werden aber auch weiter klassische Schiffsfonds in aussichtsreichen Nischensegmenten anbieten.

finanzwelt: Erwarten Sie, dass sich die deutschen Banken dauerhaft aus der Schiffsfinanzierung zurückziehen werden?

Tonn: Einige Banken haben sich bereits zurückgezogen bzw. ihre Engagements reduziert, was wir bedauern. Andere Banken stehen zur Schifffahrt und bieten weiterhin Finanzierungen, darunter auch die Banken, mit denen wir kooperieren. Dennoch ist ein bankenfreies Angebot eine gute Alternative mit weniger Risiken.

finanzwelt: Wie haben Vertriebe und Anleger auf den neuen Schiffsfonds reagiert?

Tonn: Der Fonds startet in Kürze und stößt bereits jetzt auf reges Interesse, da dies ein antizyklischer Fonds ist, der von den aktuell enorm günstigen Kaufpreisen profitieren kann. Dies ist aus unserer Sicht eine Jahrhundertchance. Antizyklische Investitionen gehören zu den erfolgreichsten Anlagestrategien überhaupt. Auch der Eigenkapitalaspekt wird positiv aufgenommen, da er bei Schiffsinvestments einmalig ist und die Fremdfinanzierungsrisiken ausschaltet, die viele Anleger gern vermeiden wollen.

(Das Gespräch führte Kim Brodtmann)
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Aquila Capital: Agrarfonds geschlossen

(fw/kb) Der "Agrar Invest IV" soll schwerpunktmäßig in neuseeländische Schaffarmen investieren. Die erste Farm wurde vorbehaltlich der Zustimmung des Overseas Investment Office (OIO) bereits erworben. Bei einer Laufzeit von 7,5 Jahren prognostiziert Aquila Capital einen Gesamtmittelrückfluss von rund 168 Prozent vor Abgeltungsteuer.

Aquila Capital ist auf alternative und nicht-traditionelle Investments spezialisiert. Das Unternehmen verwaltet nach eigenen Angaben Anlegergelder in Höhe von über 3,8 Milliarden Euro.

www.aquila-capital.de

Canada Gold Trust und Clean Planet setzen auf Kompetenz von Thomas Stumpf

(fw/ah) Canada Gold Trust hat derzeit ihren zweiten Fonds in der Platzierung, der in den Abbau und die Gewinnung von Gold im kanadischen Cariboo District investiert. Clean Planet wird in Kürze mit dem ersten Fonds "Bamboo Energy" starten, der auf den Anbau von schnell wachsendem Bambus in den Cocolate Hills auf den Philippinen setzt. Hier kann Thomas Stumpf seinen Erfahrungsschatz und seine Kompetenz, gepaart mit einem exzellenten Netzwerk, ausspielen. Der diplomierte Diplomkaufmann war zunächst in der Vermögensberatung und Betreuung vermögender Privatkunden tätig. Seine Kontakte in den freien Kapitalanlagevertrieb sowie den Sparkassen- und Raiffeisenbankenvertrieb baute er unter anderem durch seine Vertriebsleitertätigkeit bei der BRENNEISEN Capital AG sowie der demark AG aus. Zuletzt war Stumpf Geschäftsführer, bzw. verantwortlich für die Vertriebssteuerung und -leitung sowie Kundengewinnung bei zwei renommierten Emissionshäusern von geschlossenen Fonds.

www.canadagold.de

Dritter Holland-Fonds von Hannover Leasing

(fw/kb) Der Fonds investiert in einen 2010 fertiggestellten Büroneubau in Rotterdam. Das Gebäude ist für 15 Jahre an das kommunale Unternehmen Rotterdamse Elektrische Tram (RET) vermietet.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Fonds beläuft sich auf 40,1 Millionen Euro. Anleger können sich mit mindestens 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio beteiligen. Die prognostizierten Ausschüttungen betragen sechs Prozent p. a. Einschließlich einer angenommenen Schlusszahlung in Höhe von rund 110,8 Prozent im Jahr 2022 ergibt sich eine prognostizierte kumulierte Gesamtauszahlung in Höhe von rund 173,8 Prozent des eingesetzten Kommanditkapitals ohne Agio vor Steuern.

Nach Angaben von Hannover Leasing haben mehr als 62.500 private und institutionelle Investoren rund neun Milliarden Euro Eigenkapital in die geschlossenen Fonds der Unternehmensgruppe investiert.

www.hannover-leasing.de

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Fidura: Portfoliounternehmen steigern Umsätze

(fw/kb) Die Portfoliounternehmen verbuchten demnach wie in den Vorjahren Umsatzsteigerungen zwischen 30 und 100 Prozent. Im Juli 2011 veräußerten die Private-Equity-Fonds nach weniger als vier Jahren Haltedauer ihre Anteile an dem Grazer Portfoliounternehmen Sensor Dynamics. Laut Fidura erzielten die zwei an dem Unternehmen beteiligten Fonds durch diese Transaktion zweistellige Renditen.

Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht (BaFin) bereits genehmigte vierte Fonds soll nach der Sommerpause in den Vertrieb starten. Zudem prüft Fidura nach eigenen Angaben Investitionen in den Branchen Medizin- und Mikrosystemtechnik.

"Wir sind mit den Entwicklungen mehr als zufrieden", sagte Klaus Ragotzky, Gründer und Geschäftsführer des Emissionshauses. "Wir haben alle Ziele erreicht. Das gilt für die Entwicklung unserer Beteiligungen ebenso wie für die im Rahmen der optionalen Kapitalabsicherungsstrategie eingesetzten Versicherungen."

Fidura wurde 2001 als unabhängiges Beratungs- und Emissionshaus für Private Equity gegründet.

www.fidura.de

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Deutsche AIFM-Umsetzung gestartet

(fw/kb) "Nach der Neuordnung des Vertriebs geschlossener Fonds durch das am 1. Juni 2012 in Kraft getretene Vermögensanlagenrecht folgt nun eines unserer Kernanliegen - die Regulierung der Anbieter geschlossener Fonds. Die Umsetzung der AIFM-Richtlinie ist damit der letzte Baustein einer umfassenden Regulierung geschlossener Fonds in Deutschland und bringt sie mit anderen Kapitalanlagen auf Augenhöhe", sagte VGF-Hauptgeschäftsführer Eric Romba. Der Verband will den 545-seitigen Diskussionsentwurf genau prüfen und inhaltlich Stellung dazu nehmen. Die Richtlinie muss bis Juli 2013 in deutsches Recht umgesetzt werden.

Derzeit vertritt der VGF insgesamt 59 Mitglieder, darunter 39 Anbieter geschlossener Fonds und 20 Fördermitglieder. Die im Verband organisierten Anbieter verwalten zusammen ein Investitionsvolumen von rund 140 Milliarden Euro.

www.vgf-online.de