Innenstadt-Entwicklung in Mülheim

Patrizia Grundinvest bringt Publikumsfonds mit gemischt genutzter Immobilie. Die letzte Zeche ist dicht, der Dienstleistungssektor hat die Schwerindustrie längst abgelöst. Dennoch erschließt sich das Ruhrgebiet als Immobilien-Standort vielen Investoren noch immer nicht auf den ersten...

Leonidas: Photovoltaik-Investment erstmals als Darlehen

(fw/kb) Zum ersten Mal wählt Leonidas für ein Investment die Struktur eines Darlehens. Anleger sollen einen festen Zinssatz in Höhe von 6,5 Prozent pro Jahr über die Laufzeit von rund acht Jahren erhalten. Das Volumen des Investments ist auf 5,9 Millionen Euro begrenzt. Die Mindestanlagesumme beträgt 5.000 Euro. Die Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,4 Megawatt-Peak (MWp) sind seit dem Jahr 2012 ans Stromnetz angeschlossen.

Leonidas Associates ist auf die Konzeption nachhaltiger Kapitalanlagen im Bereich Umwelt spezialisiert.

www.leonid-as.com

IMMAC goes Ireland

Grünes Licht für die grüne Insel: Anfang letzter Woche hat die BaFin dem ersten Publikums AIF von IMMAC für den Vertrieb frei gegeben, der in Irland investiert. Für die Anleger gibt es eine Neuerung. Der...

INP: Neue Pflegeimmobilie im Portfolio

(fw/kb) Das „Kursana Domizil Aalen" verfügt über 131 Pflegeplätze, darunter 95 Einzel- und 18 Doppelzimmer. Die Mietlaufzeit ist bis zum 30. Juni 2027 plus einer Fünf-Jahres-Verlängerungsoption fixiert. Ergänzt wird der Pflegebetrieb, der rund 81 % Mietanteil an den gesamten Mieteinnahmen ausmacht, um ein Intersport Fachgeschäft und eine Filiale des Telekommunikationsunternehmens sdt.net, die 18 Prozent bzw. ein Prozent Anteil zum Mietgesamtertrag beitragen. Der Fonds hat ein Volumen von 13,8 Millionen Euro, bei einem Eigenkapitalanteil von 6,5 Millionen Euro. Er läuft voraussichtlich bis 31. März 2027. Die prognostizierten monatlichen Auszahlungen beginnen mit 6,5 % p. a. Eine Beteiligung ist ab 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio möglich.

INP ist ein unabhängiges, nicht börsennotiertes Unternehmen und seit Gründung im Jahr 2005 als Anbieter alternativer Investments und als Asset Manager im Bereich Sozialimmobilien tätig.

www.inp-invest.de

Branchenrisiken steigen weltweit, jede vierte Branche ist risikoanfällig

  • Merklich verschlechterte Zahlungsmoral 2015 insbesondere im Metallsektor, Maschinen- und Anlagenbau; Pharma und IT-Services hingegen mit positiven Signalen

  • Stärkster Anstieg der Risiken zum Jahresende 2015 in Lateinamerika, den Golfstaaten und Russland; Europa ist die einzige Weltregion, die eine leichte Verbesserung vorzuweisen hat

(fw) 2016 wird für Unternehmen in zahlreichen Branchen hart werden, so die Analyse des weltweit führenden Kreditversicherers Euler Hermes. Die aktuelle Studie „Let the Sector Games begin“ untersucht die kurz- und langfristigen Herausforderungen in rund 1.300 Einzelbranchen weltweit und inwiefern sich Branchenrisiken verändern. Zum Jahresende 2015 sind Risiken nochmals erheblich angestiegen. Die einzelnen Sektoren stehen jedoch vor unterschiedlichen Hindernissen und müssen sich in verschiedenen Disziplinen ihrem Wettkampf stellen: vom Triathlon über Marathon, Synchronschwimmen, Hürdenlauf, Geräteturnen, Fechten, Hochsprung und Wrestling.

So sehen Sieger aus: 5 Eigenschaften, die ein
Unternehmen für den Wettkampf 2016 braucht


„Fünf Eigenschaften sind für Unternehmen entscheidend, um sich im schwierigen Wettkampf 2016 zu behaupten“, sagte Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Widerstandsfähigkeit gegenüber langfristig niedrigen Rohstoffpreisen ist dabei ebenso wichtig wie die Genauigkeit bei der Auswahl und Ausrichtung auf die jeweiligen Zielmärkte angesichts der Turbulenzen in China, Brasilien und Russland. Finanzielle Stärke und eine entsprechende Absicherung benötigen Firmen angesichts der steigenden Verschuldung von Unternehmen sowie einem erhöhten Forderungsausfallrisiko. Aber auch die Schnelligkeit bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Abfederung von Marktschwankungen spielt eine große Rolle. Zu guter Letzt brauchen Unternehmen die notwendige Agilität, um sich trotz der bevorstehenden Welle von Fusionen und Unternehmensaufkäufen und des steigenden Preisdrucks zu behaupten.“

Kühler Kopf gefragt: zum Jahresstart 2016
bewegt sich jede 4. Branche auf schwierigem Terrain


Die Euler Hermes Volkswirte haben 2015 insgesamt 148 Branchen aufgrund steigender Risiken in ihrer Bewertung herabgestuft – dem gegenüber standen gerade einmal 76 Hochstufungen bei verbesserter Lage.

„Zum Jahresstart 2016 bewegt sich jede vierte Branche auf schwierigem Terrain“, sagte Ludovic Subran, Chefvolkswirt der Euler Hermes Gruppe. „Das bedeutet, sie sind entweder bereits stark gefährdet oder sie weisen erhebliche Risiken auf und sind anfällig für wirtschaftliche Turbulenzen. Manager müssen also in den kommenden Monaten einen kühlen Kopf bewahren nach dem durch die Volatilität der Finanzmärkte verursachten Adrenalinschub, den steigenden Exportrisiken durch wachsende Insolvenzzahlen und einer vielerorts sinkenden Zahlungsmoral.“

Die Herausforderungen variieren von Branche zu Branche.

Grafik 5 Herausforderungen Branchenrisiko 1
Triathlon in der Metallbranche, Wrestling im
Einzelhandel, „Luxusprobleme“ in Pharmaindustrie


„Die Metallbranche muss sich im Triathlon aus Nachfrage, Preisen und Verschuldung messen“, sagte Subran. „Der Energiesektor tritt im Marathon der niedrigen Ölpreise an, der Bausektor im (Un-)Synchron-schwimmen in den verschiedenen Ländern und der Maschinenbau im Hürden- oder Hindernislauf. Der Transportsektor zeigt beim Geräteturnen seine Künste beim Spagat zwischen Luftfracht, Straßenverkehr und Seetransport und der Einzelhandel kämpft beim Wrestling um Margen und Profite. Der IT-Dienstleistungssektor darf die eigene Deckung nicht vernachlässigen beim Fechtkampf gegen die Konkurrenz. Im Gegensatz dazu hat die Pharmabranche fast ein Luxusproblem und muss bei den Gewinnen den eigenen Hochsprung-Rekord brechen.“

Euler Hermes hat mit seinem Ansatz der Branchenrisikoanalyse fünf makroökonomische Herausforderungen ermittelt, denen sich Unternehmen 2016 stellen müssen.

  1. Lang anhaltend niedrige Rohstoffpreise

    Euler Hermes prognostiziert, dass die niedrigen Ölpreise zu einer Abschwächung der ölbezogenen Investitionstätigkeit um schätzungsweise 25% führen werden. Dies setzt wiederum die Maschinen- & Anlagenbauer stark unter Druck. Im Gegensatz dazu ist die Transportbranche die große Gewinnerin der niedrigen Ölpreise – dokumentiert durch 8 Hochstufungen im Jahr 2015, insbesondere in Europa. Sonstige Rohstoffe wie Eisenerz erleben voraussichtlich noch einen weiteren Preisverfall. Dies wird die Metallbranche weiterhin beeinträchtigen, die die Experten von Euler Hermes bereits in den meisten Ländern (61 von 72) als anfällig für wirtschaftliche Risiken oder von diesen stark gefährdet bewerten.

  2. Turbulenzen in den Schwellenländern

    Die aufstrebenden Volkswirtschaften der Schwellenländer erlebten 2015 eine noch nie da gewesene Anzahl von (122) Herabstufungen verglichen mit einer nur begrenzen Anzahl von Hochstufungen. Afrika und der Nahe Osten sowie Lateinamerika waren durch 39 beziehungsweise 34 Herabstufungen der Branchenrisiken gekennzeichnet. Brasilien liegt mit 15 von 18 Branchen quasi im Auge des Sturms. Dort muss man sich auf ein gesteigertes beziehungsweise hohes Risiko von Zahlungsausfällen einstellen. Im Gegensatz dazu hat die Entwicklung in Westeuropa innerhalb der weltweiten Risikoprofile mit 24 Hochstufungen bei den Branchenrisiken ausgleichend gewirkt.

  3. Steigende Verschuldung, längere Forderungslaufzeiten und ein erhöhtes Ausfallrisiko

    Die Forderungslaufzeit (Days of Sales Outstanding, DSO), also die Zeit zwischen Rechnungslegung und Begleichung einer Forderung, verlängert sich derzeit weltweit. Dies ist eine Schlüsselkennzahl für den Cash-Flow sowie für Insolvenzen. In China verschlechterte sich die DSO im Jahr 2015 auf 81 Tage, für 2016 rechnet Euler Hermes mit einer weiteren Verschlechterung um drei Tage auf dann 84 Tage. Insolvenzen steigen in China nach Einschätzungen des Kreditversicherers um 20%. Die Verschuldungsquoten sind auf einem alarmierend hohen Niveau, selbst wenn man sie um die vorhandenen liquiden Mittel bereinigt. Tatsächlich liegen die Verschuldungsquoten in der Metallbranche bei 108% und sowohl im Maschinen- & Anlagenbau als auch in der Papierindustrie bei 92%.

  4. Volatilität, Marktschwankungen, Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle „Digital Disruption“

    Die zyklische Investitionstätigkeit bleibt verhalten angesichts der großen Volatilität und Unsicherheiten bei der globalen wirtschaftlichen Entwicklung und den Marktschwankungen in einzelnen Ländern. Gleichzeitig lauert das Risiko der „Digital Disruption“, der Unterwanderung des Geschäftsmodells eines Unternehmens durch neue Technik und ein neues Geschäftsmodell. Die Gefahr steigt mit den folgenden drei Aspekten: Distanz zum Kunden, ein Ausstieg aus Forschung und Entwicklung und die Abhängigkeit von Infrastruktur im weltweiten Branchenvergleich. Carsharing-Modelle oder auch der Einzelhandel sind hier ein sehr anschauliches Beispiel. Der Internethandel und Absatz über mobile Endgeräte macht heute bereits 3,5 Milliarden US-Dollar aus. Aber auch die Papierbranche sieht ihr Geschäftsmodell durch die Digitalisierung massiv unterwandert und muss neue Wege finden.

  5. Weitere Welle von Fusionen und Zukäufen 2016

    Spielräume für organisches Wachstum schwinden. Deshalb prüfen Unternehmen vermehrt die Möglichkeit von Unternehmenszukäufen. Euler Hermes geht davon aus, dass das Volumen der weltweiten Fusionen und Unternehmenszukäufe 2016 erneut vier Milliarden US-Dollar übersteigen wird, wobei die Anzahl der Transaktionen um 10% auf rund 20.000 ansteigen dürfte. Diese Zahlen ergeben sich aus einer hohen Aktivität in der Chemie-, Pharma- und Technologiebranche. Insbesondere bei grenzüberschreitenden Transaktionen durch asiatische Unternehmen, die europäische Unternehmen ins Visier nahmen, war im Jahr 2015 ein besonders dynamisches Wachstum festzustellen – eine Steigerung von 17%.

 

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Buss Capital setzt Reihe der Container-Direktinvestments fort

(fw/kb) Verkäufer, Mieter und Rückkäufer der Container ist wie bei den Vorgänger-Angeboten die Tocherfirma Buss Global Direct in Singapur. Auch das Management der Container läuft über Buss Global Direct. Der Stückpreis für einen fabrikneuen 20-Fuß-Container beträgt rund 2.500 US-Dollar. Die Mindestabnahme liegt bei vier Containern. Die Containerkäufer sollen aus der Vermietung regelmäßige, vertraglich festgelegte Einnahmen erzielen. Auch der Rückkauf nach der festen Mietdauer von drei Jahren ist im Kaufvertrag fixiert.

Bislang hat Buss Capital nach eigenen Angaben 33 Fonds und Direktinvestments aufgelegt, in die rund 27.000 Investoren rund 830 Millionen Euro investiert haben.

www.buss-capital.de

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KGAL verkauft London-Immobilie

(fw/kb) KGAL hatte die Fondsimmobilie "Francis House" im Stadtteil Victoria/West End im September 2008 zum Preis von 21 Millionen Pfund gekauft. Mit dem Verkauf für rund 29 Millionen Pfund erhalten die Investoren des "Property Class England 1" laut KGAL 134 Prozent der Kapitaleinlage ohne Agio auf Pfund-Basis. Auf Euro-Basis entspricht dies rund 155 Prozent der Kapitaleinlage ohne Agio.

KGAL entwickelt und verwirklicht seit über 40 Jahren Beteiligungsangebote und Finanzierungslösungen für großvolumige Projekte.

www.kgal.de

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GSI nimmt Lokomotivfonds vorübergehend vom Markt

(fw/kb) Voith Turbo Lokomotiventechnik ist Teil des Fondskonzepts und gehört zum Maschinenbaukonzern Voith. Der Konzern hat sich aus strategischen Gründen für den Verkauf der Tochtergesellschaft entschieden, konnte allerdings noch keinen Käufer finden. „Wir stehen weiterhin sowohl hinter dem Know-how unseres Lokomotivenpartners als auch der Qualität der produzierten Loks, werden aber im Sinne unserer Anleger abwarten, wer neuer Eigentümer des Unternehmens wird. Erst wenn alle Partner feststehen, werden wir den Fonds wieder öffnen", sagte GSI-Geschäftsführer Ingo Deinert. GSI geht davon aus, die Platzierung im 1. Quartal 2014 wieder aufzunehmen.

GSI hatte den Vertrieb im Juli gestartet. Das Portfolio ist über mehrere fabrikneue Dieselloks vom Typ „Gravita 10 BB" und „15L BB" gestreut, die für durchschnittlich fünf Jahre an die Deutsche Bahn vermietet werden sollen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 43,4 Millionen Euro, das Emissionskapital 17,4 Millionen Euro.

GSI ist seit 2002 als Spezialgesellschaft für strukturierte Finanzierungen und unternehmerische Sachinvestitionen im institutionellen Bereich tätig, seit 2006 werden auch Publikumsfonds konzipiert.

www.gsi-fonds.de

20 Jahre, 80.000 Anleger, 2 Mrd. Euro

Das sind die wesentlichen Zahlen der RWB Group, die am Samstag Jubiläum feiert. Das Oberhachinger Unternehmen kann dabei auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Inzwischen wurde auch das Produktportfolio erweitert. Im Jahr 1999 wurde die...
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Solit startet neuen Edelmetallfonds

(fw/kb) Gold und Silber werden laut Solit zu institutionellen Konditionen erworben und in der Schweiz eingelagert. Privatanleger und Institutionelle Investoren, die gleichermaßen Zielgruppe des Fonds sind, haben die freie Wahl des Verhältnisses zwischen Gold und Silber. Der Eigenkapitalfonds hat ein Volumen von zehn Millionen Euro, eine Beteiligung ist ab 5.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio möglich. Die Laufzeit beträgt 25 Jahre ab Fondsschließung.

Solit Kapital wurde 2008 gegründet und hat sich auf realwertbasierte Kapitalanlagen spezialisiert.

www.solit-kapital.de