MIG Fonds investieren in bessere Krankenhaushygiene

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist bekannt, dass Hygiene im Gesundheitswesen von entscheidender Bedeutung für das Überleben der Patienten ist. Doch sterben europaweit in Krankenhäusern jährlich über 100.000 Menschen, weil sie sich dort Keime...
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Wieder ein guter Deal für die MIG Fonds

(fw) Die Kooperation hat die gemeinsame Erforschung, Entwicklung und Vermarktung verschiedenartiger bispezifischer Antikörper für die Krebsimmuntherapie zum Ziel. Grundlage hierfür sind die von der BioNTech AG eigens generierten immunmodulatorischen Antikörper und die innovative Technologieplattform DuoBody® von Genmab.

Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung und Vermarktung bispezifischer immunmodulatorischer Antikörper, die das Immunsystem gegen Krebs aktivieren.

Genmab wird an BioNTech eine Anfangsfinanzierung in Höhe von 10 Millionen US$ leisten sowie zusätzlich kurzfristige Zahlungen von bis zu 5 Millionen US$, sollten BioNTechs Ergebnisse zu weitergehenden Entwicklungen führen. Die Kooperation zielt darauf ab, gemeinsam ein oder mehrere Krebsmittel mit bispezifischen Antikörpern herzustellen bzw. auszuwählen, die für eine klinische Entwicklung und die Vermarktung durch die beiden Partner geeignet sind.

Für die MIG Fonds erhöht sich dadurch der Firmenwert der BioTech AG ohne Anteile abgeben zu müssen.


www.mig.ag
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Das MIG-Portfoliounternehmen BioNTech AG und die französische Sanofi schließen Kooperations- und Lizenzabkommen

(fw) Die BioNTech AG ist ein Beteiligungsunternehmen der MIG Fonds, beteiligt sind die MIG Fonds 7, 8 und 9. Neben den Gründern sind als Mehrheitsgesellschafter die Brüder Strüngmann mit der AT Impf GmbH beteiligt.

Bereits im Frühjahr hat BioNTech mit einer Pharmakooperation mit dem amerikanischen Pharmakonzern Eli Lilly ein weltweit beachtetes Ausrufezeichen für ihre fortgeschrittene Entwicklung hin zum Markt gesetzt. Nun verkündet BioNTech den nächsten Deal: die französische Sanofi, einer der größten Pharmakonzerne der Welt mit einem Umsatz von rund 33,8 Milliarden EURO (2014) und einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 120 Milliarden EURO, geht eine Kooperation mit BioNTech ein um bis zu fünf Krebsimmuntherapien zu entwickeln. 60 Millionen Dollar beträgt die Vertragsabschlussgebühr für BioNTech, meilensteinabhängig sollen weitere Zahlungen folgen bis zu mehreren hundert Millionen Dollar. Weitere signifikante Einnahmen für BioNTech können sich aus der anschließenden Vermarktung daraus entstehender Produkte ergeben.

„Die Kooperation mit Sanofi ist bahnbrechend: Durch die Nutzung unserer großen Bandbreite an mRNA- Technologien und unseres weitreichenden Verständnisses in der Tumorimmunologie wird sie es uns ermöglichen, gemeinsam mit Sanofi eine völlig neue Kategorie von Immunmedikamenten gegen Krebs zu entwickeln, von der wir glauben, dass sie einen tiefgreifenden Einfluss auf die Krebsbehandlung haben wird”, sagte Ugur Sahin, CEO von BioNTech.

„Die BioNTech gehört zur absoluten Technologiespitze im Bereich der Immunonkologie. Das Team um Ugur Sahin hat beeindruckende Entwicklungsschritte in diesem Bereich der personalisierten und hochwirksamen Immuntherapien gegen Krebs erfolgreich absolviert. Der Deal mit Sanofi ist Ausdruck für diese enorm hohe Arbeitsqualität der BioNTech und erfüllt uns mit Stolz über die in Mainz geleistete Arbeit,“ führt Michael Motschmann, verantwortlicher Fondsmanager der MIG Fonds und Vorstand der MIG Verwaltungs AG aus.


Matthias Hallweger, Vorstand der HMW Gruppe und verantwortlich für Emission und Fundraising der MIG Fonds, ergänzt: „Dieser in diesem Jahr nun schon dritte Pharmadeal der BioNTech mit einem weiteren global player der Pharmaindustrie ist gerade für die Anleger der MIG Fonds 7, 8 und 9 Grund zur Freude. Über diese drei MIG Fonds sind mehr als 12.000 Anleger mittelbar am Erfolg der BioNTech beteiligt. Solche positiven Entwicklungsschritte sind die Grundlage für mögliche Wertsteigerungen und deren künftige Realisierung – und damit der Kern warum Anleger in MIG Fonds investieren. Die BioNTech ist dafür ein positives Paradebeispiel.“

AuM über 2 Mrd. Euro

Die Deutsche Finance Group ist mit dem vergangenen Geschäftsjahr sehr zufrieden: Insgesamt fast 400 Mio. Euro Eigenkapital konnte das Münchner Unternehmen platzieren. Auch die Assets under Management entwickeln sich sehr positiv. Außerdem expandierte das...
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Erstaunlich positiv

Dennoch sind viele Immobilienprofis erstaunlich optimistisch, sie setzen darauf, dass die anziehende Konjunktur für steigende Nachfrage zunächst vor allem nach Gewerbeflächen sorgt – was allerdings nur dann funktionieren kann, wenn die Konjunktur tatsächlich so stark ist, wie es die Zinserhöhungen voraussetzen.

Die US-Notenbank hält den Schlüssel zum US-Immobilienmarkt in der Hand: Sie beeinflusst das Geschäft durch zwei in aller Regel gleichgerichtete Kanäle. Zunächst steuert die Notenbank die Konditionen der Immobilienkredite, weil die Hypothekensätze natürlich vom allgemeinen Zinsniveau abhängen, das wiederum vom Leitzins der Notenbank gesteuert wird. Daneben setzt die Notenbank als Teil der Bankaufsicht auch direkte, bindende Vorgaben für die Konditionen durch wie etwa Mindeststandards für den Eigenmittelanteil der Kreditnehmer. Dieser Finanzierungskanal wirkt sich auf die Bautätigkeit aus. Der zweite Kanal greift in die Bewertung des Immobilienbestandes ein, weil bei Immobilien die Ertragswerte eine zentrale Rolle bei der Bewertung spielen, und die hängt immer direkt von den zugrundegelegten kalkulatorischen Zinssätzen ab. Diese Sätze werden nicht völlig willkürlich aus der Luft gegriffen, sondern entsprechend aktuellen Lagen am Markt gewählt.

Der Immobilienbestand ist die Sicherheit bei der
Gewährung neuer Immobilienkredite.

Wie stark diese Mechanismen wirken, lässt sich gerade an der Erholung nach der Finanzkrise von 2008 ablesen. Der damals beginnende Credit Crunch (Kreditkrise) trieb immer mehr Bankkunden in die Zahlungsunfähigkeit. Die darauffolgende Verwertung der als Sicherheiten dienenden Objekte ließ die Immobilienpreise und die Börsen einbrechen, womit immer mehr Haushalte in die Überschuldung rutschten, was die Kreditkrise wieder weiter verschärfte. Kurz: Innerhalb weniger Wochen entstand eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale. Die Regierung rettete mit Steuermitteln die Banken, während die Notenbank versuchte, die Erholung zu starten. Dazu mussten die Bilanzen repariert, also die Überschuldung beseitigt werden. Das Mittel waren die im Dezember 2008 auf null gesetzten Leitzinsen, die für höhere Bewertungen von Wertpapieren und Immobilien sorgten. Dazu wurde reichlich Liquidität durch ein Kaufprogramm für Anleihen in den Markt gedrückt. Die Rechnung ging auf: Das Bruttovermögen der privaten Haushalte stieg 2010-2014 um rund 20,8 Billionen Dollar* oder 27,3 %, während die Schulden nur um 0,37 Billionen Dollar oder 2,7 % zulegten. Die Reparatur der Bilanzen war also gelungen. Allerdings wurde der Vermögenszuwachs eben im Wesentlichen durch Bewertungsgewinne erzielt, die die Fed mit ihrer Zinspolitik angestoßen hat: 15,5 Billionen Dollar oder 20,8 Billionen Dollar (oder 74,7 %) Zuwachs sind gemäß den aktuellen Zahlen der Fed allein auf die Preis- und Kurssteigerungen („holding gains") zurückzuführen. Speziell bei den Immobilien ist das Verhältnis noch prekärer: von den 5,16 Billionen Dollar Bruttozuwachs sind 4,84 Billionen (rund 94 %) reine „holding gains", also reine Preissteigerungen. Eine Notenbank kann offenbar mit niedrigen Zinsen mächtige Vermögenssprünge schaffen. Allerdings funktioniert dieses Spiel auch andersherum: Wenn die Zinsen steigen und kein Ausgleich durch steigende Erträge im Zuge eines neuen Wachstumstrends entsteht, gehen die Werte genauso schnell wieder nach unten.

Die Preisfrage lautet:

Was bleibt von der Erholung übrig, wenn die Fed tatsächlich ihre Zinsen zurück auf Normalniveau bringt? Die Größenordnung einer Normalisierung ist beachtlich. Nach konventioneller Weisheit liegt der neutrale Leitzins bei der Summe aus Inflationsziel und Wachstumstrend. Setzt man den Wachstumstrend irgendwo um 2,5 % bis 3 % an und das Inflationsziel weiter mit 2 %, müsste der neutrale Leitzins nach konventionellen Maßstäben bei 4,5 % bis 5 % angenommen werden. Aktuell gültig ist immer noch der Satz 0 % bis 0,25 %.

Positiver Ausblick für den US-Markt.

Diese Punkte sind natürlich auch den Analysten etwa der Immobilienfirma Jones Lang LaSalle bekannt. Dennoch lieferten sie Anfang Mai einen positiven Ausblick für den US-Markt, bei dem sie vor allem weitere Zuwächse im Investmentmarkt sehen und in den Segmenten Büro, Wohnen (Miete) und Logistik steigende Mieten erwarten. Die Nachfrage soll mit der Konjunktur und dem Bevölkerungswachstum in den USA weiter anziehen, während die Leerstände eher niedrig sind. Zudem lässt sich kein Immobilienmarkt einfach auf diese Betrachtung reiner Portfolioinvestments verkürzen, bei denen etwa Anleihen und Bürogebäude als glatt austauschbar erscheinen. Schließlich gilt immer noch, dass jedes Objekt und jede Lage unter den jeweiligen besonderen Umständen gesondert bewertet werden muss, wie etwa Wolfgang J. Kunz von der DNL-TSO deutlich macht. Diese individuellen Eigenschaften der Objekte schaffen den Raum für Entwickler, unausgeschöpfte Wertpotenziale in konkreten Grundstücken und Gebäuden durch bessere Anpassung an die Nachfrage der Nutzer zu realisieren. „Die Erträge unserer Projekte beruhen auf das Know-how unseres Partners TSO bei der Entwicklung von Immobilien, nicht auf allgemeine Investmentstrategien. Der Track Record belegt klar, dass diese Strategie auch auf Dauer Erfolg hat", stellt er klar. Zu den Voraussetzungen dieses Erfolgs zählt eine gewisse Beschränkung auf bestimmte lokale Märkte – für TSO auf den Südosten der USA – die dann aber im Detail verfolgt werden, um die Potenziale schnell und sicher erkennen zu können. Unterm Strich entsteht so eine gewisse Unabhängigkeit der TSO-DNL-Angebote vom allgemeinen Markttrend. Daher ist es DNL selbst in den Krisenjahren 2008 bis 2011 gelungen, die Ausschüttungen auf dem prospektierten Niveau von 8 % zu halten. Auch hier zeigt sich: Der Erträge werden aus unternehmerischer Kompetenz heraus generiert, nicht aus einfachen Vermögensanlagen. (mk)

*Um dem Missverständnis vorzubeugen: Der Reihe Million-Milliarde-Billion im deutschen Sprachgebrauch entspricht im amerikanischen die Reihe Million-Billion-Trillion, d. h.: Die Amerikaner kennen keine Milliarde. Wir haben hier Billionen nach deutschem Verständnis (eine Billion=1.000 Milliarden) verwendet. Quelle der Daten ist die aktuelle Flow-of-Funds der US-FED.
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Leonidas plant neuen Windfonds

(fw/kb) Im Mai war der Windfonds "Leonidas VIII" in die Platzierung gestartet, der in den Bau eines Windparks in der französischen Normandie investiert. "Durch die Platzierungsgeschwindigkeit der letzten Tage sind wir uns sicher: Windkraft bewegt unserer Anleger. Daher werden wir das Fondsvolumen der neuen Beteiligung sogar leicht erhöhen. Die Projekte befinden sich bereits im letzten Stadium der rechtlichen und wirtschaftlichen Überprüfung", sagte die geschäftsführende Gesellschafterin Antje Grieseler.

Leonidas Associates ist auf die Konzeption nachhaltiger Kapitalanlagen im Bereich Umwelt spezialisiert.

www.leonid-as.com

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Leistungsbilanzen: 71 Prozent der VGF-Mitglieder liefern fristgerecht

(fw/kb) Ursächlich für eine nicht fristgerechte Veröffentlichung sind laut VGF zum einen die langwierigere Bearbeitung von Abschlüssen von Einzelfonds, zum anderen die Umstellung und Anpassung der Leistungsbilanzdokumentation auf die neuen Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG). Der VGF hatte im Juni 2007 die Leitlinien und Grundsätze zur Erstellung von Leistungsbilanzen für geschlossene Fonds vorgelegt. Zuletzt wurden die Leitlinien im April 2009 aktualisiert.

Derzeit vertritt der VGF insgesamt 63 Mitglieder, darunter 41 Anbieter geschlossener Fonds und 22 Fördermitglieder.

www.vgf-online.de

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KfW IPEX: Energieeffizienz von Schiffen immer wichtiger

(fw/kb) Für 88 Prozent der Schiffe konnte anhand des EEDI eine Bewertung der Energieeffizienz vorgenommen werden. "Im Schnitt liegen wir mit unserem Handelsschifffahrtsportfolio dabei etwas besser als die Weltflotte", so Dr. Carsten Wiebers, Leiter der Abteilung Maritime Industrie der KfW IPEX-Bank. Weiterhin bestätigte die Untersuchung laut Wiebers, dass weniger energieeffiziente Schiffe auch mit einem höheren Kreditrisiko verbunden sind.

Der verwendete Bewertungsansatz orientiert sich an den Vorgaben der International Maritime Organisation (Sonderorganisation der Vereinten Nationen) und ist ein Indikator für die Energieeffizienz und die CO2-Emissionen von Schiffen. Für Neubauten werden in der Handelsschifffahrt ab 2013 verpflichtende EEDI-Obergrenzen eingeführt.

Die KfW IPEX-Bank verantwortet innerhalb der KfW-Bankengruppe die internationale Projekt- und Exportfinanzierung.

www.kfw-ipex-bank.de

Vorstandsspitze bei PROJECT bestätigt

Der Aufsichtstrat der PROJECT Beteiligungen AG hat Ottmar Heinen zum Vorstandssprecher ernannt und die seit knapp einem Jahr in dieser Konstellation bestehende Doppelspitze bestätigt. Nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Unternehmensspitze hat sich Ende...

Deutscher Hotelinvestmentmarkt nicht zu stoppen

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt ist laut Angaben von Colliers International nicht zu stoppen und kennt weiterhin nur eine Richtung. Mit einem Transaktionsvolumen von gut 2,1 Milliarden Euro konnte das bereits rekordverdächtige Ergebnis aus dem Vorjahr um 40 Prozent übertroffen werden.