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Briefkastenfirmen

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Neues Deckungskonzept Firmen-Rechtsschutz

Roland erweitert Rechtsschutz

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Car Sharing or Rental Insurance

AXA hilft beim mobilen Teilen

Der Besitz eines Kraftfahrzeugs ist heute nicht mehr nötig. Wer einen Führerschein besitzt kann sich Fahrzeuge leihen oder teilen und ohne Führerschein sicher mitfahren. Risiken sind jetzt versicherbar. Teilen und Tauschen liegen im Trend. Die...

Deutsche Bank erfüllt EZB-Kriterien

Deutsche Bank erfüllt EZB-Kriterien

2014-10-27 (fw/db) Die Deutsche Bank AG hat in einer Pressemeldung die Ergebnisse der Umfassenden Bewertung veröffentlicht, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) durchgeführt wurde. Diese Bewertung umfasste sowohl eine Bilanzprüfung (Asset Quality Review) als auch einen Stresstest, wo die Kapitaladäquanz (Angemessenheit der Eigenkapitalausstattung einer Finanzmarkteinrichtung) der geprüften Banken unter verschiedenen Stressszenarien untersucht und anhand von Mindestschwellenwerten für jedes Szenario gemessen wurde.

Zum 31. Dezember 2013 belief sich die Tier-1-Kernkapitalquote (CET1 Quote) der Deutschen Bank gemäß der Eigenkapitalrichtline CRD IV auf 14,57 Prozent (stufenweise Umsetzung). Unter Berücksichtigung einer 20 Prozent Umsetzung der CRD4-Regelungen, die zum 1. Januar 2014 erfolgte, sowie einer Prudential Valuation-Anpassung betrug die Quote 13,40 Prozent Anfang 2014.

Kernpunkte der Bewertung 
Die wesentlichen Ergebnisse aus der umfassenden Bewertung der Deutschen Bank sind:
-  Die Deutsche Bank hat alle Anforderungen der Umfassenden Bewertung erfolgreich erfüllt.
-   Die Bilanzprüfung hat ergeben, dass bei der Deutschen Bank keine signifikanten Anpassungen bei der Aktiva-Bewertung oder bei Quoten erforderlich waren. Die Tier-1-Kernkapitalquote der Bank gemäß pro-forma CRD4 nach der Bilanzprüfung belief sich damit zum 1. Januar 2014 fast unverändert auf 13,33 Prozent. Diese übersteigt die geforderte Mindestquote der Bilanzprüfung um 533 Basispunkte.
-   Das Stresstest-Basisszenario hat ergeben, dass die Tier-1-Kernkapital­quote der Deutschen Bank gemäß Eigenkapitalrichtlinie CRD4 bei 12,55 Prozent liegen würde. Diese Quote übersteigt die geforderte Mindestquote von 8 Prozent um 455 Basispunkte.
- Unter dem adversen Szenario beliefe sich die Tier-1-Kernkapitalquote der Deutschen Bank gemäß CRD4 auf 8,78 Prozent. Dies übersteigt die geforderte Mindestquote von 5,5 Prozent um 328 Basispunkte.



Pro-forma-Quoten zum 1. Januar 2014

Ergebnis für die Deutsche Bank

Schwellenwert

Abstand

CRD4 CET 1 Quote

nach Bilanzprüfung

 13,33 Prozent

 8,00 Prozent

 533 Basispunkte

StresstestBasisszenarioCRD4 CET1 Quote

  12,55 Prozent

  8,00 Prozent

 455 Basispunkte

Stresstest Adverses SzenarioCRD4 CET1 Quote

   8,78 Prozent

   5,50 Prozent

 328 Basispunkte

Die Berücksichtigung der Kapitalerhöhung der Deutschen Bank um 8,5 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2014 hätte die Ergebnisse der Bank aus der Umfassenden Bewertung noch verbessert.

Mögliche Kosten für Rechtsstreitigkeiten waren nicht Bestandteil der Stresstest-Szenarien. Für die ersten neun Monate 2014 hat die Deutsche Bank entsprechende Kosten in Höhe von 1,36 Milliarden Euro gemeldet. Darin enthalten ist ein Aufwand für Rechtsstreitigkeiten von 894 Millionen Euro, den die Deutsche Bank in den nicht testierten Ergebnissen für das dritte Quartal (Quartalsbericht) am 29.11.2014 veröffentlichten wird.

Jürgen Fitschen und Anshu Jain, Co-Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Bank erläutern das Ergebnis: „Die Umfassende Bewertung bestätigt, dass unsere Kapitalbasis selbst bei einer extrem ungünstigen Marktlage die aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen deutlich übersteigen würde. Unsere Kapitalerhöhung im zweiten Quartal dieses Jahres, die bei der Umfassenden Bewertung nicht berücksichtigt wurde, hat die Kapitalposition der Deutschen Bank sogar noch weiter gestärkt.“

Sie fügten hinzu: „Die Umfassende Bewertung hat auch gezeigt, wie wichtig es ist, dass Aufsichtsbehörden und Banken in einem strikten und konsistenten Bewertungsprozess zusammenarbeiten. Dies trägt zur Transparenz bei und stärkt das Vertrauen in die Stabilität des europäischen Bankensystems und in den regulatorischen Rahmen.“

Dietmar Braun

EWIV: eine europäische Rechtsform

EWIV bedeutet Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung und ist eine Rechtsform, die es Personen, Gesellschaften und anderen juristischen Personen erlaubt, über nationale Grenzen hinweg, eine Zusammenarbeit unter gleichen rechtlichen Voraussetzungen zu führen.

Experte für Vertriebsfragen

(fw/hwt) Die Berliner Spezialkanzlei Wirth-Rechtsanwälte stellt sich breiter auf. Zum 02.05.2014 wurde die Kompetenzsparte Versicherungsrecht/Kapitalanlagerecht/Vertriebsrecht mit Rechtsanwalt Dietmar Goerz verstärkt. „Wir verstehen uns als ein modernes Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen. Mit unserer Spezialisierung auf Versicherungsrecht, Vertriebsrecht und Kapitalanlagerecht kommen wir insofern dem Bedürfnis unserer anspruchsvollen Mandanten nach höchster Kompetenz in diesen Rechtsgebieten nach. Insofern ist es nur konsequent, wenn wir diese Kompetenzen auf breitere Basis stellen. Ich freue mich daher sehr, den angesehen Spezialisten für Finanzvertrieb, Rechtsanwalt Goerz, künftig in unserem Team zu haben." so Rechtsanwalt Norman Wirth, Partner und Gründer von Wirth-Rechtsanwälte. Goerz war zuvor bereits umfassend auf den Gebieten Bank-/Kapitalmarkt-, Handelsvertreter- und Gewerberecht sowie Beratungshaftung tätig und unterstützt nun insbesondere die Betreuung von Vertrieben.

www.wirth-rae.com

bAV: Kein Anspruch wegen fehlender Aufklärung

(fw/hwt) Jetzt hat der Dritte Senat des Bundesarbeitsgerichts (BAG) entschieden, dass sie dazu nicht verpflichtet ist (Az.: 3 AZR 807/11 v. 21.01.2014). Nach § 1a Abs. 1 Satz 1 BetrAVG kann der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber zwar verlangen, dass von seinem Bruttogehalt bis zu vier % – nach oben gedeckelt durch die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung – in eine betriebliche Altersversorgung umgewandelt werden. Der Arbeitgeber ist seinerseits jedoch nicht verpflichtet, ungefragt auf diesen Anspruch hinzuweisen.

Der Kläger war laut BAG bis zum 30. Juni 2010 beim beklagten Unternehmen beschäftigt. Nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses verlangte er von ihm Schadenersatz mit der Begründung, dieser habe es pflichtwidrig unterlassen, ihn auf seinen Anspruch auf Entgeltumwandlung nach § 1a BetrAVG hinzuweisen. Bei entsprechender Kenntnis hätte er 215 Euro seines Monatslohns in eine Anwartschaft auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung umgewandelt, und zwar mittels einer Direktversicherung.

Schon die Vorinstanzen hatten die auf Zahlung von rund 14.380 Euro Schadensersatz gerichtete Klage abgewiesen. Nun blieb auch die Revision erfolglos. Da der Beklagte weder nach § 1a BetrAVG noch aufgrund seiner Fürsorgepflicht verpflichtet war, den Kläger von sich aus auf seinen Anspruch auf Entgeltumwandlung nach § 1a BetrAVG hinzuweisen, fehlte es an der für einen Schadensersatzanspruch erforderlichen Pflichtverletzung des Beklagten.

www.bundesarbeitsgericht.de

EuGH verhandelt über Informationsrechte

Am 4. Juli wird die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofes über den von der TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH gegen die BaFin erstrittenen Vorlagebeschluss des Bundesverwaltungsgerichtes vom 4.11. 2015 verhandeln. Dabei geht es um die Frage...
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Solvency-II-Sünder

Nach der Solvabilität-II-Berichterstattung zur Bedeckungssituation bei den deutschen Versicherungsgesellschaften durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).