Alle Pfeile zeigen Richtung USA

Und da ist es passiert. Wie eigentlich schon zu erwarten, hat sich Europa für die schlechteste Lösung im Umgang mit den US-Strafzöllen entschieden. Ab Juli treten die von der EU ausgearbeiteten Zölle gegenüber der...

Denkzettel für die großen Parteien

Es sind die kleinen Parteien, die gestärkt aus der Bundestagswahl hervorgehen. „Die Deutschlandwahl ist zwar ein Denkzettel für die beiden großen Volksparteien. Aber sie wird langfristig keine negativen Marktreaktionen auslösen. Kurzfristige Schwankungen sind eher...

Außenpolitische Kehrtwende

Donald Trump überrascht weiter. Diesmal betrifft dies die US-amerikanische Außenpolitik. Letzte Woche noch war klar, dass sich die USA gemäß den Wahlkampfversprechen Trumps nur noch auf sich besinnen werden und die Konflikte in der...
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Der ETF-Boom und seine Folgen

Es kommt nicht oft vor, dass Banken Produkte anbieten, die nicht nur bei der Bank selbst, sondern auch bei Anlegern gut ankommen. Mit Exchange Traded Funds (ETFs) scheint die Finanzindustrie aber endlich das für...
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Immobilienaktien – Liquide Immobilienanlagen als Alternative!

Im Vergleich zu Anlagen in Anleihen aber immer noch attraktiv. Entscheidend für einen langfristigen Erfolg in der Immobilienanlage ist die Lage und das Konzept dahinter. Privatanleger kaufen häufig einzelne Wohnungen oder Häuser in der Nähe Ihres eigenen Wohnortes oder legen in Immobilienfonds an. Die Risikostreuung ist damit im ersteren Fall nicht und im zweiten Fall relativ gut erfüllt. Ein zweiter entscheidender Faktor ist die Liquidität dieser Anlagen. In Phasen steigender Preise sind Käufer einfacher zu finden. Eine Direktanlage ist dann über einen Zweitraum weniger Wochen bis Monate zu veräußern. Bei Anlagen in Immobilienfonds kann dies teilweise deutlich länger dauern und ist abhängig von Halte- oder Kündigungsfristen. Immobilienaktien bieten hierzu eine Alternative bzw. eine Ergänzung zu den bekannteren Immobilieninvestments. Als börsennotiertes Anlageobjekt besteht täglich die Möglichkeit, Gelder zu investieren und auch Positionen wieder zu veräußern. Der Preis richtet sich, wie bei Aktien, zwar primär nach Angebot und Nachfrage, der Nettoinventarwert der Anlagen ist bei guten Immobilienunternehmen (REIT – Real Estate Investment Trust) aber eine Indikation. Der Wert der Immobilien bestimmt sich nach den Ertragsmöglichkeiten und den Relationen vergleichbarer Objekte.

Die Immobilienmärkte in Europa befinden sich nicht im Gleichlauf. Wie bei den Wachstumsraten besteht ein deutlicher Unterschied, aber auf der Suche nach Rendite und langfristigem Schutz von Kapital vor einem Kaufkraftverlust ziehen Immobilien die Aufmerksamkeit auf sich. Innerhalb des Sektors kommt es aber immer wieder zu besonderen Trends in bestimmten Ländern oder Sektoren. Eine breite Streuung (z.B. über Immobilienaktienfonds) ermöglicht hier eine maximale Risikostreuung der Immobilienanlage in Kombination mit einem professionellen Managements bei der Auswahl geeigneter Zielinvestments.

Ob nun als Ergänzung zu direkten Immobilienanlagen oder als Ergänzung zu einem Aktien-/Anleiheportfolio bieten börsennotierte Immobilienaktien sehr gute Diversifizierungseigenschaften für Investoren.

(Autor: Thomas Meyer, Country Head Germany Institutional Asset Management, Petercam S.A.)
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Kommentar zum griechischen Referendum

Damit drücken die Bürger des bankrotten Staates aus, dass Sie an Reformen und einer konstruktiven weiteren Zusammenarbeit mit ihren Gläubigern nicht interessiert sind. Die Länder der Euro-Gruppe werden dadurch gezwungen, ihre Fehleinschätzungen zur Reformfähigkeit Griechenlands zu korrigieren und ihren seit Jahren andauernden Rettungskurs zu verändern. Griechenland sollte nun konsequenterweise eine eigene Landeswährung schaffen und den Euroraum verlassen. Sofern die Europäische Zentralbank ihre Zahlungen an Griechenland einstellt ist der Grexit vollzogen. Für eine fortgesetzte Staatsfinanzierung fehlt der EZB das Mandat. Die offenen Forderungen gegen Griechenland müssen realistischerweise als uneinbringlich angesehen werden, sodass die Finanzminister die an Griechenland vergebenen Kredite der verschiedenen Rettungstöpfe auf null abschreiben sollten, wie das in Unternehmen üblich wäre. Der deutsche Finanzminister darf sich auf einen Zahlungsausfall von mindestens 90 Milliarden Euro einrichten.

Griechenland selber fällt zurück in einen Schwellenländerstatus und muss versuchen, mit Hilfe einer neuen Währung Güter und Dienstleistungen zu günstigen Kosten zu produzieren und - wenn möglich - zu exportieren. Zugleich muss das dysfunktionale Staats-, Verwaltungs-, und Steuerwesen vollkommen restrukturiert werden, um im Verlauf von ein bis zwei Generationen die Chance zu haben, wirtschaftlich zu den Staaten der EU aufzuschließen. Die Regierungskoalition aus links- und rechtsradikalen Parteien hat in Athen jetzt das Mandat erhalten, ohne die Hilfe der europäischen Partner an die Aufräumarbeiten der verkorksten letzten dreißig Jahre zu gehen.

Für die Börsen gleicht die Entwicklung, abgesehen vom Schock der ersten Überraschung, einem ´Non-Invent´, denn Griechenland spielt weder an den Zins-, noch an den Aktien und Währungsmärkten eine ökonomisch wahrnehmbare Rolle. Entsprechend erwartet das LOYS Fondsmanagement eine alsbaldige Rückbesinnung der Finanzmärkte auf die drängenderen Probleme der globalen Wirtschaft. Dabei dürfte der Frage hohe Aufmerksamkeit zukommen, ob die im Frühjahr begonnene Zinswende am langen Ende der Zinsstrukturkurve eine Fortsetzung findet. Zudem spricht manches dafür, dass die amerikanische Notenbank zum Ende des Jahres die Leitzinsen leicht anheben wird. Folglich wird man die Wachstumsentwicklung der USA im zweiten Quartal sehr sorgsam analysieren müssen, nachdem es zuletzt eher schwache Konjunktursignale aus Nordamerika gab.
Ebenfalls von Interesse ist der jüngste Börseneinbruch in China nach vorangegangener Superhausse. Wenngleich die Entwicklung lediglich die chinesischen Inlandsbörsen betrifft und Hongkong untangiert lässt, empfiehlt es sich, die Lage im Reich der Mitte sorgfältig im Auge zu halten.

Demgegenüber kann sich Europa auf eine Fortsetzung der Dauernullzinspolitik der EZB einrichten. Die Aktienmärkte, die seit geraumer Zeit durch die niedrigen Zinsen Unterstützung erhalten, erfahren durch die niedrigen Rohstoffpreise und den seit vielen Monaten schwächelnden Euro zusätzlichen Rückenwind. Wahrscheinlich werden sich die Rotationstendenzen raus aus Anleihen und rein in Eigenkapitaltitel in den vor uns liegenden Monaten verstärken. Hinzu kommt, dass in wenigen Tagen die Quartalsberichtssaison der Unternehmen beginnt und sich die Aufmerksamkeit sodann auf die Unternehmen fokussieren dürfte.

Die europäische Einheitswährung Euro dürfte in den kommenden Wochen und Monaten aufwerten, sofern das schwächste Glied der Eurokette – Griechenland – den Währungsraum verlässt.

Das Fondsmanagement hat in allen LOYS Fonds Liquiditätspuffer aufgebaut, die ein opportunistisches Zukaufen kurzfristig unter Druck geratener Qualitätsaktien erlauben.

Chicago und Frankfurt am 6. Juli 2015


Autoren: Dr. Christoph Bruns und Ufuk Boydak

Die Brexit-Prämie nutzen

In der Brexit-Debatte im britischen Parlament herrscht derzeit Stillstand, ebenso wie bei den Verhandlungen mit der EU. Angesichts der verschiedenen Optionen ist vollkommen ungewiss, wie der Austrittsprozess weitergehen wird. Daher überrascht es kaum, dass...

So können Anleger vom demografischen Wandel profitieren

Das Thema demografischer Wandel gilt als eines der Zukunftsthemen an der Börse. Zum einem werden immer mehr Menschen geboren, zum anderen wird die Bevölkerung immer älter. Diese Entwicklung hat nachhaltige Auswirkungen auf die Wirtschaft....
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Große Erwartungen an die EZB

Matthew Siddle, Manager des Fidelity European Growth Fund: „Morgen entscheidet die EZB über weitere Stimuluspakete. Tatsächlich haben Anleger weitere Maßnahmen bereits eingepreist. Das könnte Mario Draghi dazu zwingen, kreativ zu sein, um die Märkte noch positiv überraschen zu können.“

„Die Märkte erwarten von der Europäischen Zentralbank EZB, dass sie auf ihrer morgigen Sitzung eine Ausweitung der Stimulusmaßnahmen beschließt, um das Wachstum und die Inflation anzukurbeln. Die Frage ist nur, wie diese Maßnahmen aussehen werden. Voraussichtlich wird der Einlagenzins nochmals gesenkt, was zwar einerseits dem Euro Rückenwind verschaffen dürfte, andererseits aber zulasten der Profitabilität der Banken geht. Wir könnten auch eine Ausweitung des Anleiheaufkaufprogramms sehen, möglichweise in einer Größenordnung von rund 10 Milliarden Euro. Tatsächlich scheinen die Anleger die erwarteten Maßnahmen der EZB bereits eingepreist zu haben, wie die jüngste Erholung an den Aktienmärkten oder die Entwicklung der Anleihe-Spreads zeigt. Das wiederum könnte Mario Draghi dazu zwingen, bei den geplanten Maßnahmen kreativ zu sein, um die Märkte noch positiv überraschen zu können. Denn nur dann sehen wir die erhofften positiven Effekte auf das Wachstum.
In diesem Umfeld habe ich in meinen Fonds zyklische Branchen leicht übergewichtet, vor allem Unternehmen mit robusten Geschäftsmodellen, die derzeit attraktiv bewertet sind. Dazu gehört zum Beispiel der Medienkonzern RELX, vormals Reed Elsevier. In den defensiven Branchen bin ich im Gesundheitsbereich übergewichtet und in Versorgen und Telekommunikation untergewichtet. Ebenfalls übergewichtet bin ich in Energieaktien, die historisch niedrig bewertet sind. Ich bin der Meinung, dass der Ölmarkt sich gerade wieder einpendelt, da die Produktion in den USA weiter zurückgeht und die OPEC und Russland die Fördermenge nicht erhöhen. Banken habe ich untergewichtet, allerdings ist die Abwertung des Sektors nicht über alle Banken hinweg gerechtfertigt. Daher habe ich die Chance genutzt und aktuell einige Banken mit stärkeren Fundamentaldaten wie DNB und Barclays hinzugefügt.“

David Simner, Manager des Fidelity Euro Bond Fund: „Die EZB dürfte alles daran setzen, einen Ausverkauf an den Märkten zu vermeiden, wie wir ihn nach ihrer Sitzung im Dezember gesehen haben.“

„Die EZB wird morgen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beschließen, ihr Maßnahmenpaket zur Stützung der Wirtschaft auszuweiten. Denn sie dürfte alles daran setzen, einen Ausverkauf an den Märkten zu vermeiden, wie wir ihn nach ihrer Sitzung im Dezember gesehen haben. Das aktuelle Umfeld begünstigt eine deutliche Ausweitung der Stimulusmaßnahmen, und Draghi sollte hier Mut beweisen. Eine Senkung des Einlagenzinses von minus 0,3 auf minus 0,4 Prozent wird allgemein als Minimum erwartet. Bis zum Jahresende haben die Märkte sogar eine Senkung auf minus 0,55 Prozent eingepreist. Auch eine vorübergehende Anhebung des monatlichen Quanitative Easing Programms ist denkbar.
Für die Positionierung meiner Fonds bedeutete das, dass ich aktuell bei Bundesanleihen wenig Aussicht auf Erträge sehe und sie zugunsten einer Mischung an Unternehmens- und anderen europäischen Staatsanleihen reduziert habe. Ich bin überzeugt, dass sie sich über die kommenden sechs bis zwölf Monate besser entwickeln werden als Bundesanleihen.“

Matthew Siddle und David Simner, Fidelity-Manager  






Kooperieren statt konkurrieren

Es betrifft zwei mittelständische Unternehmen aus Franken, die seit einigen Jahren von mir beraten werden. Die Unternehmen haben einiges gemeinsam. Sie sind inhabergeführt, arbeiten regional, existieren länger als 10 Jahre und bilden durch diesen Zusammenschluss, laut DGAP (03.07.2014), eine der größten Finanzberatungen in Franken. Das, was sie nicht gemeinsam haben, befruchten sie sich gegenseitig durch die Kooperation. Statt sich gegenseitig Mitarbeiter abzuwerben, machen sie Werbung füreinander und reden Klartext miteinander. Dieser Dialog hat 2012 dazu geführt, dass Herr Schwalb von der BSC bereit war, die Profinanz mit Knowhow aus dem Bereich der Allfinanz zu unterstützen. So entstand ein neues Vertriebskonzept zur Anbindung neuer Geschäftspartner. Inzwischen konnte die Profinanz dadurch fünf neue Partner gewinnen. Die Einarbeitung der neuen Geschäftspartner der Profinanz AG wurden alle von sehr erfahrenen Führungskräften der BSC geschult und bei Kundenterminen aktiv unterstützt in der Umsetzung des erarbeiteten Verkaufsleitfadens für eine ganzheitliche und strategische Finanzberatung. Auch Weiterbildungsmaßnahmen werden von den Unternehmen gemeinsam gestaltet und in unseren Räumen in Fulda oder Kronach durchgeführt. Das geht nur, weil beide Unternehmen eine Kultur der Offenheit pflegen und ein gegebenes Wort und ein Handschlag für beide Unternehmen verlässlicher sind als komplizierte Verträge.
An eine solche Kultur erinnert sich noch so mancher Berater aus den Anfängen des Finanzvertriebes in den 70igern und 80ziger Jahren.

Die Kultur des Miteinanders braucht eine Renaissance. Der Demografische Wandel lähmt die Finanzbranche von innen, die immer stärkeren Regulierungen belasten die Branche von außen. Hier hilft den kleinen Unternehmen nur noch die Kooperation. Es muss nicht gleich eine Fusion sein. Ziel ist es, die Eigenständigkeit der Unternehmen gezielt zu nutzen um von einander zu profitieren. Der Austausch von Erfahrungen, die beide Unternehmen machen, werden genutzt, um die Beraterqualität zu erhöhen und Wachstum zu fördern. Viele Dienstleistungen, die große Vertriebe sich einfacher leisten können, sind bei kleineren Unternehmen nur gemeinsam zu stemmen. Zum Beispiel die Anschaffung moderner Verwaltungssoftware, ständige Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter oder auch Rekrutierungsaktionen. In regelmäßigen Treffen der Geschäftsleitungen werden die Erfahrungen ausgewertet und neue Maßnahmen entwickelt. Das gemeinsame Knowhow zu nutzen ist dabei, nach Aussage beider Unternehmen, der höchste Mehrwert.
Eine Parallele zu den Finanzvertrieben ist in der Bankenwelt zu erkennen. Als ich 2008 als Berater die Integration zweier deutscher Banken begleitet habe, konnte ich live miterleben, wie immenses Knowhow verloren ging, da diese beiden großen Banken nicht in der Lage waren, mit Zeit und mit Flexibilität das Zusammenwachsen zu gestalten. Alles musste schnell gehen und vieles wurde nur unter kurzfristigen ökonomischen Prämissen entschieden. So haben sich einige „Topvertriebsvorstände" vorzeitig kündigen lassen und zurück blieb die zweite Ebene, die sich Sorgen machte um ihre Positionen und auch dementsprechend agierten. Es war für mich als Berater sehr frustrierend zu erleben, wie die Bedürfnisse der Kunden außer Acht gelassen wurden. Auch bei den Genossenschaftsbanken und Sparkassen sind Fusionen inzwischen an der Tagesordnung.
Durch diese Erfahrungen wurde mir klar, dass ich in Zukunft nur für Unternehmen arbeiten werde, die neben den ökonomischen Zielen auch das Kundenwohl sehr stark im Auge haben.
Im Bereich der Volksbanken gibt es ein Benchmark Pool, in dem aktuell 147 Geno-Banken ihre Kennzahlen vergleichen. Das hilft zu erkennen, welche Stellschrauben an der Bank umgestellt werden können. Nicht immer ist die Fusion die Lösung. Oft ist auch hier die strategische Zusammenarbeit eine Lösung, für die sich ändernden Marktgegebenheiten. Eine Geno Bank, die hier besondere Wege geht, ist die VR Bank Rhein-Sieg eG, wie man auch in ihrem letzten Geschäftsbericht nachlesen kann. Die Krise von 2008 hat auch bei dieser Bank ihre Spuren hinterlassen. Stellen mussten abgebaut werden, es folgte der Austritt aus dem Arbeitgeberverband, neue Vergütungssysteme wurden entwickelt und noch einige Veränderungen mehr. Gemeistert wurde diese Krise auch hier durch die starke Kooperation mit den anderen Geno-Banken.

Die Zukunft kleinerer Vertriebe (unter 5 Mio. Euro Umsatz) wird gesichert durch Kooperationen, denen sie offen begegnen sollten. Kooperation zwischen mehreren Unternehmen bedarf Vertrauen und Seriosität in den Verhandlungen und in der Annäherung.
Größere Vertriebe sollten sich neu erfinden, das beginnt bei der zeitgemäßen Logo Gestaltung, der Überprüfung der Aussagen über Leistungen bis hin zur Erneuerung veralteter Bezahlungs- und Beratungskonzepten. Diese Veränderungen gepaart mit der permanenten Weiterentwicklung der Geschäftspartner, welche das Unternehmen am meisten repräsentieren, gewährleisten einen dauerhaften Erfolg und ein gesundes Unternehmen.
Berater, die in Zukunft wirklich unabhängig arbeiten möchten, werden auch zukünftig nur mit unabhängigen Finanzvertrieben arbeiten, die den Geschäftspartner und den Kunden gleichermaßen im Fokus haben. Also Dienstleister für Geschäftspartner UND Kunden. Wer hier mit Qualität, Verlässlichkeit und Innovation beide begeistert, gewinnt den Wettbewerb in der Gunst um beide Zielgruppen.
Oft haben gerade kleine Vertriebe einen besonders großen Nutzen für die Versicherer oder auch für die Fondsgesellschaften. Das eingereichte Geschäft ist qualitativ hochwertiger, mit sehr geringen Stornoquoten behaftet und es gibt kurze Entscheidungswege. Langfristige Zusammenarbeit mit Partnern auf Augenhöhe ist ein Wert, der in der heutigen Zeit wieder mehr gelebt werden sollte.
Die erfolgreichen Finanzvertriebe der Zukunft finden ihren Leistungsanreiz in der Kooperation mit starken Partnern.
Internes Wachstum in Unternehmen beschreibt das Bündeln interner Potenziale und Möglichkeiten, die über den gemeinsamen Nenner Mensch direkten oder indirekten Einfluss auf den Erfolg des Ganzen und des Individuums haben. Ziel ist es, durch konstruktives und zielorientiertes Zusammenwirken innerhalb eines Unternehmens eine kontinuierliche Weiterentwicklung für alle Beteiligten zu bewirken – fachlich wie menschlich. All dies bildet ein stabiles Fundament für den externen und internen Gesamterfolg.


(Autor: Carlos Salgado, Managementberater aus Fulda)