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Richtige Würze für ein strukturiertes Indien

In Indien finden Investoren aktuell ein beeindruckendes Wirtschaftswachstum von über 7 Prozent im Jahr. Eine Steuerreform wird für ein noch stärkeres Wachstum sorgen. Wie können Anleger diese glänzenden Aussichten jedoch für den eigenen Geldbeutel...

Brexit Kommentar: Svea Kuschel + Kolleginnen

Das britische Pfund (GBP) wertete gegenüber dem Euro erneut stark ab und die Aktienmärkte reagieren mit deutlichen Kursabschlägen. Das wird sich auch auf die Performanceergebnisse des 1. Halbjahres auswirken. Was bedeutet die neue Situation für...
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Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmer: Markenverhalten und Missions-Statement

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Noch vor wenigen Jahren taumelte das Unternehmen am Rande des Konkurs. Die konsequente Umsetzung der neuen Mission führte zum heutigen Erfolg: Amazon steht dicht davor, seine Missionsversprechen einzuhalten!

Die Durchführung und Einhaltung einer Mission gibt den Mitarbeitern Sicherheit und den Kunden wichtige Orientierungshilfe.

Jeder von uns – ob er will oder nicht – wird Tag für Tag mit mehreren Tausend Werbebotschaften konfrontiert. Diese Fülle aufzunehmen und zu verarbeiten ist schlichtweg nicht möglich. Die Darstellung und das Verhalten als Marke bildet einen Weg, aus dieser Flut hervorzustechen. Dazu gehört neben einer klaren, bildlichen Darstellung auch das ebenso deutlich formulierte und konsequent wiederholte Missions-Statement.

Für die die Kunden beschreibt die Mission Zweck und Auftrag das Unternehmens. Die Mission schafft Transparenz, denn die Kunden wissen, was sie erwarten können.

Durch die Mission wird das unternehmerische Profil geschärft und Differenzierung zu Konkurrenten erreicht. Und sie beinhaltet Argumente, die beweisen, dass Kunden in der Zusammenarbeit sich auf Eigenschaften wie Vertrauen und Loyalität verlassen können.
Eine Mission erklärt nicht nur die Art und Qualität der Produkte, sondern begründet auch, warum Unternehmen und Ergebnisse der Arbeit einmalig und unverwechselbar sind. Neue Geschäftskontakte orientieren sich an der Mission, denn sie drückt die Vorteile und den unmittelbaren Nutzen aus. Es wird auch klargestellt, wie Unternehmen und Kunden miteinander umgehen und welche Messlatten die Kunden anlegen dürfen.

Zwei wertvolle Säulen für die Entwicklung einer realistischen und wirkungsvollen Mission: Personalentwicklung und Kommunikation.

Schaffen Sie jetzt die so wichtige Differenzierung!


Normen Ulbrich, IMNU Personalentwicklung
Frank Leuz, Leuz-Kommunikation
Gemeinsame E-Mail: Ulbrich-Leuz@gmail.com

Bild: © Trueffelpix - Fotolia.com

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Kommt jetzt die weltweite Rezession?

  • Der stärkere US-Dollar und das schwächere Weltwirtschaftswachstum hatten einen zweitrangigen Einfluss auf US-Hersteller.
  • In der dritten Welle nach Chinas Abschwächung könnten niedrige Energiepreise die Konsumausgaben beflügeln.
  • Chinas spektakuläres Wachstumstempo ist abgeebbt und die Fluten dieser Abkühlung haben andere Länder und Märkte in mehreren Wellen erwischt.

Erste Welle
Als Folge der deutlich geringeren wirtschaftlichen Entwicklung Chinas, sind die Rohstoffpreise von Aluminium bis Zink gefallen. Die ersten, die diese Wirkung zu spüren bekamen, waren die Nachbarstaaten Korea, Taiwan und Singapur, die ebenfalls von geringerem Wachstum und Rezessionsängsten infiziert wurden. Aber auch Länder wie Peru, Russland, Australien, Chile und Brasilien, die Rohstoffe wie Eisen, Kupfer und Erdöl exportieren, wurden beeinflusst.

Sogar die USA als weltweit größte Volkswirtschaft hat in ihrem siebten Wachstumsjahr einige Störungen gespürt, hauptsächlich im Energiesektor. Die Geschäftsmodelle für Hydraulic-Fracturing von Erdöl und Gas – oder Fracking – und für andere Energieproduzenten wurden komplett auf den Kopf gestellt, als die Verkaufspreise gestürzt sind, während die Produktionskosten gleich blieben. Die Spreads bei Hochzinsanleihen, die überproportional von Energieunternehmen ausgegeben werden, haben sich dramatisch ausgeweitet.

Zweite Welle
Große multinationale Energie-, Werkstoff- und Industriegüterunternehmen mit Sitz in den USA hatten aus zweierlei Gründen abnehmende Umsätze zu verzeichnen. Ein Drittel dieser internationalen Abschwächung ist auf den stärkeren US-Dollar zurückzuführen, der Exporte verteuerte, in einem sich weiträumig abschwächenden Wachstumsumfeld infolge des langsameren Tempos der chinesischen Wirtschaft.

Damit einhergehend hat sich auch das verarbeitende Gewerbe in den USA abgekühlt, woraus sich erhebliche Lagerüberhänge ergeben. Darüber hinaus blieben weitere US-Daten hinter den Erwartungen zurück. Im Beschäftigungsreport von September beispielsweise enttäuschten Löhne, neue Jobs und geleistete Arbeitsstunden allesamt, was nahe legt, dass die US-Wirtschaft zwar nach wie vor wächst, aber in geringerem Tempo. Sogar die Daten aus dem Dienstleistungssektor haben sich abgeschwächt.

Doch ist dies der Stoff für eine Rezession? Das „National Bureau of Economic Research“ (NBER), welches offiziell den Anfang und das Ende eines Wirtschaftszyklus ausruft, führt die Ursachen für vergangene Rezessionen bis in die 1880er. Schauen wir uns diese Liste an, so fällt ein sich wiederholendes Muster an Ursachen über die letzten 100 Jahre auf. Diese reichen vom plötzlichen Rückgang der Staatsausgaben am Ende von Kriegen bis hin zu Rohstoffversorgung und Preisschocks, einem sprunghaften Anstieg der Zinsen, Platzen von Vermögensblasen sowie übermäßigen Bestandsanhäufungen.

Keiner dieser Rezessionstreiber scheint mit Eintritt in das vierte Quartal 2015 gegeben zu sein. Die US-Staatsausgaben beginnen sich erstmals seit langjährigem Rückgang wieder zu beschleunigen. Die weltweiten Rohstoffpreise haben einen Schock erfahren, wurden jedoch nicht aufwärts, sondern abwärts gedrückt. Die Zentralbanken weltweit geben keinerlei Anzeichen für ein Anheben der Zinsen. Und obwohl ein milder Bestandsaufbau stattfindet, ist die USA längst nicht mehr die produzierende Wirtschaft, die sie in den 1950ern war. Die heutige Dienstleistungswirtschaft zeigt sich größtenteils unbeeindruckt von Schwankungen bei Lagerbeständen produzierter Güter.

Dritte Welle
Die am wenigsten sichtbaren und direkten Effekte von China und der damit einhergehenden weltweiten Abkühlung interessieren mich als Investor am meisten. Dazu zählen die Einflüsse auf Einkommen und Ausgaben von US-Verbrauchern, als größte Quelle der weltweiten Nachfrage.

Die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass Energiepreise den US-Konsum beeinflussen und damit zeitverzögert auch das weltweite Wachstum. Vergangene Phasen von sinkenden Energiepreisen, die nicht durch eine Rezession eingeleitet wurden, gingen etwa ein Jahr später mit steigendem Konsum und schnellerem Wirtschaftswachstum einher. Erste Zeichen hierfür könnten bereits jetzt sichtbar sein: die jährlich gefahrenen Kilometer in den USA steigen bereits, nachdem sie über Jahre konstant geblieben sind. Der Mix bei Neuwagenverkäufen neigt sich zu teureren Fahrzeugen mit höherem Kraftstoffverbrauch.

Meiner Einschätzung nach, sollten wir abwarten bis sich auf internationaler Ebene eine gewisse Stabilisierung einstellt, bevor wir uns wieder überzeugt risikoreichen Investments wie Aktien und Hochzinsanleihen zuwenden können. Einige Auswirkungen der schlechten Nachrichten aus China könnten sich am Ende als positive Wirkungsfaktoren herausstellen, durch die Beschleunigung der Haushalts- und Konsumausgaben und die Stimulierung des Wachstums jener Länder, für die Energie zu den wesentlichen Investitionskosten zählt. Dazu zählen die USA, Europa, Japan und interessanterweise sogar China.

Während das finale Kapitel des Jahres 2015 noch nicht geschrieben ist, könnte die Robustheit dieser Expansion – nicht ihre Fragilität – das wichtigste Thema für Investoren mit Blick auf das Jahr 2016 sein.


Autor: James Swanson, MFS Chief Investment Strategist

Wird Amerika wieder zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten?

Dass Donald Trump gewählt wird, scheint momentan recht unwahrscheinlich. Die Abgeordneten könnten sogar auf der Republican National Convention, die diesen Monat stattfindet, aufbegehren und einen anderen Kandidaten für das Weiße Haus ernennen.

Wahlkampf-Irritationen

Können die Anleger nun aufatmen oder nicht? Die türkische Regierungspartei AKP hat ein Einsehen und möchte nun keine Minister mehr zu Wahlkampfveranstaltungen nach Deutschland bzw. Europa senden. Der türkische Präsident Erdogan hingegen fährt jedoch...

Warum immer mehr Anleger Farbedelsteine bevorzugen

Negative Realzinsen, volatile Aktienmärkte, stark gestiegene Immobilienpreise: Viele Anleger suchen händeringend nach alternativen Investments, die Werte erhalten und zugleich die Aussicht auf zukünftige Steigerungen bieten. Eines der Mittel ihrer Wahl sind immer häufiger naturbelassene...

Vermasselter Jahresauftakt

Crashartige Kursrückgänge in China, die zur mehrfachen Handelsunterbrechung geführt haben, was die Verunsicherung noch steigerte, rissen die Aktienmärkte weltweit in eine Jahresauftakt-Korrektur, die ihresgleichen in den letzten Jahrzehnten sucht.

Nach dem Krisenjahr 2015 scheint das nächste vor der Tür zu stehen. Zahlreiche geopolitische Themen und Probleme bestimmten das vergangene Jahr: Griechenland, Ukraine, IS-Terroranschläge, ein ungebremster Flüchtlingsstrom, der aus dem Zerfall des Nahen Ostens resultiert und den Zusammenhalt in Europa gefährdet.

Pünktlich zum Jahresbeginn 2016 kommen weitere Krisen hinzu – die politische Verstimmung Europas mit der neuen Regierung in Polen, weitere Abschottungen vieler europäischer Länder, die wieder Grenzkontrollen einführen, und die noch bedeutsameren Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, die die Region Naher Osten weiter zu destabilisieren drohen.

Dabei könnten positive Meldungen leicht untergehen. Die jüngsten europäischen und US-amerikanischen Wirtschaftsdaten überraschten positiv und die beginnende Berichtssaison in den USA und Europa wartete mit durchaus ansprechenden Ergebnissen auf. Doch solange die Rohstoffpreise weiter fallen und die Konjunkturskepsis anhält, scheint das Erholungspotential der Aktienmärkte begrenzt. Kurzfristig muss daher mit einem sehr volatilen Aktienmarkt gerechnet werden. Aber das eröffnet auch Chancen.


Autor: Michael Beck, Leiter Asset Management Bankhaus ELLWANGER & GEIGER KG

Raus aus dem Euro

Das Jahr 2017 wird ein weiteres Jahr mit reichlich politischen Risiken werden. In Holland, Frankreich und Deutschland stehen Wahlen an, bei denen die Nationalisten und EU-Gegner deutlich an Einfluss gewinnen dürften. Auch der Schuldenstreit...

Das größte Geheimnis im Empfehlungsmarketing: Schaffen Sie Ihr eigenes Narrativ!

Aufdringlich aufpoppende Google-Anzeigen, provokant-direkte Angebote per E-Mail oder kreative Verkaufsaktionen im Supermarkt: Werbung ist überall. Die Vielfalt überfordert den Kunden. Je größer das Angebot, umso unsicherer wird er. Welche Altersvorsorge ist die Richtige? Ist...