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Neuer Fonds von Henderson Global Investors

(fw/kb) Der Fonds soll mindestens 70 Prozent seines Nettovermögens in auf Euro bzw. Pfund Sterling lautende Unternehmensanleihen aus der Sub-Investment-Grade-Kategorie mit einem Rating von BB oder niedriger anlegen. Verwaltet wird der Fonds von Stephen Thariyan, Head of Credit und Chris Bullock. Gemeinsam managen sie bereits den "Henderson Horizon Euro Corporate Bond Fund" (ISIN LU0451950314).

Henderson Global Investors, eine hundertprozentige Tochter der Henderson Group, verwaltet nach eigenen Angaben ein Anlagevermögen von über 78,6 Milliarden Euro.

www.henderson.com

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Dexia AM: Deflation bleibt ein zentrales Thema

(fw/ah) "Außer in den USA ist die Konjunktur seit Ende 2011 überall rückläufig - die Euroraum-Wirtschaft ist zuletzt sogar geschrumpft. Der weltweite Abschwung ist aber nur zum Teil auf die Verschärfung der Euroraumkrise zurückzuführen. Im Grunde genommen spiegelt er wider, wie schwer es der Wirtschaft fällt, wieder Fahrt aufzunehmen. Die Industrieländer haben Wachstumsprobleme, weil ihre Binnennachfrage aufgrund des Schuldenabbaus im öffentlichen wie im privaten Sektor noch einige Jahre schwach sein wird. Die Emerging Markets müssen lernen, auch dann zu wachsen, wenn sie sich nicht mehr wie bisher auf die Industrieländer verlassen können. Die notwendige Wachstumsverlagerung dürfte ein langsamer Prozess sein. 2013 wird die Konjunktur in den Emerging Markets vermutlich nur allmählich wieder anziehen und den reiferen Märkten daher auch nur wenig Unterstützung bieten. Vor diesem Hintergrund dürfte die Geldpolitik der Industrieländer-Notenbanken expansiv bleiben. Falls nötig werden sie wohl weitere Quantitative-Easing-Programme auflegen, zumal eine Verlängerung ihrer Bilanzen im aktuellen Umfeld nicht zu einer höheren Inflation führt.

Das US-Bruttoinlandsprodukt wächst noch immer um 2 Prozent. Der Schuldenabbau im privaten Sektor trägt erste Früchte und es gibt Zeichen für eine Erholung bei den Kreditaufnahmen durch Privathaushalte, obwohl die Kreditbedingungen noch immer streng sind. Wichtiger noch ist, dass der Wohnimmobilienmarkt wieder anzieht. Die Zahl der Baubeginne steigt rasch, und die Hauspreise fallen nicht mehr. Die Haushalte sparen, doch gleichzeitig dürfte der Konsum parallel zu den Löhnen anziehen. Dennoch steht die Erholung nach wie vor auf tönernen Füßen: Das weltweit rückläufige Wachstum belastet die Exporte und auch die Ausrüstungsinvestitionen sind in den letzten Monaten gefährlich zurückgegangen. Hinzu kommt, dass die Stundenlöhne trotz des einigermaßen kontinuierlichen Beschäftigungswachstums nur schwach zugelegt haben, so dass sich der Zuwachs der Arbeitseinkommen in Grenzen hält. Vor diesem Hintergrund ist es nach Einschätzung des Chefvolkswirts von Dexia Asset Management, Anton Brender, "von entscheidender Bedeutung, dass die wiedergewählte US-Regierung einen Kompromiss zustande bringt, um das drohende Fiscal Cliff abzuwenden. Nur dann dürfte das Wachstum auch 2013 nahe 2 Prozent liegen."

Im Euroraum sind die Verbraucher auch drei Jahre nach Beginn der Erholung eher zurückhaltend, insbesondere in den Peripherieländern. Während der Hang zum Sparen in den Kernländern etwas nachgelassen hat, ist der Trend in den Peripherieländern ungebrochen. Zuletzt führten die staatlichen Sparmaßnahmen zwar zu Leistungsbilanzverbesserungen, doch angesichts der eher schwachen Weltkonjunktur war dies nur um den Preis niedriger Importe und einer geringeren Binnennachfrage möglich. In den Peripherieländern wirken die enorm hohen Staatsausgabenmultiplikatoren einem raschen Ausgleich der Staatshaushalte entgegen. Das Anleihenkaufprogramm der EZB (OMT) im Spätsommer brachte die Wende im Umgang mit der Krise. Florence Pisani, Volkswirtin bei Dexia Asset Management, ist der Meinung, dass "die Krise nicht unter Kontrolle zu bringen ist, solange die Wirtschaft schrumpft." Was das betrifft, sind die jüngsten Indikatoren nicht besonders ermutigend. Die Schwäche des Arbeitsmarkts belastet den Konsum und es wird immer weniger in Sachkapital investiert. Lediglich die Exporte in Länder außerhalb des Euroraums bieten noch etwas Unterstützung. "In einem solchen Umfeld dürfte das Wachstum 2013 bestenfalls stagnieren. Das größte Risiko besteht darin, dass einige wichtige Euroraumländer wie Italien oder sogar Frankreich in die Austeritätsfalle tappen könnten. Dies ist trotz der jetzt etwas flexibleren Sparpolitik nicht auszuschließen", so Florence Pisani abschließend.

www.dexia-am.com

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HSBC: Indien ist auf dem richtigen Weg

(fw/ah) "Im Haushaltsjahr bis März 2013 rechnen wir mit einem unter der Konsensschätzung von 6 Prozent liegenden Haushaltsdefizit. Indien hat sich einer aggressiven Haushaltskonsolidierung verschrieben: Bis 2017 soll das Staatsdefizit auf drei Prozent des BIP reduziert werden. Die Regierung möchte verschiedene Subventionen kürzen. Durch direkte Barauszahlungen anhand von Identifikationsnummern (Unique Identity Number, UID) sowie eine gezieltere Auswahl der Empfänger sollen Sozialleistungen zudem effektiver verteilt werden. Indiens hohes Haushaltsdefizit ist auf die Ausgaben für Subventionen und verschiedene Sozialleistungen der Regierung zurückzuführen. In Schwellenländern sind hohe Haushaltsdefizite nicht unüblich. Unserer Ansicht nach ist die Regierung wieder auf dem richtigen Kurs, und eine Wiederaufnahme von Infrastrukturprojekten wird zeigen, dass das Haushaltsdefizit zur Entwicklung des Humankapitals eingesetzt wird. Dies sollte ab 2013 für Wachstumsimpulse sorgen. Wenn die Wachstumserwartungen der Anleger wieder zunehmen, werden sie auch die Aussichten für die Staatsfinanzen und die Währung wieder positiver bewerten. Eine stärkere Währung kann einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Subventionen für importierte Rohstoffe (Öl und Düngemittel) leisten."

http://www.assetmanagement.hsbc.com/de

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DDV: Ruhiges Jahresendgeschäft mit Zertifikaten

(fw/ah) Demnach ging das Umsatzvolumen um 22,0 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro zurück. Hauptursache für den Umsatzrück
gang war die geringe Zahl von Handelstagen. Das Handelsvolumen der Anlagezertifikate verringerte sich um 21,6 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro. Der Anteil der Anlagezertifikate am Gesamtvolumen nahm von 63,3 Prozent auf 63,7 Prozent leicht zu. Im Dezember wurden 133.194 Anlagezertifikate und Hebelprodukte neu gelistet. An den Börsen in Frankfurt und Stuttgart stand Investoren somit eine Produktpalette von 400.894 Anlagezertifikaten und 518.502 Hebelprodukten zur Verfügung.

www.derivateverband.de

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Johannes Führ AM: Aktienquoten über 50 Prozent sind heikel

(fw/ah) "Das Wirtschaftswachstum in Europa ist gering, auch in den USA und Japan liegen die Erwartungen bei rund zwei Prozent. Diese Länder und Regionen kämpfen mit ihrer hohen Staatsverschuldung und haben noch einige Hausaufgaben zu bewältigen. China wird dieses Jahr voraussichtlich 7 bis 8 Prozent Wachstum generieren. Auch Südamerika entwickelt sich wieder besser: Das im Dezember 2012 geschlossene Freihandelsabkommen zwischen der EU, Kolumbien und Peru wird weitere Impulse für die Region bringen. Es gibt also Regionen, in denen der Anleger gesundes Wachstum vorfindet. Zusätzlich hat Nordamerika aus unserer Sicht großes wirtschaftliches Potenzial. Erstens gibt es deutliche Anzeichen für eine Besserung am Häusermarkt, welcher für die konsumgetriebene US-Wirtschaft von erheblicher Bedeutung ist. Zweitens könnte die neue US-Energiepolitik mit neuen Erdgas- und Erdöl-Förderungstechniken zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und neuer Wettbewerbsfähigkeit der Schwerindustrie führen. Aufgrund der Zinsentwicklung haben Aktien zurzeit ein attraktives Rendite-Risikoprofil. Auch nach der starken Performance der vergangenen Monate gibt es noch viele interessante Titel mit attraktiver Bewertung. Allerdings wird die Entwicklung der Aktienmärkte im Jahr 2013 stark von der europäischen Staatschuldenkrise und der US-amerikanischen Haushaltssituation beeinflusst. Falls die Politik die richtigen Entscheidungen trifft, sind ein wirtschaftlicher Aufschwung in den USA und auch in Teilen Europas, und damit verbunden weiter steigende Aktienkurse, durchaus vorstellbar. Der Anfang der Berichtssaison sieht bereits vielversprechend aus. Wir reden hier jedoch lediglich von einer erhöhten Aktienquote. Qualitativ hochwertige Unternehmens- und Staatsanleihen haben weiterhin einen festen Stellenwert im Portfolio. Aktienquoten von 50-60 Prozent, wie sie zurzeit oft propagiert werden, haben für uns nichts mit einem gesunden Rendite-Risikoprofil zu tun. Dafür gibt es zu viele offensichtliche Risiken.

Unser Basisszenario besteht weiterhin aus niedrigen Zinsen und der Bereitstellung von hoher Liquidität durch die Zentralbanken, sowohl in Europa, in den USA, in Japan und auch in China. Die begonnenen Reformen der hochverschuldeten Länder müssen weiter fortgesetzt werden. Dabei spielen in Europa die weitere Entwicklung in Frankreich, die Wahlen in Italien sowie die nächste Haushaltsdebatte bezüglich der Fiskalklippe in den USA wichtige Schlüsselrollen."

www.johannes-fuehr.de

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AXA IM baut Nachhaltigkeitskompetenz aus

(fw/ah) Die unternehmenseigene Research Plattform RI Search® bietet den Portfoliomanagern jetzt fundamentale und quantitative Analysen von über 2.500 Wertpapieren. Das Konzept, welches in der Vergangenheit ausschließlich auf die Analyse von Aktien angewandt wurde, wurde nun auf Anleihen ausgeweitet. Darüber hinaus kann AXA IM jetzt auch auf Hauptversammlungen in den Emerging Markets abstimmen.

www.axa-im.com

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ÖKOWORLD: Michael Wedekind neuer Geschäftsführer Retail

(fw/ah) Michael Wedekind stieß im August 2010 zur ÖKOWORLD und arbeitete in verschiedenen Stabsstellenfunktion. Er verfügt über einen diversifizierten beruflichen Hintergrund mit Erfahrungsstationen im M&A (Deloitte), Key Account Management (L'Oréal), Investment Banking (HSBC Trinkaus), Banking (Dresdner Bank) und der unabhängigen Finanzberatung (tecis AG). Er berichtet an Firmengründer Alfred Platow. ÖKOWORLD-Geschäftsführer Ralph Prudent wird zukünftig mit der Unterstützung von Vertriebsdirektor Andreas Falkner den für die Gesellschaft immer wichtiger werdenden Bereich der institutionellen Anleger verantworten, und an den versiko-Vorstand und ÖKOWORLD-Managing Direktor Michael Duesberg berichten.

www.versiko.de

www.oekoworld.com

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Schroders: Eurokrise treibt Investoren um

(fw/ah) Das ist ein Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im europäischen Vergleich sind österreichische Anleger am meisten über die Situation in der Eurozone beunruhigt (56 Prozent), deutsche und schwedische Anleger liegen auf Platz zwei. Die Italiener liegen zwar gemeinsam mit den Schweizern mit 44 Prozent an vierter Stelle. Doch mehr als die Eurokrise fürchten die Italiener Steuererhöhungen. Diese Sorge erzielte auf Apenninenhalbinsel einen Wert von 63 Prozent. Auch in Spanien sind mit 47 Prozent höhere Steuern die Hauptfurcht. Über ein Drittel der Befragten fürchtet sich vor einer Entwertung des Geldes.

www.schroders.de

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Western Asset: Risiken im Euroraum unberechenbar

(fw/ah) "Griechenland bleibt wohl zunächst in der Eurozone, weil es auf die finanziellen Hilfen angewiesen ist. Doch die versöhnlichen Töne der neuen Regierung haben die Märkte lediglich etwas beruhigt. Aggressivere Schritte könnten den Euro jedoch stark treffen. Daher haben wir uns gegen das Abwärtsrisiko abgesichert", sagt Edmonds. Mit Blick auf die immer noch niedrigen Renditen von Staatsanleihen setzt das Western-Asset-Team Derivate ein, um Schwankungen auszugleichen. Es hat weitere Verkaufs-Optionen erworben, um sich gegen den Fall des Euros unter 1,22 US-Dollar abzusichern.

Für den rund 1,6 Milliarden Euro schweren Legg Mason Western Asset Global Multi Strategy Fund setzt Edmonds weiterhin auf die USA und die Schwellenländer. Die Duration des Portfolios liegt derzeit bei etwa 4,3 Jahren und ist auf Staats-, Investment Grade-, Hochzins- und Schwellenländer-Anleihen verteilt. "Wir haben unsere Positionen in Hochzins- und Lokalwährungsanleihen der Schwellenländer zuletzt verringert, um das Risiko zu verringern. Auf lange Sicht sehen wir jedoch in diesem Bereich des Marktes Erträge", erläutert Edmonds.

Hochzinsanleihen machen etwa 22 Prozent des Fonds aus und stammen überwiegend aus den USA. In diesem Segment rechnen die Ratingagenturen laut Edmonds mit einem Anstieg der Ausfallraten von aktuell zwei bis drei Prozent auf ungefähr fünf Prozent, sollte die Weltwirtschaft erneut in eine Rezession steuern. "Die Renditeaufschläge von Hochzinsanleihen liegen aber bereits bei sechs Prozent, der Markt berücksichtigt also schon höhere Ausfälle. Ende 2009 hatten 2014 fällige Hochzinsanleihen einen Gegenwert von insgesamt 600 Milliarden US-Dollar. Doch die Unternehmen haben die Laufzeitenprofile geschickt verlängert, so dass es sich jetzt um weniger als 150 Milliarden US-Dollar handelt. Damit hat das Hochzinssegment gute Chancen, einem weiteren Abschwung standzuhalten."

www.leggmason.com

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UBS mit enttäuschendem 2. Quartal

(fw/ah) Bei schwierigen Marktbedingungen mit erhöhter Volatilität und mehr Zurückhaltung bei den Kunden führte UBS die Umsetzung ihrer Strategie fort. Gestützt auf sorgfältiges Kostenmanagement bleibt UBS nach eigenen Angaben auf Kurs, die gesamten geplanten Kosteneinsparungen bis Ende 2013 realisieren zu können. UBS konnte ihre risikogewichteten Aktiven1 (RWA) gemäss Basel III erneut reduzieren. Dies steht im Einklang mit ihrer zentralen strategischen Zielsetzung. Im 2. Quartal belief sich der Abbau auf CHF 45 Milliarden. Auf Basis einer vollständigen Umsetzung erhöhte sich die Basel-III-Kapitalquote (Tier 1) von 7,5% auf 8,8%. UBS hat das Konzernziel für 2016 bezüglich Basel-III-RWA um CHF 30 Milliarden auf weniger als CHF 240 Milliarden gesenkt.

www.ubs.com