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Fidelity: Japan-Aktien durch Wahlausgang beflügelt?

(fw/ah) "Da auch die Führung der Bank von Japan Anfang 2013 wechselt, ist es vorstellbar, dass sie sich nach langem Mauern nun dem politischen Druck beugen und die vom potenziellen Premierminister Abe angekündigten Maßnahmen mittragen wird. Die Erwartungen, dass die lange Deflationsperiode zum Ende kommt und der Yen schwächer wird, würden sich auch 2013 günstig auf die Kurse von japanischen Aktien auswirken. Allerdings ist nicht mit einem aggressiven Bullen-Szenario zu rechnen, da die Anzeichen auf eine Verschlechterung der makroökonomischen Fundamentaldaten bald wieder ins Rampenlicht rücken werden: Die Exporte Japans nach China leiden unverändert unter den politischen Spannungen, und die Binnenproduktion dürfte in nächster Zeit mäßig ausfallen. Aufgrund des geringeren Umsatzwachstums, der schwächeren Industrieproduktion und gestiegener Kosten werden die Unternehmensgewinne in Japan seit Juni dieses Jahres nach unten korrigiert. Das betrifft vor allem die zyklischen Branchen Technologie-Hardware und Rohmaterialien für die Produktion. Andererseits haben Unternehmen in den Sektoren Transport, Infrastruktur und Finanzen ihre Gewinnprognosen angehoben. Da die aktuellen Aktienkurse die Stressfaktoren bereits weitgehend eingepreist haben, gehe ich nur von einem begrenzten Abwärtsrisiko am japanischen Aktienmarkt aus. Damit sich die gegenwärtige Rallye fortsetzt, müssen aber weitere Anzeichen auf eine Erholung der Gewinne sichtbar werden.

Aktien mit mittelfristig günstigen Aussichten sind die der japanischen Mega-Banken. Dank ihres minimalen Engagements in europäischen Staatsanleihen und ihrer soliden Bilanzen droht ihnen im Vergleich zu ihren globalen Wettbewerbern kein erhebliches Abwärtsrisiko. Eine mögliche Zinserhöhung würde nicht realisierte Gewinne bei ihren Beständen an japanischen Staatsanleihen schrumpfen lassen. Ein höheres Zinsniveau dürfte aber auch ihre Nettozinseinnahmen erhöhen. Die daraus resultierende Gewinnsteigerung wird wohl den Wertverlust der alten Anleihen in ihren Büchern mehr als ausgleichen. Zudem setze ich auch weiterhin auf japanische Telekommunikationsunternehmen, die günstig bewertet sind."

www.fidelity.de

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Gecam AG: Renaissance der europäischen Aktien

(fw/ah) "In Europa und Deutschland haben die Anleger seit dem Hoch im März 2000 nun eine fast 13-jährige Aktienmarktbaisse durchlitten. Die Aktienmärkte sind strategisch angeschlagen, da die meisten Privatanleger der Aktie in dieser Zeit den Rücken gekehrt haben. Auch viele Institutionelle Anleger haben aufgrund der vergangenen Krisen sowie regulatorischer Belastungen von Aktieninvestments Abstand genommen. Paradoxerweise kommt man jedoch unter Renditeaspekten nicht mehr an Aktien vorbei! Der DAX bietet z.B. eine Eigenkapitalrendite von über 12 Prozent, wovon 3,5 Prozent als Dividenden ausgeschüttet werden. Im Gegensatz dazu erhält man bei 10-jährigen Bundesanleihen 1,5 Prozent, bei Unternehmensanleihen guter Bonität 2 Prozent und bei Junk Bonds rd. 5 Prozent - dies aber vor Kosten, Steuern und Inflation! Nach Abzug dieser Belastungen bleibt meist eine Negativrendite. Wir gehen also davon aus, dass sukzessive, spätestens aber wenn die wichtigen Indices neue Höchstkurse erreichen, der negative Nimbus einer Unternehmensinvestition abnimmt und sogar eine neue Ära für Aktien eingeläutet werden könnte. Denn von einer Überbewertung kann noch lange keine Rede sein, selbst wenn der DAX über 8.500 oder gar 9.000 Punkte steigt. Im europäischen Aktienmarkt schlummert aufgrund der Eurokrise und des massiven Kapitalabflusses aus den Peripherie-Aktienmärkten sogar ein noch größeres Potenzial. Es bleibt die Frage, ob die günstigen Bewertungen für Aktien denn auch in Zukunft durch Unternehmensgewinne unterlegt sein werden. Zunächst einmal gibt es auch bei der Bewertung Aufholpotenzial. Der DAX hat seit 2001 nur mit dem Faktor 1,5 zugelegt, die Unternehmensgewinne aber um 450 Prozent. Sollten also die Gewinne der Unternehmen in Zukunft nur stagnieren, bliebe genügend Potenzial für weitere Kurssteigerungen. Wir gehen aber von weiterem Weltwirtschaftswachstum aus, 2013 um rd. 3,5 Prozent, induziert besonders durch wachstumsorientierte Schwellenländer. Aber auch Europa könnte in den nächsten Jahren, nach erfolgter Konsolidierung, wieder zarte Wachstumsbeiträge liefern, was wiederum viele überraschen dürfte. Sollten sich also die Gewinne sogar dynamisieren, steigen die Kurse ohne dass Aktien teurer werden!"

www.gecam.de

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Drescher & Cie erweitert Partnerkreis

(fw/ah) Er wird innerhalb des dann vierköpfigen Gremiums zukünftig die Geschäftsfelder "Unternehmensberatung" sowie "Marketing & Vertrieb" verantworten. Lanzendorf kommt von der FRANKFURT-TRUST Investment-Gesellschaft mbH, die er Ende März nach knapp zwei Dekaden verlässt und bei der er in leitender Position den Publikumsfondsvertrieb an Nicht-Banken sowie das "Private-Label-Fonds"-Geschäft verantwortet hat.

Björn Drescher, Sprecher der Geschäftsführung von Drescher & Cie, hierzu: "Wir sind sehr froh mit Christian Lanzendorf einen langjährigen Wunschkandidaten für unsere Sache gewonnen zu haben, der nicht nur fachlich, sondern auch menschlich zu unserer gewachsenen Firmenphilosophie und - kultur passt. Diese personelle Verstärkung verkörpert die notwendige und folgerichtige Reaktion auf die Entwicklung der Drescher & Cie GmbH in den vergangenen Jahren, in denen unser Rat in einer mit widrigen Umwelteinflüssen ringenden Branche, zunehmend häufiger gefragt ist".

www.drescher-cie.de

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DJE/Gamax Management AG: Ausblick 2013

finanzwelt: Was erwartet uns hierzulande beim Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung 2013? Kann sich die deutsche Ökonomie vom europäischen Abwärtssog freischwimmen?

Dr. Ehrhardt: Weltweit (außer in China) wird heute mehr oder minder stark fiskalpolitisch gebremst. Dies müsste speziell die von der Weltwirtschaft stark abhängige europäische Konjunktur drücken. Deutschland exportiert immerhin noch fast 70 Prozent seiner Ausfuhren nach Europa, wo 2013 mit einer weiteren Konjunkturverlangsamung zu rechnen ist. Deutschland lebt zur Zeit hauptsächlich von den Exporten Richtung China und den USA. Aber auch in den USA dürfte es im Jahresverlauf Konjunktureintrübungen geben, da die Steuererhöhungen die Konsumausgaben dämpfen werden. Deutschland dürfte sich im Hinblick auf gute Produkte und anhaltend hohe Exporte speziell nach Asien allerdings besser entwickeln als der Rest Europas.

finanzwelt: Welche Branchen sehen Sie derzeit favorabel?

Dr. Ehrhardt: International halten wir die Aktien von Fonds-Verwaltern für interessant, da die Aktienkurssteigerungen hier mit einem Hebeleffekt in der Regel zu besseren Gewinnen führen. Ausgewählte Technologieaktien sind ebenfalls nach den Kursrückgängen der vergangenen Monate preiswert. Generell dürften Branchen in Ländern mit Abwertungen profitieren. Auch Exportunternehmen, wie z.B. in Japan. Europäische Unternehmen dürften bei anhaltend starkem Euro in der Gewinnentwicklung eher gedämpft werden.

finanzwelt: Wie sehen Sie die Zukunft der einstigen Weltmacht USA und wird sich nach Ihrer Einschätzung die „Erfolgsgeschichte BRIC" fortsetzen (hier im Speziellen China)?

Dr. Ehrhardt: Die Schwellenländer-Aktien dürften auch in Zukunft überdurchschnittlich abschneiden. Die demographische Entwicklung ist hier besser als in den Industriestaaten. Die Gewinnorientierung der Wirtschaftsteilnehmer ist größer als in Europa. Die Politik unterstützt Wachstum und Unternehmergeist. China dürfte wahrscheinlich unverändert die höchsten Wachstumsraten haben. Indien profitiert von der besten demographischen Entwicklung, hat allerdings erhebliche Nachteile im Bereich der Infrastruktur und der Politik. Brasilien könnte unter schwachen Rohstoffpreisen leiden. Hinzu kommen zunehmend sozialistische Tendenzen und ein erheblicher Fachkräftemangel. Trotzdem sollte Brasilien (ähnlich wie bisher Mexiko) zu den langfristig wachstumsstärksten Ländern gehören. Russland profitiert von einem hohen Ölpreis. Die Gesamt-konjunktur ist in hohem Grade vom Energiepreis abhängig. Ein Vorteil sind die niedrigen Bewertungen der russischen Aktien.

finanzwelt: Bitte kommentieren Sie Ihre zentralen Asset-Allokation-Empfehlungen für das zweite Halbjahr (Aktienmärkte Deutschland, Eurozone)

Dr. Ehrhardt: Unsere Hauptgewichtungen legen wir zunehmend auf USA und Asien, da wir hier vor allen Dingen aus dem monetären Blickwinkel Verbesserungen erwarten. Ganz Asien müsste von starken Ankurbelungsmaßnahmen in Japan profitieren (wachsende Exporte dieser Länder nach Japan). Setzt sich die Abwertung des Yen fort, dürfte Japan die beste Weltbörse in 2013 sein. Im Gegensatz zu den USA wird in Europa bisher kein neues Geld gedruckt (kein Quantitative Easing, keine Anleiheaufkäufe). Ausgewählte Unternehmen in Deutschland werden weiterhin gewinnmäßig profitieren, generell könnten aber neue Probleme in der Euro-Zone den Kontinent belasten. Hier ist im Wesentlichen an Spanien, Italien und Zypern und in Zukunft Frankreich zu denken.

finanzwelt: Der Deutsche Aktienindex (DAX) hat im vergangenen Jahr ordentlich zugelegt – werden wir die 8.000er Marke überspringen/gibt es noch Luft nach oben?

Dr. Ehrhardt: Der DAX-Index sollte die 8.000er Grenze im Jahre 2013 überspringen können. Allerdings liegt der DAX ohne Dividenden gerechnet noch weit von früheren Höchstständen entfernt. Der deutsche Aktienindex hat mehr aufzuholen als der amerikanische Index, der inklusive Dividenden schon lange auf historischem Höchstkurs notiert. Eine weitere Stärke des Euros würde allerdings die deutsche Aufwärtsentwicklung bremsen. Deutschland wird 2013 nicht so gut abschneiden wie 2012 – besonders im Verhältnis zu anderen Börsen.

Das Interview führte Alexander Heftrich
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Offene Immobilienfonds: Interesse geht zurück

(fw/mk) Demnach fiel der Anteil der Berater, die die aktuellen Absatzchancen für OIFs positiv einschätzen unter die 50%-Marke. UJnd auf Sicht der nächsten sechs Monate wird es eher noch schlechter: Nur 38% der Berater erwarten noch Absatz-Zuwächse für diesen Zeitraum. Damit schwindenden die Chancen der OIF-Branche, die aktuelle Krise mithilfe des Drehtüreffektes auszusitzen: Bei den den OIFs war in der letzten Zeit ein Muster erkennbar geworden, bei dem während der Schließungsperioden ordentlich Geld gesammelt wurde, das dann während darauf folgenden Öffnungen in wenigen Wochen verbrannt wurde, was wiederum zu erneuten Schließungen samt verschäften Geldsammel-Aktivitäten zwang.

Letztlich liegt hier ein Bewertungsproblem vor: Die von den Guatchtern ermittelten Inventarwerte lassen sich kaum am Markt erzielen, so dass Fonds auch über lange Fristen nicht in der Lage waren, Rückgaben der Anleger ordnungsgemäß zu bedienen, sobald die Anteilsrückgaben zum Verkauf von Objekten zwangen, um die nötigen bereitzustellen. Die Krise hat inzwischen eine erste Fondsabwicklung erzwungen, wodurch das Vertrauen der Marktteilnehmer in die OIFs nach Robeco-Einschätzung gelitten hat. Die Robeco gehört zum Konzern der Rabo-Bank und bietet keine eigenen OIFs auf dem deutschen Markt an.

Feri: Strukturreformen in Lettland zeigen Wirkung

(fw/ah) Rückblick: Im Zuge der Finanzkrise 2009 brach die dortige Wirtschaftsleistung beinahe um 1/5 ein. Die Folge waren massive Anstiege der öffentlichen Haushaltsdefizite sowie der Staatsverschuldung. Die eingeleitete Sanierungsstrategie geht zwar mit einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit einher, aber die Regierung hält an ihrem Programm fest. Im vergangenen Jahr zeigten sich die ersten positiven Zeichen in der wirtschaftlichen Entwicklung: Das Bruttoinlandsprodukt nahm um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, und das Haushaltsdefizit sank von 9,8 Prozent des BIP im Jahr 2009 auf 3,5 Prozent im Jahr 2011.

Trotz des in diesem Jahr etwas schwächer erwarteten Wachstums rechnet Feri angesichts der Fortführung der eingeleiteten Struktur- und Konsolidierungsmaßnahmen mittelfristig mit einer positiven Entwicklung der lettischen Wirtschaft und Staatsfinanzen.

http://frr.feri.de/de/

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LGT: Rezessionsgefahr greift um sich

(fw/ah) Emerging Marktes Anleihen und inflationsgeschützte Anleihen werden reduziert, Hochzinsanleihen und Immobilienaktien (REITs) forciert. Zudem erhöhen wir erneut unsere USD-Quote zu Lasten des Euro-Blocks und verringern unsere Gewichtung bei Gold. Die globale Ökonomie wankt und kann nur durch das Doping des billigen Geldes auf den Beinen gehalten werden. Das zeigt sich vor allem in den USA, wo die Wachstumsillusion auf Pump nochmals eine Runde künstlich am Leben erhalten wird. Ein kraftvoller, selbstragender Aufschwung wird damit nur verzögert. Neben Nullzinsen bis 2014 könnten erneut starke geldpolitische Drogen (QE3) in Aussicht gestellt werden. Deren nachhaltiger Effekt bleibt zwar zu bezweifeln. Hauptgrund für das nicht selbsttragende Wachstum bleibt die Unlust der Konsumenten, welche unter Arbeitslosigkeit und den Folgen der Immobilienkrise leiden. Die Rezession am Rande Europas vertieft sich und bewegt sich bedrohlich in Richtung der Kernländer.

www.lgt.com

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Janus Capital eröffnet Büro in Frankfurt

(fw/ah) Janus verstärkt mit der neuen Position die Betreuung von Finanzinstituten und von institutionellen Kunden. Christian D’Amico verfügt über mehr als zehn Jahre Vertriebs- und Management-erfahrung in der Investmentbranche. Zuletzt war er Director Business Development bei der Feri Institutional Advisors GmbH, davor war er bei der Weserbank AG im Bereich Institutional Sales tätig. In seiner neuen Funktion zeichnet Christian D‘Amico für die Betreuung der Bestandskunden sowie die Akquise von Neukunden verantwortlich. Er berichtet direkt an Thomas Döring, Head of Sales für das deutschsprachige Europa.

https://www.janusinternational.com/international/

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Johannes Führ und Dexia AM setzen auf risikominimierendes Multi Asset

(fw/ah) Im Fokus des neuen Johannes Führ Multi Asset Protect steht eine sich über 12 Monate rollierende Wertuntergrenze. "Selten war die Unsicherheit an den Kapitalmärkten größer als heute. Das Gefühl einer dauerhaften Finanzkrise begleitet die professionellen wie auch die privaten Kapitalanleger", sagt Thomas Mühlberger, im Portfolio-Management bei Johannes Führ Asset Management verantwortlich für den Johannes Führ Multi Asset Protect. Der Portfolio-Manager strebt mittelfristig eine Wertentwicklung an, die höher ist als eine Anlage in Staatsanleihen der Eurozone. Die angestrebte Volatilität liegt auf dem Niveau einer Anlage in Staatsanleihen der Eurozone. Die rollierende Wertuntergrenze liegt bei -5 Prozent und basiert auf einem 20 Tage gleitenden Durchschnitt von Preis/Nettoinventarwert (NAV).

www.johannes-fuehr.de

www.dexia-am.com

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„Metris“ zu 90 Prozent vermietet

(fw/kb) Vermieter ist der "LaSalle German Income & Growth Fund", ein von LaSalle Investment Management gemangter Fonds. Die Cancom AG, Anbieter von IT-Infrastruktur, hat sich Flächen mit rund 4.500 Quadratmetern gesichert. Ein weiteres Unternehmen aus der IT-Branche hat Flächen mit rund 3.700 Quadratmetern gemietet. Das "Metris" ist damit zu 90 Prozent vermietet.

LaSalle Investment Management, Mitglied der Jones Lang LaSalle Gruppe, verwaltet derzeit nach eigenen Angaben rund 47 Milliarden Dollar direktes und indirektes Immobilienvermögen.

www.lasalle.com