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Legg Mason: Präferenz für australische Staatsanleihen

(fw/ah) "Mexiko gehört zu den Märkten, die uns ganz besonders ansprechen. Die 20-jährigen Staatsanleihen in Mexiko haben eine Rendite von sechs Prozent, die Inflation liegt zwischen 3,5 und 4 Prozent und der Peso ist unterbewertet", erklärt Brian Hess, Portfoliomanager des Legg Mason Brandywine Global Fixed Income Fund. "Interessant sind auch südafrikanische Anleihen. Hier haben wir uns in 10-jährigen und 30-jährigen Titeln mit Renditen von 7,5 beziehungsweise 8,5 Prozent engagiert", sagt Hess und erläutert: "Südafrika wird vermutlich im Oktober in den Citigroup World Government Bond Index aufgenommen, was dem Anleihenmarkt einen weiteren Schub geben sollte. Zudem ist der südafrikanische Rand auf Niveaus gefallen, bei denen wir ihn bedenkenlos halten."

Außerdem hält der Fonds eine Durationsübergewichtung in Australien, um das Portfolio gegen sinkende Kurse abzusichern. "Australien ist ein bonitätsstarker Markt und gehört zu unseren Absicherungsstrategien gegen eine Deflation. Großbritannien wiederum war unser bevorzugter ,sicherer Hafen' - wobei wir allerdings zweijährige Anleihen halten und damit unter Durationsgesichtspunkten deutlich untergewichtet sind", erläutert Hess.

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DDV: Sommerflaute erfasst Zertifikatemarkt

(fw/ah) Der Open Interest ging demnach leicht um 1,2 Prozent bzw. 1,1 Mrd. Euro zurück. Rechnet man die von der EDG erhobenen Zahlen auf alle Emit
tenten hoch, so beläuft sich das Gesamtvolumen des deut
schen Zertifikatemarkts Ende Juni auf 100,2 Mrd. Euro.

Anlageprodukte mit vollständigem Kapitalschutz standen auch im Berichtsmonat im Fokus des Anlegerinteresses. 68,2 Prozent waren hier investiert. Das Marktvolumen von Strukturierten Anleihen blieb im Berichtsmonat nahezu stabil, so der DDV. Negative Preiseffekte von 0,2 Prozent führten sogar zu leichten Nettomittelzuflüssen von 0,2 Prozent bzw. 80 Mio. Euro. Ihr Anteil belief sich auf 50,3 Prozent. Auch im Juni waren Anlagezertifikate mit Zinsen als Basis
wert die mit Abstand beliebteste Anlageklasse.

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JP Morgan: Anleger skeptisch bei Aktien

(fw/ah) Gerade noch jeder Fünfte (21,2 Prozent) erwartet einen positiven Börsenverlauf im nächsten halben Jahr - der niedrigste Wert seit November 2011. Im Mai prognostizierte noch knapp jeder Vierte (24,3 Prozent) eine günstige Entwicklung des Aktienmarktes. "Mit seinem Höhenflug konnte der Dax die Anleger nicht von der Stärke von Aktien überzeugen", kommentiert Jean Guido Servais, Marketing Director für Kontinentaleuropa bei J.P. Morgan Asset Management, die Situation. Dennoch liegen Aktien im Trend, wie das Deutsche Aktieninstitut herausgefunden hat. So hat sich die Schar der Aktionäre und Aktienfondsbesitzer im ersten Halbjahr 2012 um 1,5 Millionen auf 10,2 Millionen erhöht. "Dies ist insofern erfreulich, da so auch viele Privatanleger von den Kurssteigerungen profitieren konnten", ergänzt Servais. Die Stimmung trübte sich indes weiter ein. So sind 32,3 Prozent der im Juli Befragten pessimistisch für den weiteren Börsenverlauf. Im Mai waren lediglich 28,4 Prozent der Befragten skeptisch hinsichtlich des weiteren Börsenverlaufs.

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Antecedo-Fonds schüttet fünf Prozent aus

(fw/kb) Im August hat der Fonds an seine Anleger 50 Euro je Anteil ausgeschüttet. Bezogen auf den Erstausgabepreis von 1000 Euro (ohne Agio) entspricht das einer Ausschüttungsrendite von fünf Prozent. Beim "Antecedo CIS Strategic Invest" wird rund die Hälfte des Fondsvermögens in kurz laufende Zinspapiere angelegt und die andere Hälfte im Rahmen einer Options- und Handels-strategie investiert. Das angestrebte Anlageziel ist ein jährlicher Wertzuwachs von zehn Prozent über der risikolosen Geldmarktverzinsung bei einer Volatilität von etwa 15 Prozent.

Antecedo Asset Management ist ein unabhängiger Finanzportfolioverwalter mit Sitz in Bad Homburg. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2006.

www.antecedo.eu

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Deka Investment unterzeichnet UN-Richtlinien

(fw/kb) Als Unterzeichner des Abkommens verpflichtet sich Deka Investment, jährlich ein Reporting über die Umsetzung der einzelnen Prinzipien zu erstellen. Auf Basis dieser Informationen werden die Aktivitäten der Unterzeichner vom PRI-Sekretariat bewertet und in einem jährlich erscheinenden Report veröffentlicht.

Die PRI-Richtlinien wurden 2005 auf Initiative des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan von einer internationalen Gruppe institutioneller Investoren entwickelt. Inzwischen haben über 1100 Unternehmen aus dem Finanzdienstleistungsbereich mit einem Gesamtvolumen von mehr als 30 Billionen US-Dollar unterzeichnet.

www.deka.de

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5. Fonds-Symposium von LRI Invest

(fw/kb) Den eingeladenen Dachfondsmanagern, Investoren, Vermögensverwaltern und Entscheidungsträgern von Banken und Sparkassen soll die Gelegenheit zum Ideenaustausch sowie zum Knüpfen von Kontakten mit Private-Label-Fondsmanagern geboten werden. Als Referenten treten unter anderem sechs Fondsverwalter auf, die ihre aktuelle Einschätzung der Kapitalmärkte und die Konsequenzen daraus erläutern.

LRI Invest ist eine unabhängige Service-Kapital-Anlagegesellschaft, die Investmentfonds für Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter auflegt und verwaltet. Das Unternehmen wurde 1988 gegründet.

www.lri-invest.lu

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J.P. Morgan AM: Zeichnungsstart für neuen Renten-Laufzeitfonds

(fw/ah) Der JPMorgan Funds - High Yield Bond Portfolio Fund II soll Investoren in Deutschland die Möglichkeit geben, in ein breit diversifiziertes und schwerpunktmäßig auf europäische Anleihen angerichtetes Portefeuille zu streuen, das circa 80 ausgesuchte Hochzinsanleihen in vor allem europäischer Währung umfasst. J.P. Morgan AM Management möchte mit dem neuen Portfolio insbesondere die Chancen bei europäischen Unternehmensanleihen nutzen: "Europäische High-Yield-Anleihen werden unterschätzt", sagt William Healey, Fondsmanager des neuen Laufzeitenfonds. "Die Papiere stellen am Rentenmarkt mit die höchsten Renditen in Aussicht", ergänzt der Anleihe-Experte. Neben europäischen sind Papiere aus den USA und Kanada mit rund 20 Prozent im Portfolio vertreten. Der Fonds peilt eine jährliche Rendite von mehr als fünf Prozent vor Gebühren an.

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Legg Mason Western Asset Global Multi Strategy feiert 10-Jähriges

(fw/ah) Die vergangenen zehn Jahre werden oft als verlorenes Jahrzehnt für die Anleger bezeichnet, dennoch hat der 1,9 Milliarden US-Dollar große Fonds der 100prozentigen Legg Mason-Tochtergesellschaft Western Asset seit seiner Auflage im Jahr 2002 eine positive Wertent-wicklung von rund 124 Prozent erzielt. Damit wurde die Morningstar-Vergleichsgruppe deutlich übertroffen, die auf Zehnjahressicht eine Wertentwicklung von rund 100 Prozent erreichte. Die Ausschüttung des Fonds lag im gleichen Zeitraum bei durchschnittlich 5,64 Prozent und damit über der Inflation.

"Ein Hauptgrund für den Erfolg des Fonds in den vergangenen zehn Jahren ist unsere konsistente, wertorientierte und diversifizierte Anlagestrategie", sagt Ian Edmonds, der bei der Auflage zunächst Co-Manager war und nun den Fonds managt. Um einen maximalen Gesamtertrag zu erreichen, werden aus einem breiten Spektrum von Märkten, Sektoren und Währungen die besten Anlage-Ideen herausgefiltert. Investoren können dabei von einem höheren Rendite- und Ertragspotenzial der risikoreicheren Bereiche des globalen Bondmarktes profitieren. Dazu zählen Hochzins- und Schwellenländeranleihen. Der Fonds kann aber auch in liquiden und höherwertigen Sektoren wie Staatsanleihen investieren, um in volatilen Märkten das Kapital der Anleger zu schützen und die Ertragsvolatilität zu senken.

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Umfrage: Deutsche horten Barvermögen

(fw/ah) Die Umfrage zeigt: Die weltweite Finanzkrise war für Investoren ein finanzieller und psychologischer Schlag. Den Ergebnissen zufolge sind 53% der Deutschen pessimistisch, was die Konjunkturaussichten für die kommenden sechs Monate angeht. 64% der Teilnehmer beschreiben sich als risikoscheu und wollen bei der Geldanlage keinerlei Risiko eingehen. Nur knapp ein Drittel ist der Meinung, der Aktienmarkt biete attraktive Anlagechancen. In diesem Stadium der Unsicherheit, in dem sich die Anleger befinden, vertrauen mehr als zwei Drittel (69%) der Deutschen auf Barvermögen oder Sparbücher. In den vergangenen zwölf Monaten haben 27% der Befragten ihre Barvermögen oder Spareinlagen erhöht. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass sie leichten Zugang zu ihren Vermögen haben möchten (49%). Schließlich legen 56% Cash für den Notfall zur Seite. Immerhin 41% wollen mit Barbeständen für ihren Ruhestand vorsorgen.

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Zertifikatekäufer sind Selbstentscheider

(fw/ah) "Die Studie zeigt, dass die große Mehrheit der Zertifikate-Anleger nicht zu den Beratungskunden, sondern zu den Selbstentscheidern zählt. Diese Tatsache sollten die politischen Entscheider im Auge behalten. So richtig und notwendig der Anlegerschutz bei Beratungskunden ist, so wenig darf er bei den Selbstentscheidern zur Bevormundung führen", so Dr. Hartmut Knüppel, geschäftsführender Vorstand des DDV. Dabei sind sich die befragten Zertifikate-Anleger bewusst, wie hoch das Risiko ihrer Anlageentscheidung ist. So geben 84 Prozent an, alle oder die meisten Risiken ihrer Kapitalanlage zu kennen. Ein Viertel aller Wertpapierbesitzer schätzt hingegen, die Risiken ihrer Anlage nicht, wenig oder nur in Teilen zu kennen.

Während fast zwei Drittel der Zertifikatenutzer ihre Kenntnisse über Kapitalanlagen für sehr gut bzw. gut halten, trifft dies nur auf jeden zweiten Wertpapierbesitzer zu. Im Vergleich zu allen befragten Wertpapierbesitzern weisen Zertifikate-Anleger auch eine höhere Risikobereitschaft auf. Jeder fünfte Zertifikatenutzer schätzt seine Risikobereitschaft als sehr hoch oder hoch ein und jeder zweite als mittel.

Info: Für die repräsentative Untersuchung wurden 5.111 Bürger im Alter über 18 Jahren befragt.

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