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„Feri Euro Rating Awards 2013“ verliehen

(fw/kb) In diesem Jahr wurden die Gewinner der 17 Fonds- und 13 Management-Kategorien aus jeweils fünf Nominierten ermittelt. Dabei konnten Aberdeen und BlackRock jeweils in vier Kategorien gewinnen. Den Sonderpreis "Fund Innovations" wurde an den "JPMorgan Macro Hedge Dual Enhanced TR Source ETF" vergeben.

Feri Euro Rating Services ist eine Ratingagentur für die Analyse und Bewertung von Anlagemärkten und Anlageprodukten sowie ein Wirtschaftsforschungs- und Prognoseinstitut.

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Union Investment: Aktienmärkte haben Luft nach oben

(fw/ah) "Die systemischen Risiken sind nun erst mal vom Tisch, auch wenn die Krisen in der Welt längst nicht gelöst sind." Allerdings werde es einige Zeit dauern, bis die Belastungen abgearbeitet seien. Deshalb wachse die Weltwirtschaft auch 2013 langsamer als in der Vergangenheit. Mit Blick auf die Kapitalmärkte ist Wilhelm zuversichtlich, dass weitere Schritte in der Krisenbewältigung honoriert werden: "Davon können insbesondere risikoreichere Anlagen profitieren." Positiv beurteilt Wilhelm die Maßnahmen zu Lösung der Eurostaatenkrise: "Die EZB treibt die Rettung voran, auch wenn dies nicht ihrem Ursprungsauftrag entspricht." Mit ihren Interventionen habe sie für deutliche Entspannung an den Kapitalmärkten gesorgt und der Politik den nötigen Spielraum verschafft, einen belastbaren Rettungsmechanismus aufzubauen. Jetzt müsse man den klaren Willen zeigen, die eigentliche Ursache, nämlich die Konstruktionsfehler der Eurozone, zu beheben und eine echte Wirtschafts-und Fiskalunion zu institutionalisieren. "Das braucht allerdings noch einige Jahre, und die größte Gefahr ist, dass der Reformwille erlahmt, sobald der Finanzmarktstress nachlässt", so Wilhelm. Dass die Regierungen der Peripherieländer ihren Beitrag zur Lösung der Krise leisten, steht für ihn außer Frage. Vor allem Irland sei ein positives Beispiel für die fortschreitende Restrukturierung. Allerdings seien die Rahmenbedingungen dort auch deutlich besser als in den anderen Krisenländern. Neben der Euroschuldenkrise sieht Wilhelm im Abbau der globalen Ungleich-gewichte die größten Belastungen für die Weltwirtschaft: "Wir bleiben für die nächsten Jahre bei einem schwachen und anfälligen Wachstumspfad von 3 bis 3,5 Prozent in der Welt." Wachstumsimpulse kämen aus China, wo Zuwachsraten von über 8 Prozent zu erwarten seien. Für die USA rechnet er mit 2,2 Prozent. Die Eurozone werde sich bei etwa 0,2 Prozent Wachstum stabilisieren. "Das heißt auch, dass es kurzfristig keine Gefahr steigender Inflationsraten gibt und die Notenbanken genug Raum haben, mit ihrer Niedrigzinspolitik fortzufahren." Die Sorge, dass die Inflation wegen der Krisenbekämpfung insbesondere in der Eurozone steigt, hält er für unbegründet. Die EZB habe den Banken zwar viel Liquidität zur Verfügung gestellt, diese sei in er realen Wirtschaft aber nicht angekommen. Ab Jahresbeginn 2013 hätten die Banken sogar erstmals wieder die Möglichkeit, Liquiditätsspritzen zurückzugeben, und in den Kerneuroländern sei damit auch zu rechnen. "Dann wird auch die Angst vor überschüssigem Geld langsam wieder zurückgehen", so der Anlagestratege.

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Schroders erwartet Märkte zwischen „Euphorie und Elend“

(fw/kb) Nachdem die Geldmarktzinsen unter die Inflation gesunken seien, hätten die Anleger entlang der gesamten Renditekurve und im gesamten Bonitätsspektrum investiert und damit die Anleihenrenditen nach unten gedrückt. "Heute liegen die nominalen Renditen vieler Staatsanleihenindizes unter der Inflationsrate", so Bob Jolly. Laut seiner Aussage werden die Märkte im Jahr 2013 weiterhin zwischen Euphorie und Elend schwanken: "Euphorie, wenn Wachstum oder Politik für positive Überraschungen sorgen, und Elend, wenn entweder die politischen Reformbemühungen kollektiv eingestellt werden oder die wirtschaftliche Dynamik vorübergehend nachlässt".

Schroders betreut nach eigenen Angaben 239,4 Milliarden Euro für private und institutionelle Anleger weltweit. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.900 Mitarbeiter.

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Fidelity: Lateinamerika mit Europa auf Augenhöhe

(fw/ah) "Lateinamerika ist sehr reich an Rohstoffen und zieht allein damit die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich. Unternehmen aus der Grundstoffindustrie und Energieversorger sind die Haupt-Exporttreiber der Region und machen etwa 40 Prozent der regionalen Aktienindizes aus. Allerdings dreht sich in Lateinamerika nicht alles um Rohstoffe. Vielmehr spricht auch für die Region, dass der heimische Konsum über die letzte Dekade stark angestiegen ist. Das ist auf steigende Löhne, eine höhere Beschäftigungsrate und fallende Zinsen zurückzuführen. Auch die demografische Entwicklung der Region wirkt sich positiv auf die einheimische Nachfrage aus.

Brasilien profitiert von der Nachfrage der privaten Haushalte

So etwa in Brasilien: Der private Konsum legte dort auch im zweiten Halbjahr 2012 zu. Er wird gestützt durch den historischen Tiefststand des Leitzinses und Löhne, die über die letzten zehn Jahre um 60 Prozent gestiegen sind. Hinzu kommt die vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote von gerade einmal 6 Prozent. Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie und dem Einzelhandel, wie der Getränkehersteller Ambev und das Kaufhausunternehmen Lojas Renner, sind daher attraktiv. Beide profitieren unmittelbar von dem steigenden Wohlstand. Insbesondere der Branchenprimus Lojas Renner ist in einer guten Position. Das Unternehmen nutzt in einem stark fragmentierten Markt für Bekleidung konsequent seine Wachstumschancen mit neuen Geschäftskonzepten.

Mexiko - Reformagenda der neuen Regierung stimmt positiv

Analog zur Größe seiner Bevölkerung hat Brasilien zwar den größten Aktienmarkt der Region. Eine für Investoren verlässlichere Entwicklung hat in den vergangenen Jahren jedoch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Region, Mexiko, gezeigt. Das Land konnte seine Produktivität im verarbeitenden Gewerbe erheblich steigern und so eine Renaissance der Exporte einläuten. Unterstützt wird die positive Export-Entwicklung von gestiegenen Lohnkosten in China und höheren Kraftstoffpreisen, denn diese verteuern die Exporte aus Fernost in die USA. Dadurch werden Produkte aus Mexiko für US-Konsumenten wieder interessant und machen Firmen wie etwa den Mischkonzern Grupo Alfa konkurrenzfähiger. Das Unternehmen ist in den Bereichen Petrochemie, Autokomponenten, Telekommunikation und Tiefkühlnahrung aktiv. Gerade für die Bereiche Nahrungsmittel und Automobile sehe ich solide Wachstumschancen.

Zudem halte ich auch den Öl- und Gassektor trotz der verstärkten Förderung von Schiefergas in den USA und Kanada, die die Gaspreise unter Druck gesetzt hat, langfristig für vielversprechend. Denn die neugewählte Regierung hat versprochen, in diesem Sektor Reformen durchzuführen, um so das staatliche Monopolunternehmen PEMEX wettbewerbsfähiger zu machen. Außerdem will sich die Regierung der hohen Kriminalitätsrate annehmen und das Haushaltsdefizit zurückführen. All das stimmt mich langfristig positiv, denn die Reformagenda dürfte das Wachstum in den kommenden Jahren beschleunigen. Hinzu kommen generell gute Wirtschaftsdaten, die von einer starken Inlandsnachfrage und einer gesunden verarbeitenden Industrie gestützt werden.

Kolumbien: Chancen mit Rohstoffen und Infrastruktur

Das langfristige ökonomische Potenzial von Brasilien und Mexiko steht außer Frage, aber auch die peripheren Länder wie Kolumbien oder Panama bieten für selektiv vorgehende Investoren attraktive Anlagemöglichkeiten. Grundsätzlich müssen Anleger bei Investments gerade in der Peripherie Lateinamerikas aber besonders auf Aspekte wie die Liquidität von Aktien und Corporate Governance achten.

Kolumbien etwa ist interessant, weil es sich im Rohstoffsektor gut entwickelt und mittlerweile rund eine Million Barrel Öl pro Tag produziert. Eine Säule der Erfolgsgeschichte in diesem Sektor ist der Energiekonzern Pacific Rubiales. Positiv wirkt sich auch aus, dass das Land von einer wirtschaftsfreundlichen Regierung geführt wird, die dafür gesorgt hat, dass sich Rahmenbedingungen wie etwa die innere Sicherheit stark verbessert haben. Langfristige Chancen ergeben sich zusätzlich bei der Infrastruktur, die derzeit den Bedürfnissen des Landes nicht mehr entspricht. Mit den nötigen Infrastrukturinvestitionen dürfte zum Beispiel der größte Zementproduzent des Landes, Cementos Argos, gewinnen.

Selbst im kleinen Panama gibt es interessante Unternehmen wie die Fluggesellschaft Copa Airlines. Die Airline profitiert nicht nur von Panamas Lage in der Region und der guten Infrastruktur, die das Land zu einem Knotenpunkt machen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Panama-Stadt kann zugleich auf günstige Arbeitskräfte zugreifen und sieht sich keinem bedeutenden Wettbewerb ausgesetzt. Dank dieser Kombination ist Copa zur einer der profitabelsten Fluglinien der Welt geworden. Bekannt für hochwertigen Service und mit guten Wachstumsaussichten, scheint sie auch für die Zukunft gut aufgestellt."

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Nachhaltigkeitsstudie: Interesse ja, aber Vorbehalte dominieren weiter

(fw/ah) Insbesondere für diejenigen, die bereits über ein gutes Finanzwissen verfügen, für Besserverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen über 3.000 Euro und für die jüngeren Deutschen (18- bis 39-Jährige) ist das Thema wichtig. Das Interesse an nachhaltigen Investments ist im Vergleich zum Vorjahr bei diesen Personengruppen sogar deutlich gestiegen.

Die entsprechenden Produkte sind dagegen eher unbekannt: Über ein Drittel der Deutschen würde gerne nachhaltig investieren, kennt aber keine geeigneten Anlageprodukte. Das trifft sogar für diejenigen zu, die sich besonders gut mit Finanzthemen auskennen. Dazu Karin Kleinemas, Head of Marketing, Communications & Brand Northern Europe bei AXA IM: "Bei nachhaltigen Investments gibt es zwar ein reichhaltiges Produktangebot, aber keinen einheitlichen Mindeststandard, der aussagt, was unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist. Das verwirrt - und hält möglicherweise interessierte Anleger von einer Investition ab." Auch die Annahme, Nachhaltigkeit würde zulasten der Rendite gehen, steht den Investments weiter im Weg. 39 Prozent der Deutschen sind der Überzeugung, dass Nachhaltigkeit Rendite kostet. Wiederum meinen das vor allem diejenigen, die sich sehr gut mit Finanzthemen auskennen (54%) und Fondsbesitzer (47%). Derweil belegen Studien das Gegenteil.

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Union Investment kauft Logistikimmobilie

(fw/kb) Die Immobilie mit einer Gesamtfläche von rund 122.800 Quadratmetern soll im Dezember fertig gestellt werden und ist langfristig an die pfenning Logistik GmbH vermietet. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Derzeit betreut Union Investment nach eigenen Angaben sieben Immobilienfonds mit einem Gesamtvermögen von rund 19,6 Milliarden Euro.

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Auf und Ab – der Dax in (schwerem) Fahrwasser? Teil III

finanzwelt: Der Deutsche Aktienindex (DAX) hat die 200-Tage-Linie und 6.000er Marke nach unten durchbrochen. Sind nun die Bären los und drohen weitere Kursverluste?

Schuster: Nach einem sehr schnellen, starken Anstieg des DAX zum Jahresbeginn hat der Index seit Anfang April die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen. Die durch die Wahlen in Griechenland verschärfte Krise in den Peripheriestaaten der Eurozone war der Auslöser dafür, dass der DAX mittlerweile rund 20% gegenüber seinem Hoch verloren hat und seit Jahresanfang nur noch leicht im Plus ist. Für neue Impulse werden die Neuwahlen in Griechenland am 17.6.2012 sorgen. In den vergangenen Wochen haben wir zudem eine Abschwächung der Konjunktur in China gesehen. Das Wachstum verlangsamt sich zwar von einem hohen Niveau aus, die chinesische Wirtschaft hat jedoch in den letzten Jahren den größten Beitrag zum weltweiten Wirtschaftswachstum geleistet und ist für eine Exportnation wie Deutschland sehr wichtig. Dass Deutschland dennoch weiterhin als eine Insel der Stabilität in den entwickelten Märkten angesehen wird, zeigt sich an den immer noch steigenden Kursen für deutsche Staatsanleihen. Mit einem KGV von rund 13 und einer Dividendenrendite von 4,5% ist der DAX sicherlich nicht als teuer einzuschätzen. Auch sprechen die Qualität der Unternehmen sowie deren Gewinne für mittelfristig höhere Kursniveaus und eine relative Outperformance gegenüber anderen Aktienmärkten der Industrieländer. Trotz der attraktiven Fundamentaldaten sprechen die Charts jedoch aktuell noch eine andere Sprache. So wird es wichtig sein, dass sich der DAX baldmöglichst wieder über der 200-Tage-Linie etabliert. Unsere Modelle zeigen derzeit noch keine Kaufgelegenheiten, d. h. die Bodenbildung scheint noch nicht erreicht.

finanzwelt: Wie und mit welchen Produktlösungen soll der Investor darauf reagieren?

Schuster: Für langfristige Anleger bieten sich flexible Investmentstrategien als Basisinvestment an. Mit ihrem vermögensverwaltenden Ansatz sind diese darauf ausgerichtet, in langen Baissephasen starke Wertverluste zu vermeiden und je nach Großwetterlage in verschiedene Assetklassen zu investieren. Dies bietet dem Anleger die Möglichkeit einer Diversifikation aus dem aktuellen Risk-On/Risk-Off-Umfeld. Mit dem ETF-DACHFONDS erhält der Anleger solch eine Lösung, da bei dem globalen Dachfonds die Allokation in Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkte dynamisch gesteuert wird. Dabei kann der Fonds das Profil eines defensiven Rentenfonds aufweisen, wenn die Signallage aus dem systematischen Investmentprozess für Aktien- und Rohstoffmärkte negativ ist. Bei einer positiven Signallage kann er den Charakter eines Aktienfonds annehmen und über den Kauf von Aktien-ETFs die Beta-Rendite der Märkte abgreifen. Der seit fünf Jahren bestehende ETF-Dachfonds hat seinen Anlegern seit Auflage eine deutliche Outperformance gegenüber dem DAX-Index wie auch den weltweiten Aktienmärkten geliefert. Gleichzeitig war das Risiko für den Investor - gemessen an der Volatilität und am Drawdown - deutlich geringer.

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Société Générale emittiert neue Zertifikate auf amerikanische Blue Chips

(fw/ah) Für Anleger, die unsicher sind, ob die Aktienkurse dieser ausgewählten amerikanischen Unternehmen wirklich anhaltend steigen, bieten sich Memory Express-Produkte mit tiefen Sicherheitsschwellen an. "Diese Anlageform bietet auch in einem unsicheren Marktumfeld Renditechancen. Ein weiterer Vorteil liegt in der halbjährlichen Betrachtung, wodurch sich die Chance auf eine vorzeitige Rückzahlung deutlich erhöht.", erklärt Peter Bösenberg, Zertifikate-Experte bei der Société Générale. Die Memory-Schwellen liegen je nach Papier zwischen 50 und 80 Prozent des Ausgangsniveaus. Das heißt, dass Anleger selbst bei deutlichen Kursverlusten des entsprechenden Wertes - je nach Produkt zwischen 50 und 20 Prozent - den Kupon ausgezahlt bekommen. Der Memory-Mechanismus sorgt zudem dafür, dass eventuell verpasste Kuponzahlungen über die dreijährige Laufzeit nicht verloren sind und nachgeholt werden können. Die Konstruktion als Express-Produkt sichert dem Anleger außerdem die Chance auf eine vorzeitige Tilgung. Die Höhe der jährlichen Kupons liegt je nach Produkt zwischen 3,00 und 5,75 Euro.

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Fidelity: China wird weiter an Zinsschraube drehen

(fw/ah) "Die zweite Zinssenkung der chinesischen Notenbank kurz hintereinander kam früher als erwartet. Das deutet darauf hin, dass die Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung, die nächste Woche veröffentlicht werden sollen, nicht so gut sind wie erwartet, und dass die chinesische Regierung die Politik der Zinssenkung fortsetzt, um das Wachstum zu unterstützen. Dieser Schritt deckt sich mit meiner Erwartung zu Anfang des Jahres, dass das Jahr des Drachen ein Jahr der Liquidität wird. Ich gehe davon aus, dass es eine weitere Lockerung der Geldmarktpolitik geben wird, um das Wachstum zu fördern. Sehr positiv ist, dass die Inflation in China stark zurückgeht. Der Verbraucherpreisindex ist im Mai auf 3 Prozent gefallen und scheint weiter zurückzugehen. Dieser Trend gibt der Regierung viel Raum, um weitere Schritte zu unternehmen, die das Wachstum und die Investitionen unterstützen, wenn es nötig wird.

Ich bin zuversichtlich, dass die Lockerung der Geldmarktpolitik in den kommenden Quartalen zu einer Erholung der Wirtschaft beitragen wird. Niedrigere Zinsen sollten zweifelsohne den Immobilienmarkt stärken, da sie die Konditionen für Haus- und Wohnungskäufer verbessern. Historisch betrachtet besitzt der chinesische Immobilienmarkt eine starke Korrelation zum Mindestreservesatz und zu Zinsänderungen. Ich gehe davon aus, dass dies auch weiterhin so sein wird. Daher sollte Chinas Immobilienmarkt positiv auf eine weitere Lockerungspolitik in diesem Jahr reagieren. Versicherungsunternehmen werden ebenfalls davon profitieren, da die Zinsen auf Spareinlagen sinken und die Versicherer nun im Vergleich bessere Konditionen bieten können. Das Ergebnis ist, dass mehr Menschen Versicherungsprodukte kaufen. Dagegen schätze ich die Situation des Bankensektors eher negativ ein, da die Notenbank angekündigt hat, den Banken bei ihrer Kreditvergabe höhere Abschläge auf den offiziellen Zinssatz zu erlauben. Das ist ein erster Schritt in Richtung Deregulierung bei den Zinssätzen und könnte zu geringeren Margen und geringerer Profitabilität im Bankensektor führen."

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SAM: Dr. Guido Giese wird Head of Indexes

(fw/ah) Zum Indexgeschäft gehören unter anderem die renommierten Dow Jones Sustainability Indexes (DJSI), welche SAM zusammen mit S&P Dow Jones Indices betreibt. In seiner Funktion ist Giese für die Pflege und Weiterentwicklung der Dow Jones Sustainability Indexfamilie verantwortlich. Zudem betreut er den globalen Vertrieb, die Lizenzierung, Partnerschaften sowie den Kundenservice rund um die DJSI. Guido Giese berichtet direkt an Michael Baldinger, CEO von SAM. Guido Giese, Head of Indexes, SAM kommentierte diese Entscheidung wie folgt: "Die DJSI sind Pionierprodukte und professionelle sowie objektive Benchmarks für nachhaltig orientierte Investoren. Mit meiner Expertise werde ich zur kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser Indexfamilie beitragen."

www.sam-group.com