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HSBC: Indien ist auf dem richtigen Weg

(fw/ah) "Im Haushaltsjahr bis März 2013 rechnen wir mit einem unter der Konsensschätzung von 6 Prozent liegenden Haushaltsdefizit. Indien hat sich einer aggressiven Haushaltskonsolidierung verschrieben: Bis 2017 soll das Staatsdefizit auf drei Prozent des BIP reduziert werden. Die Regierung möchte verschiedene Subventionen kürzen. Durch direkte Barauszahlungen anhand von Identifikationsnummern (Unique Identity Number, UID) sowie eine gezieltere Auswahl der Empfänger sollen Sozialleistungen zudem effektiver verteilt werden. Indiens hohes Haushaltsdefizit ist auf die Ausgaben für Subventionen und verschiedene Sozialleistungen der Regierung zurückzuführen. In Schwellenländern sind hohe Haushaltsdefizite nicht unüblich. Unserer Ansicht nach ist die Regierung wieder auf dem richtigen Kurs, und eine Wiederaufnahme von Infrastrukturprojekten wird zeigen, dass das Haushaltsdefizit zur Entwicklung des Humankapitals eingesetzt wird. Dies sollte ab 2013 für Wachstumsimpulse sorgen. Wenn die Wachstumserwartungen der Anleger wieder zunehmen, werden sie auch die Aussichten für die Staatsfinanzen und die Währung wieder positiver bewerten. Eine stärkere Währung kann einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Subventionen für importierte Rohstoffe (Öl und Düngemittel) leisten."

http://www.assetmanagement.hsbc.com/de

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DDV: Ruhiges Jahresendgeschäft mit Zertifikaten

(fw/ah) Demnach ging das Umsatzvolumen um 22,0 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro zurück. Hauptursache für den Umsatzrück
gang war die geringe Zahl von Handelstagen. Das Handelsvolumen der Anlagezertifikate verringerte sich um 21,6 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro. Der Anteil der Anlagezertifikate am Gesamtvolumen nahm von 63,3 Prozent auf 63,7 Prozent leicht zu. Im Dezember wurden 133.194 Anlagezertifikate und Hebelprodukte neu gelistet. An den Börsen in Frankfurt und Stuttgart stand Investoren somit eine Produktpalette von 400.894 Anlagezertifikaten und 518.502 Hebelprodukten zur Verfügung.

www.derivateverband.de

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Johannes Führ AM: Aktienquoten über 50 Prozent sind heikel

(fw/ah) "Das Wirtschaftswachstum in Europa ist gering, auch in den USA und Japan liegen die Erwartungen bei rund zwei Prozent. Diese Länder und Regionen kämpfen mit ihrer hohen Staatsverschuldung und haben noch einige Hausaufgaben zu bewältigen. China wird dieses Jahr voraussichtlich 7 bis 8 Prozent Wachstum generieren. Auch Südamerika entwickelt sich wieder besser: Das im Dezember 2012 geschlossene Freihandelsabkommen zwischen der EU, Kolumbien und Peru wird weitere Impulse für die Region bringen. Es gibt also Regionen, in denen der Anleger gesundes Wachstum vorfindet. Zusätzlich hat Nordamerika aus unserer Sicht großes wirtschaftliches Potenzial. Erstens gibt es deutliche Anzeichen für eine Besserung am Häusermarkt, welcher für die konsumgetriebene US-Wirtschaft von erheblicher Bedeutung ist. Zweitens könnte die neue US-Energiepolitik mit neuen Erdgas- und Erdöl-Förderungstechniken zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und neuer Wettbewerbsfähigkeit der Schwerindustrie führen. Aufgrund der Zinsentwicklung haben Aktien zurzeit ein attraktives Rendite-Risikoprofil. Auch nach der starken Performance der vergangenen Monate gibt es noch viele interessante Titel mit attraktiver Bewertung. Allerdings wird die Entwicklung der Aktienmärkte im Jahr 2013 stark von der europäischen Staatschuldenkrise und der US-amerikanischen Haushaltssituation beeinflusst. Falls die Politik die richtigen Entscheidungen trifft, sind ein wirtschaftlicher Aufschwung in den USA und auch in Teilen Europas, und damit verbunden weiter steigende Aktienkurse, durchaus vorstellbar. Der Anfang der Berichtssaison sieht bereits vielversprechend aus. Wir reden hier jedoch lediglich von einer erhöhten Aktienquote. Qualitativ hochwertige Unternehmens- und Staatsanleihen haben weiterhin einen festen Stellenwert im Portfolio. Aktienquoten von 50-60 Prozent, wie sie zurzeit oft propagiert werden, haben für uns nichts mit einem gesunden Rendite-Risikoprofil zu tun. Dafür gibt es zu viele offensichtliche Risiken.

Unser Basisszenario besteht weiterhin aus niedrigen Zinsen und der Bereitstellung von hoher Liquidität durch die Zentralbanken, sowohl in Europa, in den USA, in Japan und auch in China. Die begonnenen Reformen der hochverschuldeten Länder müssen weiter fortgesetzt werden. Dabei spielen in Europa die weitere Entwicklung in Frankreich, die Wahlen in Italien sowie die nächste Haushaltsdebatte bezüglich der Fiskalklippe in den USA wichtige Schlüsselrollen."

www.johannes-fuehr.de

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AXA IM baut Nachhaltigkeitskompetenz aus

(fw/ah) Die unternehmenseigene Research Plattform RI Search® bietet den Portfoliomanagern jetzt fundamentale und quantitative Analysen von über 2.500 Wertpapieren. Das Konzept, welches in der Vergangenheit ausschließlich auf die Analyse von Aktien angewandt wurde, wurde nun auf Anleihen ausgeweitet. Darüber hinaus kann AXA IM jetzt auch auf Hauptversammlungen in den Emerging Markets abstimmen.

www.axa-im.com

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ÖKOWORLD: Michael Wedekind neuer Geschäftsführer Retail

(fw/ah) Michael Wedekind stieß im August 2010 zur ÖKOWORLD und arbeitete in verschiedenen Stabsstellenfunktion. Er verfügt über einen diversifizierten beruflichen Hintergrund mit Erfahrungsstationen im M&A (Deloitte), Key Account Management (L'Oréal), Investment Banking (HSBC Trinkaus), Banking (Dresdner Bank) und der unabhängigen Finanzberatung (tecis AG). Er berichtet an Firmengründer Alfred Platow. ÖKOWORLD-Geschäftsführer Ralph Prudent wird zukünftig mit der Unterstützung von Vertriebsdirektor Andreas Falkner den für die Gesellschaft immer wichtiger werdenden Bereich der institutionellen Anleger verantworten, und an den versiko-Vorstand und ÖKOWORLD-Managing Direktor Michael Duesberg berichten.

www.versiko.de

www.oekoworld.com

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Schroders: Eurokrise treibt Investoren um

(fw/ah) Das ist ein Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im europäischen Vergleich sind österreichische Anleger am meisten über die Situation in der Eurozone beunruhigt (56 Prozent), deutsche und schwedische Anleger liegen auf Platz zwei. Die Italiener liegen zwar gemeinsam mit den Schweizern mit 44 Prozent an vierter Stelle. Doch mehr als die Eurokrise fürchten die Italiener Steuererhöhungen. Diese Sorge erzielte auf Apenninenhalbinsel einen Wert von 63 Prozent. Auch in Spanien sind mit 47 Prozent höhere Steuern die Hauptfurcht. Über ein Drittel der Befragten fürchtet sich vor einer Entwertung des Geldes.

www.schroders.de

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Western Asset: Risiken im Euroraum unberechenbar

(fw/ah) "Griechenland bleibt wohl zunächst in der Eurozone, weil es auf die finanziellen Hilfen angewiesen ist. Doch die versöhnlichen Töne der neuen Regierung haben die Märkte lediglich etwas beruhigt. Aggressivere Schritte könnten den Euro jedoch stark treffen. Daher haben wir uns gegen das Abwärtsrisiko abgesichert", sagt Edmonds. Mit Blick auf die immer noch niedrigen Renditen von Staatsanleihen setzt das Western-Asset-Team Derivate ein, um Schwankungen auszugleichen. Es hat weitere Verkaufs-Optionen erworben, um sich gegen den Fall des Euros unter 1,22 US-Dollar abzusichern.

Für den rund 1,6 Milliarden Euro schweren Legg Mason Western Asset Global Multi Strategy Fund setzt Edmonds weiterhin auf die USA und die Schwellenländer. Die Duration des Portfolios liegt derzeit bei etwa 4,3 Jahren und ist auf Staats-, Investment Grade-, Hochzins- und Schwellenländer-Anleihen verteilt. "Wir haben unsere Positionen in Hochzins- und Lokalwährungsanleihen der Schwellenländer zuletzt verringert, um das Risiko zu verringern. Auf lange Sicht sehen wir jedoch in diesem Bereich des Marktes Erträge", erläutert Edmonds.

Hochzinsanleihen machen etwa 22 Prozent des Fonds aus und stammen überwiegend aus den USA. In diesem Segment rechnen die Ratingagenturen laut Edmonds mit einem Anstieg der Ausfallraten von aktuell zwei bis drei Prozent auf ungefähr fünf Prozent, sollte die Weltwirtschaft erneut in eine Rezession steuern. "Die Renditeaufschläge von Hochzinsanleihen liegen aber bereits bei sechs Prozent, der Markt berücksichtigt also schon höhere Ausfälle. Ende 2009 hatten 2014 fällige Hochzinsanleihen einen Gegenwert von insgesamt 600 Milliarden US-Dollar. Doch die Unternehmen haben die Laufzeitenprofile geschickt verlängert, so dass es sich jetzt um weniger als 150 Milliarden US-Dollar handelt. Damit hat das Hochzinssegment gute Chancen, einem weiteren Abschwung standzuhalten."

www.leggmason.com

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UBS mit enttäuschendem 2. Quartal

(fw/ah) Bei schwierigen Marktbedingungen mit erhöhter Volatilität und mehr Zurückhaltung bei den Kunden führte UBS die Umsetzung ihrer Strategie fort. Gestützt auf sorgfältiges Kostenmanagement bleibt UBS nach eigenen Angaben auf Kurs, die gesamten geplanten Kosteneinsparungen bis Ende 2013 realisieren zu können. UBS konnte ihre risikogewichteten Aktiven1 (RWA) gemäss Basel III erneut reduzieren. Dies steht im Einklang mit ihrer zentralen strategischen Zielsetzung. Im 2. Quartal belief sich der Abbau auf CHF 45 Milliarden. Auf Basis einer vollständigen Umsetzung erhöhte sich die Basel-III-Kapitalquote (Tier 1) von 7,5% auf 8,8%. UBS hat das Konzernziel für 2016 bezüglich Basel-III-RWA um CHF 30 Milliarden auf weniger als CHF 240 Milliarden gesenkt.

www.ubs.com

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Friends Provident International setzt auf Kompetenz von FvS

(fw/ah) Ab dem 01.09.12 können Kunden des Versicherers ihre Beiträge in das "FPI Portfolio Sachwerte" investieren. Das Portfolio wurde nach eigenen Angaben exklusiv für FPI und die fondsgebundenen Rentenversicherungen aller drei Schichten aufgelegt. Die Manager von Flossbach von Storch setzen im Portfolio auf Substanzaktien, Rohstoffe, Edelmetalle und Immobilien. Eine aktive Steuerung des Portfolios ist vorgesehen.

Sicherheitsorientierte Anleger können das "FPI Sachwerte Portfolio" auch mit einer Garantie über die Höhe der gezahlten Beiträge zum Rentenbeginn absichern. Stefan Rueb, Investment-Manager bei der fpb AG, der Vertriebsmanagement-gesellschaft von FPI, kommentierte wie folgt: "Wer sein Geld für die Altersvorsorge anlegt, sollte das Ziel verfolgen, das Ersparte möglichst real zu erhalten und es nicht durch Inflation und niedrige Verzinsung zum Verlustgeschäft werden zu lassen. An Sachwerten kommt daher kein Altersvorsorgesparer vorbei."

www.fpinternational.com/de

Fidelity: Korrektur am Aktienmarkt steht an

(fw/ah) "Die Wirtschaftsdaten und Nachrichten der letzten Tage waren nicht besonders ermutigend. Im Kontrast zur allgemein zurückhaltenden Stimmung steht aber die tatsächliche Wertentwicklung der Aktienmärkte. Weltweit liegen die meisten Aktienmärkte seit Jahresanfang im Plus, viele sogar mit zweistelligen Gewinnzuwächsen. US-amerikanische und britische Aktienindizes haben kürzlich sogar historische Höchststände erreicht, wenn man den Gewinn inklusive wiederangelegter Dividenden betrachtet. Dennoch ist das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis für viele Aktienmärkte im historischen Vergleich günstig: Es liegt aktuell im niedrigen zweistelligen Bereich, zum Beispiel bei 10,7 in Großbritannien oder 11,7 in den Schwellenländern. Allerdings waren die Bewertungen in den jüngsten Korrekturphasen noch niedriger. Das dürfte viele Anleger noch auf die nächste Korrektur warten lassen.
Charttechnisch zeichnet sich für den Herbst eine mögliche Korrektur ab, gefolgt von einer erneuten Rally bis zum Jahresende. Die Sicht, dass eine kurzfristige Verkaufswelle bevorsteht, wird aktuell auch von den meisten die Investorenstimmung messenden Indikatoren unterstützt. So steht der Chicago Board Options Exchange Market Volatility Index, kurz VIX, derzeit bei ungefähr 15 Punkten. Ein so niedriger Wert kann implizieren, dass die Investoren zu zuversichtlich sind. Das kann wiederum dazu führen, dass die Volatilität zumindest kurzfristig zunimmt, bevor sie sich wieder stabilisiert. Wenn der Markt im Herbst zwischen 5 und 10 Prozent verlieren sollte, böte sich aus meiner Sicht eine gute Kaufgelegenheit. Auf dem Niveau erwarte ich einen Widerstand und auf Sicht von fünf bis zehn Jahren hervorragende Wertzuwachschancen."

www.fidelity.de