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DNCA: Europäische Titel müssen ins Depot

(fw/ah) Seit Oktober 2008 hat der MSCI Growth Europe-Index den MSCI Value Europe-Index um 22 Prozent outperformt. Value-Titel, die in Krisenzeiten meist zu den attraktivsten Aktien gehören, werden derzeit mit einem deutlichen Bewertungsabschlag gehandelt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des gesamten Euro Stoxx 50 liegt derzeit 25 Prozent unter dem KGV des Standard & Poor’s 500. Noch deutlicher wird der Unterschied, wenn man die Kurs-Gewinn-Verhältnisse von Wachstumswerten und Value-Titeln vergleicht. Jean- Charles Mériaux, Leiter des Fondsmanagements bei DNCA Finance, erklärt: "Während Wachstumswerte aus der Getränke- oder Technologie-Branche mit einem durchschnittlichen KGV von 16 bewertet werden, kann man Value-Werte derzeit zu einem KGV von 8 erwerben."

http://www.dncafinance.com/

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AXA IM: Eurokrise manifestiert sich in den Köpfen

(fw/ah) "Aktuell liegen die Zahlen nach wie vor bei einem Gewinnwachstum von plus zehn Prozent für 2012. Dieser Wert wird sich nach unserer Einschätzung bis zum Jahresende nicht halten. Wir gehen davon aus, dass er sich wohl eher bei minus fünf einpendelt", sagt AXA IM Investmentstratege Franz Wenzel.

Emerging Markets sind ein weiterhin wichtiges Thema. Aktien aus Schwellenländern, insbesondere Asien, bilden für AXA Investment Managers eine gute Anlage. Hier sieht Wenzel zwar einen zyklischen Abschwung, dieser falle jedoch moderater aus als in anderen Regionen. Auch die Zentralbanken, insbesondere die chinesische, sind nach wie vor sehr aktiv. Vor diesem Hintergrund wirke die Geldpolitik in ihren Wirkmechanismen positiver als in anderen Ländern.

Der kürzlich verabschiedete Sparplan Spaniens ist laut Wenzel eine vernünftige Lösung. In Anbetracht des gegenwärtigen spanischen Budgetdefizits sei es kaum vorstellbar, dass sich das Land tatsächlich von seiner Schuldenlast befreie. Ausgehend von einer dreiprozentigen Rezession in diesem Jahr und einem nullprozentigen Wachstum für 2013 würden die Schuldenlast und damit auch die Zinsbelastung viel eher steigen. Demgegenüber stehen die Maßnahmen des massiven Sparprogramms, die dem Staat durch Steuererhöhungen und Kürzungen in den nächsten zweieinhalb Jahren 65 Milliarden Euro einbringen sollen. "Dadurch sollte das Vertrauen in die Finanzmärkte wieder ein Stück zurückkehren. Da wir hier aber noch ganz am Anfang stehen, wird die Unsicherheit in den nächsten Monaten nach wie vor bestehen bleiben", so Wenzel.

Deutschland verliere inzwischen langsam an Dynamik und Wenzel rechnet damit, dass die Wirtschaftsleistung der Eurozone 2012 um rund 0,2 Prozent sinken wird. "Sollte sich das weiter fortsetzen, könnte die Rezession in der Eurozone auch bei 0,3 oder 0,4 Prozent liegen. Da sich diese aber derzeit auch in den kleineren südlichen Ländern, wie zum Beispiel Portugal, auf einem niedrigen Niveau stabilisiert, gehen wir weiterhin von einer leichten Rezession von 0,2 Prozent aus", so Wenzel. "Der Eurokollaps ist für uns kein Thema. Wir sehen es eher als eine konjunkturzyklische Euroschwäche."

www.axa-im.de

Saxo Bank: Ölpreis hat Zenit überschritten

(fw/ah) Wochengewinner waren die Edelmetalle. Gründe dafür sieht Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank, im schwachen US-Dollar und dem steigenden Goldpreis auf mehr als 1.610 USD pro Feinunze. "Ob es zu mehr reicht, bleibt abzuwarten, denn die aktuelle Dollarschwäche wird von vielen nur als temporär angesehen. Sobald sich der Dollar erholt, wird es für weitere Kurssteigerungen schwierig", so Hansen. Der Ölrallye scheint hingegen die Luft ausgegangen zu sein - trotz weiter bestehender geopolitischer Krisenherde wie Syrien oder Iran. "Der Gegentrend zu dieser angespannten politischen Lage ist die weiter verschlechterte makroökonomische Stimmung, die einen stärkeren Preisauftrieb verhindert", erklärt Hansen. "Allerdings hat sich seit dem Tiefpunkt der Ölpreise am 21. Juni der Spread zwischen WTI und Brent wieder auf 5 USD ausgedehnt. Ein Grund ist der Ölstreik in Norwegen, der die Sorte Brent verteuert hat", so Hansen.

Beim Erdgas war in den letzten Wochen die Hitzewelle in den USA die treibende Kraft. Der Erdgasbedarf für Klimaanlagen hat die Lagerbestände schrumpfen und die Preise steigen lassen. "Der Erdgasbedarf ist so hoch, dass der Preis im August höher sein wird als im September. Für diese Jahreszeit ist das sehr ungewöhnlich, zeigt aber auch, dass der Erdgasbedarf generell gestiegen ist", kommentiert Hansen.

www.saxobank.com

East Capital: Osteuropa droht kein Desaster

(fw/ah) "Es ist kein Desaster, aber ein beunruhigender Trend, der zu einer Krise führen könnte, wenn in den nächsten Monaten nicht gehandelt wird", so Marcus Svedberg, Chefökonom des schwedischen Vermögensverwalters East Capital. Ein Gegenmittel dazu wären disziplinarische Maßnahmen seitens der EU. "Es gibt nicht nur ein Problem in der Region, obwohl die schwierige wirtschaftliche Situation in Europa als Auslöser betrachtet werden kann", betont der Experte. Ungarn und Rumänien werden beschuldigt die Macht auf Kosten von anderen Institutionen, etwa die Zentralbank sowie das Verfassungsgericht zu zentralisieren. Die Tschechische Republik ist mit Korruptionsaffären an den höchsten Stellen beschäftigt und auch die Balkanstaaten haben einige turbulente Wahlmonate hinter sich.

"Wenn man weiter nach Osten geht, begegnet man zunehmend autoritären Tendenzen der amtierenden Regierungen. Sei es der politisch motivierte Prozess gegen Julia Timoschenko in der Ukraine, oder die Anklage gegen die Punkband Pussy Riot in Russland. Diese Entwicklungen haben einen direkten negativen Einfluss auf Wirtschaft und Finanzen", sagt Svedberg. Der ukrainische Aktienmarkt ist mit fast 30 Prozent Minus der schlechteste in Osteuropa dieses Jahr. In Serbien und Slowenien sieht es nicht viel besser aus. An den politischen Problemen leiden auch die Staatsanleihen. In Slowenien ist der Zinssatz für zehnjährige Bonds innerhalb eines Monats von 5,4 Prozent auf 7 Prozent angestiegen. "Das große Risiko ist, dass Langzeitinvestoren bei diesen Ländern zögerlicher werden, denn Auslandsinvestitionen sind eine enorme Kapitalquelle für die meisten Länder in Osteuropa. Sind die Investoren über die politische Stabilität besorgt, könnte das die Zuflüsse stark belasten", erklärt Svedberg.

Dennoch ist nicht alles schlecht. Viele dieser Länder sind EU-Mitglieder und damit auch anstehenden Disziplinierungsmaßnahmen ausgesetzt. Die ersten Warnungen an Budapest und Bukarest wurden erteilt. Außerdem hat Osteuropa in den letzten zwanzig Jahren konstant die Fähigkeit zur Weiterentwicklung bewiesen. Ein kurzer politischer Rückschlag nach Jahren wirtschaftlicher Herausforderungen ist nicht überraschend. "Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Länder sowohl politisch als auch wirtschaftlich wieder die Wende schaffen - so wie die letzten Male", glaubt Svedberg.

www.eastcapital.com

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Swisscanto sieht Chancen bei Hochzinsanleihen

(fw/ah) "In turbulenten Marktsituationen, wie wir sie in diesem Jahr immer wieder erlebten, geraten auch High-Yield-Anleihen vorübergehend unter Druck. Denn was die Aktienmärkte bewegt, wirkt sich auch auf die Kurse dieser Anleihen aus. Fundamental, also unabhängig von kurzfristigen, oftmals durch Spekulationen entstehenden Marktbewegungen, präsentiert sich die Lage auf dem Markt für Hochzinsanleihen jedoch solide. Nach wie vor ist die Quote der Ausfälle im gesamten Markt gering. In unseren bewusst vorsichtigen Schätzungen gehen wir von einer durch Unternehmenskonkurse bedingten Ausfallrate von vier Prozent für den globalen High-Yield-Markt im gesamten Jahr 2012 aus. Zum Vergleich: Die tatsächliche Ausfallrate lag in den vergangenen zwölf Monaten bei 2,6 Prozent." Ein weiteres Plus für Investoren ist die wachsende Quote besicherter Anleihen im gesamten High-Yield-Universum.

www.swisscanto.ch

www.swisscanto.de

Main First: Jetzt auch Asset Management in der Schweiz

(fw/kb) Die Bank unterhält bereits seit 2007 eine Niederlassung in Zürich, von der aus Schweizer Kunden bislang Brokerage mit Aktien-Research, Equity Sales und Sales Trading sowie Services angeboten wurden. Ab sofort sollen die Aktivitäten um Asset Management erweitert werden, wofür bereits die ersten Fondsmanager-Teams gewonnen werden konnten. Die Mitarbeiterzahl in Zürich ist auf 30 gewachsen und soll weiter ausgebaut werden.

Die Main First Group ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen und bietet Institutional Brokerage, Asset Management und Corporate Advisory Services über Büros in Frankfurt am Main, London, Mailand, München, New York, Paris und Zürich an. Die Gruppe wurde im Jahre 2001 gegründet und beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 160 Mitarbeiter.

www.mainfirst.com

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DWS: Dividendenfonds jenseits 10 Mrd. Marke

(fw/ah) Das entspricht etwa einem Drittel des Gesamtvolumens in globalen Dividendenstrategien in Europa. Damit ist die DWS klarer Dividenden-Marktführer. Allein 2012 sind den Fonds von Thomas Schüßler und seinem Team Netto-Mittel in Höhe von mehr als 2 Mrd. Euro zugeflossen. Die DWS hat die Dividendenfamilie in den vergangenen Jahren konsequent erweitert. Allen Fonds liegt der bewährte Investmentansatz zugrunde: Das Fondsmanagement setzt auf Aktien, die neben einer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite auch ein attraktives Dividendenwachstum und eine angemessene Ausschüttungsquote aufweisen. 2008 wurde mit DWS Invest Emerging Markets Top Dividend Plus der erste global anlegende Schwellenländer-Dividendenfonds in Europa aufgelegt. Zuletzt kamen regional ausgerichtete Strategien mit Fokus auf Europa, Asien und die USA hinzu. Abgerundet wird die Palette durch Fonds, bei denen der Dividendenansatz zu Absicherungszwecken mit Schreibestrategien wie "Covered Call Writing" kombiniert oder das volatilitätsreduzierende DWS Trend- und Risiko-Control System (TRC) angewendet wird. Mit TRC lässt sich das Aktienmarktrisiko in einem Fonds anhand von Indikatoren steuern.

www.dws.de

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14. Investmentkonferenz Petersberger Treffen

(fw/ah) "Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat uns in der Überzeugung bestärkt, dass spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um ein Plädoyer für die Aktien- bzw. Aktienfondsanlage zu halten", sagen die Organisatoren in ihrer offiziellen Einladung. Ständig schrumpfende Anlegerzahlen in Aktiendirekt- und Aktienfondsanlagen sowie nachhaltig enttäuschte Investoren sprechen hier eine deutliche Sprache. Es wird, wie es so schön heißt, mit den Füßen abgestimmt und wir alle merken die schmerzhaften Folgen. Dies ist umso unverständlicher, als gerade in den letzten Jahren ein immer größerer Fokus auf das Thema "Sachwerte" als optimale Anlageform gerichtet wird, um den Gefahren zum Beispiel der Staatsschuldenkrisen unserer westlichen Industrienationen erfolgreich (oder gar überhaupt) zu begegnen. Es ist erstaunlich, wie die Beliebtheit von Immobilienanlagen und Rohstoffinvestments - im speziellen Gold - zugenommen hat, ohne deren Risiken zu bedenken; aber das ist Stoff für ein anderes Plädoyer".

Zahlreiche Referenten international tätiger Häuser sind an diesem Termin vor Ort und legen dar, warum die Aktie als Assetklasse Rückenwind verdient.

finanzwelt ist Medienpartner dieser Veranstaltung!

http://www.drescher-cie.de/phocadownload/petersbergertreffen/pt2012/petersberger-treffen-2012.pdf

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Fidelity: Portfoliolösung SAM geht an den Start

(fw/ah) Über eine vollständig integrierte Software deckt SAM die Beratung, den Aufbau und das Management des Investments, die Depotverwaltung, die Dokumentation und das Reporting ab. Damit hilft SAM Beratern, die stetig steigenden Anforderungen von Regulierungsbehörden und Anlegern zu erfüllen, gab Fidelity zur Begründung des neuen Tools an. Zugleich wird die Geldanlage transparent und erlebbar, passt in puncto Risiko, Alter und Anlageziel, ist breit diversifiziert und unabhängig. SAM steht für Systematisches Anlage-Management in drei Schritten: Zunächst werden der Anlagebedarf und die Risikoneigung des Anlegers analysiert und daraus die geeignete Anlagestrategie ermittelt. Dazu wählt SAM aus rund 8.000 Fonds von über 220 Anbietern die jeweils besten ihrer Anlageklasse aus. Die Zusammensetzung des Portfolios wird dann quartalsweise überprüft, Fonds wenn nötig ausgetauscht und die Vermögensallokation jährlich wieder an das ursprünglich gewählte Risikoprofil angepasst. Gegen Ende des Anlagezeitraums wird das Risiko durch Umschichtung in Geldmarktprodukte reduziert. Für diese Komplettlösung ist lediglich eine einmalige Dispositionsvollmacht des Anlegers notwendig.

"SAM ist vom Erstgespräch bis zum Ablaufmanagement die Antwort auf sich ändernde Rahmenbedingungen", sagt Christian Wrede, Vorsitzender der Geschäftsführung von Fidelity Worldwide Investment in Deutschland. "SAM bietet eine Differenzierungsmöglichkeit im Wettbewerb und ermöglicht eine langfristige Kundenbindung. Mit dieser Lösung eröffnen wir Beratern die Chance, mehr Zeit in die Beratung zu investieren, um zunehmend kritischere und anspruchsvollere Kunden für die Geldanlage zu begeistern und Vertrauen zurückzugewinnen. Mit SAM können Berater ihr Geschäftsmodell auf solide Beine stellen."

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.fidelity.de/samadvisor

finanzwelt-Vorschau: Diese Thematik und den Lösungsansatz aufgreifend berichtet finanzwelt in der Print-Ausgabe 01/2013

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Scope vergibt Awards

(fw/kb) In den insgesamt 22 Einzelkategorien waren jeweils drei Investmentprodukte bzw. Unternehmen nominiert. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury waren die Kriterien Produktqualität, Transparenz, Kontinuität, Innovationskraft und strategischer Weitblick.

In der Kategorie Equity Funds gewann Allianz Global Investors, bei den Bond Funds Deka Investment und bei den Wealth Management Funds Flossbach von Storch. Den Ehrenpreis erhielt der Wirtschaftsökonom Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, der "als unermüdlicher Streiter für ein finanziell stabiles Deutschland" geehrt wurde.

www.scope.de