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ÖKOWORLD: Michael Wedekind neuer Geschäftsführer Retail

(fw/ah) Michael Wedekind stieß im August 2010 zur ÖKOWORLD und arbeitete in verschiedenen Stabsstellenfunktion. Er verfügt über einen diversifizierten beruflichen Hintergrund mit Erfahrungsstationen im M&A (Deloitte), Key Account Management (L'Oréal), Investment Banking (HSBC Trinkaus), Banking (Dresdner Bank) und der unabhängigen Finanzberatung (tecis AG). Er berichtet an Firmengründer Alfred Platow. ÖKOWORLD-Geschäftsführer Ralph Prudent wird zukünftig mit der Unterstützung von Vertriebsdirektor Andreas Falkner den für die Gesellschaft immer wichtiger werdenden Bereich der institutionellen Anleger verantworten, und an den versiko-Vorstand und ÖKOWORLD-Managing Direktor Michael Duesberg berichten.

www.versiko.de

www.oekoworld.com

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Schroders: Eurokrise treibt Investoren um

(fw/ah) Das ist ein Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im europäischen Vergleich sind österreichische Anleger am meisten über die Situation in der Eurozone beunruhigt (56 Prozent), deutsche und schwedische Anleger liegen auf Platz zwei. Die Italiener liegen zwar gemeinsam mit den Schweizern mit 44 Prozent an vierter Stelle. Doch mehr als die Eurokrise fürchten die Italiener Steuererhöhungen. Diese Sorge erzielte auf Apenninenhalbinsel einen Wert von 63 Prozent. Auch in Spanien sind mit 47 Prozent höhere Steuern die Hauptfurcht. Über ein Drittel der Befragten fürchtet sich vor einer Entwertung des Geldes.

www.schroders.de

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Western Asset: Risiken im Euroraum unberechenbar

(fw/ah) "Griechenland bleibt wohl zunächst in der Eurozone, weil es auf die finanziellen Hilfen angewiesen ist. Doch die versöhnlichen Töne der neuen Regierung haben die Märkte lediglich etwas beruhigt. Aggressivere Schritte könnten den Euro jedoch stark treffen. Daher haben wir uns gegen das Abwärtsrisiko abgesichert", sagt Edmonds. Mit Blick auf die immer noch niedrigen Renditen von Staatsanleihen setzt das Western-Asset-Team Derivate ein, um Schwankungen auszugleichen. Es hat weitere Verkaufs-Optionen erworben, um sich gegen den Fall des Euros unter 1,22 US-Dollar abzusichern.

Für den rund 1,6 Milliarden Euro schweren Legg Mason Western Asset Global Multi Strategy Fund setzt Edmonds weiterhin auf die USA und die Schwellenländer. Die Duration des Portfolios liegt derzeit bei etwa 4,3 Jahren und ist auf Staats-, Investment Grade-, Hochzins- und Schwellenländer-Anleihen verteilt. "Wir haben unsere Positionen in Hochzins- und Lokalwährungsanleihen der Schwellenländer zuletzt verringert, um das Risiko zu verringern. Auf lange Sicht sehen wir jedoch in diesem Bereich des Marktes Erträge", erläutert Edmonds.

Hochzinsanleihen machen etwa 22 Prozent des Fonds aus und stammen überwiegend aus den USA. In diesem Segment rechnen die Ratingagenturen laut Edmonds mit einem Anstieg der Ausfallraten von aktuell zwei bis drei Prozent auf ungefähr fünf Prozent, sollte die Weltwirtschaft erneut in eine Rezession steuern. "Die Renditeaufschläge von Hochzinsanleihen liegen aber bereits bei sechs Prozent, der Markt berücksichtigt also schon höhere Ausfälle. Ende 2009 hatten 2014 fällige Hochzinsanleihen einen Gegenwert von insgesamt 600 Milliarden US-Dollar. Doch die Unternehmen haben die Laufzeitenprofile geschickt verlängert, so dass es sich jetzt um weniger als 150 Milliarden US-Dollar handelt. Damit hat das Hochzinssegment gute Chancen, einem weiteren Abschwung standzuhalten."

www.leggmason.com

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UBS mit enttäuschendem 2. Quartal

(fw/ah) Bei schwierigen Marktbedingungen mit erhöhter Volatilität und mehr Zurückhaltung bei den Kunden führte UBS die Umsetzung ihrer Strategie fort. Gestützt auf sorgfältiges Kostenmanagement bleibt UBS nach eigenen Angaben auf Kurs, die gesamten geplanten Kosteneinsparungen bis Ende 2013 realisieren zu können. UBS konnte ihre risikogewichteten Aktiven1 (RWA) gemäss Basel III erneut reduzieren. Dies steht im Einklang mit ihrer zentralen strategischen Zielsetzung. Im 2. Quartal belief sich der Abbau auf CHF 45 Milliarden. Auf Basis einer vollständigen Umsetzung erhöhte sich die Basel-III-Kapitalquote (Tier 1) von 7,5% auf 8,8%. UBS hat das Konzernziel für 2016 bezüglich Basel-III-RWA um CHF 30 Milliarden auf weniger als CHF 240 Milliarden gesenkt.

www.ubs.com

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Friends Provident International setzt auf Kompetenz von FvS

(fw/ah) Ab dem 01.09.12 können Kunden des Versicherers ihre Beiträge in das "FPI Portfolio Sachwerte" investieren. Das Portfolio wurde nach eigenen Angaben exklusiv für FPI und die fondsgebundenen Rentenversicherungen aller drei Schichten aufgelegt. Die Manager von Flossbach von Storch setzen im Portfolio auf Substanzaktien, Rohstoffe, Edelmetalle und Immobilien. Eine aktive Steuerung des Portfolios ist vorgesehen.

Sicherheitsorientierte Anleger können das "FPI Sachwerte Portfolio" auch mit einer Garantie über die Höhe der gezahlten Beiträge zum Rentenbeginn absichern. Stefan Rueb, Investment-Manager bei der fpb AG, der Vertriebsmanagement-gesellschaft von FPI, kommentierte wie folgt: "Wer sein Geld für die Altersvorsorge anlegt, sollte das Ziel verfolgen, das Ersparte möglichst real zu erhalten und es nicht durch Inflation und niedrige Verzinsung zum Verlustgeschäft werden zu lassen. An Sachwerten kommt daher kein Altersvorsorgesparer vorbei."

www.fpinternational.com/de

Fidelity: Korrektur am Aktienmarkt steht an

(fw/ah) "Die Wirtschaftsdaten und Nachrichten der letzten Tage waren nicht besonders ermutigend. Im Kontrast zur allgemein zurückhaltenden Stimmung steht aber die tatsächliche Wertentwicklung der Aktienmärkte. Weltweit liegen die meisten Aktienmärkte seit Jahresanfang im Plus, viele sogar mit zweistelligen Gewinnzuwächsen. US-amerikanische und britische Aktienindizes haben kürzlich sogar historische Höchststände erreicht, wenn man den Gewinn inklusive wiederangelegter Dividenden betrachtet. Dennoch ist das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis für viele Aktienmärkte im historischen Vergleich günstig: Es liegt aktuell im niedrigen zweistelligen Bereich, zum Beispiel bei 10,7 in Großbritannien oder 11,7 in den Schwellenländern. Allerdings waren die Bewertungen in den jüngsten Korrekturphasen noch niedriger. Das dürfte viele Anleger noch auf die nächste Korrektur warten lassen.
Charttechnisch zeichnet sich für den Herbst eine mögliche Korrektur ab, gefolgt von einer erneuten Rally bis zum Jahresende. Die Sicht, dass eine kurzfristige Verkaufswelle bevorsteht, wird aktuell auch von den meisten die Investorenstimmung messenden Indikatoren unterstützt. So steht der Chicago Board Options Exchange Market Volatility Index, kurz VIX, derzeit bei ungefähr 15 Punkten. Ein so niedriger Wert kann implizieren, dass die Investoren zu zuversichtlich sind. Das kann wiederum dazu führen, dass die Volatilität zumindest kurzfristig zunimmt, bevor sie sich wieder stabilisiert. Wenn der Markt im Herbst zwischen 5 und 10 Prozent verlieren sollte, böte sich aus meiner Sicht eine gute Kaufgelegenheit. Auf dem Niveau erwarte ich einen Widerstand und auf Sicht von fünf bis zehn Jahren hervorragende Wertzuwachschancen."

www.fidelity.de

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Dividenden von US-Technologieunternehmen steigen

(fw/kb) Dies zeigt nach Ansicht von Peter Vanderlee, Portfoliomanager bei Clear Bridge Advisors, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Legg Mason, die wachsende Bedeutung dieses Sektors für Anleger. Laut Vanderlee schütteten noch im Juli 2002 lediglich 17,9 Prozent der im "S&P 500" enthaltenen Technologieunternehmen Dividenden aus. Bis Ende 2011 habe sich diese Zahl auf 53,5 Prozent erhöht. Vanderlee zufolge dürften weitere Unternehmen folgen. "Der Trend steigenden Dividendenzahlungen sollte sich weiter fortsetzen", erwartet er.

Legg Mason ist eine globale Investmentmanagementgesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von 638 Milliarden US-Dollar.

www.leggmason.de

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AllianzGI setzt auf Infrastrukturinvestments

(fw/ah) Damit reagiere das Haus auf das wachsende Kundeninteresse an Anlageformen, die stabile Cash-Flows mit attraktiven und unkorrelierten risiko-adjustierten Erträgen erwirtschaften. anmerkt. Das Team soll sich insbesondere mit Investitionen in Erneuerbaren Energien befassen. Das Team wird von Armin Sandhövel geleitet, der seit mehr als fünf Jahren CEO von Allianz Climate Solutions (ACS) ist. Zukünftig wird er als Chief Investment Officer (CIO) Renewable Energies / Infrastructure Equity in Erscheinung treten.

www.allianzglobalinvestors.de

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MFS: Zentralbanken als Machtakteure

(fw/ah) "In den letzten Wochen haben sowohl die Fed als auch die Europäische Zentralbank (EZB) erklärt, die Konjunktur in unbegrenztem Umfang zu stützen. Die Investoren haben gejubelt. Bereits in den letzten Jahren war die Geldpolitik der Fed sehr expansiv, aber jetzt scheint sie keine Grenzen mehr zu kennen. Als ob es nicht reicht, die Federal Funds Rate bis 2015 bei Null zu halten, ging sie mit QE3 noch einen Schritt weiter. Ben Bernanke erklärte, bis zum Jahresende noch mehr Wertpapiere zu kaufen und so die Zentralbankbilanz noch weiter zu verlängern.

Ohne jeden Präzedenzfall ist, dass die Fed QE3 von der Arbeitsmarktentwicklung abhängig macht. Die Notenbank hat faktisch zugesagt, so lange weitere Wertpapiere zu kaufen, bis die Arbeitslosenquote von zurzeit gut 8 % merklich gefallen ist. Weil die Geldpolitik bekanntermaßen erst mit einer langen Verzögerung wirkt, ist eine Verlängerung des Programms auch über das Jahresende 2012 hinaus so gut wie sicher. Die Fed nimmt also einen Teil ihres doppelten Mandats, für Vollbeschäftigung zu sorgen, wichtiger als den anderen, die Sicherstellung der Preisstabilität. Da überrascht es nicht, dass die Inflationserwartungen für die kommenden zehn Jahre gemessen an den Renditen inflationsindexierter Anleihen gestiegen sind. Kurzfristig halten wir das Inflationsrisiko für gering, doch haben wir volles Verständnis dafür, wenn Investoren aufgrund der enormen Geldmengenexpansion langfristig zumindest ein Mindestmaß an Inflationsschutz wünschen. Das Wirtschaftswachstum dürfte QE3 hingegen kaum voranbringen. So ist es eben in Zeiten des Schuldenabbaus.

Auch die EZB hat unbegrenzte Hilfen zugesagt. Sie hat erklärt, die Rentenmärkte von Problemländern wie Spanien und Italien bei Bedarf zu stützen. Die sogenannten Outright Monetary Transactions (OMTs) der EZB setzen aber voraus, dass ein Land Hilfen aus dem europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) erhält. Dieser ist jetzt offiziell in Kraft getreten, nachdem das Bundesverfassungsgericht grünes Licht gegeben hat. Die Hilfen sind aber an Bedingungen gebunden, etwa weitere Sparmaßnahmen, und gehen mit einem gewissen Verlust an staatlicher Souveränität einher. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass auch die japanische Notenbank ihre Geldpolitik völlig unerwartet weiter gelockert hat, sind die koordinierten Liquiditätsmaßnahmen der Notenbanken unserer Ansicht nach in der Tat ohne Beispiel. So lange die Inflation nicht weltweit zunimmt, scheint ein weiterer Anstieg der Kurse von Aktien und anderen risikobehafteten Wertpapieren das wahrscheinlichste Szenario.

Aber ist es das wirklich? Die Extremrisiken sind zwar etwas zurückgegangen, die Weltwirtschaft erholt sich jedoch keineswegs in einem normalen Tempo. Dies liegt zum einen an den zum Teil drastischen Austeritätsprogrammen, einem klassischen deflationären Schock. Er wird das Wachstum weiter bremsen. Sowohl in Europa als auch in den USA wird die Fiskalpolitik auch 2013 kontraktiv sein, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Hinzu kommt, dass das Weltwirtschaftswachstum trotz einzelner guter Nachrichten (wie den weltweit überraschend guten Konjunkturdaten, der Erholung des amerikanischen Wohnimmobilienmarktes und den guten Unternehmensbilanzen) weiter zurückgeht und die Kapazitätsauslastung nach wie vor alles andere als hoch ist. Die USA müssen sich noch immer mit einem Wachstum von kaum mehr als 2 % begnügen, Europa bleibt in der Rezession und in den Emerging Markets Ländern lässt die Konjunktur nach.

Mit den Maßnahmen der EZB gewinnt man zwar Zeit, doch müssen am Ende die Politiker eine Lösung für die Krise finden. Der Rückgang der spanischen Renditen nach der Erklärung der EZB macht einen offiziellen Hilfsantrag zwar weniger drängend, aber am Ende wird Spanien um ein umfassendes Rettungspaket nicht herumkommen. Besser wäre es vermutlich bereits jetzt Hilfen zu beantragen. Aber damit ist nicht zu rechnen. Vielleicht muss es erst wieder zu Marktturbulenzen kommen, damit sich das Land endlich bewegt.

www.mfs.com

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Fidelity: Portfoliolösung SAM geht an den Start

(fw/ah) Über eine vollständig integrierte Software deckt SAM die Beratung, den Aufbau und das Management des Investments, die Depotverwaltung, die Dokumentation und das Reporting ab. Damit hilft SAM Beratern, die stetig steigenden Anforderungen von Regulierungsbehörden und Anlegern zu erfüllen, gab Fidelity zur Begründung des neuen Tools an. Zugleich wird die Geldanlage transparent und erlebbar, passt in puncto Risiko, Alter und Anlageziel, ist breit diversifiziert und unabhängig. SAM steht für Systematisches Anlage-Management in drei Schritten: Zunächst werden der Anlagebedarf und die Risikoneigung des Anlegers analysiert und daraus die geeignete Anlagestrategie ermittelt. Dazu wählt SAM aus rund 8.000 Fonds von über 220 Anbietern die jeweils besten ihrer Anlageklasse aus. Die Zusammensetzung des Portfolios wird dann quartalsweise überprüft, Fonds wenn nötig ausgetauscht und die Vermögensallokation jährlich wieder an das ursprünglich gewählte Risikoprofil angepasst. Gegen Ende des Anlagezeitraums wird das Risiko durch Umschichtung in Geldmarktprodukte reduziert. Für diese Komplettlösung ist lediglich eine einmalige Dispositionsvollmacht des Anlegers notwendig.

"SAM ist vom Erstgespräch bis zum Ablaufmanagement die Antwort auf sich ändernde Rahmenbedingungen", sagt Christian Wrede, Vorsitzender der Geschäftsführung von Fidelity Worldwide Investment in Deutschland. "SAM bietet eine Differenzierungsmöglichkeit im Wettbewerb und ermöglicht eine langfristige Kundenbindung. Mit dieser Lösung eröffnen wir Beratern die Chance, mehr Zeit in die Beratung zu investieren, um zunehmend kritischere und anspruchsvollere Kunden für die Geldanlage zu begeistern und Vertrauen zurückzugewinnen. Mit SAM können Berater ihr Geschäftsmodell auf solide Beine stellen."

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.fidelity.de/samadvisor

finanzwelt-Vorschau: Diese Thematik und den Lösungsansatz aufgreifend berichtet finanzwelt in der Print-Ausgabe 01/2013