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Umfrage: Bundesbürger befürchten Inflationsanstieg

(fw/ah) Laut der neuen, vierteljährlichen Umfrage des Vermögensverwalters M&G Investments zu den Inflationserwartungen in neun Ländern haben die meisten Verbraucher kaum Vertrauen in die Fähigkeit der Zentralbanken, die Inflation kurz- und mittelfristig unter der jeweiligen Zielmarke zu halten. Eine Ausnahme dieses Trends bilden lediglich Singapur und die Schweiz. An der Befragung – durchgeführt durch das Marktforschungsinstitut YouGov – sind Verbraucher aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Hongkong, Italien, Singapur, Spanien, Großbritannien und der Schweiz beteiligt.

Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten europäischen Verbraucher, einschließlich der Befrag-ten in Deutschland, innerhalb der nächsten zwölf Monate eine niedrigere Inflationsrate erwarten. Die Erwartungen hinsichtlich der Inflationsentwicklung in den kommenden fünf Jahren haben sich zwar in Deutschland von 3,5 Prozent auf 3,0 Prozent verringert. Nach wie vor gehen die Verbraucher jedoch davon aus, dass die Inflationsrate sowohl in einem als auch in fünf Jahren über der Zielmarke der Europäischen Zentralbank von 2,0 Prozent liegen wird. Diese Werte liegen auch über der aktuellen Inflationsrate in Deutschland von 1,6 Prozent.


www.mandg.de
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Fonds-Konsolidierung? Bei den Kosten nicht!

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Lothar Matthäus setzt auf Wearable Technologies

Doch nun rüsten Elektroniker, Ingenieure und Designer T-Shirts, Hosen und Jacken mit neuen Funktionen auf, um unsere Fitness zu steigern, die Gesundheit zu überwachen und Ernstfälle wie einen Herzinfarkt vorauszusagen und zu vermeiden.

Die Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt und die Technik ist in vielen Bereichen deutlich weiter, als heute hinlänglich bekannt ist. In Zukunft wird es möglich sein, verschiedene, in Textilien integrierte Wearables miteinander zu kombinieren, um ein möglichst ganzheitliches Bild aller Bewegungsabläufe und Vitalwerte zu erhalten. Die Technik macht uns darauf aufmerksam, wenn wir zu lange sitzen, eine schlechte Körperhaltung annehmen oder zu lange in der Sonne waren.

Wearable Technologies – Herzklopfen bei Investoren.

Wearables sind der große Trend im „Mobile Computing“. Immer mehr Hersteller investieren große Summen in die Entwicklung – mit dem Ziel, Gebrauchsgegenstände und Kleidungsstücke auf den Markt zu bringen, die sehr einfach zu bedienen sind und in hohem Maße vom Benutzer und seiner Umgebung abhängig Funktionen bieten. Der Feldzug dieses neuen Industriezweiges hat gerade erst begonnen. Es zeichnet sich ein nachhaltiger Trend ab, wenn nicht sogar eine neue technologische Revolution. Wearables gelten in Fachkreisen als „Disruptive Technologies“, also Technologien, welche aller Voraussicht nach den jeweiligen Markt maßgeblich verändern. Bisher führende Unternehmen, die sich nicht schnell genug anpassen können, werden in Kürze vom Zeitgeist überholt.

Viele der potenziellen Investoren sind sich der Existenz von Wearables und ihrem Investitionspotenzial noch gar nicht bewusst. Dennoch: Dieser Sektor hat bereits in seinem frühen Marktstadium bewiesen, dass die neuen Produkte nicht nur technische Spielereien einer vorübergehenden Modeerscheinung sind. Wearables haben definitiv einen neuen Technologietrend losgetreten und sind dabei, sich in vielen Branchen zu etablieren. Unzählige Unternehmen und Produkte in unterschiedlichen Anwendungsbereichen stehen kurz vor Markteintritt und bieten ein hohes Renditepotenzial.

Intelligent Wear – Hightech „Made in Europe”.

Im Gegensatz zu den meisten Hightech-Bereichen entstehen Innovationen in diesem Sektor nicht nur in den USA. Start-ups und Mittelständler in Deutschland, Österreich und der Schweiz schaffen eine Neupositionierung der altehrwürdigen Textilindustrie. Die Gründerlandschaft ist äußerst heterogen, die Jungunternehmer stammen aus dem gesamten Hightech-Umfeld. Hightech-Textilien in Verbindung mit Elektronik und Software werden in naher Zukunft im Sport- und vor allem im Gesundheitsbereich zu einem großen Innovationsschub führen. Aktuell sind zwar nur wenige Produkte bereit für den Massenmarkt, im Laufe des Jahres wird sich das jedoch ändern. Wie das Beispiel des Schweizer Unternehmens VEXATEC aufzeigt, gibt es bereits heute intelligente Bekleidung, deren Fasern die Information sammeln. Ab Herbst 2016 werden z. B. im Fußballsport zusätzliche Sensoren, Geräte oder Brust-gurte nicht mehr notwendig sein.

Computerchips und textile Sensoren im Fußballshirt.

Der „gläserne Spieler“ ist mittlerweile ein geflügeltes Wort im Fußball. Die großen europäischen Klubs leisten sich ganze Abteilungen, die sich ausschließlich um die Auswertung von Daten beschäftigen. Das Erfassen und die Analyse von Daten gehören mittlerweile zum Alltag jedes großen Fußballklubs. Wie schnell die Spieler rennen, welche Wege sie gehen, wie genau sie passen. In einem einzelnen Spiel kommen so mehr als sechzig Millionen Datenpunkte zusammen. Die gängigen Systeme erlauben es aufgrund ihrer meist sperrigen Dimension heute noch nicht, dass Spieler während eines Ernstkampfes Trackingsysteme auf sich tragen. Im Trainingsbetrieb setzen die meisten Top-Klubs auf Systeme mit Computerchips, die mittels Sensoren, die auf dem Körper der Spieler und im Ball angebracht sind, weitaus genauere Daten liefern. Die gängigen Systeme messen bis zu 2.000 Datenpunkte pro Sekunde und senden sie an Empfänger am Spielfeldrand. Mit dieser Technologie lässt sich in Echtzeit analysieren, wann und wo ein Spieler am schnellsten läuft oder wie genau und wie scharf er schießt.

Die „Revolution“ in der Sportbekleidung.

Sportbekleidung wird künftig nicht mehr nur funktional sein, sie wird Echtzeitdaten über die Performance und Position des Sportlers liefern. Die Schweizer Firma VEXATEC stattet Funktionswäsche mit textilen Sensoren aus, um Sportler nachhaltig aufzubauen. Ziel ist es, damit die Grundlage einer datenbasierenden Athletenanalyse zu schaffen und Trainerstäben, Managern und Sportmedizinern, aber auch den Fernsehstationen, nicht nur die gängigen Positionsdaten, sondern auch neue Performance-Maßstäbe und indexierte Vitaldaten in revolutionärer Weise „online“ zur Verfügung zu stellen.

Potenzial von Wearables wird vielfach unterschätzt.

Erfolgsgeschichten von innovativen „Garagenfirmen“ und technologischen Marktführern beflügeln Fantasien und auch Investoren. Das Smartphone ist wohl eines der besten Beispiele für die rasante technologische Entwicklung. Es ist aber gleichzeitig ein Symbol für die Verschiebung der Kräfte. Durch das Smartphone wurden Samsung und Apple zu Marktführern – und die ehemals mächtigen Marken Nokia und Blackberry hatten das Nachsehen.

Wearables: „The Next Big Thing” – ein neuer boomender Markt!

Der weltweite Markt für Wearables stieg laut PwC im Jahr 2015 auf einen Wert von 6,3 Mrd. Euro und wird bis 2018 um jährlich 21 % weiter wachsen. Wo Technologien Trends einläuten oder Trends folgen, ist es elementar, dass man als Investor wachsam ist und frühzeitig die richtigen Schlüsse zieht. Der sich in Gründung befindende Risikokapitalfonds „BENEDUS“ verfolgt neuartige Ansätze in den Bereichen Influencer-Marketing und Profiling, bei denen die Reichweite sozialer Netzwerke von Prominenten mit der Finanzkraft und dem Know-how von Unternehmern wie VEXATEC und zukunftsorientierten Investoren kombiniert wird. Anleger partizipieren während der Laufzeit hierbei sowohl an den Gewinnen der Zielgesellschaft als auch an dem abschließenden Gewinn durch den Anteilsverkauf oder die Platzierung an der Börse. Private Equity Fonds ermöglichen dem Anleger, in interessante Unternehmen und Themengebiete im boomenden Sektor „Wearables“ zu investieren, die über andere Wege nicht erschlossen werden können. (jr)

Info
Lothar Matthäus, ehemaliger Weltfußballer und Kapitän der Weltmeistermannschaft von 1990, beteiligt sich an VEXATEC, dem fortschrittlichsten Entwickler von Online Monitoring Systemen für den Sport- und Medizinbereich. Anders als die bisherigen Wearable Technologies integriert das VEXATEC „dress & go“-System textile Sensoren direkt in die Sportbekleidung und ermöglicht zudem eine wesentlich exaktere und umfassendere Datenerfassung. Die „Intelligent Sportswear“ benötigt keine weiteren Zusatzgeräte wie Uhren, Armbänder oder Brustgurte, um vielfältige Fitness- und Vitalwerte tracken zu können. Nach erfolgreichen Tests u. a. im Motor- und Radsport werden nun die ersten Realtests auch im Fußball stattfinden, so dass im Anschluss die Produktion erfolgen kann. Der besondere Clou: Das Shirt erkennt sogar selbstständig einen bevorstehenden Herzanfall, was nicht nur für den Sportbereich revolutionär ist. Lothar Matthäus sieht in dieser Technologie einen bahnbrechenden Zusatznutzen für den Sport- und Gesundheitsbereich. „In Kürze sehen wir einen Trainerstab, der nach dem Training vor Computern sitzt und mit Hilfe von Algorithmen zusätzlich die jeweilige Performance analysiert“, so der Fußballexperte Lothar Matthäus.






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BlackRock: Übernahme des ETF-Geschäftes der CS abgewickelt

(fw/ah) Schweizer Investoren erhalten nun ein noch breiteres Angebot an Anlagemöglichkeiten von iShares. Die mit der Übernahme verbundenen Geschäftsbereiche werden ab sofort unter dem Namen iShares firmieren. Alle 58 ETFs, die zuvor zur Credit Suisse gehört haben, werden umfirmiert und umbenannt und als iShares-ETFs gehandelt.
iShares ist seit 2003 auf dem Schweizer Markt präsent und betreut seitdem Investoren vor Ort.

Durch die Übernahme bietet iShares nun das umfangreichste Angebot an ETFs mit Domizil in der Schweiz. Ende Mai 2013 belief sich das verwaltete Vermögen in diesen ETFs auf 7,7 Milliarden Schweizer Franken, verteilt auf Aktien-, Anleihe- und Goldprodukte.

David Blumer, Leiter BlackRock in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA),
sagt: "Die Schweiz ist für uns ein wichtiger Markt. BlackRock hilft Schweizer Kunden seit zehn Jahren dabei, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Wir denken, dass immer mehr Investoren sich für Finanzprodukte, die auf Schweizer Franken lauten, interessieren werden. Dabei wollen wir ihnen behilflich sein. Diese Übernahme ist nur ein Zeichen von vielen dafür, dass BlackRock sich seinem Schweizer Geschäft verbunden fühlt und dass wir unsere Präsenz in diesem Markt daher vertiefen und ausbauen."

www.blackrock.com

Brexit erhöht Kreditrisiken

2016-03-23 (fw/db) Der mögliche „Brexit“ bereitet britischen Unternehmen sowie europäischen Exporteuren Sorgen, aber auch die sinkende Zahlungsmoral des Königreichs. Um 12 Prozent sind die britischen Zahlungsverzögerungen im 4. Quartal 2015 im Vergleich zum Vorquartal angestiegen laut einer Studie des führenden Kreditversicherers Euler Hermes, ein Tochterunternehmen der Allianz SE.

Einer von sechs Kunden zahlt nach Angaben der britischen Unternehmen für Services oder Waren, die sie bestellt haben, zu spät. Das ist deutlich mehr als in den Vorjahren (17 Prozent in 2015 und. 10 Prozent in 2014) und zieht sich über fast alle wichtigen Branchen in Großbritannien hinweg. Die durchschnittliche, um saisonale Effekte bereinigte Zahlungsmoral hat sich im Gesamtjahr 2015 um acht Prozent verschlechtert im Vergleich zu 2014 – im Jahr zuvor hatte sie sich noch um 11 Prozent verbessert.

Dominoeffekt auf Zahlungsmoral und Insolvenzen als Risiko

„Der finanzielle Druck auf britische Unternehmen wächst, auch wenn sie weiter auf Wachstum ausgerichtet sind. Dieses Phänomen beobachten wir derzeit in vielen wichtigen deutschen Exportmärkten, allen voran in den USA als wichtigstem Handelspartner sowie in China und nun auch in Großbritannien. Das zieht einen negativen Dominoeffekt mit sich. Weltweit erwarten wir 2016 erstmals wieder eine Trendwende und steigende Insolvenzen um ein Prozent. In Großbritannien steigen sie mit fünf Prozent sogar stärker als der weltweite Durchschnitt. Zusammen mit einem möglichen Brexit, über den die britische Bevölkerung im Juni abstimmen wird, sind Geschäfte mit britischen Firmen derzeit zum Teil mit erheblichen Unsicherheiten verbunden. Unternehmen sollten bei ihren Zahlungskonditionen vorsichtig sein, insbesondere bei neuen Verträgen oder Kunden“, sagt Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zahlungsmoral in Großbritannien sinkt

In 14 von 17 wichtigen Sektoren hat Euler Hermes mehr Zahlungsverzögerungen verzeichnet als im vergangenen Jahr. Im Metall- und Bausektor ist der Anstieg besonders hoch – mit 28 und 26 Prozent sind die Zahlungsverzögerungen 2015 um mehr als ein Viertel angestiegen. Gute Nachrichten gibt es nur aus der Automobil- und Elektronikbranche, in denen die Zahlungsmoral sich verbessert hat. Zahlungsverzögerungen nahmen um 12 beziehungsweise 15 Prozent ab.

Die Baubranche verzeichnete neben dem hohen Anstieg einen weiteren Negativrekord: Es gab insgesamt mehr Zahlungsverzögerungen als in jedem anderen Sektor. 31 Prozent aller gemeldeten Zahlungsvorfälle entfielen auf die Baubranche. Das ist nicht überraschend, da es bei Projekten durch Streitigkeiten häufiger zu Verzögerungen kommt. Der Anstieg ist jedoch erheblich und zeigt, dass viele Unternehmen unter den margenschwachen Verträgen leiden, die sie in der wirtschaftlichen Rezession bereits abgeschlossen haben. Hinzu kommen höhere Kapitalkosten und ein zunehmender Fachkräftemangel. Dies alles bringt die Zahlungskonditionen weiter unter Druck.

Seit 2013 analysiert Euler Hermes quartalsweise in einem „Overdue Payment Report“ gemeldete Zahlungsverzögerungen in den 17 wichtigsten Branchen in Großbritannien. Ausgewertet werden die täglichen Meldungen solcher Vorfälle der 250.000 britischen Versicherungskunden des Weltmarktführers. 2015 hat Euler Hermes mehr als 32.000 einzelne Zahlungsverzögerungen verzeichnet, die Kunden gemeldet haben. Als Zahlungsverzögerung werden dabei offene Forderungen gewertet, die zwei Monat nach dem vereinbarten Fälligkeitsdatum noch nicht bezahlt wurden. Diese Zahlungsverzögerungen oder „Zahlungsvorfälle“ enthalten entsprechend auch Nichtzahlungen, Zahlungsausfälle, Insolvenzen und sonstige Schadensmeldungen.

finanzwelt-Leserservice: Die Euler Hermes Studie „Brexit me if you can“ sowie Einschätzungen zu Auswirkungen eines „Brexit“ auf die dortigen Unternehmen finden Sie hier im Internet. Ein ausführliches Interview mit Euler Hermes Volkswirtin Ana Boata zum Thema „Brexit“ finden Leser und Nutzer im Allianz-Portal.

Dietmar Braun
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Litauen hat EU-Ratspräsidentschaft inne

(fw/ah) Mit etwas mehr als 3 Millionen Einwohnern ist Litauen eines der kleinsten EU-Länder. Es ist nicht nur die erste Ratspräsidentschaft, sondern auch für den gesamten baltischen Block. Im Mittelpunkt soll die Intensivierung der Partnerschaften mit Ostländern stehen, verkündeten die Regierung als hehre Maxime. Sie will zum Beispiel Bewegung in Gespräche mit der Ukraine und Georgien bringen.

www.lrv.lt
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Ganz vorn dabei

Aktien sind, trotz der Rallye in der Vergangenheit, ein Muss für jeden Berater auf der Suche nach langfristig orientierten Anlagemöglichkeiten. Dabei spielt es auch nur vordergründig eine Rolle, ob der DAX eine charttechnisch wichtige Hürde wie beispielsweise die 10.000 Punkte nachhaltig überwindet. Der langfristige Aufwärtstrend seit Frühsommer 2011 ist weiter intakt.

Kurzfristig ist eine „technische Reaktion" des Aktienmarkts fällig. Der Markt ist schon gut warmgelaufen. Die Kurse könnten danach wieder Niveaus erreichen, die manchem jetzt an der Seitenlinie stehenden Vermittler als attraktiv erscheinen, der die jetzigen Stände für zu hoch hält. Längerfristig stellt sich die Frage, wie lange sich die Aktien überhaupt an einem Stück erhöhen können und ob die andauernde Hausse an den Aktienmärkten fundamental gerechtfertigt ist. Dabei ist Voraussetzung, dass auch die Realwirtschaft mitspielt. Kurssteigerungen müssen durch steigende Wertschöpfung der Unternehmen gespeist werden. Das war in den letzten 20 Jahren der Fall. In der jüngeren Vergangenheit gehen die Aktienkurse weiter nach oben, obwohl sich die Wirtschaft nur leicht erholt hat. Die Deutsche Bank ist optimistisch für das Jahr 2014. Die deutsche Industrie bleibe auf Kurs Richtung
4 % Produktionswachstum. Dies ließe sich an den Auftrags- und Produktionszahlen für das 1. Quartal ablesen. „Der DAX zeigt bislang eine enorme Stärke, wenngleich das Jahr 2014 zunächst mit einer volatilen Konsolidierung beginnt. Meines Erachtens sind die Aktien als Anlagealternative trotz des bisherigen Anstiegs ein Investment, an dem man nicht vorbeikommt", sagt Uwe Eilers, Vorstand der Geneon Vermögensmanagement AG. Grundsätzlich optimistisch gestimmt bezüglich der weiteren Entwicklung des Deutschen Aktienindex zeigt sich auch Mirko Kohlbrecher, Prokurist der Spiekermann & CO AG: „Der DAX ist aktuell bei ca. 9.300 Punkten fair bewertet. Der DAX von 2000 ist eben nicht mit dem DAX von heute zu vergleichen und somit nicht überbewertet wie damals. Die Gewinne haben heute ein ganz anderes Niveau. Gleichwohl ist die Luft für einige DAX-Aktien zumindest kurz- bis mittelfristig etwas dünner, auch weil ein unvermeidbarer Rückgang des Wirtschaftswachstums in China noch nicht durchgehend eingepreist ist, wie z. B. bei den Autotiteln."

Die steigenden Kurse sind in erster Linie Folge der expansiven Geldpolitik, die weiter betrieben wird. Berater, die eine Aufstockung der Aktienquote in den Kundenportfolios erwägen, sollten aber genauer hinschauen und nicht wahllos in diese Assetklasse gehen. Stock Picking wird in Zeiten der Höchststände beim DAX immer wichtiger. Als die Schuldenkrise in der Eurozone 2011/ 2012 ihren Höhepunkte erreichte, war es völlig gleichgültig, in welche europäischen oder deutsche Titel man investiert hatte, alle Aktien wurden wahllos abgestoßen. In den vergangenen zwei Jahren kletterten viele Kurse und Aktien galten als alternativlos. Auch wenn nach wie vor ein Mangel an rentablen Anlagemöglichkeiten besteht (Niedrigzinsniveau macht Staatsanleihen bester Bonität unattraktiv), so ist das Selektieren nach Under-Performern im Aktiensegment nötig. Dividendenstarke Titel oder Werte defensiver Sektoren wie Pharma und Telekommunikation waren zuletzt sehr gefragt. „In den letzten Jahren war Stock Picking aus unserer Sicht nicht so wichtig, da die Börsen zum großen Teil auch durch Liquiditäts-Phantasie getrieben waren – und die Flut hebt bekanntlich alle Boote. Lediglich in Stressphasen konnten die konjunkturunabhängigen Dividendenzahler eine bessere Wertentwicklung erzielen. Diese Werte sind nur aber relativ teuer geworden, so dass es durchaus Sinn macht, bei Erwartung eines Weltwirtschaftswachstums von rund 3,5 % eher auf zyklische Werte zu setzen bzw. im Index-Universum eher den DAX zu bevorzugen", fasst Daniel Zindstein, Leiter Portfoliomanagement German Capital Management AG, die momentane Situation zusammen. Hinzu kommt, dass sich die Aktienmärkte weltweit recht stark in ihrer Bewertung unterscheiden, was ein selektives Vorgehen fordert.

Einen weiteren Schub könnte der (deutsche) Aktienmarkt zumindest kurzfristig durch eine weitere Zinssenkung der EZB erfahren. Negative Realzinsen sind für die Kunden nicht tragbar und unterstützen den Trend, verstärkt in Aktien zu gehen. Zum Jahresbeginn haben die 10-jährigen Bundesanleihen noch mit 1,94 % rentiert – aktuell sind es etwa 25 % weniger und das in gerade einmal vier Monaten. Die im DAX gelisteten Unternehmen weisen zum Vergleich aktuell eine durchschnittliche Dividendenrendite von 2,8 % auf, was deutlich über der Rendite 10-jähriger Bundesanleihen liegt. Insofern ist es erforderlich, im Depot eine Risikostreuung vorzunehmen, zumal es im Anleihensegment wenig Ertragreiches gibt. „Staatsanleihen aus den Emerging Markets bieten mittlerweile eine höhere Verzinsung wie Papiere aus der europäischen Peripherie", fügt Andreas Müller, Vorstand Performance IMC Vermögensverwaltung, an. Mit Aktien profitiert man aber letztlich von der positiven Entwicklung und der Wertschöpfung der Wirtschaft. Werthaltige Titel und überzeugende Aktienfonds sind Basis eines langfristig aufgestellten Portfolios.

Möglicherweise erreicht der Index bald eine neue historische Rekordmarke. Natürlich trauen sich wegen der insgesamt sehr reifen Rallye momentan nur wenige in den Markt, viele warten ab, zumal sich der DAX seit September 2011 fast verdoppelt hat. Wenn neue Impulse versprüht werden, steigt man wieder in den Markt ein. Der Nährboden hierfür wäre ein kräftiger Wirtschaftsschub.


Fazit

Der positive Aktientrend wird aller Voraussicht nach auch mittelfristig anhalten. Die expansive Geldpolitik treibt Anleger aus Alternativlosigkeit in diese Assetklasse, hinzukommen durchwachsende bis leicht positive Konjunkturzahlen. Deutschland ist hier wieder einmal die Konjunkturlokomotive. Der Einfluss der Wahlen in Europa und Ukraine auf die Aktienmärkte ist minimal, zumal politische Börsen kurze Beine haben. Es ist zwar ein Risiko, Aktien zu besitzen; es ist aber derzeit ein noch viel größeres Risiko, keine Aktien zu besitzen. (ah)
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Swiss Life Asset Managers kommt nach Deutschland

Den Kunden steht dabei eine umfassende Palette an Fondslösungen in den Anlageklassen
Anleihen, Aktien, Immobilien, Multi-Asset sowie eine umfassende Kompetenz in der Asset Allocation zur Verfügung.

Jean-Pierre Grimaud
, CEO des Vermögensverwaltungsgeschäfts mit externen Kunden von SwissLife Asset Managers, kommentiert den Expansionsschritt wie folgt: „Wir freuen uns, die Marke Swiss Life Asset Managers im deutschen Markt einzuführen. Der Markteintritt in Deutschland ist ein wichtiger Schritt und unterstreicht unsere langfristige Wachstumsstrategie. Unser deutsches Team verfügt über profunde Kenntnisse des lokalen Vermögensverwaltungsgeschäfts. Dies, kombiniert mit der ausgewiesenen Kompetenz von Swiss Life Asset Managers in ihren Kernmärkten Schweiz und Frankreich, positioniert uns ideal, unseren Kunden in Deutschland eine qualitativ hochwertige Anlageberatung sowie umfassende Vermö-gensverwaltungslösungen anbieten zu können."

Auch Georg Weiß, Generalbevollmächtigter des Vermögensverwaltungsgeschäfts mit externen Kunden von Swiss Life Asset Managers in Deutschland, begrüßt die Pläne und ergänzt in diesem Zusammenhang: „Wir sind sehr froh über die Gelegenheit, in Deutschland Fuß zu fassen. Einer unserer Erfolgsfaktoren ist die lokale Präsenz. Wir kennen die spezifischen Anforderungen, Bedürfnisse und Rahmenbedingungen der Anleger. Mit unserem neuen Standort in München werden wir dem gerecht und machen unser Expertenwissen auch Investoren in Deutschland zugänglich."


www.swisslife-am.com
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Indexfonds mit Zuflüssen

(fw/ah) Im zweiten Quartal 2014 beliefen sich die Zuflüsse auf 90,6 Milliarden Dollar, womit es das stärkste Quartal in den vergangenen fünf Jahren war. Gefragt waren insbesondere Indexprodukte auf Aktien. Aktien-ETP haben laut aktuellem Bericht von BlackRock im Monat Juni mit 36,3 Milliarden Dollar den höchsten Nettozufluss überhaupt verbucht. Treiber seien vor allem Produkte auf europäische, US- und Schwellenländeraktien gewesen. Die Nettozuflüsse in Produkte mit Schwellenländerbezug haben sich im Juni deutlich erholt.
Aus Anleihenprodukten sind dagegen im Juni 400 Millionen Dollar abgeflossen. Der europäische ETP-Markt hat im Rückblick auf das vergangene Jahr stets Nettozuflüsse verbucht.


www.blackrock.com

Knappes Gut Rendite

(fw/ah) „Für Anleger bedeuten die globalen Rahmenbedingungen: sie müssen bei Anleiheninvestments neue Wege gehen, um real positive Renditen zu erwirtschaften. Nur mit innovativen Alternativen, die weit über das standardisierte Investieren in Papiere bester Bonitäten reichen, können adäquate Renditeziele erreicht werden", so Jan Sobotta, Leiter Vertrieb Wholesale Deutschland bei Swisscanto.

Hochzinsanleihen sind eine interessante Möglichkeit, um eine Mehrrendite zu erwirtschaften. Als besonders attraktiv erachtet die Fondsgesellschaft der Schweizer Kantonalbanken Secured High Yield Bonds. Diese sind im Vergleich zu klassischen Hochzinsanleihen durch Vermögenswerte von Unternehmen wie zum Beispiel Maschinen, Lizenzen oder Lagerbestände besichert. Im Falle eines Konkurses dienen diese Sicherheiten als Pfand, um die Forderungen der Anleger zu begleichen.

CoCo-Anleihen (Contingent Convertible Bonds) sind ebenfalls eine Alternative, die dem Investor höhere Zinsen bietet. Die recht junge Anleihenklasse ist seit knapp über drei Jahren wachsender Bestandteil im Swisscanto (LU) Bond Invest CoCo H. Von Beginn an verfolgt das Fondsmanagement das Ziel, die Quote der CoCo-Bonds im Portfolio dem generellen Marktwachstum anzupassen. Der Fonds investiert daneben auch in nachrangige Anleihen von Finanzinstituten.

Eine weitere Lösung für Anleihen affine Investoren ist ein Fonds, der nicht nur in Anleihen einer bestimmten Gattung anlegt, sondern das Ziel verfolgt, unabhängig vom Zins- und Marktumfeld eine positive absolute Rendite zu erzielen. Das strebt der Swisscanto (LU) Bond Invest Global Absolute Return H an. Die hohe Flexibilität innerhalb der verschiedenen Risikodimensionen wie zum Beispiel Zinsen, Währungen und Kreditqualität erlauben gezielt Derivate einzusetzen, die es ermöglichen, das Portfolio vor negativen Markteinflüssen zu schützen.


www.swisscanto.ch

www.swisscanto.de