Schroders holt James Lindsay-Finn an Bord

Mit James Lindsay-Finn hat Schroders einen weiteren Schritt unternommen, das Fixed Income Global Multi-Sector Team zu stärken. Als Portfoliomanager wird er sich auf Zinsen und Währungen konzentrieren. (fw) James Lindsay-Finn wechselt von Rogge Global Partners,...
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Aderlass bei der Credit Suisse

(fw/ah) Nach einem Bericht des Schweizer Finanzportals finews.ch geht Storck mit seinem gesamten neunköpfigen Team zur Konkurrenz. Damit geht der Aderlass bei der Credit Suisse hierzulande weiter. Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass Daniel Sauerzapf, vormals Leiter der Niederlassung in Düsseldorf, mit seinem Team zur UBS wechseln würde.
Die Leitung der Münchner Filiale obliegt nun Manfred Richtarsky, der seit 2011 bei der Credit Suisse ist. Das zweitgrößte Schweizer Finanzinstitut durchläuft hierzulande eine tiefgreifende Reorganisation und möchte sich künftig auf sehr vermögende Privatkunden konzentrieren.


www.credit-suisse.com
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Aktienfonds mit Börsenampel

(fw/ah) Die Investitionsentscheidung im Fonds richtet sich nach einem Börsenampelsignal, dass anzeigen soll, in welcher Marktphase sich die Börsen weltweit gerade befinden.
Dabei signalisieren die Farben Grün, Gelb und Rot, ob es gerade sinnvoll sei, voll oder nur teilweise im Markt investiert zu sein. Das Fondsmanagement setzt die Signale um und kauft gleichgewichtet die Aktienindizes Dax (Deutschland), Euro Stoxx 50 (Eurozone), S&P 500 (USA) und Topix (Japan).

„Anders als bei klassischen Trendfolgesystemen kann das Signal des Börsenampel Fonds Global unterscheiden, ob es sich bei Verwerfungen an den Märkten eher um kleinere Kurskorrekturen handelt oder um eine signifikante Trendumkehr", sagt Dr. Dirk Rogowski der als Geschäftsführer bei Veritas Investment den Vertrieb verantwortet.

Erfunden wurde das Börsenampelsignal von vier Hamburger Jungunternehmern, die während ihres Studiums im Hanseatischen Börsenkreises (HBK) aktiv waren und sich dort kennenlernten. Der Börsenampel Fonds Global kann bei Veritas Investment in zwei Tranchen von institutionellen und privaten Anlegern erworben werden.


www.veritas-investment.de
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Umfrage zum Anlageverhalten der Deutschen

(fw) Während 2015 noch 24 Prozent angaben, angesichts niedriger Zinsen das Risiko ihrer Anlagen erhöhen zu wollen, waren es in der aktuellen Umfrage nur noch 19 Prozent. Zu diesem Ergebnis kam eine repräsentative forsa-Umfrage zum typischen Anlageverhalten der Deutschen im Auftrag der Gothaer Asset Management.

Auch in der Wahl der Anlagemöglichkeiten bleiben die Deutschen extrem konservativ. Immer noch 48 Prozent lagern ihr Geld kaum verzinst auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten (26 Prozent). Dieses risikoaverse Sparverhalten wird sich spätestens im Alter rächen, denn mit Jahresverzinsungen unter einem halben Prozent lässt sich auch auf lange Sicht kein Vermögen aufbauen. Das verhindert schon die natürliche Geldentwertung in Form der jährlichen Inflation. Die ist zwar derzeit auf sehr niedrigem Niveau, doch dieser Zustand wird nicht ewig anhalten.

Das Paradoxe: Die Deutschen sind sich der Gefahr einer schleichenden Geldentwertung aufgrund niedriger Zinsen in Verbindung mit wieder steigenden Teuerungsraten durchaus bewusst. In der aktuellen Gothaer-Umfrage gaben 63 Prozent der Befragten an, dass sie Angst vor einem starken Preisanstieg und der damit verbundenen Entwertung ihrer Geldanlagen haben. 2015 hatten nur 55 Prozent der Befragten diese Ängste, bei der Umfrage 2014 waren es erst 44 Prozent. Dennoch sind die wenigsten bereit, die Form ihrer Geldanlage zu verändern. Für 88 Prozent kommt eine Umschichtung aktuell nicht in Frage.

Gering verzinste Anlageformen plus wachsende Risikoaversion plus langfristige Gefahr der Geldentwertung: Das ist ein Mix, mit dem sich eine Versorgungslücke im Alter kaum verhindern lässt und damit wohl Abstriche beim Lebensstandard gemacht werden müssen. Das größte Risiko ist daher wohl, kein Risiko einzugehen.

Mehr zur Umfrage der Gothaer Asset Management





Director’s Dealings als Basis für Anlageentscheidung?

Sogenannte Directors' Dealings, also erlaubte Insidergeschäfte, können für Anleger als bestimmte Indikatoren für die weitere Entwicklung eines Unternehmens dienen. Als festes Kaufsignal sind sie aber nicht anzusehen. Es ist schon einige Jahre her, aber die...

Wird 2019 das Jahr der Schwellenländer?

Die Tagespolitik bestimmt aktuell sehr stark das Börsengeschehen, und mit den rückläufigen Kursen nehmen die Sorgen der Marktteilnehmer weiter zu. Erstaunlich stabil entwickelten sich zuletzt hingegen die Schwellenländermärkte. Ein Blick auf die Kursentwicklung in verschiedenen...
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PROJECT veröffentlicht Leistungsbilanz 2014

(fw) Alle Objektabschlüsse erzielten die geplanten Renditen. Die Franken bewahren ihre Tradition bei und legen – obwohl mit Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) aufsichtsrechtlich nicht mehr gefordert – weiterhin Jahr für Jahr eine von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testierte Leistungsbilanz vor. Das florierende Marktumfeld mit anhaltend hoher Nachfrage nach Qualitätsimmobilien bei gleichzeitig attraktiven Renditen in der Immobilienentwicklung begründet den bislang stärksten Eigenkapitalzuwachs bei PROJECT innerhalb eines Jahres. Demnach stieg im Jahr 2014 das Eigenkapitalvolumen von 286 Mio. Euro im Jahr 2013 um 123,2 Mio. Euro auf 409,2 Mio. Euro. „Die reine Eigenkapitalausstattung, die hohe Risikostreuung und die durch einen lückenlos positiven Track Record nachgewiesene Expertise in der Immobilienentwicklung sind entscheidende Stabilitätsfaktoren unserer Beteiligungsangebote", so Wolfgang Dippold, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der PROJECT Investment Gruppe. Die Anlegerzahl erhöhte sich bis zum 31. Dezember 2014 auf 11.832 Investoren.

Acht Objektabschlüsse in 2014 mit 63,6 Millionen Euro Verkaufsvolumen

Im Jahr 2014 hat PROJECT die sechs Berliner Objekte Borussiastraße 10, Metzer Straße 9, Mühlenstraße 56, Prinzregentenstraße 11/Tharandter Straße 5-6, Schönhauser Allee 112 und Weddigenweg 68, 69a sowie in der Metropolregion Nürnberg/Fürth die beiden Objekte Hochstraße 17/Solgerstraße und Neumannstraße 78 abgeschlossen. Insgesamt sind durch die abgeschlossenen Immobilienentwicklungen 63,6 Mio. Euro inklusive Gewinne an die Fonds geflossen. Die durchschnittliche Objektrendite liegt bei 12,17 % p. a. auf das eingesetzte Kapital. Im Jahr 2015 stehen weitere sieben Objekte vor dem Abschluss. Nach wie vor wurde noch nie ein Objekt negativ abgeschlossen. Die erwarteten Objektrenditen werden im Schnitt ebenfalls über 12 % p. a. auf das eingesetzte Kapital liegen und ergeben Kapitalrückflüsse inklusive Gewinne von etwa 100 Mio. Euro.



www.project-investment.de


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Das Chamäleon im Finanzdschungel

Das macht diese Assetklasse derzeit attraktiv, zumal an den Aktienmärkten weiterhin Optimismus herrscht, Rückschläge jedoch aufgrund politischer Ereignisse auf dem kriselnden europäischen Kontinent nicht ausgeschlossen sind. Es ist ein Nischenmarkt, der Investor sollte auf jeden Fall einen längeren Anlagezeithorizont mitbringen.

Der Deutsche Aktienindex (DAX) ist derzeit in Rekordlaune. Wird die Luft nun dünner, fragen sich Anleger. Vor diesem Hintergrund könnten Wandelanleihen eine lukrative Anlageoption sein. Diese sind für Investoren geeignet, die mit einer Fortsetzung der Börsenrallye rechnen, aber vorsichtig agieren wollen. Daher gehören Wandelanleihen zu den Favoriten vieler Anlageexperten für dieses Jahr. Nicht grundlos, wie der Jahresauftakt zeigte. Die Aktienhausse hat nämlich auch am Markt für Convertible Bonds (englische Bezeichnung für Wandelanleihen) für einen Aufschwung gesorgt. „Wandelanleihen haben in den ersten Wochen 2013 einen fulminanten Start hingelegt, das spiegelt unsere hohen Erwartungen im laufenden Jahr wider“, sagt Leonard Vinville, Manager des M&G Global Convertibles Fund. Beat Thoma, CIO von Fisch Asset Management, bringt es auf den Punkt: „Es ist offensichtlich, dass sich aus Renditeaspekten der Aktienmarkt geradezu aufdrängt. Es fehlen einfach die entsprechenden Alternativen. Doch das Risiko des direkten Aktienengagements scheuen nach wie vor viele Investoren.“

Tatsächlich sind es drei wesentliche Gründe,
die für Wandelanleihen sprechen: Steigende Aktienkurse,
niedrige oder sinkende Zinsen kombiniert mit fallenden
Renditeaufschlägen für Unternehmensanleihen.

Ihre Zwittereigenschaft rührt daher, dass sie zum einen Eigenschaften von Anleihen (Fremdkapital) besitzen, zum anderen aber auch von Aktien (Eigenkapital). Sie verfügen über eine vereinbarte Laufzeit, anderen Ende der Investor das Recht auf Rückzahlung hat. Der Unterschied zu einer „klassischen“ Anleihe besteht im Wandlungsrecht. Der Käufer einer Wandelanleihe hat die Option, die Anleihe in eine bestimmte Anzahl Aktien zu wandeln. Er sollte jedoch zwingend auf die Wandlungsfrist (Umtauschfrist) achten, d. h. klären, innerhalb welcher Zeiträume die Wandelung durchgeführt werden kann beziehungsweise ob dies zu jedem Zeitpunktmöglich ist. Nur wenn Letzteres gewährleistet ist, kann eine positive Kursentwicklung der Unternehmensaktie auch zur Wandlung genutzt werden.

Prinzipiell gilt, dass in Marktphasen mit starken Schwankungen die Convertibles ihre Vorteile am besten ausspielen können. Die besten Wandlerfonds haben in der Vergangenheit sogar das Aktienbarometer MSCI World geschlagen. „Der Wandelanleihe-Investor profitiert in Schwächephasen am Aktienmarkt von der wertsichernden Wirkung des Anleiheteils und erreichte somit in den letzten 16 Jahren eine klare Outperformance gegenüber Aktien“, bemerkt Frederik Hildner, Portfoliomanager aus dem Hause Salm-Salm & Partner. Der UBS Global Convertibles Index hat im Zeitraum 1997 bis 2013 eine Performance von über 200 % generiert.

Nischenmarkt. Der Markt für Wandelanleihen ist eine relativ kleine Nische. Das Segment hat sich allerdings in den zurückliegenden Monaten gut entwickelt, was nach Expertenmeinung auch mit dessen vormals starker Unterbewertung zu tun hat. „Das weltweite Volumen in Wandelanleihen belaufe sich auf etwa 500 Mrd. US-Dollar. Davon würden gut 200 Mrd. auf die USA und etwa 125 Mrd. auf Europa entfallen“, gab die Schweizer UBS unlängst bekannt. Für den Investmentprozess ist die fundierte Unternehmensanalyse von tragender Bedeutung. „Das Potenzial der Aktie, in die getauscht werden kann, ist ein wichtiger Gesichtspunkt. Genauso entscheidend ist jedoch die Kreditwürdigkeit des Unternehmens“, sagt Igor de Maack, Fondsmanager des DNCA Invest Convertibles. Auch für M&G-Experte Vinville sind dies die entscheidenden Aspekte. Wandelanleihen werden oft von Wachstumsfirmen begeben, und Asien ist natürlich die Wachstumsregion der Welt. Da liegt es nahe, dass viele asiatische Neuemissionen auf den Markt kommen. „Ich rechne aufgrund der Wachstumsstory in Asien und dem Kapitalbedarf der Unternehmen dort, dass Asien weiterhin sehr interessant bleibt für Wandelanleiheninvestoren“, meint Thoma vom Schweizer Wandlerspezialisten Fisch AM. Allerdings sollte der Investor sich jedoch vor Augen führen, dass asiatische Wandelanleihen in der Regel kein Rating aufweisen. Eine eigene Bilanzanalyse und Prüfung der Rückzahlungsfähigkeit ist damit zwingend erforderlich. Aber auch in Europa ist Bewegung im Spiel. Die Emission von Wandelanleihen in Europa hat in den ersten drei Monaten 2013 ein Rekordvolumen erreicht, natürlich gestützt von der Rallye an den Aktienmärkten. Anfang des Jahres haben die Air France-KLM Group als auch Eni SpA, italienischer Erdöl- und Energiekonzern, in Aktien wandelbare Anleihen an den Markt gebracht. Der Trend dürfte weitergehen, weil sich Unternehmen mit Wandelanleihen aktuell preiswert refinanzieren können. Wandelanleihenfonds haben nach Angaben des Branchenverbands BVI zu Jahresbeginn Zuflüsse generieren können. Dies geht über alle Sektoren, wie Branchenkenner feststellen. Salm-Salm-Experte Hildner präferiert auf dem asiatischen Kontinent Titel aus den Sektoren Technologie und Konsum, in den USA hat er ein Auge auf das Immobiliensegment geworfen. DNCA konzentriert sich ausschließlich auf Europa und folgt keinem Branchenansatz. Rückblickend lässt sich sagen, dass die vergleichsweise gute Performance gegenüber Aktien vor allem darin begründet war, dass die Kurse der Wandelanleihen sowohl nach dem Platzen der dot.com-Blase als auch infolge der jüngsten Finanzkrise weniger stark eingebrochen sind. Investoren konnten hier den Vorteil dieser Assetklasse ausspielen, ihre Wandelanleihe nicht in Aktien zu tauschen, sondern sich regelmäßige Zinsen gesichert zu haben und so das dem Unternehmen geliehene Geld am Ende der Laufzeit zurückzubekommen.

Kurz und bündig
Wandelanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere eines börsennotierten Unternehmens, die in eine bestimmte Zahl von Aktien getauscht werden können. Verzichtet der Investor auf dieses Recht, wird die Wandelanleihe wie eine einfache Anleihe am Laufzeitende zum Nennwert zurückgezahlt. Klärungsbedarf besteht besonders hinsichtlich des Zeitpunkts des Wandlungsrechts als auch der genauen Wandlungsmodalitäten, d. h. zu welchem Preis kann der Anleger umtauschen und wie viele Aktien erhält er im Gegenzug dafür. Wegen der hohen Stückelung von in der Regel ab 50.000 Euro bietet sich der Einstieg über entsprechende Investmentfonds an, die breit diversifiziert über Regionen und Branchen streuen können. Aktien oder Renten? Berater können bei Gesprächen gezielt auf den Zwitter „Wandelanleihen“ hinweisen, da diese eine interessante Möglichkeit sind, um eventuelle Renditevorgaben zu erfüllen, ohne wesentlich höhere Risiken einzugehen. Da lohnt der Blick im Spektrum festverzinslicher Wertpapiere.

(Alexander Heftrich)
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Fed lässt Zinsen unverändert

(fw/ah) Der Erwerb von langfristigen Staatsanleihen wird erneut um 10 Milliarden Dollar pro Monat zurückgefahren. Damit sinken die Ankäufe von einstmals 85 auf nunmehr 25 Milliarden Dollar monatlich. Experten hatten das erwartet.
Der Leitzins liegt seit Ende 2008 auf dem Rekordtief zwischen 0 und 0,25 %. Sollte sich der Aufschwung der US-Wirtschaft als nachhaltig erweisen, könnte zumindest im kommenden Jahr mit einem Anstieg der Zinsen gerechnet werden.
Die US-Wirtschaft wuchs von April bis Juni aufs Jahr hochgerechnet um 4 %, wie das Handelsministerium gestern mitteilte.


www.federalreserve.gov

Wehe, wenn die Notenbanken die Kontrolle über die Zinsen verlieren

Es mehren sich die Stimmen, die von einer deutlichen Wachstumsverlangsamung der Weltwirtschaft ausgehen. Die Notenbanken beruhigen: Verlangsamen ja, aber keine Rezession. Die FED hatte allerdings auch noch weitere Zinsschritte signalisiert, die EZB Zinserhöhungen ab...