Dividenden-Saison 2016 – mehr als 1,2 Billionen US-Dollar für Aktionäre

„Die Dividendensaison hat begonnen. Rund um die Welt geben die börsennotierten Unternehmen derzeit bekannt, mit welchen Dividenden die Aktionäre rechnen dürfen. Die deutschen Unternehmen zahlen in diesem Jahr laut Bloomberg umgerechnet rund 53 Milliarden US-Dollar an Dividenden. Die durchschnittliche Dividendenrendite im Leitindex DAX liegt deutlich über 3 Prozent, weltweit sind es immerhin rund 2,3 Prozent. Die ausgeschüttete Summe in den großen Wirtschaftsregionen USA, Europa und Japan liegt insgesamt bei unvorstellbaren 1.240 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Das entspricht etwa einem Drittel der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands.

Dividendenstrategien sind eine gute Wahl im volatilen Umfeld – und darüber hinaus

Das Börsenjahr ist mit großen Schwankungen gestartet, und es ist zu erwarten, dass die Volatilität weiter hoch bleibt. Dividendenaktien halten diesen Schwankungen meist vergleichsweise gut stand, da zuverlässige Dividendenzahlungen häufig ein Indikator für solide Unternehmensbilanzen, hohe Liquidität und eine gute Eigenkapitaldecke sind. Eine Analyse des MSCI World Index zeigt, dass sich der Aktienkurs von Unternehmen, die nachhaltig ihre Dividenden steigern, besser entwickelt als der Durchschnitt aller Aktien. Der Beitrag, den Dividenden langfristig an der Gesamtrendite von Aktien ausmachen, wird oft unterschätzt: Betrachtet man den globalen MSCI All Country World Index von 1990 bis heute, steuerten Dividenden mehr als die Hälfte zur Rendite bei.

Die Herausforderung ist es, jene Unternehmen zu finden, die verlässlich Jahr für Jahr gleichbleibende oder steigende Dividendenzahlungen leisten. Ab einer prognostizierten Dividendenrendite von mehr als 5 bis 6 Prozent steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass die versprochene Dividende nicht erreicht wird. Allein auf die Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen zu setzen, erscheint mir daher als der falsche Ansatz.

Welche Dividendenaktien sind interessant?

daniel robertsGenau aus diesem Grund sucht Daniel Roberts, der Manager des Fidelity Global Dividend Fund, nach den langfristig aussichtsreichsten Aktien. Die absolute Höhe der Dividendenrendite spielt für Roberts nur eine untergeordnete Rolle, aktuell liegt die Ausschüttungsrendite seines Fonds bei rund 2,8 Prozent pro Jahr. Roberts legt zu allererst Wert auf die Qualität und sucht Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen, die das Potenzial haben, ihre Dividenden nachhaltig zu erhöhen. Dazu sucht er Unternehmen, die vorhersehbare und konstant hohe Cashflows erzielen sowie solide Bilanzen besitzen. Dabei ist er bei der Titelauswahl sehr flexibel, da der Fonds keiner Benchmark folgen muss.

Beispiele für solche Unternehmen sind die Medienkonzerne RELX, früher Reed Elsevier, und Wolters Kluwer. Beide Unternehmen machen einen Großteil ihres Umsatzes mit gut prognostizierbaren, dauerhaften Abonnements. Diese Vorhersehbarkeit der Erträge, verbunden mit einem konservativen Cash Management ermöglicht es beiden Unternehmen, nachhaltige Dividenden zu zahlen. Ebenfalls interessant sind Unternehmen der Gesundheitsbranche. Roche zum Beispiel ist ein Paradebeispiel für ein ertragsstarkes Unternehmen, das weniger sensibel auf den Wirtschafszyklus reagiert. Roche hat seine Dividende über die vergangenen 29 Jahre jedes Jahr steigern können und plant, dies auch weiter zu tun.

Mit nachhaltigen Dividenden zum Klassenprimus – der Fidelity Global Dividend Fund

Die Entwicklung des Fidelity Global Dividend Fund belegt den Mehrwert, den Daniel Roberts mit seiner Strategie für Anleger liefert: Seit seiner Auflegung Ende Januar 2012 hat der Fonds gemäß Morningstar bis Ende Februar 2016 um 46,5 Prozent zugelegt (monatlich ausschüttende US-Dollar Anteilsklasse) und damit nicht nur seinen Vergleichsindex übertroffen, sondern über diesen Zeitraum auch alle anderen 46 globalen Dividendendividendenfonds der Vergleichsgruppe hinter sich gelassen.

Dabei geht es Roberts auch darum, die Wertschwankungen und den potenziellen Wertverlust im Portfolio in schwierigen Marktphasen möglichst gering zu halten. Der Maximum Drawdown seines Fonds liegt seit seiner Auflegung bis Ende Februar 2016 bei -10,7 Prozent, während der MSCI All Country World Index im selben Zeitraum einen Maximum Drawdown von -19,2 Prozent aufweist.“
Carsten Roemheld,
Kapitalmarktstratege bei Fidelity International
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Abenomics am Scheideweg

(fw/ah) Robeco hegt indes Zweifel am japanischen Wirtschaftswunder. „Nach der Anhebung der Mehrwertsteuer im vergangenen Monat stehen Ministerpräsident Shinzo Abe immer weniger Optionen zur Verfügung", urteilt Léon Cornelissen.

Der Robeco-Chefvolkswirt hält weitere geldpolitische Lockerungen der Bank von Japan möglicherweise für unausweichlich, da wünschenswerte strukturelle Reformen zur Ankurbelung der Konjunktur nicht vorankämen. Aktien aus der Asien-Pazifik-Region beurteilt der Experte denn auch nur mit dem Votum „neutral". Cornelissen zeigt sich enttäuscht, dass Japan bisher erst wenige konkrete Maßnahmen angekündigt hat, um die verkrustete Wirtschaft des Landes zu reformieren. Handlungsbedarf sieht der Volkswirt vielerorts: „Steuerreformen, eine Deregulierung des Arbeitsmarktes und eine bessere Führung der Unternehmen könnten Investitionen fördern. Wünschenswert wären auch die stärkere Einbindung von Frauen in den Arbeitsmarkt und eine Lockerung der Einwanderungspolitik."

Auch die Beseitigung von Handelsschranken stockt. „Der letzte Besuch von US-Präsident Barack Obama in Japan mündete nicht in einem bilateralen Handelsabkommen", kritisiert Cornelissen.


www.robeco.de

Erste 3-Jahres-Bilanz

Allianz Europe Equity Growth Select glänzt, wobei strukturelles Wachstum und Titelselektion entscheidend sind. Portfoliomanager-Duo: "Anleger sollten nicht nur auf Makro-Daten schauen” (fw/rm) Die Aktienmärkte in Europa hatten einen schwierigen Start ins Jahr: erhöhte Volatilität und...
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GECAM AG ist Vermögensverwalter des Jahres 2016

(fw) Die GECAM AG gewinnt bereits zum zweiten Mal die Fondsmeisterschaft von EURO-fondsexpress und ist Vermögensverwalter des Jahres 2016. Mit einem deutlichen Abstand von 2,4 % zum zweitplatzierten Vermögensverwalter und einem Wertzuwachs von 13,6 % spielte die ausgewogene Anlagestrategie der GECAM AG beeindruckend ihre Stärken aus.

Die Zusammenstellung des Depots für die Fondsmeisterschaft erfolgte mit dem Ziel eine möglichst attraktive Wertentwicklung mit einem angemessenen Risiko erzielen. Dies gelang sehr überzeugend, denn alle ausgewählten Fonds im Depot lieferten durchweg positive Ergebnisse ab. „Mit unserem ersten Platz und dem deutlichen Ergebnis in der Fondsmeisterschaft konnten wir eindrucksvoll zeigen, warum wir zu den renommierten Adressen der deutschen Fonds-Vermögensverwalter gehören“, freut sich Alexander Streeb, Vorstand der GECAM AG.

Der Start in die neue Saison verlief sehr vielversprechend, denn das Meisterteam der GECAM AG liegt nach der ersten Wochen unverändert an der Tabellenspitze. „Mit unserer Strategie sind wir auch für das Jahr 2016 hervorragend aufgestellt“, ist Daniel Zindstein überzeugt. Trotz der turbulenten ersten Handelstagen des Jahres, gelang es dem Portfoliomanager bereits wieder mit seinem ausgewogenen Fondsteam einen Abstand zu den nächstplatzierten Vermögensverwaltern herzustellen.


www.gecam.de

PROJECT mit vier weiteren Wohnprojekten

Mehrere PROJECT Immobilienfonds haben sich in den vier Metropolregionen Berlin, München, Düsseldorf und Wien Baugrundstücke gesichert. Dort sollen insgesamt 141 Eigentumswohnungen entstehen. Der nördlichste Teil der Akquisition betrifft den Berliner Ortsteil Westend (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf)....
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Russland ist nicht abzuschreiben


finanzwelt: Wenn von Russland die Rede ist, dann zuletzt meistens in Kombination mit Sanktionen. Nun kommt die Weltbank zur Einschätzung einer langwierigen Rezession in Russland. Die Konjunkturaussichten hätten sich wegen der Sanktionen des Westens und des Ölpreisverfalls deutlich eingetrübt. Wie schätzen Sie die Lage ein und welche Schlussfolgerungen ergeben sich für die Gewichtung im Fonds?

Damianidis: Es stimmt, dass sich Russlands Wirtschaftsaussichten eingetrübt haben. Hauptsächlich wegen des Ölpreisverfalls im zweiten Halbjahr 2014, aber auch wegen den Sanktionen des Westens. Die Sanktionen treffen die russische Wirtschaft eher mittelfristig durch ein geringeres Wachstumspotenzial, da Zukunftsinvestitionen durch die Kapitalrestriktionen fehlen. Allerdings ist der Wachstumsausblick nicht der einzige Faktor, der entscheidend für die Bonität eines Landes ist, Verschuldungsgrade und Leistungsbilanzentwicklung sind weitere wichtige Einflüsse. Diese sind traditionell schon sehr gut in Russland gewesen und verbessern sich aktuell trotz des schwierigen Umfelds. Die Auslandsverschuldung Russlands geht massiv zurück und die Leistungsbilanz erzielt weiterhin hohe Überschüsse trotz des Ölpreisverfalls. Das sind starke Anker für uns als Anleihen-Investoren. In der Kombination mit den – unserer Meinung nach sehr attraktiven Bewertungen – wollen wir in russische Anleihen investiert sein.

finanzwelt: Im vergangenen Jahr lag die Performance Ihres Fonds hinter der Benchmark. Worauf führen Sie das zurück? Haben die Kurse an den Anleihemärkten in Osteuropa die verbesserte Wirtschaftslage noch nicht ausreichend wiedergespielt?

Damianidis: Man kann die letztjährige Performance der europäischen Schwellenländer in zwei Gruppen aufteilen, einmal die Anleihen osteuropäischer EU-Mitgliedsstaaten, die letztes Jahr einen positiven Beitrag für die Fondperformance geleistet haben und andererseits die Anleihen ölexportierender Länder der ehemaligen Sowjetunion. Der Ölpreisverfall hat uns in seiner Geschwindigkeit und in seinem Ausmaß überrascht. Länder wie Russland, aber auch Aserbaidschan oder Kasachstan, haben einen negativen Beitrag eingebracht.

finanzwelt: Sie nutzen auch Lokalwährungen als Renditequelle, neben Polnischem Zloty auch die Türkische Lira. Machen Sie in diesem Kontext keine Risiken aus?

Damianidis: Überall können plötzliche Risiken auftreten und auf die muss man reagieren, aber bei den Lokalwährungen sehen wir eher Chancen. Wir sehen hier eine günstige Kombination von einerseits wiedergewonnener wirtschaftlicher Stärke, vor allem der osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten wie z. B. Rumänien oder Ungarn und andererseits eine lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die noch für eine ganze Weile anhalten wird und die den Euro durch niedrigere Zinsen und die Ausweitung der Geldmenge schwächt. Aus beiden Gründen erwarten wir Kapitalzuflüsse in die osteuropäischen Länder, die deren Währungen unterstützen sollten. (ah)

Fidelity: ASEAN Fund Erholung

Anleger haben am chinesischen Markt in ASEAN-Aktien umgeschichtet. Günstige Inflationstrends, Binnenkonsum und neu gegründete ASEAN Economic Community. Indonesien und Philippinen positiv, bei Malaysia und Thailand ist dagegen Vorsicht geboten. Anlage-Chancen bestehen vor allem in den...

Werden die Zinsmärkte zum Risiko?

Zukünftig werden Kursgewinne kaum noch zu erzielen sein. Im Gegenteil. Langlaufende Anleihen werden bei kleinsten Zinssteigerungen ins Kursminus laufen. Die Risikoprämien rund um den Erdball sind geschrumpft. Was für „Häuslebauer“ oder für die Staatsfinanzierung ein Segen ist, wird für andere zum Dilemma. Sparer müssen zukünftig nach Kosten, Steuern und Inflation Kaufkraftverluste hinnehmen.

Bausparkassen und Lebensversicherungen (LV) kämpfen um das Überleben ihrer „Modelle“. Und wer vor etlichen Jahren mit der beliebten Finanzierungsvariante „Tilgungsaussetzung und Abschluss einer LV“ sein Haus finanziert hat, wird demnächst feststellen, dass durch die reduzierte Ablaufleistung der LV (mangels hoher Zinsen zum Laufzeitende) im Rentenalter noch Kredit „übrig“ ist.

Stiftungen, die überwiegend in Renten investiert sind, werden ihre Aufgaben, meist soziale Projekte, nur noch begrenzt oder auch gar nicht mehr wahrnehmen können. Pensionsfonds haben Probleme ihre Zusagen zu erfüllen. Aus Anlegersicht macht es also keinen Sinn mehr, Anleihen zu kaufen. Aus einem risikolosen Zins ist für den Investor ein zinsloses Risiko geworden. Um doch noch einen „erträglichen“ Zins zu erzielen, begehen manche Anleger den Fehler, die Bonitätsrisiken zu erhöhen. Das kann fatal enden.

Aber nicht nur Anleger werden zu Fehlern verleitet. Schwellenländer haben über Kredite Infrastrukturen und Arbeitsplätze ausgebaut. Die Bedienung der Schulden setzt aber ein erhöhtes Mindestwachstum der Wirtschaft voraus. Rohstoffproduzenten haben Kapazitäten mit Krediten erhöht, die auf eine steigende Nachfrage ausgerichtet sind. Beide Voraussetzungen werden zur Zeit nicht erfüllt.

Die Preise der Rohstoffe fallen seit 2011. Da hilft der niedere Kreditzins. Diese „Karte“ ist aber jetzt gespielt. Das Überleben einzelner Gesellschaften (und damit deren Anleihen) hängt evtl. an dem berühmten seidenen Faden. Die Fracking-Industrie, die sich in hohem Maße am Kapitalmarkt refinanziert hat, kann trotz Minizinsen bei einem Ölpreis unter 60 US-Dollar dauerhaft nicht bestehen.

Um eine Anleger freundliche Verzinsung darstellen zu können, haben zahlreiche Anleihefonds in ihren Portfolios, mittels Verschuldung und Derivatepositionen, einen Leverage (geschätzt 1,5 Bill. US-Dollar) aufgebaut. Jüngst sind die Kurse der „High Yield Bonds“ schon teilweise kräftig eingeknickt. Sind das, bei gleichzeitig anziehenden Goldnotierungen, erhöhter Volatilität an den Aktienmärkten erste Zeichen steigender Risikoaversionen?
Noch geht der Kapitalmarkt davon aus, dass die Notenbanken notfalls eingreifen. Diese werden aber durch die fehlende Unterstützung der Staaten langsam entkräftet. Die Wirkung der expansiven Geldpolitik lässt nach. Es wird immer mehr Geld benötigt, um noch ein wenig Wachstum zu generieren (Ein US-Dollar bewirkt ca. 0,34 Prozent Wachstum). Die Regierungen verweigern die Umsetzung notwendiger Reformen. Sie wären zwar nötig, sind aber auch meist unpopulär. Für die Politiker ist es also einfacher (sie wollen ja wiedergewählt werden) die Missstände bei niederen Zinsen weiter zu finanzieren und mitzuschleppen.

Jetzt macht sich auch der IWF Sorgen. Das Wachstum der Schwellenländer ist im fünften Jahr rückläufig, ausgelöst oder beeinflusst durch den Preisverfall der Rohstoffe und finanziert über einen noch nie dagewesenen Kreditboom. Zusätzlich könnte mangelnde Liquidität am Rentenmarkt zum Problem werden.

Computergesteuerte Verkaufsprogramme könnten zu einem „Flash-Crash“ führen und einen riesigen Börsenschock auslösen. Dass diese Befürchtungen keine Hirngespinste sind, beweisen die Ereignisse am US-Rentenmarkt im Oktober 2014 und am Aktienmarkt im August 2015. Auch in Deutschland hat es schon Ansatzpunkte gegeben, als im April 2015 der Bund-Future von 160 auf 150 einbrach. Trotzdem sind fast alle Marktteilnehmer der Ansicht, dass die Zinsen nicht steigen können, weil sie nicht steigen dürfen.

Ein unerwartetes Ereignis, das abrupte Zinssteigerungen auslöst, würde die große Mehrheit der Börsianer auf dem falschen Fuß erwischen. Plötzlich stark steigende Risikoprämien (Zinsen) bei gleichzeitig schwindender Liquidität der Märkte könnten einen Teufelskreis aus erhöhter Volatilität, Rückzug und Verweigerung der Anleger sowie Notverkäufen von Kreditpositionen zur Folge haben. Zukünftig müssen also auch Käufer von Anleihen mit großen Schwankungen ihres Rentenportfolios rechnen. Daher gilt auch hier: Qualität geht vor Rendite. Aber: Bei einer Null-Rendite erscheint ein Rentendepot nur wenig sinnvoll.

Wer meine Empfehlung aus der Kolumne vom 5. Oktober 2015 umgesetzt hat, konnte seine Goldkäufe bei 1.135 US-Dollar vornehmen. Auch aktuelle Kurse sollten kein Hindernis sein, die Strategie umzusetzen. Neue Tiefstkurse sind zwar noch nicht aus der Welt, aber etwas unwahrscheinlicher geworden. Gold ist in dieser kreditüberfinanzierten Welt die ideale Diversifikation. Denn: Gold hat keine Schulden!


Autor: Rolf Ehlhardt, Vermögensverwalter bei der I.C.M.
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DeAWM mit ETF auf den deutschen Mittelstand

(fw/ah) Dazu investiert der ETF in alle 70 Titel des zugrundeliegenden Index und bildet damit deut-sche Nebenwerte und den Mittelstand breiter ab als andere Indizes.

„Mit unserem neuen ETF besteht zum ersten Mal die Möglichkeit, direkt in einen breit gestreuten Korb von mittelständischen Unternehmen zu investieren. Damit kann der Anleger vom „Rückgrat" der deutschen Volkswirtschaft profitieren", sagt Kai Bald, Leiter öffentlicher Vertrieb für passive Anlageprodukte bei DeAWM. Indizes, die kleinere Werte unterhalb des BlueChip-Index DAX abbilden, haben in den vergangenen fünf Jahren eine zum Teil deutlich bessere Wertentwicklung gezeigt. Dabei mussten Anleger allerdings teilweise höhere Wertschwankungen als bei Standardwerten in Kauf nehmen.

Der abgebildete Index besteht zu rund 30 Prozent aus Unternehmen, bei denen mindestens fünf Prozent des Grundkapitals bei Gründer oder Management liegen. In solchen Unternehmen kann davon ausgegangen werden, dass die Gründerfamilie noch einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung hat. Ihr Engagement und die hohe Identifikation mit dem Unternehmen sind wesentliche Merkmale mittelständisch geprägter Unternehmen.


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COPRO schafft Wohnraum in Potsdamer Innenstadt

COPRO hat zwei Objekte in Berlin und eines in Potsdam erworben. Letzteres soll neuen Wohnraum in der Potsdamer Innenstadt schaffen. Der auf die Sanierung von Bestandsbauten spezialisierte Immobilieninvestor- und Entwickler COPRO hat von Privatverkäufern zwei Immobilien...