Staatsfondsmanager aus Abu Dhabi heuert bei DWS an

(fw/ah) Ribeiro war zuletzt Leiter für lateinamerikanische Aktien bei ADIA, dem weltgrößten Staatsfonds Abu Dhabi Investment Authority. Er wird seinen Hauptsitz in São Paolo haben und an Andreas Römer, Leiter Emerging Markets der DWS, berichten. "Luiz Ribeiro hat umfassende Kenntnisse über den lateinamerikanischen Anlageraum und jahrelange Erfahrung im Management entsprechender Produkte. Er ist eine erstklassige Verstärkung unserer Investmentplattform. Ich freue mich sehr, dass wir mit ihm unsere lokale Expertise in den Emerging Markets weiter ausbauen", so Asoka Wöhrmann, weltweiter Leiter des DWS-Fondsmanagements. Ribeiro ist nach Hian-Boon Tay der zweite Staatsfondsmanager, der innerhalb weniger Monate zur DWS stößt. Ribeiro studierte Betriebswirtschaftslehre in São Paolo und Berkeley und hält einen MBA vom Brazilian Institute of Capital Markets (IBMEC).

www.dws.com

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Carmignac: Unternehmensanleihen sind ein Kauf

(fw/ah) "Die Situation in Griechenland und Spanien zeugt weiterhin davon, dass die ergriffenen wirtschaftlichen und geldpolitischen Maßnahmen nicht zur Lösung der Probleme dieser uberschuldeten Eurolander geeignet sind. Im ersten Fall wird sich der Schuldenabbau durch eine organisierte Insolvenz schnell als unzureichend herausstellen, da das Land nicht dazu in der Lage ist, für mehr Wachstum zu sorgen und die Steuern zu erhöhen. Wird sich Griechenland von der Eurozone verabschieden müssen? Im zweiten Fall stranguliert die Rosskur, die sich das Land in Sachen Abbau des Haushaltsdefizits auferlegt hat, das Wachstum und dies verhindert wiederum eine Verbesserung der Haushaltslage. Diese Risiken in Griechenland und Spanien sowie deren Auswirkungen auf die Wahlen in Frankreich oder die Wirtschaftslage in Deutschland, wo für dieses Quartal ein negatives Wachstum wie bereits im letzten Quartal erwartet wird, sorgen in Europa für eine weiterhin schwierige konjunkturelle Lage. _ Die aktive Rolle der EZB hat dennoch ermöglicht, das systemische Risiko in der Eurozone vorübergehend abzuwenden. Die EZB hat entschieden, den Geschäftsbanken unbeschrankte langfristige Refinanzierungsoperationen (LTRO) mit einer Laufzeit von drei Jahren anzubieten, was positiv zu bewerten ist. Durch diese indirekte "quantitative Lockerung" hat die EZB dem Bankensystem die gesamte erforderliche Liquidität zur Verfügung gestellt und die Zentralbank tritt gegenüber den staatlichen Emittenten an die Stelle des Kreditgebers in letzter Instanz und wendet das systemische Risiko vorübergehend ab. Die USA haben im vierten Quartal eindeutig eine Wirtschaftserholung verzeichnet, sodass die Wachstumsprognosen für 2012 auf rund 2% angehoben werden konnten. Die allmähliche, aber kontinuierliche Verbesserung der Lage am Arbeitsmarkt und die ersten - wenn auch noch zu bestätigenden - Anzeichen einer Stabilisierung des Wohnimmobilienmarkts tragen zu diesem Aufschwung bei. Wir halten es jedoch für unwahrscheinlich, dass diese Prognosen 2012 nach oben revidiert werden. Dafür sprechen drei Grunde: Erstens kann der Konsum nicht mehr langer durch sinkende Sparquoten auf seinem robusten Niveau gehalten werden: In der gegenwärtigen globalen Wirtschaftslage ist eine Sparquote von 3,5% auf keinen Fall gerechtfertigt. Ein solches Niveau wurde nur in der Zeit erreicht, als sich in den USA die Immobilienblase bildete, die ein Gefühl von Wohlstand vermittelte. Zweitens trägt ein Nachholbedarf zur hohen Industrieproduktion bei, da die durch den Tsunami in Japan unterbrochene Produktionskette mittlerweile wieder normal funktioniert."

www.carmignac.com

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UBS setzt auf Nebenwerte in Emerging Markets

(fw/ah) Der neue Fonds investiert gezielt in niedrig kapitalisierte Unternehmen aus den Schwellenländern. Das Fondsportfolio ist breit über Länder und Sektoren diversifiziert und kann 100 bis 200 verschiedene Aktien enthalten. Bei der Auswahl konzentriert sich Fondsmanager Joseph Devine auf Unternehmen, die über Potenzial beim Gewinnwachstum verfügen. "Small Caps in den Emerging Markets profitieren stärker vom lokalen Wirtschaftswachstum als andere Werte", sagt Fondsmanager Joseph Devine. Dies zeige ein Vergleich entsprechender Indizes: Im Schnitt generierten die zehn Top-Unternehmen des MSCI EM Small Cap Index 91 Prozent ihres Umsatzes auf dem Binnenmarkt, während es bei der Vergleichsgruppe des MSCI EM Standard-Index nur 58 Prozent der Umsätze waren. "Die positiven Aussichten für die Wachstumsrate der lokalen Nachfrage in den Schwellenländern bleiben intakt", sagt Devine. In den Jahren von 2010 bis 2013 dürfte die Binnennachfrage in den Schwellenländern durchschnittlich um 7,8 Prozent steigen, während sie in den Industrieländern nur um 2,7 Prozent ansteigen dürfte.

www.ubs.com

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Andreas Lang neuer Key-Account-Manager bei HonorarKonzept

(fw/ck) Der Fokus seiner Arbeit liegt in der Anbindung interessierter Makler als Honorar-Finanzberater und in deren Unterstützung bei ihrem Einstieg in die Honorarberatung. Vertriebserfahrungen sammelte der ausgebildete Versicherungsfachmann unter anderem bei Swiss Life, WWK und Canada Life. Lang blickt auf langjährige Erfahrung in der Makler- und Bankenbetreuung zurück. Vor seinem Wechsel zur HonorarKonzept GmbH war er bei der Maklermanagement AG als Bezirksdirektor Maklervertrieb tätig. HonorarKonzept unterstützt seine angebundenen Partner bundesweit mit einem Key-Account-Management und stellt so eine persönliche Betreuung der mehr als 300 angebundenen Honorar-Finanzberater vor Ort sicher.

www.honorarkonzept.de

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Russell-Indizes: Branche für Finanzleistungen sorgt für Hausse bei europäischem Index

(fw/ah) Mit einer Rendite von +15,5% führte der Sektor für Finanzdienstleistungen die sektorale Performance des Russell Developed Europe Index im Jahr 2012 an und verzeichnete unter den Sektoren die größte Veränderung seit 2011, als der Sektor ein Minus von 22,5% aufwies. Die anderen Sektoren mit Top-Performance im Russell Developed Europe Index sind 2012 unter anderem Nicht-Basiskonsumgüter (+15,3%) und Werkstoffe & Verarbeitung (+13,6%). Alle Sektoren des Russell Developed Europe Index wiesen 2012 eine positive Entwicklung aus, mit Ausnahme der Versorgungsbetriebe (-0,2%). Damit wurde der Trend des Vorjahres gedreht: 2011 hatten noch 6 von insgesamt 9 Sektoren eine negative Performance. Der Gesundheitssektor hatte 2011 noch eine Spitzenrendite von +14,3%, befindet sich bisher im Jahr 2012 aber mit einer Rendite von +2,4% im unteren Performance-Bereich des Russell Developed Europe Index. "Wir müssen die jüngste europäische Marktentwicklung, einschließlich des Finanzsektors, im Kontext betrachten", erklärte John Velis, Leiter für Kapitalmärkte bei Russell Europe.

www.russell.com

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Saxo Bank: Robusta-Kaffee im Aufwind

(fw/ah) "Im Januar war der Preis für Robusta-Kaffee zunächst noch stark gefallen, da eine Rekordernte in Vietnam erwartet wurde. Später kündigte Vietnam jedoch an, die Exporte zurückzufahren, was wiederum Sorgen über Lieferengpässe und somit den Preisanstieg auslöste", erklärt Hansen. Der Rohstoffexperte ist sich sicher, dass der Preisrallye bei Robusta bald die Puste ausgehen wird. "Vorher werden aber noch ausreichend Short-Positionen eingegangen und Nahrungsmittelhersteller sowie Händler stellen die Lieferung sicher", so Hansen. Die Ernte in Vietnam sei nämlich weiterhin rekordverdächtig. "Es könnte jedoch sein, dass Bauern ihre Lieferungen zurückhalten, um höhere Preise zu erzwingen", vermutet der Saxo Bank Experte abschließend.

www.saxobank.com

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Gothaer: Jeder fünfte Deutsche ohne Privathaftpflichtversicherung

(fw/ah) Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass vier von fünf Deutschen eine private Haftpflichtversicherung besitzen. Dabei sind sich Experten wie Verbraucherschützer einig, dass die private Haftpflichtversicherung die wichtigste Versicherung ist. Schaut man noch genauer hin, trübt sich das Bild weiter stark ein. Denn Menschen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.000 Euro verfügen sogar nur zu gut 60 Prozent über eine private Haftpflichtpolice. Ein wichtiger Punkt bei der Privathaftpflicht ist die Höhe der Deckungssumme für Personen- und Sach- und Vermögensschäden. Standard sollte heute mindestens drei Millionen Euro sein. Im Zweifelsfall kann es für den Nicht-Versicherten der finanzielle Ruin bedeuten.

Hintergrund: Die GfK befragte bei dieser Umfrage mehr als 1.100 Personen ab 14 Jahren.

immobilienmanager.AWARD 2012: Deutsche Bank bei Nachhaltigkeit „top“

Über 360 Gäste aus der deutschen und internationalen Immobilienbranche waren vor Ort als die Besten der Besten der deutschen Immobilienbranche ausgezeichnet wurden. Aus über 170 Einreichungen schafften es nur die drei besten Bewerbungen pro Kategorie auf die Shortlist des Abends. "Auch in diesem Jahr hat die Immobilienbranche den immobilienmanager.AWARD mit großer Zustimmung angenommen", so Rudolf M. Bleser weiter. Der immobilienmanager.AWARD 2012 wurde in folgenden Kategorien vergeben: Management, Investment, Kommunikation, Finanzierung, Nachhaltigkeit, Projektentwicklung Bestand, Projektentwicklung Neubau, Social Responsibility, Stadtentwicklung, Vermittlung & Beratung, Student/-in des Jahres, Kopf des Jahres und Lifetime und Surprise Prize.

immobilienmanager.AWARD 2012: Die Gewinner

Kategorie Gewinner

Management CORPUS SIREO Real Estate

Investment FHH Fondshaus Hamburg

Kommunikation Jones Lang LaSalle GmbH

Finanzierung GSW Immobilien AG

Nachhaltigkeit Deutsche Bank

Projektentwicklung Bestand Hamburgische Grundbesitz

Projektentwicklung Neubau PARETO GmbH

Social Responsibility Immobilien Scout GmbH

Stadtentwicklung Stadt Aschersleben

Vermittlung und Beratung OLSWANG Germany LLP

Student/-in des Jahres Daniela Schmidt

Kopf des Jahres Dr. Wolf Schumacher

Lifetime Prof. Dr. Hans Sommer

Surprise Prize Initiativkreis Ruhr

www.award.immobilienmanager.de

Energy Capital Invest: Neuer Öl- und Gasfonds

(fw/kb) Der Fonds investiert in das Fördergebiet Cook Inlet in Alaska und soll zum 31. Dezember 2014 wieder aufgelöst werden. Anleger sollen konzeptionsgemäß, bis auf den Progressionsvorbehalt, in Deutschland steuerfreie Gewinne von maximal bis zu 14 Prozent pro Jahr erhalten.

Das Beteiligungsangebot mit einem Volumen von 25 Millionen Euro ist als Eigenkapitalfonds konzipiert. Anleger können sich ab 15.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio beteiligen. Es wird ein Frühzeichnerbonus von bis zu fünf Prozent nominal gewährt, der im September 2012 ausgezahlt werden soll. Der maximale rechnerische Gewinnanteil beträgt 39 Prozent in rund 2,5 Jahren.

Energy Capital Invest wurde im Jahr 2008 gegründet und hat bisher elf Beteiligungen im Spezialbereich der Mineral Rights in den USA aufgelegt.

www.energy-capital-invest.de

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Grand Hotel Heiligendamm: Fonds-KG beantragt Insolvenz

(fw/kb) Insolvenzgrund ist demnach die Zahlungsunfähigkeit der Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co. KG, die Kreditzinsen konnten nicht mehr gezahlt werden. Die Banken haben laut Fundus erklärt, ihre Kredite definitiv nicht zu verlängern. Das Unternehmen sei aber nicht überschuldet. Es könne von einer vollständigen Befriedigung aller Gläubiger ausgegangen werden.

"Die Insolvenz der Fonds-KG ist ein schwarzer Tag für das Grand Hotel Heiligendamm, seine Gesellschafter, Mitarbeiter und die gesamte Region. Ich bedauere diesen Schritt zutiefst, war dazu aber gesetzlich gezwungen. Uns fehlte die Zeit, die begonnene Sanierung erfolgreich abzuschließen", sagte Anno August Jagdfeld, Geschäftsführer der Komplementärin der Fonds-KG. "Ich bin aber zuversichtlich, dass eine Lösung möglich ist, die den dauerhaften Betrieb des Grand Hotel Heiligendamm sichert", so Jagdfeld.

Jagdfeld steht dem Unternehmen weiter als Geschäftsführer zur Verfügung, Henning Matthiesen bleibt Geschäftsführender Direktor des Hotels. Beide wollen ihre Bemühungen nun darauf konzentrieren, den Hotelbetrieb in Abstimmung mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter ungestört fortzuführen.

Bis heute hat Fundus nach eigenen Angaben fünf Milliarden Euro Investitionsvolumen in mehr als 800 Projekten realisiert. Zu den rund 56.000 Anleger zählen sowohl private als auch institutionelle Investoren, family offices, Versicherungen und geschlossene Immobilienfonds.

www.fundus.de