Neuer Immobilienfonds von ZBI

(fw/kb) Der Fonds erwirbt parallel zur Eigenkapitalplatzierung Wohnimmobilien. Das Fremdkapital soll plangemäß durch laufende Anlegereinzahlungen und thesaurierte Nettomieteinnahmen nach 13 Jahren getilgt sein. Für den Fonds kommen laut ZBI nur Bestandsobjekte in Betracht, deren Standort-, Eigentümer- und Vermietungshistorie bekannt sind. Der durchschnittliche Einkaufspreis soll bei der 12,5-fachen Nettojahresmiete liegen.

ZBI verwaltet nach eigenen Angaben rund 15.000 Wohnungen. Das gesamte Investitionsvolumen der Fonds liegt bei 1,8 Milliarden Euro.

www.zbi-ag.de

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Ökorenta unterbricht Vertrieb des „Zukunftsenergien I“

(fw/kb) Hintergrund dieser Entscheidung ist demnach die Ende Februar vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachte Gesetzesvorlage, die Einschnitte bei der Solarförderung von 20 bis 30 Prozent vorsieht. Die politischen Entwicklungen sind für den Fonds laut Ökorenta "von nicht unerheblicher Bedeutung", da dieser auch in Unternehmen aus dem Bereich Solarenergie investiert. Die Unterbrechung des Vertriebs soll anhalten, bis die politischen Entwicklungen konkret eingeschätzt werden können.

Die 1999 gegründete Ökorenta hat sich auf den Markt der erneuerbaren Energien spezialisiert. Seit 2005 emittiert das Unternehmen eigene Beteiligungsprodukte

www.oekorenta.de

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Die wichtigsten Versicherungen für Berufsanfänger

(fw/ck) Um ihre Aussagen zu untermauern, holt sich die CONCORDIA noch Experten mit ins Boot. So hält beispielsweise Hermann-Josef Tenhaben, Chefredakteur Finanztest folgende drei Versicherungen für Berufsanfänger unverzichtbar: Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung.
Schon heute ist jede vierte Rente eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente. Tendenz steigend - und das nicht nur bei körperlich Tätigen. Auch bei den "Büromenschen" steigt die Zahl der Berufsunfähigen mit der Zunahme typischer Zivilisationskrankheiten (zum Beispiel Herz- und Kreislaufleiden, Krebs oder Wirbelsäulenschäden). Haftpflichtschutz gehört zu den wichtigsten Versicherungen. Denn Verursacher eines Schadens haften mit ihrem gesamten Einkommen und ihrem Vermögen in unbegrenzter Höhe. Und das kann teuer werden. Als privater Krankenversicherer kennt sich die CONCORDIA auch im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung gut aus. Gesetzlich Versicherte sind zudem über den CONCORDIA-Kooperationspartner BIG direkt versorgt.

www.concordia.de

Bankensterben?

F: Banken und Versicherungen haben in den vergangenen Jahren einen rasanten Absturz erlebt. Kehrt hier jetzt langsam wieder Normalität ein?

J. Führ: Noch nicht und wenn, dann auf deutlich niedrigerem Niveau. Denn der Boom der Finanzbranche ist definitiv vorbei. Trotz hoher Liquidität und niedriger Zinsen ist sie kein Wachstumsmarkt mehr. Die neuen Regularien begrenzen die Möglichkeit, mit geringem Eigenkapital viel zu verdienen und verändern so den Markt grundlegend. Die neuen, strikten Eigenkapitalregeln auch durch Basel III stellen manche Geschäftsfelder von Banken grundlegend in Frage und üben Druck auf die Margen aus. Gleichzeitig wird die Möglichkeit des Hebelns von Eigenkapital und Fremdkapital begrenzt. Beides zusammen wird zu sinkenden Eigenkapitalrenditen führen.

F: Was bringen die neuen Eigenkapitalvorschriften?

J. Führ: Sie bedeuten höhere Kosten in einem Umfeld sinkender Margen. Es gibt aber nach wie vor zu viele Anbieter in diesem schrumpfenden Markt. Der Bankensektor steht deshalb vor einer Bereinigung. Kleinere Anbieter werden den Markt verlassen und wenige große Anbieter den Markt dominieren. Viele in der Vergangenheit gewinnbringende Geschäftsfelder werden radikal schrumpfen oder ganz eingestellt. Die Folge sind sinkende Gewinne und massiver Stellenabbau. Der Bankenmarkt schrumpft sich gesund und muss sich zwangsläufig wieder auf seine klassischen Geschäftsfelder besinnen. Ich denke, dass sich das Bankgeschäft in naher Zukunft in einen stark regulierten, auf wenige Anbieter von klassischen Dienstleistungen konzentrierten Markt mit stabilen Margen, umwandelt.

F: Was würde eine Pleite Griechenlands hier bedeuten?

J. Führ: Bei den meisten Banken ist noch völlig unklar, wie hoch der Abschreibungsbedarf im Falle einer Griechenlandpleite wirklich ist. Neben den eigenen Beständen liegen die Risiken häufig in komplexen Finanzprodukten wie zum Beispiel Credit Default Swaps, deren Umfang hoffentlich zumindest dem Risikomanagement der eigenen Bank nicht verborgen geblieben ist. Die wirkliche Gefahr eines Ausfalls Griechenlands besteht aber nicht nur für Banken, die gegen eine Pleite gewettet und CDS geschrieben beziehungsweise verkauft haben, sondern auch für jene Institute, die durch den Kauf von CDSs vermeidlich abgesichert sind. So munkelt man, dass einige Banken gar nicht mehr in der Lage sind, alle verkauften CDS im Falle einer Pleite Griechenlands zu bedienen. Die Käufer würden buchstäblich leer ausgehen. Ohne Ausfallversicherungen würden die Abschreibungen drastisch nach oben katapultiert. Somit könnte eine Pleite Griechenlands das Ende der Unabhängigkeit für viele europäische Banken bedeuten.

F: Der Bankensektor ist ein wichtiger Bereich der Wirtschaft. Wie wirkt sich seine Schwäche auf die Gesamtwirtschaft aus?

J. Führ: Obwohl der Kredit fast nichts mehr kostet, kann er nicht in die Wirtschaft gepumpt werden, weil das Eigenkapital bei den Finanzinstituten fehlt - das ist die Krux. Vor diesem Hintergrund denke ich, dass Staaten, Banken und die Privatwirtschaft in naher Zukunft ihre Kreditaufnahme gleichzeitig drosseln werden. Damit wirkt der Transmissionsriemen nicht mehr, bei dem früher niedrige Zinsen zu höherer Kreditaufnahme, zu Investitionen und zu neuer Nachfrage führten. Somit ist die Schwäche des Finanzsektors auch eine Gefahr für die gesamte Wirtschaft. Erst wenn der Bankensektor seine Häutung abgeschlossen hat, werden alte Mechanismen wieder wirken können. Insgesamt wird der Bankensektor aber noch Jahre brauchen, um sich neu auszurichten.

F: Wie steht der Euro heute da?

J. Führ: Hier findet die in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts bekannte Unterscheidung zwischen Weich- und Hartwährungsländern ihre Fortsetzung. Die Zinssätze zeigen täglich an, wozu ein Staat sich rechnen darf. Und für Krisenländer wird die Lage immer drückender. Hartwährungsländer sind heute - wie damals auch - nur noch Deutschland, Luxemburg, Finnland, Österreich und Holland. Neben der Weichwährungszone Italien, Frankreich, Belgien, Spanien hat sich jetzt aber die Pleitezone etabliert, zu der auch Länder wie Portugal und Irland gezählt werden, die schon unter dem Rettungsschirm stehen. Sie könnten Zuwachs bekommen, etwa von Zypern oder Slowenien. Die jeweilige Zinshöhe zeigt nun tagtäglich die internationale Markteinschätzung für die Länder. Kein schöner Gedanke für die Länder, die sich an das günstige Schuldenmachen dank Euro gewöhnt hatten.

F: Und wie sehen Sie die Zukunft der Eurozone?

J. Führ: Die Lage der schwächeren Länder wird zunehmend schwieriger: Neben den Rating-Herabstufungen wird sich auch noch die Laufzeitenstruktur zu Ungunsten vor allem der Krisenländer verschieben. Letztere setzen wegen der noch niedrigeren Zinsen bei kurzen Laufzeiten auf Kurzläufer, was aber das jährliche Refinanzierungsvolumen anschwellen lässt und die Risiken für die nächsten Anleiheplatzierungen erhöht. Das heißt, dass Länder sich die kurzfristigen Zinsen zwar noch leisten können. Damit setzen sie sich aber einem steten Druck zur Nachfinanzierung aus - Ruhe erreichen sie so nicht.

F: Wie sieht Ihre Strategie im Asset Management angesichts dieser Einschätzung aus?

J. Führ: Für uns ist eine breite - dabei aber immer überschaubare - Diversifizierung im Detail wie in der strategischen Gesamtplanung seit langer Zeit zum A und O des Investierens geworden. Wenn wir vor dem geschilderten Hintergrund heute mehrheitlich in Unternehmensanleihen - überwiegend ohne Banken und Finanzinstitute - investiert sind, so sind wir hier immer so diversifiziert, dass ein möglicher Ausfall uns maximal ein Prozent Ertrags-, aber keinen Kapitalverlust beschert. Haben wir 100 Millionen Euro in einem Fonds zu verwalten, haben wir immer über 100 unterschiedliche Emittenten. Sind die Emittenten weniger liquide, sind die einzelnen Titel nochmals geringer als mit einem Prozent gewichtet. Auch wenn wir mehrheitlich im Investmentgrade-Bereich der Industrieunternehmen investiert sind, nutzen wir die immer wieder auftretenden Übertreibungen, um dann auch kurzlaufende Staatsanleihen von Staaten aus den Weichwährungsländern zu erwerben. In Anleihen ohne Rendite oder mit absolut ungenügender Rendite investieren wir nicht.

uniVersa: Update bei der BU

(fw/ck) Der Tarif wurde komplett neu kalkuliert und um spezielle Zielgruppenlösungen erweitert. Zudem sorgt eine Einstufung in sechs Berufsgruppen - statt bisher fünf - für risikogerechte und vielfach niedrigere Beiträge. An der Bedingungsqualität hat die uniVersa bei ihrer mehrfach ausgezeichneten Berufsunfähigkeitsversicherung nichts verändert. So verzichtet sie weiter auf eine abstrakte Verweisung sowie eine nachträgliche Beitragserhöhung, wie dies nach § 163 Versicherungsvertragsgesetz möglich wäre. Die Berufsunfähigkeitsrente wird bereits ab einer Berufsunfähigkeit von 50 % oder Pflegebedürftigkeit ab Stufe I rückwirkend ab dem ersten Tag der Berufsunfähigkeit bezahlt.

www.universa.de

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Schuldenkrise: Wer will noch mal- wer hat noch nicht?

(fw/ck) Fakt ist, das die Rettung der Griechen den anderen Staaten in der Euro-Zone teurer zu stehen kommt, als bisher geplant. Die Befürchtung nährt auch EU-Währungskommissar Olli Rehm, mit seiner Aussage zu diesem Thema auf dem Welt Wirtschaftsforum in Davos. Er geht davon aus, dass man das zweite Hilfspaket noch etwas aufstocken müsse. Aber nicht nur aus Griechenland kommen immer wieder negativ Meldungen. Auch die Situation in Portugal bereitet so manchem Anleger Bauchschmerzen. Die Renditen für fünf- und zehnjährige Papiere des Landes stiegen am Donnerstag auf den höchsten Stand seit Einführung des Euro. Analysten erwarten, dass auch die Regierung in Lissabon ein zweites Hilfspaket braucht.

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Deka veräußert Geschäftshaus in Wien

(fw/ah) Das Objekt war im Jahr 2003 für den Offenen Immobilien-Publikumsfonds WestInvest InterSelect gekauft worden. Die im Jahr 1911 errichtete und mehrfach umgebaute Liegenschaft mit innenliegender, mehrgeschossiger Ladenpassage befindet sich auf der Mariahilfer Straße 120, in unmittelbarer Nähe zum sogenannten "Wiener Gürtel" und verfügt über insgesamt rund 11.600 qm Handels- und Bürofläche.

www.deka.de

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Hannover Leasing und IRE lösen US-Fonds auf

(fw/kb) Der durch den Verkauf realisierte Wertzuwachs beträgt demnach rund 56 Prozent. Schon im Dezember vergangenen Jahres wurde der Verkauf der anderen Immobilie des Fonds, 10 Exchange Place in New Jersey, für 285 Millionen US-Dollar abgeschlossen und ein Wertzuwachs von mehr als 30 Prozent realisiert.

Mit dem Verkauf der beiden Immobilien wird der Fonds nach fast zehn Jahren aufgelöst. Beide Immobilien wurden im April 2002 für insgesamt 330 Millionen US-Dollar für einen Fonds erworben, den IRE und Hannover Leasing gemeinsam für deutsche institutionelle Investoren aufgelegt haben.

IRE ist das Investmentteam für Real Estate von Invesco Ltd., einer unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften mit einem verwalteten Vermögen von über 625,3 Milliarden US-Dollar.

Nach Angaben von Hannover Leasing haben mehr als 62.500 private und institutionelle Investoren rund neun Milliarden Euro Eigenkapital in die geschlossenen Fonds der Unternehmensgruppe investiert.

www.hannover-leasing.de

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„Canada Gold Trust 1“ vollplatziert

(fw/kb) Das eingeworbene Kapital soll dafür genutzt werden, über ein Darlehen an die kanadische Investitionsgesellschaft Mary Creek Mines Inc. Goldvorkommen zu heben. Als Sicherheit wurden zusätzliche Claims an die Fondsgesellschaft abgetreten.

Canada Gold Trust ist ein spezialisierter Anbieter für Vermögensanlagen im Rohstoffsegment in Kanada. Mit "Canada Gold Trust I" hat das Unternehmen den ersten geschlossenen Fonds aufgelegt.

www.canadagold.de

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Schroder Property: Europa bei Immobilieninvestoren hoch im Kurs

(fw/ah) Regionen wie Asien, die USA und auch Osteuropa geraten etwas aus dem Blickwinkel der Investoren. Bei 90 Prozent der insgesamt 112 befragten Versicherungen, Kreditinstitute, Family Offices und Pensionskassen kommen deutsche Immobilien ins Portfolio. Fast ebenso viele Immobilieninvestoren (88 Prozent) gaben an, in Westeuropa als Region anlegen zu wollen. Jeweils knapp ein Viertel (24 Prozent) der Befragten planen in Immobilien in Nordamerika und Osteuropa anzulegen, 21 Prozent in Asien. Auffällig ist, dass als einzige Übersee-Region Australien in der Gunst der Investoren steigt. 14 Prozent der Befragten planen im ersten Halbjahr 2012 auf dem Kontinent zu investieren. Das liegt vor allem an der stabilen Wirtschaft und der wenig volatilen Währung, kommentiert Michael Ruhl, Geschäftsführer der Schroder Property KAG.

http://www.schroderproperty.com