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Studie: Zusammenspiel von Strategie und IT im Versicherungsgewerbe verbesserungswürdig

(fw/ah) Bei mehr als jeder zweiten Versicherung mangelt es sogar bereits an der erfolgreichen Grundlagenarbeit, um den ganzheitlichen Blick sicherzustellen. Schon die Basisdisziplinen wie beispielsweise die organisatorische Einbettung des Enterprise Architecture Managements (EAM) bewerten Vertreter dieser Unternehmen nur mit befriedigend oder schlechter. Die größten Hindernisse auf dem Weg, die identifizierten Schwachstellen zu beheben, liegen nach Meinung der IT-Verantwortlichen vor allem in methodischen Defiziten. "Knapp jedes zweite Unternehmen, bei denen sich das EAM noch in einer Frühphase befindet, bemängelt fehlende Methoden und Tools für die Umsetzung", sagt Tobias Kohl, Partner und EAM-Experte bei der PPI AG. "Die benötigen sie aber, wenn sie das Enterprise Architecture Management erfolgreich vorantreiben wollen - wenngleich fehlende Methoden nur Hindernis unter vielen sind", so Kohl. Bei echten EAM-Neulingen wird zudem die fehlende Akzeptanz bei den Mitarbeitern für die übergreifende Unternehmensarchitektur genannt (54 Prozent).

www.ppi.de

Hintergrundinformationen

Die Studie IT Strategie 2011 - Enterprise Architecture Management in der Assekuranz untersucht den aktuellen Stand des EAM in deutschen Versicherungen. Dazu wurden 100 IT-Mitarbeiter aus Versicherungsunternehmen befragt, darunter zwölf CIOs (Chief Information Officers/ IT-Vorstände) als Repräsentanten der ersten Führungsebene im IT-Bereich und 88 IT-Experten aus der zweiten Führungsebene (Leiter IT-Strategie bzw. IT-Architektur).

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Unabhängige Finanzvertriebe auf dem Prüfstand

(fw/mo) Im Fokus standen insgesamt sechs bankenunabhängige Finanzvertriebe. Grundlage für die Analyse waren die Antworten von 568 Kunden. 80 % der Befragten waren zwischen 25 und 54 Jahre alt. Bis zu zwei Finanzvertriebe, bei denen sie innerhalb der letzten 12 Monate Kunde waren, konnten sie nach Vorgaben von der ServiceValue GmbH, in ihren Bewertungen beurteilen. Die Gesamtzufriedenheit, die Fairness in den Beratungen und die damit verbundene Kundenorientierung wurden mit 24 Service- und Leistungsmerkmalen kritisch hinterfragt. Gesamtsieger wurde das Beratungsunternehmen TELIS FINANZ mit Sitz in Regensburg.

Einen der Kernaspekte, der von FOCUS-Money beauftragten Studie, stellt die Kundenbindung dar. Als zentrales Feld in der Beratung garantieren zufriedene Kunden den langfristigen und nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens. Die TELIS FINANZ AG führt in dieser Sparte das Feld an. Mit einem überdurchschnittlich positiven Wert profitiert sie von der Treue ihrer Kunden. 70 % der Befragten von TELIS FINANZ bejahen darüber hinaus eine Betreuung durch das Regensburger Unternehmen in den nächsten zwei Jahren.

Als Hauptkundenbindungstreiber stellt sich die Ehrlichkeit in den Beratungen heraus. Sie steht auf dem ersten Platz und damit vor der eigentlichen Beratungsqualität und dem Eingehen auf Kundenbedürfnisse. Hingegen sind die Erreichbarkeit der Mitarbeiter und die Tarifauswahl für Kunden lediglich ein flüchtiger Grund, um einem Finanzvertrieb die Treue zu halten. Im Einzelfall spielen die ökonomische Nachhaltigkeit und die Übernahme sozialer Verantwortung sogar eine wichtigere Rolle bei den Verbrauchern. Fast jeder zweite Verbraucher erachtet den Bereich Kundenbetreuung, der sich in der Untersuchung insgesamt aus vier Teilmerkmalen zusammensetzt, als wichtig. Starkes Verbesserungspotenzial sehen Kunden der Finanzdienstleistungsbranche hier bei der Belohnung ihrer Kundentreue. 40% urteilten schlecht bzw. sehr schlecht über bestehende Belohnungskonzepte. Dieses Ergebnis spiegelt sich bei allen sechs Unternehmen wider, was einen Nachholbedarf für die gesamte Branche aufdeckt.

Mit 80% positiven Bewertungen wurden die Kanzleien und Websites der Regensburger Finanzdienstleister bewertet. Kunden der TELIS FINANZ AG finden de facto, dass die Dienstleistungen in den Kanzleien und die Internetpräsenz für sie eine gute bis sehr gute Orientierungshilfe sind. Mit Ausnahme eines Anbieters, können sich alle Kunden von Finanzvertrieben als "fair beraten" ansehen. Sowohl die Gesamtergebnisse als auch die Bewertungen in den Einzelkategorien rücken Finanzvertriebe ins rechte Licht.

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Helvetia: Mit Sportsponsoring auf sich aufmerksam machen

(fw/ck) Die Helvetia präsentiert sich ab der kommenden Saison an insgesamt 76 Rennen in elf Ländern. Die Wettkämpfe verhelfen der Marke zu zusätzlicher Medienpräsenz. Wolfram Wrabetz, CEO der Helvetia Deutschland: "Beim Skisport geht es auch um Werte, für die die Helvetia als traditionsreiches Schweizer Unternehmen steht: Vertrauen, Dynamik und Begeisterungsfähigkeit. Daher sind wir davon überzeugt, dass wir mit unserem Einsatz für den Skisport auch unser Profil als Schweizer Qualitätsmarke stärken werden und versprechen uns im deutschen Markt eine Steigerung unsere Bekanntheit."

www.helvetia.de

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Global Invest: Ungeplante Ausschüttungen für Anleger

(fw/kb) Hierüber muss zunächst noch die Gesellschafterversammlung entscheiden. Generell sah das Fondskonzept vor, dass den Anlegern erst ab dem Jahr 2011 Ausschüttungen in Höhe von 15 Prozent zustehen, die halbjährlich ausgezahlt werden.

Global Invest ist ein unabhängiges und auf alternative Investmentprodukte spezialisiertes Unternehmen. Der "Windpark Opportunity Fonds 1" investiert in Windpark-Projekte in Polen.

www.global-invest-ag.com

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Pioneer Investments: Investment in deutsche Aktien lohnt sich

(fw/ah) "Der Aktienmarkt hat in seinen aktuellen Kursen eine deutliche Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Deutschland bereits eingepreist", erläutert der Investmentexperte. Daher sei nicht damit zu rechnen, dass die Kurse abermals stark einbrechen würden. Dies wäre nur der Fall, wenn Deutschlands Wirtschaft in eine Rezession geraten sollte. Von diesem Worst-Case-Szenario geht Huber allerdings nicht aus. Vielmehr handele es sich bei der derzeitigen konjunkturellen Abkühlung um eine Wachstumsdelle, die nach den sehr starken vergangenen Quartalen nicht völlig überraschend sei. "Was den Aktienmarkt allerdings in Panik versetzt und zu Übertreibungen geführt hat, war die zusätzlich auftretende Zuspitzung der Schuldenkrise in Europa und den USA", kommentiert der Fondsmanager. Wie holprig es am deutschen Aktienmarkt in den kommenden Wochen zugehen werde, hängt laut Huber besonders vom Verlauf der Ratifizierung des Euro-Rettungsschirms ab. "Sollten die Parlamentarier eines Euro-Landes ihre Zustimmung verweigern, ist davon auszugehen, dass dies wieder zu größeren Erschütterungen am Markt führt", sagt Huber.

Mittelfristig rechnet der Fondsmanager allerdings mit einer deutlichen Erholung am deutschen Aktienmarkt, denn ungeachtet der Schuldenproblematik und der jüngsten Börsenturbulenzen hätten die strukturellen Vorteile der deutschen Volkswirtschaft nach wie vor Bestand.

www.pioneerinvestments.com

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Bezahlen per Handy: Google-Wallet setzt deutsche Anbieter unter Zugzwang

(fw/mo) Die Einführung einer gemeinschaftlichen M-Payment-Strategie in Deutschland erfordert ein ausgefeiltes Geschäftsmodell von den Partnerunternehmen. Denn für das Bezahlen mit dem Handy fallen künftig nicht nur Kleinstbeträge beim Kauf von S-Bahn-Tickets oder Softdrinks aus dem Automaten an, sondern mit dem M-Payment wird eine vollwertige Bezahlalternative zu den bekannten EC- oder Kreditkarten geschaffen.

Derzeit vertrauen Kunden bei der Abwicklung ihres Zahlungsverkehrs in erster Linie ihrer Hausbank. Aus diesem Grund erwarten die Kunden auch beim M-Payment die nahtlose Anbindung an das Zahlungsverkehrsnetz ihres Instituts. Daher sollten deutsche Banken die Chance wahrnehmen, mittelfristig mit dem Handy eine Alternative zu EC- und Kreditkarten anbieten zu können. Allerdings werden entsprechende Paymentfunktionen ohne die Telekommunikationsbrache nicht auf die Smartphones der Nutzer kommen. Eine enge Zusammenarbeit der Branchen bietet sich an.

Dabei sind die Herausforderungen groß: Allein auf technischer Seite werden Telko-Unternehmen und ihre Partnerbanken beispielsweise vor die Aufgabe gestellt, Daten von Millionen von Kunden gemeinschaftlich zu verarbeiten. Dafür fehlt es jedoch an einer Vernetzung der IT-Systeme samt verbindlicher Schnittstellen.

"Bei der Verzahnung der Prozesse für das M-Payment kommt es auf Branchenerfahrungen in den beiden doch sehr unterschiedlichen IT-Welten von Telekommunikationsunternehmen und Banken entscheidend an", sagt Volker Klünter, Telekommunikationsexperte von Steria Mummert Consulting. "Kern eines M-Payment-Systems bildet dabei die sichere Datenübertragung am Point of Sale. So erfordert der Einsatz von NFC-Lösungen (Near Field Communication) oder Apps an der Kasse deutlich strengere Sicherheitsstandards und eine höchstmögliche mobile Transaktionssicherheit, die bisher in der Abrechnungskette bei Handytarifen nicht nötig waren."

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Fondshaus Hamburg startet Projektentwicklungsfonds

(fw/kb) Der reine Eigenkapitalfonds wird ein Volumen von rund 30 Millionen Euro haben. Die geplante Laufzeit beträgt rund sieben Jahre, das eingesetzte Kapital soll in dieser Zeit mehrfach reinvestiert werden. Auf Anlegerebene soll eine Zielrendite von 9-10 Prozent erzielt werden.

Der Fonds wird sich auf Projektentwicklungen in deutschen Metropol- und Wachstumsregionen konzentrieren, bei denen Baurecht und Finanzierung gesichert sind. Als erstes Projekt hat FHH die Entwicklung von Wohnungen in Oberbayern ins Auge gefasst. Weitere Projekte mit unterschiedlichen Nutzungsarten sind in der Planung.

FHH konzentriert sich ausschließlich auf die Konzeption von geschlossenen Fonds im Bereich Schiffe und Immobilien. Seit Gründung hat das Unternehmen nach eigenen Angaben ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro realisiert.

www.fondshaus.de

Studie: Veränderte Mobilitätsbedürfnisse schaffen neue Geschäftsfelder

(fw/ah) Die Studie zeigt aber auch, dass Städter dennoch nicht auf individuelle Mobilität verzichten wollen. Viele Automobilhersteller haben ihre Chance auf die Erschließung neuer Geschäftsfelder erkannt und pilotieren derzeit ergänzende Angebote wie Car Sharing oder kombinierte Dienste bis hin zur Mobilitätskarte. Allerdings haben die wenigsten Hersteller schon Geschäftsmodelle etabliert, die die Möglichkeiten der neuen Mobilität und ihr traditionelles Kerngeschäft mit Neuwagen, Ersatzteilen, Service und Finanzdienstleistungen vernetzen. Die Automobilindustrie erfährt derzeit tiefgreifende Veränderungen: Neue Technologien wie der Elektroantrieb und Karbonkarosserien werden marktfähig; daneben kommen strengere Anforderungen an Emissionen und Verbrauch auf die Branche zu und in Metropolen wird der individuelle Verkehr eingeschränkt oder durch Auflagen erschwert. Dadurch verändert sich die Kundennachfrage und es entstehen neue Geschäftsfelder - insbesondere für die urbane Mobilität.

Neu entstehende Geschäftsfelder wie Car Sharing, Elektromobilität, mobile Dienstleistungen und intermodale Mobilität können profitabel betrieben werden und eröffnen erhebliche Wachstumschancen und langfristig auch großes Ertragspotenzial für die Hersteller. Gleichzeitig drängen neue Spieler aus angrenzenden Bereichen in diese Geschäftsfelder wie zum Beispiel Autovermieter oder Car-Sharing-Spezialisten bis hin zu etablierten Technologiekonzernen wie Google oder Apple, die etwa über Apps Kunden an sich binden. Die Automobilbauer laufen dadurch Gefahr, die Schnittstelle zum Endkunden und damit die strategische Kontrolle zu verlieren. Die Herausforderung für die Hersteller liegt darin, traditionelle Pfade zu verlassen und vorhandenes Know-how völlig neu einzusetzen. Sie sind gefordert, diese neuen Angebote mit ihrem traditionellen Geschäftsmodell zu vernetzen. "Eine Aufgabe, die in der Branche größtenteils ungelöst ist", so Automobil-Experte Dr. Klaus Stricker, Partner bei Bain & Company. "Die Automobilhersteller müssen jetzt richtungsweisende Entscheidungen treffen, um ihr Geschäftsmodell auch für die Zukunft optimal und nachhaltig aufzustellen."

www.bain.com

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Zwei von drei Deutschen haben Angst vor Altersarmut

(fw/mo) Die düstere Prognose bezüglich der finanziellen Situation im Alter trifft auf der anderen Seite auf ganz konkrete Vorstellungen darüber, was sich die Menschen auch nach dem aktiven Arbeitsleben leisten möchten. So planen fast sechs von zehn Deutschen, als Rentner noch regelmäßige Urlaubsreisen zu unternehmen. Die geräumige Wohnung oder das Haus mit Garten gehört für jeden zweiten Deutschen zum Bild vom verdienten Ruhestand unbedingt dazu. Immerhin vier von zehn Bundesbürgern wollen darüber hinaus im Alter ihre Kinder und Enkelkinder finanziell unterstützen.

Um sich dieses alles tatsächlich leisten zu können, wären zwei Drittel der Bundesbürger dazu bereit, auch im Rentenalter noch zu arbeiten. Während sich dabei gut jeder vierte Deutsche vorstellen könnte, seine Rente mit maximal zehn Stunden wöchentlich aufzubessern, wären für knapp jeden zehnten Befragten auch 20 oder mehr Stunden in der Woche in Ordnung. Die Bereitschaft zum Nebenjob im Alter ist übrigens bei Männern und Frauen gleich hoch ausgeprägt.

Die Alternative zum lebenslangen Arbeiten ist die rechtzeitige Vorsorge, um finanzielle Lücken erst gar nicht entstehen zu lassen. Knapp die Hälfte der Bundesbürger hält in diesem Zusammenhang den Kauf einer Immobilie für den besten Schutz vor Altersarmut. Aber auch eine private Rentenversicherung (33 Prozent) steht bei den Deutschen recht hoch im Kurs. Dem derzeit so angesagten Gold spricht hingegen nur gut jeder fünfte Befragte sein Vertrauen aus. Damit rangiert das Edelmetall aus Sicht der Deutschen als geeignetes Vorsorgeinvestment sogar noch hinter dem guten alten Sparbuch beziehungsweise Tagesgeldkonto (26 Prozent).

www.faktenkontor.de

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dima24.de präsentiert studentisches Wohnen als neue Assetklasse

(fw/ah) "Die an den 634 deutschen Hochschulen eingeschrieben Studierenden wollen nicht nur lernen und feiern - sie müssen ja auch irgendwo wohnen", sagt Frank Schuhmann, Prokurist und Chefanalyst bei der Anlageberatung dima24.de. Schumann wirft einen genaueren Blick auf die junge Assetklasse. Für den Erfolg spricht vor allem die hohe Nachfrage: Der Wohnungsmarkt in vielen Universitätsstädten ist so angespannt, dass die Betreiber von Studentenwohnheimen oft eine hundertprozentige Auslastung vermelden. Und der Druck auf die Märkte in den Uni-Städten steigt noch, weil die Aussetzung der Wehrpflicht und die in mehreren Bundesländern beschlossene Verkürzung der Schulzeit zu einem weiteren Run auf die Hörsäle führen dürfte. Und wer glaubt, Wohnungen für Studenten würden nichts einbringen, liegt grundfalsch: In Toplagen ist eine Rendite von 5 bis 5,5 Prozent möglich, in normalen Lagen liegt sie bei 6 bis 6,3 Prozent.

www.dima24.de