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BAC: Vertriebe prüfen Konsequenzen

(fw/kb) "Die BAC hat uns darüber informiert, dass der LTAP kurzfristig Schadenersatzansprüche gegen die kreditgebende Bank Wells Fargo sowie weitere Optionen prüfen wird. Welche Konsequenzen wir ziehen, werden wir nach dem Vorliegen der Ergebnisse dieser Prüfungen entscheiden", erklärte Dr. Reinhard Saller, Pressesprecher der Telis Financial Services Holding AG aus Regensburg gegenüber "finanzwelt".

Auch die SCM Kompass AG aus Darmstadt, Dienstleister für Volksbanken und Sparkassen im Bereich von Geschlossen Fonds, hat nach eigenen Angaben BAC-Fonds im Bestand. "Wir werden zukünftig mehr auf das Nachsorgemonotoring achten. Die gesamte geschlossene Fonds-Branche muss zukünftig noch deutlich besser werden. Vertrieb und Presse müssen gemeinsam mehr Wünsche bezogen auf Qualität an die Initiatoren stellen", sagte Vorstand Stefan Soemmer gegenüber "finanzwelt".

Hintergrund: das Zweitmarktpolicenportfolio "Lifetrust Asset Pools" (LTAP) von BAC ist in eine finanzielle Schieflage geraten. Über das Vermögen der amerikanischen Zielgesellschaft wurde die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens nach amerikanischem Recht beantragt.

Der Versuch von BAC, Gläubigerschutz für das Zweitmarktpolicenportfolio LTAP zu erlangen, war zu Wochenbeginn fehlgeschlagen. Das US-Bezirksgericht in Wilmington/Delaware hatte dem Antrag zur Eröffnung eines Gläubigerschutzverfahrens ("Chapter 11") nicht stattgegeben.

"finanzwelt" berichtete am 22.02.11: https://www.finanzwelt.de/bac-us-gericht-lehnt-antrag-zu-glaeubigerschutzverfahren-ab_349941.html

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Deutsche Bank: Festliche Wiedereröffnung der Türme

(fw/ah) Die Deutsche-Bank Türme sind zu einem Wahrzeichen der Stadt Frankfurt und des Finanzplatzes Deutschland geworden. Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank AG: "Diese Türme sind nicht nur Frankfurter Wahrzeichen, sie sind zugleich Markenzeichen einer starken und global orientierten, aber in Frankfurt und Deutschland verwurzelten und ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewussten Deutschen Bank. Diese Türme stehen im wahrsten Sinne des Wortes für die Deutsche Bank. Hier sind wir im besten Sinne des Wortes zuhause."

www.deutsche-bank.de

BAC: Antrag auf Eröffnung des Gläubigerschutzverfahrens nicht stattgegeben

(fw/kb) Aufgrund des Marktwertes des Lebensversicherungsportfolios habe das Gericht - so BAC laut hrp - keinen ausreichenden Schutz für den Hauptgläubiger Wells Fargo gesehen. BAC teilte laut hrp weiter mit, dass kurzfristig Einspruchsmöglichkeiten gegen die Entscheidung und weitergehende Schadensersatzansprüche gegen Wells Fargo geprüft würden. Mit dem "Chapter 11"-Verfahren wollte der LTAP die Verwertung der US-Lebensversicherungspolicen verhindern.

www.hahn-rechtsanwaelte.de

Lesen Sie hierzu auch:

https://www.finanzwelt.de/bac-us-gericht-lehnt-antrag-zu-glaeubigerschutzverfahren-ab_349941.html

https://www.finanzwelt.de/bac-vertriebe-pruefen-konsequenzen_349951.html

Swisscanto: Japan im Aufwärtstrend

"Bereits seit Oktober des vergangenen Jahres ist der Aktienmarkt auf der Überholspur. Und die Voraussetzungen für eine weiterhin positive Entwicklung der Börse sind gut. Erstens ist der Aufwertungstrend des Yen gebrochen und das wirkt sich fördernd auf den Export aus. Zweitens überraschen japanische Firmen mit starken Ergebnissen und drittens unterstützt die politische Stabilisierung im Inland die Märkte" so Christian Takushi.

Der Yen war in den vergangenen Jahren enorm stark. Doch die Anzeichen verdichten sich, dass die japanische Währung den Zenit erreicht hat und eine Normalisierung gegenüber Dollar und Euro eintritt. Zu dieser nötigen Yen-Abschwächung gesellt sich beziehungsweise resultiert auch zu einem Teil die rege Exportnachfrage. Daher sieht Takushi besonders für die exportlastigen Sektoren viel Potenzial: "Nicht nur beim wichtigsten Handelspartner China, sondern auch in den asiatischen Schwellenländern herrscht eine enorme Nachfrage. Japanischer Know-how-Transfer ist dort sehr gefragt, da der Druck in den Emerging Markets etwa zur Automation oder zur energieeffizienten Produktion wächst. Die Investitionen in Automation und Robotik 'Made in Japan' führen zu entsprechend vollen Auftragsbüchern. Von diesem Wachstumspotenzial sollten Anleger profitieren." Takushi bemerkt in der nunmehr drittgrößten Volkswirtschaft der Welt einen Trend zu mehr Aktionärsfreundlichkeit und fokussiert sich daher auf entsprechende Unternehmen, die sich in globalen Industrien mit Wachstumspotenzial - IT und Maschinenbau seien genannt - erfolgreich durchzusetzen wissen. Zahlreiche Aktienwerte sind im Vergleich zu amerikanischen und europäischen Aktien nach wie vor attraktiv bewertet und das sorgt für Kursphantasien. Sollte die weltwirtschaftliche Lage mit ihren durchaus vorhandenen Brandherden keinen Strich durch die japanische Rechnung machen, dürfte auch die gestiegene Aktionärsfreundlichkeit bei zahlreichen Unternehmen Anleger dazu animieren, Positionen in japanischen Werten aufzubauen", so Takushi.

Swisscanto:
Als ausgewiesener Spezialist entwickelt die Swisscanto Asset Management AG, das Gemeinschaftsunternehmen und die Fondsgesellschaft der Schweizer Kantonalbanken, qualitativ hoch stehende Anlage- und Vorsorgelösungen für private Anleger, Firmen und Institutionen.

www.swisscanto.ch

Mögliche Zinserhöhung beflügelt Euro

"Die Anti-Inflations-Rhethorik von EZB-Chef Jean-Claude Trichet ist ziemlich scharf", sagte Rainer Sartoris, Volkswirt bei HSBC Trinkaus gegenüber der WirtschaftsWoche. "Er sendet Signale, dass die Inflation als Problem wahrgenommen wird, und er bereitet die Märkte damit offenbar auf eine frühere Zinserhöhung vor, so Sartorius weiter."

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Bain-Studie: Solvency II und die deutschen Lebensversicherer

(fw/ah) Während Kranken- und Schaden-/ Unfallversicherer hierzulande bei Anwendung der geplanten neuen EU-Regeln zumeist ausreichend kapitalisiert sind, erscheint die Lage bei einem Viertel der betrachteten Lebensversicherer angespannt: Die Solvenzquoten liegen hier unter der kritischen Grenze von 100 Prozent. Viele Unternehmen verdienen zudem ihre Kapitalkosten nicht. Die ersten Studienergebnisse zeigen erheblichen Handlungsbedarf in der Versicherungsbranche - und zwar vor Einführung des neuen Regelwerkes. Fast jeder vierte der betrachteten deutschen Lebensversicherer konnte eine Solvenzquote von unter 100 Prozent aufweisen.

http://www.bain.de/

Lufthansa überzeugt mit Zahlen

(fw/ah) Die Aktionäre sollen mit einer Dividende von 60 Cent an dem Erfolg partizipieren, wie die Lufthansa in Frankfurt mitteilte. Nach vorläufigem Stand konnte im vergangenen Jahr ein Überschuss von 1,1 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Die Aktien des Dax-Konzerns reagierten mit einem Gewinnsprung auf die Nachrichten. Der operative Gewinn stieg von 130 Millionen auf 876 Millionen Euro.

Gothaer und PTU verabschieden strategische Weiterentwicklung von PTU

(fw/mo) "Das gemeinsame Ziel ist es, die Wachstumschancen des polnischen Versicherungsmarktes zu nutzen und PTU zu einem wettbewerbsstarken und finanziell soliden Top 10 Versicherer in Polen zu entwickeln. Wir wollen den Markenwert spürbar erhöhen und das Unternehmen für Kunden, Vermittler und Mitarbeiter attraktiver machen", so Dr. Werner Görg, Vorstandsvorsitzender des Gothaer Konzerns. "Wir werden PTU sowohl in finanzieller Hinsicht als auch mit umfänglichem Know-how Transfer zur Seite stehen, um gemeinsam den polnischen Kunden bestmöglichen Service zu bieten", so Görg weiter. Bis Mitte 2012 soll das Breitengeschäft mit standardisierten Versicherungsprodukten und schlanken, automatisierten Prozessen optimal aufgestellt sein. Durch die Kombination einzelner Versicherungsmodule kann der Kunde genau den Versicherungsschutz zusammenstellen, der seine individuellen Bedürfnisse abdeckt. Mit Standardisierung, optimierten Prozessen und einer höheren Automatisierung wird PTU ein deutlich verbessertes Preis-/Leistungsverhältnis für den Kunden bieten können. Kernprodukte in diesem Unternehmensbereich sind Kraftfahrt-, Gebäude-, Hausrat-, Unfall- und Haftpflichtversicherung. PTU wird weiter einen Schwerpunkt in der Kraftfahrtversicherung haben, aber durch überproportionales Wachstum in den Sachsparten soll die Abhängigkeit vom wettbewerbsintensiven Kraftfahrtgeschäft reduziert werden. Für die Vermittler wird insbesondere durch eine verbesserte Online-Anbindung die Zusammenarbeit mit PTU schneller, einfacher und attraktiver werden. Der Vertrieb wird künftig von administrativen Arbeiten entlastet werden, damit er mehr Zeit für eine intensive und qualitativ hochwertige Kundenbetreuung hat.

Ab Mitte 2011 soll der zweite Unternehmensbereich, der sich vor allem an Unternehmerkunden richtet, aufgebaut werden. Diese Zielgruppe benötigt individuelle Versicherungslösungen, die auf ihre Unternehmensgröße und -branche zugeschnitten sind. Die Beratung und der Vertrieb sollen hier über PTU-eigene Unternehmenskundenbetreuer und über spezialisierte Makler durchgeführt werden. Der Gothaer Konzern steht mit seiner gesamten Finanzkraft hinter PTU. Daher kann PTU auch hohe Risiken versichern und größere Unternehmerkunden ansprechen. Über die aktuell laufende Kapitalerhöhung wird der Gothaer Konzern die finanzielle Basis von PTU mit 30 Mio. PLN stärken. Damit werden die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen der Gesellschaft bereits übererfüllt.

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AWD als „Top-Arbeitgeber 2011“ ausgezeichnet

(fw/kb) "Das Gütesiegel zertifiziert seit 2003 jährlich Unternehmen mit einer hochwertigen Personalstrategie und -praxis, die insbesondere jungen Berufsstartern gute Arbeits- und Karrierebedingungen bieten. Zugleich steht es für eine aktive und glaubwürdige Kommunikation zwischen Unternehmen und jungen Talenten", heißt es in der Pressemitteilung. Insgesamt wurden in der bundesweiten und branchenübergreifenden Erhebung rund 100 Unternehmen zertifiziert.

Die Corporate Research Foundation (CRF) wurde 1991 als gemeinsame Initiative von Akademikern, Wirtschaftsjournalisten, Berufsverbänden, Forschungseinrichtungen und internationalen Verlagen gegründet.

Die AWD-Gruppe ist mit rund 5.400 Beraterinnen und Beratern einer der führenden Finanzdienstleister in Europa für die Beratung von Privathaushalten mit mittleren bis gehobenen Einkommen.

www.awd.de

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CB Richard Ellis: Öffentliche Hand steht beim Verkauf von Immobilien vor Herausforderungen

(fw/ah) 2010 hat sich die öffentliche Hand europaweit von Immobilien im Wert von 1,1 Milliarden Euro getrennt. Dieser Wert liegt zwar deutlich über der Summe des Vorjahres, entspricht aber nur 7,5 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens. In den Jahren 2006 und 2007 betrug der Anteil der Immobilienverkäufe der öffentlichen Hand rund 15 Prozent des Gesamtvolumens. Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE: "Die öffentliche Hand behandelt dieses Thema in Europa sehr unterschiedlich. Dabei hängt der Erfolg einer Transaktion maßgeblich vom Motiv des Verkaufs und dem Immobilientyp ab. Generell ist das Investoreninteresse für Immobilien höher, die nach der Veräußerung durch die öffentliche Hand weiter von dieser genutzt werden. Gleichzeitig sind viele Regierungen und öffentliche Einrichten an einer Optimierung ihrer Flächennutzung interessiert, ohne dabei die Eigentümerschaft der Immobilie zu ändern."

Aktuell ist die Situation laut CBRE in den europäischen Ländern sehr unterschiedlich. In einigen besteht aufgrund einer besseren öffentlichen Haushaltslage kein Bedarf an Verkäufen bzw. ist dieser auch nicht ratsam. In Dänemark beispielsweise gibt es aufgrund eines relativ geringen Haushaltsdefizits kein Bestreben Sparmaßnahmen, die über Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen hinausgehen, zu ergreifen. In Deutschland existiert aktuell - trotz des großen Anteils an öffentlichen Verkäufen in den vergangenen vier Jahren - kein generelles Verkaufsprogramm für Immobilien von Seiten der Regierung und der öffentlichen Einrichtungen.

CB Richard Ellis:

CB Richard Ellis Group, Inc. (NYSE:CBG), das Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, ist das - in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2010 - weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor.

www.cbre.de