BVI: Thomas Richter wird Hauptgeschäftsführer

(fw/ah) Thomas Richter ist seit Oktober 2010 in der Geschäftsführung des Verbandes. Seit seinem Einstieg beim BVI verantwortet er die Lobbyarbeit der Fondsbranche im In- und Ausland und treibt die Interessenvertretung in Berlin und Brüssel voran. "Wir freuen uns sehr, dass Thomas Richter die Spitze der Geschäftsführung übernimmt. Er ist ein hervorragender Kenner des Fondsgeschäftes, der in der Branche großes Ansehen genießt und einen ausgezeichneten Start beim BVI hingelegt hat", so Verbandspräsident Thomas Neiße. Vor seinem Eintritt in die Verbandsführung war Richter Mitglied der Geschäftsführung der DWS und dort verantwortlich für die weltweite Unternehmenskommunikation, Politik und Verbände sowie das Geschäft mit geschlossenen Beteiligungen.

www.bvi.de

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Carmignac Gestion zieht es nach Deutschland

(fw/ah) Aktuell ist das Büro in Frankfurt am Main noch im Entstehen. Ein Team aus sieben Mitarbeitern wird dort tätig sein. Ebenso wird nach der Registrierung von Carmignac Investissement Latitude im Sommer privaten Anlegern Zugang zur gesamten Fondspalette von Carmignac Gestion geboten.

Mit Ihrer Präsenz in Frankfurt am Main wird die Gesellschaft, die bereits über Geschäftsstellen in Mailand und Madrid verfügt, in sechs europäischen Ländern vertreten sein. Auch in London ist die Eröffnung einer neuen Geschäftsstelle mit einem ortsansässigen Team geplant. Die deutschsprachigen Märkte wurden bisher von einem Team aus Luxemburg unter der Leitung von John Korter bedient.

Schroder Property verkauft Wohneinheiten für 19 Millionen Euro

(fw/kb) Für die in Reinbek bei Hamburg und Aschaffenburg gelegenen Wohnanlagen wurde ein Verkaufspreis von rund 19 Millionen Euro erzielt. Die in den sechziger und achtziger Jahren erbauten Wohnanlagen sind voll vermietet.

Der von Schroder Property betreute Wohnimmobilienfonds erzielte mit dem Verkauf an einen geschlossenen Immobilienfonds und Privatinvestoren eine Rendite von 6,7 Prozent. Durch diese Verkäufe hat Schroders in 2011 Gesamtverkaufserlöse von 38 Millionen Euro mit einer Brutto-Gewinnmarge von 21 Prozent realisiert. Hiervon entfielen 15 Millionen Euro auf die Einzelprivatisierung von Wohnungen.

Schroder Property verfügt nach eigenen Angaben über 10,4 Milliarden Euro verwaltetes Fondsvolumen.

www.schroders.com

Zwei neue Mitglieder im VGF

(fw/kb) Bereits zum 01. Februar 2011 ist die Hahn Gruppe, Bergisch Gladbach, dem VGF beigetreten. Als Asset Manager für Einzelhandelsimmobilien ist die Hahn Gruppe seit fast drei Jahrzehnten tätig.

Die Aquila Capital Gruppe, Hamburg, ist dem Verband zum 01. Juni 2011 beigetreten. Aquila Capital wurde im Jahr 2001 als unabhängiges Finanzhaus gegründet. Das Unternehmen konzipiert sowohl offene als auch geschlossene Fonds.

Derzeit vertritt der VGF nach eigenen Angaben 60 Mitglieder, darunter 45 Anbieter geschlossener Fonds und 15 Fördermitglieder, die zusammen ein Investitionsvolumen von rund 170 Milliarden Euro verwalten.

www.vgf-online.de

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Maasjost zurück bei [pma:]

(fw/mo) Ob die Amerikaner keine Lust mehr auf Maklerpools haben? Es bleibt auf jeden fraglich, weshalb sich die amerikanische Prudential Financial Inc. so kurzfristig vom Münsteraner Maklerpool getrennt hat. Die Geschäftszahlen können es eigentlich nicht sein. Nachdem das Unternehmen bereits auf der Jahresauftakttagung im Januar für die ersten sechs Monate einen positiven Trend verkünden konnte, hat sich dieser Aufschwung weiter stabilisiert. So stiegen die Gesamtumsätze laut aktuellen [partner:] Magazin um 19,5 Prozent. Hauptwachstumstreiber waren auch hier analog zum Gesamtmarkt die Produkte Private Krankenversicherung und Berufsunfähigkeit. Darüber hinaus konnte insbesondere im Bereich Gewerbliche Haftpflicht ein deutlicher Aufschwung verzeichnet werden.

Laut offizieller Pressemeldung hat sich die amerikanische Prudential im Rahmen der Neuordnung ihrer europäischen Vertriebsaktivitäten im Bereich der Finanzdienstleistung entschieden, in diesem Geschäft verstärkt auf ein anderes unternehmerisches Konzept zu setzen. Wie dem auch sei, dem Käufer wird es egal sein. Im Zuge dieser Überlegungen wurde die Dr. Maasjost & Collegen AG seitens Prudential angesprochen. "Wir haben uns sehr schnell dazu entschlossen, dieses Engagement einzugehen. Und freuen uns nunmehr, heute den Abschluss der Verhandlungen bekannt geben zu können" so Dr. Bernward Maasjost.

Die Modalitäten des Vertrages werden nicht kommentiert und gelten als vertraulich. Über den Kaufpreis, den die Dr. Maasjost & Collegen AG dem bisherigen Inhaber zahlt, wurde Stillschweigen vereinbart. Interessant wäre zu wissen, ob ein unbekannter Investor hinter dem Deal steckt.

Mit den "frisch gewonnen 850 [pma:] Partnern" verfügt die Dr. Maasjost & Collegen AG rund um seinen Vorstand Dr. Bernward Maasjost nunmehr über 1.000 Vermittler - wenn alle [pma:] Partnern bleiben. Hierbei ist Maasjost kein Unbekannter, war er doch nach seiner MLP Zeit, bereits von 1999 bis 2001 Geschäftsführer der [pma:] industry GmbH sowie von 2001 bis 2007 Vorstand bzw. nach der Rechtsform Vorsitzender der Geschäftsführung der [pma:] Finanz- und Versicherungsmakler. Nach der damaligen Übernahme durch die amerikanische Prudential Financial Inc. verließ Maasjost die den Münsteraner Maklerpool im Mai 2007 und gründete nach kurzer Ruhepause im Dezember desselben Jahres die Dr. Maasjost & Collegen AG. Anfang 2009 war er zudem Mitbegründer der BARDO Vertriebs GmbH (https://www.finanzwelt.de/qualitaet-statt-quantitaet_341792.html), unter deren Dach die neue Vertriebskraft im Maklermarkt entstehen sollte. Bis dato äußerte sich jedoch keiner der Teilnehmer gegenüber finanzwelt über die bisherige Entwicklung dieser Gemeinschaft. Eventuell bringt das neue Zugpferd [pma:] zusätzlichen Power in der zukünftigen BARDO-Entwicklung?

Das weitere Schicksal der bisherigen [pma:] Geschäftsführer des Maklerpools, Lambert Stegemann und Jörg Matheis, bleibt bis dato unbeantwortet. Ihre bisherige erfolgreiche Arbeit beim Münsteraner Maklerpool werden sie jedoch nicht fortsetzen können. Sie wurden laut Pressemeldung der Dr. Maasjost & Collegen AG direkt mit sofortiger Wirkung ihrer Ämter enthoben. Ebenso bleibt es fraglich, ob eventuelle Synergie-Effekte für einen Personalabbau im Innendienst bei pma:] sorgen werden.

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Jung, DMS & Cie.: poolnews.tv mit Award ausgezeichnet

(fw/ah) Bereits zum elften Mal haben die Fachzeitschriften "versicherungsmagazin" und "Bankmagazin" zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) und dem Verein "KuBi e.V." den Eisenhut-Award verliehen. Die Jury setzt sich aus namhaften Vorständen von Vertrieben, Produktgesellschaften und Verbänden zusammen. poolnews.tv ist nun das erste mit einem Award ausgezeichnete Filmportal der Finanz- und Versicherungsbranche. Die Jury lobte die innovativen Einsatzmöglichkeiten, mit denen sich Berater nicht nur über Produkte in allen Sparten fortbilden und informieren, sondern auch über die so genannte "eSelling-Funktion" aktiv Umsätze bei Kunden akquirieren können.

www.jungdms.de

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Fonds Finanz mit 1. KVK-Messe hoch zufrieden

(fw/ah) Die Besucher konnten sich bei 140 Ausstellern über aktuelle Themen aus der Finanz- und Versicherungsbranche informieren. Die Messe rundeten Vorträge mit hochkarätigen Referenten wie Hans D. Schittly, Jörg Laubrinus, Gerhard Pscherer oder Hagen Engelhard ab, die sich mit Themen wie Neukundengewinnung oder Bestandserhaltung befassten. Der Vortrag von Joey Kelly "No Limits" war einer der Messe-Highlights. "Ich freue mich, dass die 1. KVK-Messe einen solchen Anklang findet.", so Norbert Porazik, Geschäftsführer der Fonds Finanz. "Damit feierte die KVK-Messe der Fonds Finanz eine glanzvolle Premiere in Köln. Der Schritt hier eine Messe für Versicherungs- und Finanzdienstleister auszurichten, hat sich gelohnt und die unglaublich positive Resonanz der Besucher und Aussteller hat uns in unserer Entscheidung bestätigt."

Die Besucher-Anmeldung für die diesjährige Hauptstadtmesse am 13.10. 2011 in Berlin ist ab sofort kostenfrei möglich unter: http://www.hauptstadtmesse.de

www.fondsfinanz.de

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AXA mit neuem Angebot in der bAV

(fw/ah) Das neue Angebot sieht eine Gesamtverzinsung von bis zu 4,9 Prozent vor, inklusive Schlussüberschuss und Beteiligung an den Bewertungsreserven. Darüber hinaus zeichnet sich die bAV-RentePlus durch flexible Produktbausteine aus: So kann der Kunde zum Beispiel während der Laufzeit seine Beiträge dynamisch anpassen oder eine garantierte einprozentige Steigerung der späteren Rentenzahlungen vereinbaren. Auch kann er sich über eine Zusatzversicherung gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit absichern.
Ebenfalls möglich sind gebrochene Versicherungsdauern. Die Auszahlung der Betriebsrente kann dabei zeitgleich mit den Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung starten und sich so exakt dem persönlichen Bedarf anpassen.

www.axa.de

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R+V: Leiter der Vertriebsdirektion Makler Komposit verabschiedet sich in den Ruhestand

(fw/ah) Herr Strub hat seine gesamte berufliche Karriere, die 1966 mit einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann begann, bei der R+V Versicherung verbracht. Einige Stationen seiner Tätigkeit: 1995 die Ernennung zum Leiter der Filialdirektion Ludwigshafen, 1998 übernahm er die Leitung des Direktionsbetriebes Frankfurt und wurde vor zehn Jahren mit der Leitung der Vertriebsdirektion Makler Komposit betraut. Nachfolger von Werner Strub wird Herr Dietmar Schöne, der seit 2007 Leiter der R+V-Filialdirektion Makler Mitte in Frankfurt ist.

http://www.ruv.de/

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Versicherungen expandieren im Finanzierungsgeschäft

(fw/mo) Die deutsche Versicherungswirtschaft hat ihr Engagement als Kreditgeber im gewerblichen Immobilienfinanzierungsgeschäft deutlich ausgeweitet. Dies zeigen die aktuellen Zahlen im Firmenkundengeschäft der Dr. Klein & Co. AG. So wurden im ersten Halbjahr 2011 bei Dr. Klein bei einem Gesamtfinanzierungsvolumen von 450 Mio. Euro rund 220 Mio. Euro an Versicherungen und Versorgungskassen vermittelt. Der Anteil stieg damit auf fast 50 Prozent gegenüber 25 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum - zu Lasten des Bankensektors. Auffällig ist dabei, dass längst nicht mehr nur kleine Abschnitte bei Wohnimmobilen bis 60 Prozent Beleihungsauslauf finanziert werden. Auch für Gewerbeimmobilien oder große Abschnitte oberhalb von 50 Mio. Euro findet man in der Versicherungswirtschaft mittlerweile Finanzierungspartner. Allerdings ist bei 80 Prozent Beleihungsauslauf Schluss - höhere Ausläufe werden nicht finanziert. Die Gründe für diese starke Geschäftsausweitung sind vielschichtig. Zum einen sind Anlagemanager von Versicherungen oder auch Versorgungskassen auf der Suche nach risikoarmen und kursrisikofreien Geldanlagen - und haben die deutsche Immobilienwirtschaft entdeckt. Zum anderen ist die Finanzierung von Immobilien weniger aufwändig als der Erwerb. "Dies ist keine Eintagsfliege", sagt Hans Peter Trampe, zuständiges Vorstandsmitglied bei der Dr. Klein & Co. AG. "Der Bankensektor wird sich gerade unter Basel III und Solvency II auf einen deutlich verschärften Wettbewerb mit der Versicherungswirtschaft einstellen müssen." Auch bei der Abwicklung der Finanzierung hat sich einiges verändert. Zwar finanzieren Versicherungen immer noch ausschließlich langfristig, sind aber bei den übrigen Darlehensbedingungen und der Vertragsgestaltung deutlich flexibler geworden und stellen sich auch auf individuelle Kundenwünsche ein. Allerdings ist das Anforderungsprofil der einzelnen Versicherungsgesellschaften sehr unterschiedlich. Während einige Versicherungen auf eine breite Risikostreuung Wert legen und nicht über fünf Mio. Euro finanzieren, sind andere gezielt auf Abschnitte oberhalb von 50. Mio. Euro aus. Insgesamt erhöht sich die Anzahl der kreditgebenden Versicherungsunternehmen ständig. Auch dies belegen die jüngsten Zahlen der Dr. Klein & Co. AG.

Internet: www.drklein.de