Western Asset erwartet Aufstieg des Euro zur Reservewährung

(fw/kb) Michael Story, Volkswirt bei Western Asset, ist der Ansicht, dass einige europäische Randstaaten wohl kaum an einer Umschuldung vorbei kommen werden. Allerdings werde dies wohl auf absehbare Zeit nicht zum Zusammenbruch des Euro führen. Vielmehr sollte der Euro kurz- bis mittelfristig seine Position als Weltwährung stärken, wenn immer mehr Staaten der früheren Sowjetunion Interesse an einem Euro-Beitritt bekunden.

"Auch wenn der Euro immer wieder unter starken Abwertungsdruck gerät, wird er höchstwahrscheinlich nicht zusammenbrechen und könnte sich sogar zur globalen Reservewährung entwickeln", sagte Story. "Zwar können wir nicht erkennen, wie die Randstaaten ihr Dilemma ohne eine Umschuldung lösen wollen. Doch wir sehen einen solchen Schritt als Teil ihrer Anstrengungen, Mitglieder der Europäischen Währungsunion zu bleiben. Wir wären auch nicht überrascht, wenn immer mehr Staaten dem Euro beitreten und die Eurozone entsprechend wachsen würde."

Legg Mason Inc. ist eine globale Investmentmanagementgesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 668 Milliarden US-Dollar.

Western Asset wurde 1971 gegründet und zählt nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Managern für Rentenpapiere.

www.westernasset.com

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Ergo: Presse-Schlammschlacht über Sex-Orgie hätte verhindert werden können

Und gerade hat doch die Ergo ihre 60 Millionen teure Werbekampagne "Versichern heißt verstehen" im Markt so richtig etabliert, da platzt die Bombe wie aus heiterem Himmel. Zufall?

Nein, das ist kein Zufall. Vielen Versicherten - und auch mir - ist diese Werbekampagne als verlogen übel aufgestoßen. Man könnte auch sagen: Der Verbraucher fühlt sich verar... Denn dort heißt es: "Die Menschen wollen versichert werden, nicht verunsichert". Aber gerade das ist der Fall. Verunsichert waren die Menschen bei den Mitteilungen über die Ablaufleistungen der Viktoria Lebensversicherung, die sie wie ein Blitzschlag getroffen haben. Wäre da nicht die große Mutter Münchener Rück im Hintergrund, dann hätte die Viktoria auch pleitegehen können. Aber das hat man anders geregelt: Durch die Verschmelzung mit dem neuen und modernen Namen "ERGO". Wer redet da denn noch von der maroden und unmodernen Viktoria-Versicherung? Die passt einfach nicht mehr ins Bild.

Aber was ist mit der Hamburg-Mannheimer-Versicherung, die auch unter dem Ergo-Dach verschwunden ist? Die ist durch die "Sex-Orgie" wieder publik geworden, obwohl der Vorstand sie gerade für das Bild der Öffentlichkeit begraben hat. Aber war dieses Desaster so unvorhersehbar und unvermeidbar? Ich glaube nein.

Bereits im letzten Jahr haben Vermittler der HM den Vorstand der Ergo darum gebeten, eine faire Lösung für die Versicherungsvertreter bezüglich vereinbarter Provisionsansprüche und Altersvorsorge herbeizuführen. Ohne Erfolg. Die berechtigte Bitte gipfelte in einer einseitigen Anzeige im Handelsblatt am 20. April 2011 der HM-Vertreter Edmund Gäch, Harald Rosenberger und Henning Richter aus Zossen mit der Überschrift: "Was macht die Ergo mit dem Erbe des Herrn Kaiser von der Hamburg-Mannheimer?" In dieser Anzeige werden schwere Vorwürfe gegen den Vorstand der Ergo erhoben. Aber auch diese außergewöhnliche Anzeige im Handelsblatt haben die Verantwortlichen der Ergo nicht bewogen, konstruktive und zielführende Gespräche mit den Betroffenen zu führen.

Nach so viel Ignoranz hat man von Seiten der "Betroffenen" wohl zu anderen Mitteln gegriffen. Nach dem Motto: Wenn wir den Schaden haben, sollt ihr auch nicht ungeschoren davonkommen. Die Verantwortlichen der Ergo waren also schon lange sensibilisiert, haben das Thema aber offensichtlich massiv unterschätzt.

Die Entrüstung des Vorstandes war hingegen gespielt. Die etwas andere Veranstaltung in Budapest war im Hause Ergo schon lange bekannt und ver- oder abgebucht. Mit etwas Geschick hätte man also diesen Kollateral-Schaden vermeiden können. Die Werbekampagne ist jedenfalls schon einmal heruntergefahren worden.

Franz-Josef Liesenfeld

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Schroders: Verstärkung im Multi-Asset Bereich

(fw/ah) Frau Jones wird in der neu geschaffenen Rolle für die Weiterentwicklung der globalen Investment- und Researchplattform verantwortlich zeichnen. Sie kommt von BlackRock, wo sie als European Head of Structured Solutions Portfolio Management, für das Portfoliomanagement von verschiedenen Multi-Asset-Mandaten, Overlay-Strategien und Asset-Liability-Management-Mandaten verantwortlich war.

Herr Forest wird das 60 Personen umfassende Multi-Asset Management Team, das derzeit rund 38 Milliarden Euro an Kundengeldern verwaltet, als Fondsmanager verstärken. Zudem wird er Mitglied im globalen Anlagekomitee sein. Vor seiner Tätigkeit bei Schroders war Aymeric Forest Global Head of Global Investment Solutions bei der BBVA. Im Bereich Bankgroßkunden und Vermögensverwaltung war er für die taktische Assetallokation der Gruppe, das Management einiger Balanced Fonds und individuelle Pensionsprodukte verantwortlich.

www.schroders.com

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J.P. Morgan AM erhält Auszeichnung als beste Fondsgesellschaft Europas

(fw/ah) Der Finanzdienstleister untersucht jährlich die Expertise von Analysten und Vermögensverwaltern. Bei der Umfrage unter 2.250 Buyside-Unternehmen, 244 Brokern und Research-Häusern sowie 745 der größten europäischen Unternehmen erzielte J.P. Morgan Asset Management im zweiten Jahr in Folge den Spitzenplatz. Mit der aktuellen Auszeichnung als bester europäischer Fondsmanager gehört die Gesellschaft zum fünften Mal zu den Top 3. Die erste Platzierung in der Kategorie "bester europäischer Buyside-Analyst" ging mit Asif Jeevanjee ebenfalls an einen Experten von J.P. Morgan Asset Management.

Peter Schwicht, Leiter von J.P. Morgan Asset Management in Deutschland, unterstreicht die Relevanz der Auszeichnung: "Die Nominierung als bester Fondsmanager Europas ist ein großer Erfolg für uns und wir sind sehr erfreut, im zweiten Jahr in Folge diese Würdigung vom Thomson Reuters Extel Survey erhalten zu haben. Es ist ein Beleg für die harte Arbeit und die hohe Servicequalität, die wir unseren Kunden bieten. Die Auszeichnung unterstreicht unser kontinuierliches Engagement, fundamentales Research für das Fondsangebot von J.P. Morgan Asset Management bereitzustellen."

www.jpmam.de

Gute Aussichten für Generika-Hersteller

(fw/ah) "Durch den bis 2013 anstehenden Patentablauf von Markenpräparaten mit einem Umsatzvolumen von 85 Milliarden USD dürfte sich das Wachstum des Generika-Marktes zudem weiter beschleunigen. Eine Reihe bahnbrechender Medikamente zur Behandlung

chronischer Erkrankungen wie Diabetes, erhöhter Cholesterinwerte und Bluthochdruck, die in den 1990er Jahren auf den Markt kamen, bescherten den Pharmaunternehmen in den letzten Jahren kräftige Umsatzzuwächse. Mit dem Ablauf ihrer Patente gewinnt die Generika-Konkurrenz nun zunehmend an Boden. Allein in diesem Jahr verlieren 10 Blockbuster- Medikamente mit einem jährlichen Umsatz von insgesamt 42 Milliarden USD den Patentschutz und öffnen so die Tür für einen nochmals verschärften Wettbewerb durch preiswerte Generika", begründete die Analystin ihre positive Einschätzung.

http://www.sam-group.com/

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Hotelmarkt München weiter auf Wachtumskurs

(fw/ah) München etabliert sich damit als dynamischer Dauerbrenner auf den vorderen Rängen unter den deutschen Top 10-Hotelstandorten. Bezogen auf die Kettenhotellerie belegte die bayerische Metropole in 2010 bei den drei wesentlichen Kennziffern Zimmerauslastung, Zimmerpreis und Zimmererlös (RevPAR) den Spitzenplatz. Im ersten Quartal 2011 ist die Metropole nun weiterhin auf Wachstumskurs - die rund 2,3 Millionen Übernachtungen entsprechen einem Plus von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal 2010. Der Zuwachs aus den Auslandsmärkten (+10 Prozent) spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Neben den USA und Italien entwickeln sich vor allem die Märkte Russland, Asien sowie die Arabischen Golfstaaten sehr vielversprechend. Alexander Trobitz, Leiter Hotel, sieht im Freizeitsegment, ungeachtet der Bedeutung als Messe- und Kongressstandort, auch die dauerhaft stabilsten Entwicklungspotenziale für die Landeshauptstadt.

http://www.dr-luebke.com/

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Real I.S.: „Bayernfonds Niederlande 2“ vollplatziert

(fw/ah) Der Standort der beiden Fondsimmobilien zeichnet sich durch seine verkehrsgünstige Lage in der City von Den Haag aus. Als langfristiger Mieter steht der niederländische Staat, vertreten durch den "Rijksgebouwendienst", für höchstmögliche Bonität. "Die insgesamt positiven Prognosen für die niederländische Wirtschaft und die ausgezeichneten Rahmenbedingungen des Beteiligungsangebots konnten überzeugen", so Andreas Heibrock, Mitglied der Geschäftsleitung der Real I.S. Für das 3. Quartal 2011 startet die Real I.S. zwei neue attraktive Geschlossene Immobilienfonds in Deutschland und Australien.

www.realisag.de

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Thomas Querl mit neuer Vertriebsverantwortung bei Aon

(fw/mo) ARS ist ein Geschäftsbereich von Aon, der weltweit führende Dienstleister für Risikomanagement sowie Versicherungs- und Rückversicherungsmakler und Berater für Human Resources. In seiner neuen Funktion verantwortet Querl alle vertrieblichen Affinity-Maßnahmen sowohl im Privatkunden-, Verbands- als auch Belegschaftsgeschäft sowie bei selektiven Marktkooperationen. Querl besitzt langjährige Erfahrungen im Versicherungsvertrieb. Nach vielen erfolgreichen Stationen in Führungspositionen der Versicherungswirtschaft war er zuletzt für den Partnervertrieb des Direktversicherers KarstadtQuelle Versicherungen verantwortlich, heute Ergo Direkt. Hier baute er die Kooperation mit den firmenverbundenen Vermittlern auf und trieb den Ausbau des selektiven Maklervertriebs sowie die Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Krankenkassen entscheidend voran. "Mit Thomas Querl haben wir bei ARS einen Vertriebsprofi an Bord, der das für einen Großmakler immer wichtiger werdende Geschäft mit Privatkunden, Verbänden und kleineren Unternehmen erschließen soll. Wir sehen hierin für uns großes Potenzial, das wir in den kommenden Jahren ausschöpfen wollen", betont Andreas Bruckner, Chief Commercial Officer von ARS.

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Fidelity Marktkommentar: Thailand-Wahl wird Binnenkonjunktur ankurbeln

(fw/ah) "Der Sieg der Pheu Thai wurde erwartet, und das eindeutige Wahlergebnis dürfte in Thailand wieder für mehr Klarheit und Stabilität sorgen. Die Wiederkehr der ausländischen Kapitalzuflüsse in thailändische Aktien könnte dazu beitragen, den thailändischen Bhat aufzuwerten. In den beiden vergangenen Monaten verlor der SET Index mehr als sieben Prozent in US-Dollar aufgrund von Befürchtungen, dass die Wahl die politischen Spannungen neu beleben werde, die im Vorjahr gewalttätige Proteste ausgelöst hatten. Ich rechnete mit volatilen Märkten im Vorfeld der Wahl und agierte daher im vergangenen Quartal zurückhaltender. Vor der Wahl setzte ich mehr auf die Defensive: Die Übergewichtung von Bank- und Immobilienaktien wurde leicht reduziert, da diese Branchen anfälliger auf politische Risiken reagieren. Inzwischen habe ich zudem die Untergewichtung des Telekommunikations-Bereichs - ursprünglich als Absicherung im Falle eines Sieges der Pheu-Thai-Partei und zur Erhöhung der Portfolio-Liquidität gedacht - verringert.

Nach der jüngsten Marktkorrektur werden thailändische Aktien zunehmend attraktiv bewertet. Im Ausblick für 2011 wird das Kurs-Gewinn-Verhältnis mit 11,7 gehandelt, gegenüber 12,3 für den MSCI-Asia-ex-Japan-Index. Das Risiko politischer Turbulenzen aufgrund der Wahlen dürfte in den Bewertungen bereits enthalten sein. Mittelfristig wird die Regierung die Umsetzung populistischer Vorhaben wohl beschleunigen, um ihre Unterstützer zufriedenzustellen. Die Pheu-Thai-Partei hat sich vor allem verpflichtet, die Mindestlöhne zu erhöhen, Steuererleichterungen für den Kauf neuer Eigenheime zu gewähren, das Bildungsniveau im ländlichen Bereich anzuheben, die Agrarpreise zu subventionieren, die Ausgaben für die Infrastruktur zu erhöhen, usw. Diese Maßnahmen dürften die Binnennachfrage und die Entwicklung der Infrastruktur in Thailand fördern. Ich werde an meiner Übergewichtung der Sektoren Banken, Immobilien, Energie und Materialien fest halten, da diese von den bevorstehenden Maßnahmen der neuen Regierung profitieren dürften."

www.fidelity.de

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Neuer Immobilienfonds von MPC Capital

(fw/kb) Anleger können rund 30,9 Millionen Euro Eigenkapital in einen Immobilienkomplex in Erlangen investieren. Die drei Bürogebäude, das Mitarbeitercasino und ein Parkhaus sind langfristig an die Siemens AG vermietet.

Eine Beteiligung ist ab einer Mindestanlagesumme von 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio möglich. Auszahlungen sollen vierteljährlich in Höhe von sechs Prozent p. a. erfolgen. Damit summiert sich der erwartete Gesamtmittelrückfluss inklusive des kalkulierten Verkaufserlöses auf rund 172 Prozent vor Steuern bezogen auf die Beteiligungssumme ohne Agio. Die geplante Laufzeit des Fonds beträgt zehn Jahre.

MPC Capital entwickelt, initiiert, vertreibt und managt seit 1994 Kapitalanlagen für vermögende Privatkunden sowie institutionelle Investoren.

www.mpc-capital.de