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Fidelity Jahresausblick 2011: Fokus Schwellenländer und Lateinamerika

(fw/ah) "Die Wachstumstreiber für Schwellenländermärkte sind nach wie vor intakt: eine junge Bevölkerungsstruktur, Wettbewerbsvorteile aufgrund geringer Lohnkosten, Reichtum an natürlichen Ressourcen, wachsender Wohlstand, steigende Produktivität und gesunde Staatsbilanzen. Insbesondere die Staatsfinanzen sorgen für die Attraktivität der Schwellenländer, da zahlreiche Industrieländer mit einem hohen Verschuldungsgrad kämpfen. Ein Ergebnis dieser Divergenz ist, dass sich die Bewertungen für Schwellenländeraktien erhöht haben. Aber ich gehe momentan nicht davon aus, dass sich eine Blase bildet. Ich finde immer noch attraktive Investmentgelegenheiten mit angemessener Bewertung. Trotz kurzfristiger Schwankungen an den Märkten bin ich sehr positiv, was die langfristige Entwicklung angeht."

"Lateinamerika profitiert heute von der Zurückhaltung, die die Region während der letzten Boomphase gezeigt hat. Denn sie befindet sich in einer soliden finanziellen Situation. Die Banken zeigen eine gute Kapitalisierung. Es wurden weitreichende wirtschaftsfreundliche Reformen durchgeführt und der Lebensstandard der Bevölkerung verbessert. Für 2011 erwarte ich, dass sich die lateinamerikanischen Aktienmärkte besser als die der Industrieländer entwickeln. Letztere haben weiterhin mit einem steigenden Verschuldungsgrad und geringem Wachstum zu kämpfen.

Weitere positive Einflussfaktoren sind steigende Einkommen und eine weiterhin hohe Nachfrage nach Krediten. Sollte sich das Wachstum in den USA stark verlangsamen, könnte dies ein Risiko darstellen. Das würde insbesondere das von den USA abhängige Mexiko treffen. Auch eine steigende Inflationsrate in Brasilien könnte die Stimmung eintrüben. Ich gehe davon aus, dass besonders in den Peripherie-Ländern wie Peru und Kolumbien aussichtsreiche Investmentgelegenheiten zu finden sein werden - in Bezug auf absolute und relative Bewertungen."

www.fil.com

Beratungsvehikel für Vermittler: Nettorechner errechnet Beiträge für die bAV

(fw/ah) "Mit dem in unserer Angebotssoftware integrierten Nettorechner können Vermittler die Brutto-bAV Beiträge anhand des Nettoverzichts errechnen, den der Arbeitnehmer aufbringen kann und möchte", sagt Johann Prost, Bereichsleiter bAV bei der Condor Versicherungsgruppe. Der Nettorechner berücksichtigt bei der Ermittlung des Versicherungsbeitrags die persönlichen Steuerdaten des Arbeitnehmers, seine Sozialversicherungsvorteile sowie gegebenenfalls den Zuschuss seines Arbeitgebers. Die einzelnen Bausteine, die in die betriebliche Altersversorgung einfließen können, sowie die Ergebnisse - inklusive einer Nettorendite - stellt der Nettorechner auch grafisch dar.

Damit lässt sich die zunächst kompliziert wirkende bAV für den Kunden transparent abbilden. Mit kleinen Beiträgen vorsorgen Im Rahmen des fondsgebundenen Tarifs mit Garantie "Congenial bAV garant" der Condor Versicherungsgruppe ist eine betriebliche Altersvorsorge bereits ab einem Monatsbeitrag von 35 Euro brutto möglich. Der Nettobetrag, auf den der Arbeitnehmer bei seiner Gehaltszahlung hier verzichtet, fällt jedoch deutlich geringer aus: Rund 50 Prozent des gesamten Versicherungsbeitrags lassen sich durch Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse finanzieren, da diese nicht auf den Gehaltsumwandlungsbetrag anfallen.

Aufgrund zahlreicher Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber empfiehlt Condor die Direktversicherung und Pensionskasse als Durchführungswege der bAV. Arbeitnehmer genießen den besonderen Vorteil, dass sie bei einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Unternehmen die betriebliche Altersversorgung auf den neuen Arbeitgeber übertragen können.

www.condor-versicherungsgruppe.de

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Börse Hamburg: Dominanz der Immobilienfonds im Fondshandel nimmt ab

(fw/mo) Umsatzspitzenreiter war der KanAm grundinvest Fonds (WKN: 679180), der seinen Umsatz von 5,1 Mio. Euro im April auf 17,1 Mio. Euro im Mai steigern konnte. Platz zwei der Umsatzstatistik belegte der Axa Immoselect Fonds (WKN: 984645) mit knapp 12 Mio. Euro Umsatz. "Nachdem Immobilienfonds jahrelang die Lieblinge vieler Anleger waren, lässt die Begeisterung für diese Assetklasse derzeit etwas nach", sagt Stefan Wildner, Makler bei der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG. "Die Debatte über den Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums hat viele Anleger veranlasst, ihre Anteile zu verkaufen." Besonders der vom Ministerium vorgeschlagene Abschlag von zehn Prozent auf den Nettoinventarwert habe die Investoren verunsichert. Auch im Mai wurden aus Angst vor Liquiditätsengpässen weitere offene Immobilienfonds vorerst geschlossen. Dazu gehörten der CS Euroreal (WKN: 980500) und der AXA Immosolutions (WKN: A0J3GM), der ausschließlich für institutionelle Anleger bestimmt ist.

Auf der Käuferseite standen vor allem Goldfonds im Fokus. Der Goldpreis stieg im vergangenen Monat von 1.179 US-Dollar Ende April auf 1.215 US-Dollar Ende Mai, die Performance vieler Goldfonds ist entsprechend positiv."Gold- und Minenfonds sind weiterhin im Fokus der Anleger. Ich vermute, dass das andauern wird, weil die Griechenlandkrise und die Bankenkrise noch lange nicht vorbei sind. Die enormen Verschuldungen werden auch in ein paar Jahren noch vorhanden sein", erwartet Wildner. Zu den Top-Performern im Mai zählten insbesondere Indexfonds. Spitzenreiter war hier der db x-trackers S&P500 Lev.2xInv (WKN: DBX0B6) mit einer Wertsteigerung von 23,8 Prozent. Angesichts der sinkenden Kurse an den Börsen weltweit befanden sich unter den Top-Indexfonds nach Wertentwicklung viele, die auf fallende Kurse setzen. "Für Privatanleger sind Indexfonds, die auf Kursrückgänge setzen, die einzige Möglichkeit, von einem fallenden Markt zu profitieren", erklärt Wildner. Zertifikate und Optionsscheine könnten für private Anleger Alternativen sein, seien aber komplizierter konstruiert und für Privatanleger oft schwer zu verstehen.

Europäische Unternehmen und Infrastruktur sind die Themen der AKTIONS-FONDS im Juni an der Börse Hamburg. Der Fidelity European Growth Fund (WKN: 973270) ist ein Klassiker unter den Europafonds: Inzwischen ist der Fonds mehr als 8,5 Mrd. Euro schwer und hat seit seiner Auflegung über 500 Prozent Plus erzielt. Im Juni ist er an der Börse Hamburg mit max. 0,025 Prozent Spread handelbar. Der DWS Invest Global Infrastructure (WKN: DWS0Q2) investiert in Aktien internationaler Unternehmen aus den Sektoren Transport, Energie, Wasser und Kommunikation. An der Börse Hamburg ist der Spread im Juni auf max. 0,5 Prozent Spread begrenzt.

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Markt für Einfamilienhäuser in den USA auf „all time low“

(fw/kb) Laut CBRE gibt es aber auch positive Entwicklungen, zum Beispiel die gestiegenen Neubauaktivitäten für Einfamilienhäuser. Sie liegen um 4,1 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Außerdem fiel die mittlere Dauer für Verkäufe auf durchschnittlich 8,7 Monate. Zu Beginn des Jahres lag der Wert noch bei 14,4 Monaten.

CBRE mit Hauptsitz in Los Angeles ist nach eigenen Angaben das weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor und beschäftigt ca. 29.000 Mitarbeiter.

www.cbre.de

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1. BRBZ-Rechtsberatungskongress

(fw/mo) Zum Leistungsangebot der Finanzberater und Versicherungsmakler gehören meist die Erstellung von Versicherungsangeboten sowie von versicherungsmathematischen und betriebswirtschaftlichen Gutachten. Darüber hinaus werden nicht selten sämtliche Vertragsunterlagen zur Versorgungszusage rechtlich gestaltet und steuerrechtlich betrachtet. Der Berufsfachverband BRBZ geht davon aus, dass die wenigsten Marktteilnehmer die notwendige Erlaubnis für eine derartige Rechtsberatung haben.

Damit werde das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) verletzt, das der Gesetzgeber zum Schutz der Verbraucher geschaffen hat. Zudem hat der Bundesgerichtshof in einem Urteil im März 2008 definitiv klargestellt, dass Rechtsberatung im Bereich der bAV nur durch zugelassene Rechtsberater erfolgen darf. Andernfalls drohen haftungsrechtliche Konsequenzen (BGH-Urteil vom 20.03.2008 - IX ZR 238/06; DB vom 02.05.2008, S. 983 - 985).

Der Vorstandsvorsitzende Uckermann erklärte dazu weiter: "Die wenigsten Versicherungsmakler wissen, wie dünn das Eis ist, auf dem sie sich bewegen. Denn sobald die Beratungstätigkeit überwiegend rechtlicher Natur ist, wie im Bereich der GGF-Versorgung, zieht ein möglicher Beratungsfehler die persönliche Haftung nach sich. Mit diesem Vorgehen verkennen die meisten Berater das eigentliche Aufgabengebiet der bAV, das interdisziplinär zwischen Rechts-, Steuer- und Versicherungsberatern durchgeführt werden sollte. Denn nur so können im Sinne der Versorgungsträger und -berechtigten verlässliche Konzepte gestaltet werden."

Aus diesem Grund hat der BRBZ ein Kooperationsmodell entwickelt, das Gegenstand des "1. BRBZ-Rechtsberatungskongresses zur betrieblichen Altersversorgung 2010" sein wird, der Anfang Juni in Köln stattfindet. Hochkarätige Rechtsexperten und Repräsentanten der Assekuranz zeigen, wie durch eine strikte Kompetenzverteilung in einem Netzwerk aus Rechts-, Steuer- und Versicherungsberatern rechtssicher gearbeitet werden kann.

Weitere Informationen über den Kongress finden Sie unter: http://www.brbz-kongress.de und http://www.brbz.de

ING DiBa: Renta Fund Asian Debt passiert Marke von 100 Millionen US-Dollar

(fw/ah) Einer der erfolgreichsten Fonds für asiatische Anleihen, der ING (L) Renta Fund Asian Debt, hat vor Kurzem die Grenze von 100 Millionen US-Dollar beim verwalteten Vermögen überschritten. Das große Anlegerinteresse reflektiert die Leistung des im November 1996 aufgelegten Rentenfonds, der in den letzten zehn Jahren gegenüber der Benchmark JP Morgan Asia Credit Composite Index und dem Durchschnitt seiner Vergleichsgruppe konsistent Mehrwerte erzielt hat. Per Ende März 2010 beispielsweise erreichte der Fonds auf Jahressicht einen Wertzuwachs in US-Dollar bei reinvestierten Ausschüttungen von gut 35 Prozent, während der durchschnittliche Wertzuwachs in der Morningstar-Kategorie "Fixed Income Asia Pacific ex Japan" nur bei etwas mehr als 22 Prozent lag. Auf Sicht von fünf Jahren übertraf der ING (L) Renta Fund Asian Debt den Durchschnitt der Mitbewerber sogar um fast 20 Prozent. Der Fonds wurde vielfach ausgezeichnet, etwa mit vier Sternen im "Overall Morningstar Rating" sowie als "bester Asien-Pazifik-Anleihefonds der letzten zehn Jahre" mit den Lipper Fund Awards 2010 in Singapur und Hongkong.

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Shedlin verstärkt Vertrieb in Deutschland

(fw/kb) Zuletzt betreute Schidlowski als Geschäftsführer seines eigenen Unternehmens unter anderem die Vertriebspartner der BIT-Treuhand AG in der Region Nordrhein-Westfalen. Der gelernte Versicherungskaufmann war unter anderem als "Head of Sales" bei der deutschen Kapitalanlagegesellschaft Veritas Investment Trust und als Vertriebsdirektor beim Emissionshaus Ideenkapital tätig.

Shedlin ist ein unabhängiges, international agierendes Emissions- und Investmenthaus. Das Portfolio umfasst offene und geschlossene Fonds im Bereich Gesundheitswesen, Infrastruktur und Immobilienprojektentwicklung.

www.shedlin.com

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Carmignac: Finanzmärkte der drei Geschwindigkeiten

(fw/ah) "Und sie kann nicht allein von den Herren Trichet und Strauss-Kahn bewältigt werden. Das wäre wirklich zu viel verlangt. Die Krise lässt sich nur um den Preis des politischen Willens unserer Regierenden bewerkstelligen.

In den USA ist die "Quantitative Lockerung" in vollem Gang. Anfang des Monats konnte man sich fragen, ob die neue Finanzspritze in Höhe von 600 Milliarden Dollar gerechtfertigt war, und der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke sah sich in den USA von allen Seiten heftiger Kritik ausgesetzt. Tatsächlich wurde das Wachstum in den USA im 3. Quartal auf 2,5% nach oben korrigiert, und dies bei einem Anstieg des Konsums um 2,8% sowie nach oben korrigierten Exporten und Investitionen.

Die deutsche Spardisziplin drückt der Eurozone (bisweilen unter Schmerzen) auf Kosten eines erwartungsgemäß schwachen Wachstums und deflationären Drucks, der den Euro unter Druck halten dürfte, ihren Stempel auf. In den Vereinigten Staaten, die die Deflation ebenso fürchten wie Deutschland die Inflation fürchtet, kein Heil ohne Wachstum, wie uns die Fed sagte. Es wird daher genauso viel Währungs-Doping geben wie notwendig ist, um das Rennen um Reflation, Wachstum und letztendlich um Arbeitsplätze zu gewinnen. Und schließlich die Schwellenländer, die sanft aufs Bremspedal drücken, jedoch beneidenswerterweise mit einem durchschnittlichen kumulierten Wachstum von mehr als 6% im Jahr 2011 rechnen können."

www.carmignac.com

Clerical Medical: Positive Bewertung für Privatrente „Performancemaster“

(fw/kb) Damit platzierte sich die Rentenversicherung gemeinsam mit denen dreier weiterer Anbieter au dem fünften Rang der untersuchten fondsgebundenen Privatrenten ohne Beitragserhalt.

Clerical Medical beschäftigt an mehreren europäischen Standorten rund 700 Mitarbeiter und ist in Deutschland seit 1995 aktiv. Die Gesellschaft verwaltet derzeit nach eigenen Angaben über 148,6 Milliarden Euro.

www.clericalmedical.de

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Keine Finanzkrise bei den Kindern

(fw/mo) Doch viele Eltern fragen sich laut TARGOBANK, wie man mit dem weihnachtlichen Geldsegen vernünftig umgeht. Grundsätzlich gilt: Die Wünsche des Kindes sollten mit in die Überlegungen einbezogen und im besten Fall berücksichtigt werden. Allerdings sollten die Eltern die Gelegenheit nutzen, um Sohn oder Tochter beim sinnvollen Wirtschaften zu unterstützen. Dies gilt insbesondere bei kleineren Kindern, die noch kein realistisches Verhältnis zum Geld haben, aber auch bei größeren Summen, die selbst Jugendliche noch nicht zwangsläufig überblicken. Ein erster sinnvoller Schritt ist es nach Meinung der Fachleute, mit dem Kind auszurechnen, welche Wünsche es sich für den weihnachtlichen Betrag erfüllen könnte. Dann kann man gemeinsam abwägen, wo das Geld am besten angelegt ist: in mehreren kleinen Extras, einer größeren Anschaffung oder als erste Sparrate für einen kostspieligeren Wunsch. Erfahrungsgemäß sind Kinder und Jugendliche bei dieser Betrachtungsweise auch für das Sparen zu gewinnen. Laut der Studie legen rund 65 Prozent der Kids einen Teil ihres Geldes aufs Sparbuch, etwa ein Fünftel spart das gesamte Geld. So verfügen die deutschen Kinder und Jugendlichen aktuell über ein durchschnittliches Sparguthaben von immerhin 654 Euro.

www.targobank.de