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Studie: Assekuranz zögert bei Tarifbereinigung

(fw/kb) Die Tarifvielfalt erschwert laut der Studie nicht nur die Arbeit in Vertrieb und Beratung, sondern behindert mit zahlreichen Regeln, Ausnahmen und Sonderfällen auch die Standardisierung von Prozessen. Doch 55 Prozent der Versicherungen haben keinerlei Bereinigung ihres Produktportfolios betrieben. Bei 32 Prozent wurden entsprechende Maßnahmen erst zu einem geringen Teil umgesetzt.

Im November 2009 befragte die Berliner forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH 100 Führungskräfte aus den größten Versicherungsunternehmen in Deutschland zu den Auswirkungen der VVG-Novelle, zur Prozessoptimierung und zu ihrer Geschäftsstrategie.

Das F.A.Z.-Institut ist eine hundertprozentige Tochter der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH und bietet Fachpublikationen, Analysen sowie Beratungs- und Serviceleistungen.

Steria Mummert Consulting ist eine international agierende Unternehmensberatung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 19.000 Mitarbeiter.

www.steria-mummert.de

bAV nun auch als Netto-Tarif!

(fw/mo) Die Fortis Deutschland Lebensversicherung AG bietet drei Produkte für eine betriebliche Altersversorgung auf dem Durchführungsweg der Direktversicherung an. Zur Verfügung stehen die leistungsstarken Tarife Fortis Private-Rente Classic, Fortis Fonds-Rente sowie Fortis Fonds-Rente mit Garantie. "Wir freuen uns, dass drei bewährte Tarife der Fortis Deutschland Lebensversicherung AG nun auch als betriebliche Altersversorgung ausgewählt werden können", sagt Michael Dreibrodt, Vorstandsvorsitzender der Fortis Deutschland Lebensversicherung AG. "Unsere Fonds-Rente wurde von Franke und Bornberg mit der Bestnote 'hervorragend' bewertet. Wir halten alle drei bAV-Tarife sowohl als klassische Provisions-Tarife als auch in Form echter Netto-Tarife ohne sämtliche Abschlusskosten bereit", so Dreibrodt weiter.

Die betriebliche Altersversorgung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Im Hinblick auf Versorgungslücken, die in der gesetzlichen Rentenversicherung entstehen, kann die betriebliche Altersversorgung helfen, diese Lücke zu schließen. Gerade die Direktversicherung bietet sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber einige Vorteile. So kann seit Beginn 2010 mit der Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze wesentlich mehr Gehalt steuer- und sozialabgabenfrei in die betriebliche Altersversorgung investiert werden, und zwar bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze West. Das sind 2.640 Euro im Jahr. Mit den Steuerersparnissen lässt sich ein ansehnlicher Teil der Versicherungsprämien finanzieren. Weitere Pluspunkte liegen in der Möglichkeit, dass der Arbeitnehmer im Fall einer Entgeltumwandlung seine Direktversicherung bei einem Unternehmenswechsel zu seinem neuen Arbeitgeber mitnehmen, nach Ausscheiden aus seinem Unternehmen diese privat weiterführen oder den Wert auf den neuen Arbeitgeber übertragen lassen kann.

Bei einer Direktversicherung schließt der Arbeitgeber per Einzel- oder Gruppenvertrag eine Lebensversicherung für seine Arbeitnehmer ab. Versicherungsnehmer und Beitragszahler ist der Arbeitgeber. Finanziert der Arbeitgeber die Aufwendungen, sind diese voll abzugsfähige Betriebsausgaben. Häufig werden die Beiträge vom Arbeitnehmer getragen und fließen durch Entgeltumwandlung in die Direktversicherung.

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Energy Capital Invest zieht Ausschüttungen bei laufenden Fonds vor

(fw/kb) Bei der Zahlung an die Anleger der "US Ölfonds IV KG" handelt es sich um die zweite prospektgemäße Vorabausschüttung, diesmal in Höhe von nominal 12 Prozent. Die Gewinne wurden durch den Verkauf von Optionsrechten an der Gewinnung von Erdgas erzielt. Bei der "US Öl- und Gasfonds VI KG" wurde planmäßig der Frühzeichnerbonus von bis vier Prozent ausgezahlt.

Aktuell befindet sich der "US Öl- und Gasfonds VII KG" in der Platzierung. Im Dezember 2009 wurden vom Initiator Mineralgewinnungsrechte mit einem Anschaffungswert von über drei Millionen Euro an den Produktions-Units McMullen 1 und 2 im Eagle Ford Shale, Texas, erworben und mittelbar in die Fondsgesellschaft eingebracht.

Energy Capital Invest wurde im Jahr 2009 gegründet und hat seitdem sieben Beteiligungen im Spezialbereich der Mineral Rights in den USA aufgelegt.

www.energy-capital-invest.de

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inhabitat erwirbt erstes Objekt für Genossenschaftsaltersvorsorge

(fw/kb) Der Nutzungsübergang ist für April dieses Jahres vereinbart. Das Grundstück mit einer Fläche von ca. 25.000 Quadratmetern ist bereits mit diversen Gebäuden bebaut und liegt im Jenaer Vorort Zwätzen. Die inhabitat plant, die bestehenden Gebäude zu sanieren, aber auch Abrisse vorzunehmen und neu zu bauen. Derzeit befinden sich 50 Einheiten auf dem Gelände. "Entstehen sollen überwiegend hochwertige, gut vermietete Wohnräume, die von den Mitgliedern der Genossenschaft im Rahmen der GenossenschaftsAltersVorsorge, ein innovatives Kapitalanlagemodell, genutzt werden", so formuliert die Presseerklärung.

Neben der Schaffung von Wohnraum bietet die inhabitat Kapitalanlegern Beteiligungsmöglichkeiten an, die teilweise staatlich gefördert werden.

www.inhabitat.de

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VOLKSWOHL BUND gehört zu Deutschlands besten Arbeitgebern

(fw/mo) Die Dortmunder VOLKSWOHL BUND Versicherungen gehören zu Deutschlands 100 besten Arbeitgebern. Das hat das "Great Place to Work Institute Deutschland" jetzt ermittelt. Am vergangenen Mittwoch nahm Vorstand Martin Rohm zusammen mit Vertretern der Personalentwicklung die Auszeichnung in Berlin entgegen. Als Schirmherrin nahm auch Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen an der Veranstaltung teil.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dortmunder Versicherungskonzerns hatten im Herbst vergangenen Jahres an einer umfangreichen Befragung teilgenommen, bei der sie die Arbeitsplatzkultur nach Werten wie Glaubwürdigkeit, Fairness, Stolz und Teamgeist beurteilen sollten. Das Ergebnis: Der VOLKSWOHL BUND gehört zu den 100 besten Arbeitgebern in Deutschland. In der Kategorie 501 bis 2000 Mitarbeiter erreichte der VOLKSWOHL BUND Rang 15. Der zentralen Aussage im Fragebogen "Alles in allem kann ich sagen, dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz" stimmten 89 Prozent der VOLKSWOHL BUND-Mitarbeiter zu.

Insgesamt haben 235 Unternehmen mit zusammen ca. 70.000 Beschäftigten am Wettbewerb teilgenommen. 52.000 ausgefüllte Fragebögen kamen zurück, das waren 74 Prozent. Beim VOLKSWOHL BUND haben 82 Prozent aller 750 befragten Mitarbeiter teilgenommen. "Great Place to Work" ermittelt seit 2002 jährlich Deutschlands beste Arbeitgeber. Schon vor zwei Jahren hatten die VOLKSWOHL BUND Versicherungen an der Studie teilgenommen und damals knapp die Top 100 verfehlt.

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VGF unterstützt Ankündigung des Finanzministeriums zur Regulierung geschlossener Fonds

(fw/kb) Die Beratungspflichten für den Vertrieb geschlossener Fonds künftig inhaltlich an den Anforderungen des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) auszurichten, sei sinnvoll, so VGF-Hauptgeschäftsführer Eric Romba.

Kritisch sieht der Verband jedoch die damit ebenfalls geplante Einstufung geschlossener Fonds als Finanzinstrumente: "Der Gesetzgeber hat sich bei der MIFID-Umsetzung zu recht gegen eine Qualifizierung geschlossener Fonds als Finanzinstrumente ausgesprochen, weil sich der Charakter von Finanzinstrumenten bzw. Wertpapieren und geschlossenen Fonds grundlegend unterscheidet. Eine Änderung dieser Haltung könnte zudem dazu führen, dass gerade freie Vertriebe durch die dann entstehenden Anforderungen aus dem Kreditwesengesetz (KWG) in ihrer Existenz bedroht sein könnten."

"Wir bleiben bei unserer Forderung, geschlossene Fonds nicht einfach unter bestehende - teilweise sachfremde - Regelungen zu sortieren, sondern stattdessen mit einem eigenen Gesetz für eine Regulierung zu sorgen, die dem Produkt, seinem Markt und seiner volkswirtschaftlichen Bedeutung gerecht wird", so Romba.

Derzeit vertritt der VGF nach eigenen Angaben 49 Mitgliedsunternehmen, die zusammen ein Investitionsvolumen von rund 134 Milliarden Euro verwalten.

www.vgf-online.de


BVK: Finanzkrise drückt Private-Equity-Investitionen um drei Viertel

(fw/kb) Allerdings gab es im Jahresverlauf laut BVK einen Aufwärtstrend: Mit 961 Millionen Euro wurde das vierte Quartal das mit Abstand investitionsstärkste (1. Quartal: 343 Millionen Euro, 2. Quartal: 321 Millionen Euro, 3. Quartal: 736 Millionen Euro). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 1.200 Unternehmen mit Beteiligungskapital finanziert, 10 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der BVK ist die Interessenvertretung der Private Equity-Branche in Deutschland und vertritt nach eigenen Angaben über 320 Mitglieder, davon 217 Beteiligungsgesellschaften.

www.bvkap.de

Bausparkassen satteln um

(fw/mo) Bausparkassen müssen neue Einnahmequellen erschließen und eine breitere Beratung anbieten. Dies zeigt die aktuelle Studie KUBUS Bausparen des Kölner Beratungsunternehmens MSR Consulting.

In den letzten Jahren ist der Anteil der Bausparer, die sich das Guthaben auszahlen ließen, immer weiter gestiegen: Mittlerweile wählen 38 Prozent diese Option, 2006 waren es nur 25 Prozent. Die Bausparkassen stehen daher vor der Herausforderung, sich den Kunden gegenüber breiter aufzustellen und auch andere Produkte attraktiv anzubieten und zu verkaufen.

Einige Bausparkassen im Markt haben diesen Trend schon erkannt und bieten immer häufiger im Rahmen von Beratungsgesprächen für Bausparverträge auch andere Produkte an: Im letzten Jahr ist dieser Anteil um 8 Prozentpunkte auf 57 Prozent gestiegen. Hier holen auch die Berater der Bausparkassen gegenüber den Bankberatern auf - die einzelnen Vertriebswege unterscheiden sich inzwischen nicht mehr darin, inwieweit Beratungen über den Bausparvertrag hinausgehen.

Potenziale gibt es genug, wie Tobias Rüther, Analyst bei MSR Consulting betont: "Knapp ein Viertel der Bausparkunden beurteilen zusätzliche Produkte ihrer Bausparkasse als attraktiv. Hier kann Cross-Selling also noch ausgebaut werden." Einem Drittel der Bausparkunden sind derartige Angebote jedoch noch unbekannt. Dort können Bausparkassen noch besser werden um Kunden zu binden oder neu zu gewinnen.

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Thomas Kretschmar will für den Aufsichtsrat der Hypoport AG kandidieren

(fw/kb) Kretschmar hat den Aufsichtsrat gebeten, sein Vorstandsmandat vorzeitig zum 31. Mai 2010 zu beenden, um in der Hauptversammlung am 4. Juni 2010 bei den Wahlen zum Aufsichtsrat kandidieren zu können. Der Aufsichtsrat wird in seiner Sitzung am 24. März 2010 über die vorzeitige Beendigung des Vertrages beschließen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Großaktionäre den Wechsel unterstützen.

Der Hypoport-Konzern ist ein internetbasierter Allfinanzdienstleister mit ca. 450 Mitarbeitern. Er ist seit Oktober 2007 an der Deutschen Börse im Prime Standard gelistet.

www.hypoport.de

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MEP Group führt Photovoltaik-Wertschöpfungs­bereiche unter einem Dach zusammen

(fw/mo) Aus diesem Grund hat die in München ansässige MEP Group gleich sechs Unternehmen unter einem Dach zusammengefasst. Jedes dieser Unternehmen besitzt für sich Kernkompetenzen in einzelnen Phasen der Entwicklung, Realisierung und dem Betreiben von Photovoltaikanlagen. Gleichzeitig wurde die Funktion des Geschäftsführers mit Alexander Roß, als ehemaligem Geschäftsführer der ProSiebenSat1-Tochter SevenOne Media hochkarätig besetzt. Mit dieser konsequenten Neuausrichtung kann MEP Group durchaus als Vorreiter in der Branche angesehen werden.

Damit bietet die MEP Group die Bereiche Projektentwicklung, Planung, Bau, Wartung und Betrieb, aber auch die Finanzierung von Photovoltaikanlagen unter Einschaltung der entsprechenden unternehmenseigenen Fachleute im Rahmen einer ganzheitlichen Strategie an. Ein weiterer besonderer Vorteil besteht in der Tatsache, dass das in München ansässige Unternehmen einen Weg gefunden hat, in unterschiedlichsten Projektphasen mit Eigenkapital einsteigen zu können und somit direkten Einfluss auf die Weiterentwicklung des jeweiligen Projektes nehmen kann. Jedes der Gruppen-Unternehmen bringt dabei als eigenständiges Profitcenter seine Kernkompetenz in die entsprechenden Aufgabenstellungen mit ein. Hierdurch ist es auch möglich, Projekte in unterschiedlichsten Entwicklungsstufen anzunehmen, zu entwickeln oder weiter zu verkaufen - auch beispielsweise dann, wenn sie vor einer effektiven Nutzung oder dem möglichen Verkauf erst optimiert werden müssen.

Das Management der Unternehmensgruppe ist dabei seit 2004 auf dem Solarmarkt tätig und hat sich dabei darauf spezialisiert, Großanlagen im Rahmen der Erneuerbaren Energien zu entwickeln und umzusetzen. Die MEP Group ist weltweit aktiv. Die größten Projekte wurden bisher in Spanien realisiert: Sieben Solarenergieparks mit einer Gesamtleistung von ca. 30 Megawatt peak (MWp). Diese wurden durch Eigenmittel finanziert. Anders als ein Großteil der Unternehmen im Solarmarkt sieht MEP in alternativen Energieformen auch unabhängig von Förderungen und Subventionen großes wirtschaftliches Potential.

"Mit dem ganzheitlichen Ansatz entwickelt die MEP Group Potenziale des Photovoltaikmarktes konsequent weiter, um die wirtschaftliche Attraktivität der Sonnenenergie für Unternehmen und Investoren immer weiter auszubauen. Durch die Beteiligungen, die sich jetzt unter dem Dach der MEP befinden, bietet sich die gebündelte Kompetenz, um in sämtlichen Projektphasen Ansprechpartner bei nationalen wie internationalen Solarprojekten zu sein", erklärt MEP-Geschäftsführer Roß.