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Continentale erweitert Produktpalette in der Unfallversicherung

(fw/mo) Verschiedene Kunden, unterschiedliche Ansprüche: Um Vermittlern in der Beratung ihrer Kunden möglichst viel Gestaltungsspielraum zu geben, hat der Versicherungsverbund Die Continentale die Angebotspalette von UnfallGiro um zwei hochwertige Unfallrenten erweitert - "Komfort Plus" und "Aktiv Plus". Damit bietet der Dortmunder Versicherer nun insgesamt fünf Unfallrenten an, mit denen Kunden sich den individuellen Ansprüchen entsprechend absichern können. Das Besondere an den neuen Renten: Schon bei einem relativ geringen Invaliditätsgrad ab 35 % bekommt der Versicherte lebenslang die Hälfte der vereinbarten Unfallrente und - je nach Variante - zusätzlich eine einmalige Kapitalzahlung. So leistet "Komfort Plus" bereits ab 35 Prozent Invalidität, zum Beispiel bei Verlust eines Fußes, die halbe Unfallrente - und das Monat für Monat ein Leben lang.

Mit "Aktiv Plus" gibt die Continentale Kunden darüber hinaus die Möglichkeit, eine private Unfallrente mit einer einmaligen Kapitalzahlung zu kombinieren. Über die Leistungen von "Komfort Plus" hinaus erhalten Versicherte bereits ab 1 Prozent Invalidität zusätzlich eine einmalige Kapitalzahlung, die bei höheren Invaliditätsgraden deutlich steigt. Schon bei kleineren Einschränkungen erhält der Kunde eine einmalige Geldleistung von seinem Versicherer. Bei schweren Unfällen mit Folgen für den Alltag, zum Beispiel Rollstuhl, erhält der "Aktiv Plus"-Versicherte zur vollen monatlichen Unfallrente ab 50 % Invaliditätsgrad außerdem eine einmalige Kapitalzahlung, die bis zum 300fachen der vereinbarten Unfallrente betragen kann.

Übrigens: Alle Unfallrenten können sowohl solo abgeschlossen als auch mit den klassischen Leistungen wie beispielsweise Invalidität, Krankenhaustagegeld oder Genesungsgeld kombiniert werden.

Bilanz 2009: Wölbern Invest zufrieden!

(fw/mo) "Das sind rund 111 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Allerdings hatten wir 2009 auch weniger Fonds mit einem geringeren Gesamtvolumen in der Platzierung als 2008", so Roman Menzel, Leiter des Bankenvertriebsteams der Wölbern Invest KG. "Das Ergebnis zeigt uns, dass wir mit konservativ kalkulierten Sachwertinvestments trotz Krise den Nerv der Anleger getroffen haben", so Menzel weiter. Vor allem Immobilienfonds standen bei den Anlegern hoch im Kurs, allein vier Holland-Fonds konnten 2009 geschlossen werden. Mit einem Anteil von rund 90 Prozent ist der Bereich Real Estate mit Abstand das stärkste Asset. Die restlichen Anteile entfallen auf die Bereiche Global Transport und Private Equity, etwa auf den Flugzeugfonds Global Transport 03 Aviation, auf den offenen Schiffsfonds und auf die Private Equity Fonds 02 Life Science und Wölbern 03 ProKlima. Auch für 2010 hat sich das Emissionshaus viel vorgenommen und startet gleich im Januar mit dem Immobilienfonds Holland 68. "So begegnen wir der Nachfrage der Anleger nach solide konzipierten Fonds mit einer Core-Immobilie, deren Rahmendaten ein hohes Maß an Sicherheit bieten", so Werner Ackermann, Leiter des freien Vertriebs bei Wölbern Invest. "Und wir beginnen das Jahr 2010 mit einer neuen Produktpalette ohne Altfonds." Weitere Immobilienbeteiligungen sind bereits in der Konzeption, hier sieht das Emissionshaus auch im neuen Jahr sein Kerngeschäft. Wölbern Invest geht neue Wege bei der Finanzierung und wird 2010 verstärkt auf den Nachhaltigkeitsaspekt bei Immobilieninvestitionen setzen. "Innovativ in einem bewährten Asset" lautet die Devise. Für die Bereiche Global Transport und Private Equity sind zunächst keine neuen Angebote geplant.

nordias GmbH Versicherungsmakler: Erweiterungen in der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

fw/mo) Außerdem bietet die nordias neben Konzepten zur D&O-Versicherung auch Lösungen für Risiken an, die sich abseits gängiger Tarife bewegen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang insbesondere Berufe in der Werbe- und IT-Branche sowie Dienstleistungsunternehmen, die mit ihrem Angebot sog. Nischen ausfüllen. Die Experten der nordias offerieren hier individuellen und auf das Risiko zugeschnittenen Versicherungsschutz.

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Altersvorsorge: Finanzkrise verliert Bedeutung

(fw/mo) Fast zwei Drittel (64%, 3.Quartal 55%) geben an, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise sie weder persönlich betroffen noch ihrer konkreten Altersvorsorge geschadet hat. Trotz des gestiegenen Sicherheitsgefühls sieht fast die Hälfte (46%) der Befragten keinen finanziellen Spielraum, um in den nächsten zwölf Monaten in die Altersvorsorge zu investieren. Die kurzfristige Abschlussbereitschaft sank sogar von 25 auf 19 Prozent. Dies lässt den aktuellen "DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" um drei Punkte auf 100 Zähler fallen. Die stufenweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre wird von 62 Prozent der Erwerbstätigen abgelehnt, nur zwölf Prozent halten sie für notwendig. Die unterschiedlichen Altersklassen schätzen dabei sehr realistisch ein, inwieweit sie von der Anhebung betroffen sind.

Nur 20 Prozent können sich vorstellen, bis zum 67. Lebensjahr zu arbeiten, 23 Prozent schließen dies aus gesundheitlichen Gründen aus.Der von der letzten Bundesregierung proklamierte Ausschluss zukünftiger Rentenkürzungen wird zwar von allen Altersgruppen mit 56 Prozent überwiegend begrüßt. 80 Prozent vermuten aber, dass sich dieser Beschluss zukünftig in geringeren Rentenerhöhungen auswirken wird.

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) berichtet quartalsweise über Stimmungen und Aktivitäten der Bevölkerung zum Thema Vorsorge. Für den achten Trendbericht wurden vom 16. bis 22. Dezember 2009 1.042 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die repräsentativen Ergebnisse wurden mit den Daten aller derzeit für diesen Themenkomplex relevanten Untersuchungen zum "DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" kombiniert. Der aktuelle "DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" und weiteres Hintergrundmaterial unter www.dia-vorsorge.de

Positive Jahresbilanz

(fw/mo) Grund hierfür ist der günstigere Schadenverlauf in der Sparte Wohngebäude. In den Sparten Hausrat, Haftpflicht und Rechtsschutz blieben die Schadenquoten auf Vorjahresniveau. Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt lassen allerdings eine deutliche Kostensteigerung in der Rechtsschutzsparte erwarten. Durch den Verkauf von Tarifen mit Selbstbeteiligungen und Serviceleistungen wie telefonische Erstberatung, Kostenschutz bei Mediationsverfahren und Zugriff auf das Anwaltsnetzwerk der Rechtsschutz Union sind bereits Maßnahmen ergriffen worden, um diese Entwicklung abzufedern. In den Jahren 2007 und 2008 sank die Anzahl der Vermittler leicht. Durch verstärkte Vertriebsaktivitäten und den starken Auftritt auf der DKM 2009 konnte die Zahl deutlich gesteigert werden. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr zählten degenia 2.586 aktive und DIHK registrierte Vermittler.

Im Jahr 2009 wurden 5 Angestellte und 3 Auszubildende neu eingestellt. Insgesamt beschäftigt die degenia AG 33 Mitarbeiter/innen. Bis Ende 2010 wird das Team auf ca. 40 Mitarbeiter/innen wachsen. Die notwendigen Arbeitsplätze werden aktuell im Rahmen der Baumaßnahmen (+ 1.100m²) geschaffen. Die positive Umsatzentwicklung spiegelt sich, trotz der umfassenden Baumaßnahmen, auch im Jahresergebnis wieder. Vor Steuern weist das Unternehmen einen Überschuß von 410.000€ aus. Der Gewinn nach Steuern und Abschreibungen wird bei ca. 200.000€ liegen. Damit konnte der Gewinn trotz hoher Investitionen und gestiegener Personalkosten um 229% gesteigert werden.

degenia wird auch im Jahr 2010 unabhängiges Wachstum erzielen! Schon in der 2. Januarwoche konnten die Abgänge zur Hauptfälligkeit 01.01. durch das starke Neugeschäft ausgeglichen werden. "Hier mussten wir uns im Vorjahr bis Ende Februar gedulden. Die Zahl der im Januar dokumentierten Verträge lässt auf ein weiteres, sehr erfolgreiches Jahr hoffen" kommentiert Finanz- und Personalchef Holger Koppius. Die Einführung der neuen degenia Tarife im Mai und Juni 2009 wurde von den Vertriebspartnern und Kunden der degenia AG sehr gut angenommen. "Unsere Erwartungen, auch im Hinblick auf unser Rechtsschutzkonzept, wurden deutlich übertroffen. Mitte 2010 werden wir unsere Produktpalette mit den neuen Flextarifen komplettieren. Diese werden uns im Wettbewerb noch deutlicher an der Spitze positionieren." so Frank Löffler, Vertriebsleiter der degenia AG. Im Bereich der gewerblichen Sachversicherungen konnten im Jahr 2009 die deutlichsten Zuwächse erwirtschaftet werden. Die Umsätze in dieser beratungsintensiven Sparte konnten im Vergleich zum Vorjahr um annähernd 300% gesteigert werden. Auch für die seit Juni 2009 angebotenen Dienstleistungen im Bereich der privaten Krankenversicherung zieht das Unternehmen eine positive Bilanz.

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WealthCap legt neuen Zweitmarktfonds auf

(fw/kb) Investoren können zwischen drei unterschiedlichen Investmentportfolien wählen. Die "Basis-Variante" sieht ausschließlich Investments in Immobilienbeteiligungen vor, während die Variante "Basis Plus" zu 30 Prozent bzw. die Variante "Plus Plus" zu 60 Prozent jeweils in andere Assetklassen wie Flugzeug-, Infrastruktur-, Private Equity-, Schiffs- und Energiebeteiligungen investieren. Bei allen Varianten liegt der Schwerpunkt innerhalb der Immobilieninvestitionen auf inländischen Immobilien.

WealthCap plant mit diesem Beteiligungsangebot 100 Millionen Eigenkapital zu platzieren. Die prognostizierte Laufzeit beträgt ca. 15 Jahre. Prognosegemäß schütten die Gesellschaften erstmals 2013 aus. Bis zur Beendigung der Beteiligung sollen je nach Variante rund 217,5 Prozent bzw. rund 227,8 Prozent des eingezahlten Kommanditkapitals an die Investoren zurückfließen. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 5.000 Euro zzgl. fünf Prozent Agio.

Wealth Cap ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der HypoVereinsbank. 160.000 Anleger haben nach Angaben des Unternehmens bisher in 119 Fonds mit insgesamt 6,2 Milliarden Euro Eigenkapital investiert.

www.wealthcap.com

Geschlossene Fonds mit erwartetem Rückgang

(fw/mo) Konkret hat sich das Platzierungsvolumen beim Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr um 3,09 Mrd. EUR auf nun 5,23 Mrd. EUR verringert, was einem Rückgang von 37,09 % im relevanten Markt entspricht. Auch das Investitionsvolumen ging von 15,40 Mrd. EUR in 2008 auf nun 9,46 Mrd. EUR zurück.

Mit minus 71,29 % gegenüber zeichnete sich das Segment Lebensversicherungszweitmarktfonds als der größte Verlierer aus. So sammelten diese Assetklasse in 2009 gerade noch einmal knapp über 100 Mio. EUR ein. Auch Schiffsbeteiligungen und Private Equity Fonds mussten harte Verluste hinnehmen. Während letztgenannte in 2009 mit 239,32 Mio. EUR satte 65,35 % (2008: 711,17 Mio. EUR) Verlust hinnehmen mussten, verringerte sich das platzierte Eigenkapital bei den Schiffsfonds in 2009 um 67,32 % auf 824,11 Mio. EUR. Dennoch gehören Schiffsfonds auch weiterhin zu den Top 3 der Produktklassen und damit auch weiterhin zu den bedeutendsten Anlageklassen im Markt der geschlossenen Fonds.

Aber auch positive Trends zeigte die Finanzkrise bei den geschlossenen Fonds. So konnten geschlossene Immobilienfonds mit Investitionsobjekten in Deutschland sowie Portfolio-, Infrastruktur- und Energiefonds in 2009 Zuwächse verzeichnen. Das platzierte Eigenkapital stieg bei "Deutschland Immobilienfonds" um 12,49 % gegenüber 2008 auf 1,12 Mrd. EUR. Über 150 % Zuwachs konnte sich die Assetklasse der Energiefonds freuen und sammelte in 2009 556,49 Mio. EUR ein. Wohl auch ein Grund, weshalb einige Anbieter im Rahmen der VGF-SUMMIT 2010 Veranstaltung in Frankfurt bekannt gaben, dass sie bereits Produkte aus dieser Klasse in ihrer Pipeline hätten.

Auch Portfoliofonds legten auf 87,71 Mio. EUR zu. Gegenüber 2008 (54,89 Mio. EUR) ist dies ein Zuwachs um 59,79 %. In Infrastrukturfonds flossen mit 70,18 Mio. EUR 66,7 % mehr als im Vorjahr. Das war sicher auch der Anlass, weshalb der VGF diesen beiden Produkten eine eigene Assetklasse im Rahmen ihrer Auswertung der VGF Branchenzahlen 2009 vergab.

Der stärkste Vertriebskanal für geschlossene Fonds war übrigens überaschenderweise sehr deutlich der Bankenvertrieb. 52 % aller Beteiligungen wurden demnach über diesen Kanal platziert (2008: 49 %). Der Vertrauensverlust in die Banken war demnach nicht spürbar. Gefallen ist das Vertrauen eher in den freien Vertrieb - wie kann man sonst deuten, dass in 2009 ein Rückgang um 3 % auf nunmehr 29 % stattfand. Dabei hatte man sich gerade hier einen Zuwachs im Verhältnis zu den Banken erhofft. Gestiegen ist die Bedeutung des Direktvertriebs durch die Anbieter geschlossener Fonds: In 2009 realisierten sie 12 % aller platzierten Beteiligungen und damit 69,15 % mehr als im Vorjahr (7 %).

Wohin geht der Weg? Für 2010 erwartet der VGF eine Konsolidierung des Marktes auf niedrigerem Niveau. "Unsere vorsichtig optimistischen Erwartungen für 2009 haben sich leider nicht bestätigt. Die Auswirkungen der Finanzkrise haben die Branche erst in 2009 voll erwischt", stellt VGF-Hauptgeschäftsführer Eric Romba fest. "Wir hoffen jedoch, dass sich der Aufwärtstrend vom Ende des Jahres in 2010 weiter stabilisiert. Die Stimmung im Markt hat sich verbessert, wir haben den Boden hoffentlich erreicht", fasst Romba die aktuelle Situation zusammen.

Deutscher Ring-Gesellschaften: BaFin erlässt Verwaltungsakte

(fw/mo) "Der Verwaltungsakt der BaFin bestätigt unsere Auffassung, dass die derzeitige Situation, in der sich unsere Gesellschaften befinden, rechtswidrig ist", sagte Martin Strobel, der Vorsitzende der Konzernleitung der Baloise. "Wir wollen diesen rechtswidrigen Zustand so schnell wie möglich beseitigen und die Gesellschaften im Sinne aller Beteiligten zügig entflechten. Wir fordern die Signal Iduna erneut auf, jetzt an den Verhandlungstisch zurückzukehren."

Die BaFin hat das derzeit von DR Kranken beanspruchte Vetorecht gegen unternehmerische Massnahmen und Weisungen von DR Leben/Sach mit sofortiger Wirkung ausser Kraft gesetzt. In ihrer Begründung führt die BaFin u.a. aus:
- Die derzeitige Aufbau- und Ablauforganisation der Deutscher Ring-Gesellschaften, d.h. die derzeitige Verflechtung der Deutscher Ring-Gesellschaften, verstösst insbesondere gegen Versicherungsaufsichts- und zwingendes Gesellschaftsrecht.

- Rechtlich erforderlich ist eine jeweils eigenverantwortliche und unabhängige Geschäftsleitung sämtlicher Deutscher Ring-Gesellschaften.

Aus Sicht der BaFin ist die organisatorische Trennung bzw. Entflechtung aller wesentlichen Bereiche (u.a. IT, Räumlichkeiten, back office, Risikomanagement und sonstige Leitungsfunktionen) erforderlich, um eine eigenverantwortliche und unabhängige Unternehmensleitung herzustellen Die BaFin weist weiter darauf hin, dass auch die bislang nicht entflochtenen Mehrfacharbeitsverträge zu hohen operationellen Risiken führen. Auch dieses organisatorische Defizit sei zu beheben. Die BaFin fordert zudem beide Unternehmen auf, regelmässig detailliert und anhand von Kennzahlen über ihre operative Situation zu berichten. Das gibt der BaFin die Möglichkeit, die Situation in Hamburg kontinuierlich zu überprüfen und ggfs. weitere Massnahmen zur Beendigung des rechtswidrigen Zustandes zu treffen.

Schliesslich führt die BaFin aus, dass einer organisatorischen Trennung der Deutscher Ring-Gesellschaften auch keine rechtlichen Hindernisse wie z.B. Vertraulichkeits-vereinbarungen und -anweisungen entgegengehalten werden können. Insoweit fordert die BaFin von den Deutscher Ring-Gesellschaften die Vorlage eines Plans über die Vorkehrungen der Deutscher Ring-Gesellschaften für den Fall der Beendigung des Orga-Vertrags. Die derzeitige Situation bei den Deutscher Ring-Gesellschaften verstösst gegen zwingendes Wettbewerbsrecht, Gesellschaftsrecht und Versicherungsaufsichtsrecht. Signal Iduna ist ein direkter Wettbewerber von DR Leben/Sach. Bisher wurde aufgrund gemeinsam genutzter Ressourcen von DR Kranken faktisch ein Vetorecht gegen unternehmerische Entscheidungen von DR Leben/Sach praktiziert; wesentliche Leitungsentscheidungen und arbeitsrechtliche Weisungen beispielsweise wurden von der Zustimmung des DR Kranken abhängig gemacht. Die BaFin ordnet nun an, dass diese Praxis mit sofortiger Wirkung ausser Kraft gesetzt wird. Es ist aufsichtsrechtlich nicht möglich, dass eine Geschäftsführung strategische Entscheidungen sowie Weisungen an ihre Mitarbeiter von der Zustimmung eines Dritten abhängig macht. Dritte sind dabei auch die jeweils zu einer anderen Unternehmensgruppe gehörenden Deutscher Ring-Unternehmen. Auch das Gesellschaftsrecht fordert, dass Aktiengesellschaften ausschliesslich und ungehindert von ihren Vorständen gelenkt werden.

Hingegen hat die BaFin nicht gefordert, dass die gemeinsam mit DR Kranken gehaltenen aber von DR Leben/Sach kontrollierten Beteiligungen der Deutscher Ring Beteiligungsholding (DR BHG), insbesondere die Mehrheitsbeteiligung an der OVB, aufgeteilt werden müssen. Zudem wurde zwischenzeitlich vom Oberlandesgericht Hamburg rechtskräftig festgestellt, dass die DR BHG und alle über diese Holding gehaltenen Beteiligungen ohnehin unter der Führung von DR Leben/Sach stehen. Die BaFin behält sich weitere Schritte je nach Entwicklung der Lage vor.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Internet unter http://www.baloise.com/deutschland

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BKM : Mehr Bausparverträge, aber geringere Bausparsumme

(fw/kb) Neben den Bauspardarlehen konnte die BKM ihren Kunden ein Finanzierungsvolumen von 371,7 Millionen Euro zusagen. Zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 16 Prozent. Insgesamt verwaltet das Unternehmen 30.422 Konten und ein Gesamtanlagevolumen von 765 Millionen Euro.

Die Bausparkasse Mainz wurde 1930 gegründet und ist heute ein bundesweit tätiges Unternehmen mit rund 1.000 Mitarbeitern im Innen- und Außendienst.

www.bkm.de

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Nordcapital startet Immobilienfonds „Niederlande 11“

(fw/kb) Der Fonds investiert in den Büroneubau "Facet" in Utrecht mit über 22.000 m² Fläche. Die Fondsimmobilie ist für jeweils zehn Jahre an den niederländischen Pharma-Handelskonzern Mediq und an die niederländische Tochter des Software-Unternehmens Oracle vermietet.

Das Investorenkapital soll 37,4 Millionen Euro betragen, das Fremdkapital 35 Millionen Euro. Die Mindestbeteiligungssumme beträgt 15.000 Euro zuzüglich 5 Prozent Agio. Geplant ist ein Gesamtmittelrückfluss von ca. 181 Prozent. Der Fonds soll knapp 11 Jahre laufen.

Seit 1992 hat Nordcapital nach eigenen Angaben ein Investitionsvolumen von 6,3 Milliarden Euro im Bereich der geschlossenen Fonds realisiert. Mit rund 77.000 Beteiligungen wurden bis Ende des Jahres 2009 2,7 Milliarden Euro Eigenkapital in 128 Nordcapital-Fonds investiert.

www.nordcapital.com