Canada Life mit neuer Vertriebsunterstützung

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Mit dem VorsorgePLANER stellt Canada Life ihren Geschäftspartnern ab sofort eine neue Beratungs- und Berechnungssoftware zur Verfügung. Wie der Versicherer heute vermeldet, berücksichtigt der VorsorgePLANER die finanzielle Lage des Kunden, seine individuelle Risikosituation sowie die steuerlichen Fördermöglichkeiten. So können Vermittler ihren Kunden aufzeigen, wie bestehende Versorgungslücken am besten geschlossen werden können. „Mit dem VorsorgePLANER bekommen Vermittler eine wertvolle Unterstützung für eine fundierte und bedarfsgerechte Beratung an die Hand – zum Vorteil für ihre Kunden”, erklärt Günther Soboll, Hauptbevollmächtigter der Canada Life für Deutschland.

(fw/mo) Die Software besteht aus zwölf unterschiedlichen Rechenkomponenten wie etwa dem Schichten-Förder-Rechner oder dem bAV Brutto-Netto-Rechner. Einige Komponenten beinhalten zudem eine konkrete Tarifkalkulation auf der Basis von Canada Life-Produkten wie zum Beispiel die Risikovorsorge-Bedarfsberatung oder der Canada Life ProduktPLANER. Die bestehende Canada Life-Berechnungssoftware wurde in den VorsorgePLANER integriert. Der VorsorgePLANER wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) entwickelt. Das IVFP ist eine unabhängige, inhabergeführte Gesellschaft, die sich auf private und betriebliche Altersvorsorge spezialisiert hat. 2001 gegründet, steht es unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Kerngeschäft des Instituts ist die Analyse von Produkten und Beratungsprozessen im Bereich der Vorsorge, die fachliche Strategieberatung für Finanzdienstleister sowie die Entwicklung von Altersvorsorge-Beratungssoftware. Über seine eigene Akademie bietet das IVFP ein umfangreiches Spektrum an Fachseminaren an.

Zu Beginn einer Beratung halten Vermittler mit Hilfe des VorsorgePLANERs Eckdaten des Kunden fest, um konkrete Anhaltspunkte für die Vorsorge-Planung zu bekommen. Für die Analyse spielen neben dem Lebensalter eines Kunden auch sein Einkommen sowie bereits bestehende Vorsorgelösungen eine bedeutende Rolle. Spezifische Abfragen unterstützen den Vermittler in weiteren Schritten. Für den Risikoschutz zum Beispiel mit Fragestellungen, ob der Kunde eine Familie zu versorgen hat, welche biometrischen Risiken bestehen und welche medizinische Versorgung er erwartet. Wichtiger Aspekt einer Beratung mit dem VorsorgePLANER ist es, auch die staatlichen Fördermöglichkeiten für eine Vorsorge zu demonstrieren: Berater können ihren Kunden konkret vor Augen führen, welche davon für ihre Vorsorge zur Verfügung stehen und wie sie diese nutzen können.

Staatliche Hilfen für Verbraucher zugänglich zu machen, hält Günther Soboll aktuell für eine wichtige Aufgabe. “Wir leben in einer Zeit, in der die staatliche Vorsorge nicht mehr automatisch für die Rente ausreicht. Der Gesetzgeber hat aber Hilfen für die Altersvorsorge vorgesehen, um den Bürgern bei der eigenen Vorsorge entgegen zu kommen. Um von ihnen zu profitieren, muss man sie kennen und richtig einschätzen. Gerade das macht es so wichtig, Vermittlern und letztendlich den Kunden Orientierung zu den staatlichen Förderungen zu geben und sie wieder stärker ins Bewusstsein zu rufen. Deshalb wollten wir sie in einer Beratungssoftware abbilden, in konkreten Einzelschritten. Die Kenntnisse von Prof. Dr. Dommermuth haben hierfür die fachliche Grundlage geliefert. Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung sorgte dazu für eine technische Umsetzung, mit der die komplexen Inhalte schnell und einfach abgerufen werden können.”