Bundestag stellt Weichen für Zukunft der Städte

Im neuen Bundeshaushalt ist viel Geld für Stadtentwicklung vorgesehen; den GdW freut es ©kama71 fotolia.com

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen begrüßt, dass der Bundeshaushalt 2017 viel Geld für den Umbau der Städte vorsieht.

“Mit dem Bundeshaushalt 2017 stellt die Bundesregierung einige wichtige Weichen für die Zukunft der Städte in Deutschland und den Zusammenhalt in den Quartieren“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich der heutigen dritten Lesung des Einzelplans des Bundesbauministeriums im Deutschen Bundestag. Besonders begrüßt wird von der Wohnungswirtschaft die Stärkung der Städtebauförderungen, die erneut höhere Ausstattung des Sozialen Wohnraumförderung sowie der neue Investitionspakt “Soziale Integration im Quartier”.

Im kommenden Jahr wird die Städtebauförderung mit 790 Mio. Euro ausgestattet. Davon stehen u.a. 120 Mio. Euro für den Stadtumbau Ost und 140 Mio. Euro für den Stadtumbau West zur Verfügung. „Die regionalen Unterschiede zwischen wachsenden Boom-Städten und ausblutenden Schrumpfungsregionen nehmen in Deutschland weiter zu. Gerade deshalb ist eine starke Städtebauförderung das richtige Signal. Das Erfolgsprogramm muss langfristig auf einem hohen Niveau ausgestattet werden“, so der GdW-Chef. Insbesondere müsse die Städtebauförderung über diese Legislaturperiode hinaus zukunftsfest gemacht werden. Enorm wichtig seien auch die 190 Millionen Euro, die für das Programm Soziale Stadt eingeplant seien. „Zugunsten stabiler Nachbarschaften brauchen wir ein langfristiges Bekenntnis zur Unterstützung der zahlreichen Vor-Ort-Projekte im Rahmen der sozialen Stadt“, erklärte Gedaschko.

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