Bundesbank erhöht Kreditlinie für IWF

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Die Bundesbank betont nur zu gerne ihre Unabhängigkeit gegenüber der Politik, jetzt aber sucht sie von sich aus die Nähe zur Bundesregierung. Diese soll davon in Kenntnis gesetzt werden, dass die Bundesbanker bereit sind, für den Internationalen Währungsfonds (IWF) eine Kreditlinie von bis zu 45 Mrd. Euro zu bewilligen.

(fw/ck) Andreas Dombret, Vorstandsmitglied bei Deutschlands Bankenprimus, betont, dass diese Summe zum einen die Bestätigung des Bundestages benötige und zum anderen, dass sie noch einmal das Dreifache der bisherigen bilateralen Bundesbank-Kreditlinie an den IWF sei. Das Geld würde nicht nur für den Kampf gegen die Schuldenkrise reserviert, sondern würden auch allen IWF-Mitgliedern im Rahmen der regulären Programme zur Verfügung gestellt, heißt es in dem Artikel von Focus Money.