Britische Fachmarktzentren sind attraktiver Markt

Laut Savills IM bietet Großbritannien derzeit gute Investitionsmöglichkeiten in qualitativ hochwertige, dominante und gut frequentierte Fachmarktzentren mit niedrigem Mietpreisniveau. Aktuell beträgt die Leerstandsrate im Fachmarktbereich 5,9 Prozent. Sie liegt somit auf dem niedrigsten Niveau seit 2002 und beträgt nur knapp die Hälfte des Höchstwertes aus dem Jahr 2013, als in dieser Immobilienklasse jedes zehnte Objekt nicht vermietet war. Savills IM geht zudem davon aus, dass der Fachmarksektor vom geringen Angebot an Neubauflächen profitieren dürfte, sollte es durch den Brexit zu einem Nachfragerückgang der Konsumenten kommen.

Andreas Trumpp MRICS, Head of Research Deutschland bei Savills IM: “Wir können derzeit von einem Zeitraum steigender Erträge und sinkenden mietfreien Zeiten im Fachmarktsektor in Großbritannien ausgehen. Fachmarktzentren und andere großflächige Fachmärkte können tatsächlich von ihrer leichten Erreichbarkeit, den kostenlosen Parkmöglichkeiten sowie den geringen Miet- und Betriebskosten nicht nur als reiner Verkaufsort profitieren. Vielmehr bieten sie den Einzelhändlern die Möglichkeit, um Marken besser darstellen zu können, mit den Kunden zu interagieren und „Click & Collect”-Einrichtungen anzubieten. Dafür sind vor allem Fachmarktzentren mit Schwerpunkt Haushaltswaren, Möbel, Heimwerken, Elektronik und Lebensmittel prädestiniert.

Das aktuelle Umfeld ist geprägt von einer guten Kapitalausstattung der Kreditgeber sowie von einer niedrigen Verschuldungsquote, niedrigen Staatsanleiherenditen und viel vorhandener Liquidität. Dies kommt dem Fachmarktsektor zugute. Gerade in Verbindung mit dem gefallenen gefallenen britischen Pfund steigt dessen Attraktivität insbesondere für internationale Investoren weiter.” (ah)

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