Blitz und Donner

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2013 haben die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer 340.000 Blitz- und Überspannungsschäden reguliert und dafür 280 Millionen Euro gezahlt.

(fw/hwt) Im letzten Jahr verzeichnete der Blitzinformationsdienst von Siemens nach Angaben des GDV 542.376 Blitze. In Sachsen und Brandenburg hat es 2013 besonders häufig geblitzt. Die Langzeitbetrachtung zeigt, dass es in Sachsen, aber auch in den südwestdeutschen Bundesländern insgesamt häufiger blitzt, als beispielsweise in der Küstenregion. Im Vergleich zu 2012 ist die Anzahl der Blitz- und Überspannungsschäden um 80.000 Schäden gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 20 %. Demgegenüber sind die gezahlten Leistungen nur um
zehn % zurückgegangen. Der einzelne Schaden ist also im Durchschnitt größer geworden. Ein Grund hierfür sei, dass immer mehr und vor allem hochwertigere elektronische Geräte in den Haushalten stehen. Mit rund 800 Euro war ein Einzelschaden im Schnitt im letzten Jahr so teuer wie noch nie. Das spiegelt sich auch in der Betrachtung der letzten Jahre wider: Seit 2006 sind die durchschnittlichen Versicherungsleistungen für einen Blitz- und Überspannungsschaden um ungefähr ein Viertel gestiegen.

Dabei ist die Anzahl derjenigen Schäden, die durch direkte Blitzschläge entstehen, vergleichsweise gering. Schadentreiber sind die indirekten Überspannungsschäden, wenn der Blitz in der unmittelbaren Umgebung der Wohnung einschlägt. Diese Überspannungsschäden machten 2013 mit rund 80 % den größten Anteil aus. Auf dem Land kommt es eher zu einem Überspannungsschaden als in der Stadt. Der Grund dafür liegt im meist stark verzweigten städtischen Leitungsnetz. Überspannungen können sich leichter verteilen und sind dadurch nicht mehr so hoch, wenn sie am eigentlichen Endgerät ankommen.

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