Besser die Gesundheit fördern als den Dienstwagen

Etwas für die Gesundheit zu tun wird für deutsche Arbeitnehmer immer wichtiger. Mehr als die Hälfte wünschen sich laut einer Studie eine betriebliche Krankenzusatzversicherung.

2014-10-21 (fw/db) Fellbach, 21.10.2014 Obstkorb, Gehaltserhöhung, Firmenwagen – das sind die Klassiker zur Bindung von guten Mitarbeitern. Seltener greifen Personalchefs zur Option der betrieblichen Krankenzusatzversicherung. Dabei wünschen sich diese laut einer aktuellen Studie der Beratungsgesellschaft Towers-Watson fast 60 Prozent der 1.000 Befragten. Die Süddeutsche Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit (SDK) hat Anfang August 2014 einen neuen Tarif für Firmenkunden auf den Markt gebracht, der gesundheitliche Vorsorge und Prävention bei den Mitarbeitern fördert.

„Die betriebliche Krankenzusatzversicherung ist günstiger als andere Motivationsinstrumente und von Vorteil für beide Parteien“, erklärt Timo Holland, Vertriebs- und Marketingvorstand der SDK. „Die Mitarbeiter sind in punkto Gesundheit besser versorgt, haben im besten Fall weniger Fehlzeiten und sind motiviert angesichts der Wahrnehmung, dass sich das Unternehmen um ihr Wohl kümmert.“ Beim neuen Vorsorgetarif wird der Mehrwert für den Mitarbeiter schnell erlebbar, weil er vor einer Erkrankung ansetzt.

Von der kostenlosen Schutzimpfung bis zum Gesundheitstelefon

Prävention hat hierbei Priorität Nummer eins: „Wir helfen unseren Kunden dabei, gesund zu werden. Ebenso möchten wir sie aber auch dabei unterstützen, gar nicht erst krank zu werden, sondern gesund zu bleiben“, sagt Holland. So erstattet die SDK ambulante Vorsorge- und sportmedizinische Untersuchungen sowie Schutzimpfungen etwa gegen Influenza und Tollwut im Wert von bis zu 400 Euro im Jahr. Darüber hinaus können Versicherte für anerkannte Präventionskurse bis zu 100 Euro im Kalenderjahr geltend machen. Als geleisteten Mehrwert stellt die SDK ein Gesundheitstelefon zur Verfügung, über das Versicherte Hilfestellung zum Beispiel zu den Themen Burn-Out, Mobbing und körperliche Erkrankungen erhalten.

Individuelle Leistungen ab 11,31 Euro im Monat für 21-67-Jährige

Den Tarif für betriebliche Vorsorge der SDK können Handwerksbetriebe ebenso nutzen wie internationale Konzerne. Denn die Implementierung erfolgt bereits ab zwei gesetzlich versicherten Arbeitnehmern, deren Familienangehörige mitversichert werden können. Die SDK unterscheidet dabei lediglich drei Altersgruppen: 0-20-Jährige, 21-67-Jährige sowie 68 und älter. Für die Gruppe mit dem weitaus stärksten Anteil am Arbeitsmarkt, die 21-67-Jährigen, fallen monatlich nur 11,31 Euro an. Mit diesem geringen Beitrag werden die Leistungen, nach Absprache mit der SDK, individuell und bedarfsgerecht zusammengestellt.

Dietmar Braun