Besonders Frauen fürchten Altersarmut

©Robert Kneschke

Über die Hälfte der deutschen Frauen fürchtet sich vor Altersarmut. Gleichzeitig gibt jede dritte Frau an, sich bisher zu wenig um ihre eigene finanzielle Altersvorsorge zu kümmern. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zur Altersvorsorge im Auftrag von Swiss Life Deutschland.

Die Angst, im Alter von Armut betroffen zu sein, ist bei jedem zweiten Deutschen vorhanden. Eine von Swiss Life Deutschland in Auftrag gegebene repräsentative Studie unter rund 2.000 Personen ergab nun, dass diese Angst bei Frauen stärker verbreitet ist als bei Männern. So gaben 56% der weiblichen Befragten an, Angst vor Altersarmut zu haben, während es bei den männlichen nur 41 % waren. Die Ergebnisse könnten dadurch erklärt werden, dass Männer ihre Altersvorsorge aktiver betreiben und sich zu diesem Thema auch besser informiert fühlen als die Frauen. So gaben 47 % der Männer an, sich selbst um ihre Altersvorsorge zu kümmern und genug darüber zu wissen. Dies sind zehn Prozentpunkte mehr als bei den Frauen.

„Wir alle leben immer länger, besonders Frauen profitieren davon stark. Gerade deshalb sollten sie ihre eigene Altersvorsorge nicht vernachlässigen und hier möglichst früh aktiv werden“, sagt Dr. Markus Leibundgut, CEO von Swiss Life Deutschland.

Außerdem sind 41 % der Frauen der Meinung, im Alter ohne ihren Partner deutliche Abstriche machen zu müssen, während dies nur bei 31 % der Männer der Fall ist. Rund 40 % der Befragten meinen, im Alter ihren jetzigen Lebensstandard nicht halten zu können. Bei Frauen liegt das häufig daran, dass die Familie Vorrang vor dem Beruf hat. So sind bei 42 % von ihnen Kindererziehung und die Pflege Angehöriger der Hauptgrund für geringere Rentenansprüche, während nur ein 14 % der Männer dies der Fall ist.

33 % der Frauen sind der Meinung, dass eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf die finanziellen Sorgen im Alter verhindern kann. So denkt auch ein Viertel der männlichen Befragten. Genau umgekehrt verhält es sich bei den steuerlichen Anreizen zum Vermögensaufbau: hier sehen zwar ein Drittel der Männer, aber nur ein Viertel der Frauen Ansätze zur Problemlösung.

„Wir wollen, dass unsere Kundinnen und Kunden ihr Leben länger selbstbestimmt genießen können“, erklärt Leibundgut. „Gerade in Zeiten historisch niedriger Zinsen ist es daher wichtig, privat vorzusorgen. Frauen sollten das Thema Vorsorge unbedingt selbst in die Hand nehmen. Mit qualifizierter Finanzberatung unterstützen wir sie dabei.“

Ebenfalls Unterstützung bietet die Interessengemeinschaft Sozialrecht e.V. IG, die eine umfangreiche Ratgeberseite zum Thema Hartz IV veröffentlicht hat. Hier finden interessierte Bürgerinnen und Bürger unter anderem wichtige Informationen zum Hartz IV- Regelsatz, Wohnung & Miete, Alltagstipps, Hartz IV- Erhöhung 2017, uvm. Kürzlich hat die Interessengemeinschaft Sozialrecht e.V. IG das E-Book zum Thema “Hartz IV: Alles, was Sie wissen müssen!” veröffentlicht. Dieser ist hier kostenlos abrufbar. Das Angebot der Interessengemeinschaft Sozialrecht e.V. IG ist kostenlos und wird ständig ausgebaut und aktualisiert. (ahu)

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