BCA profitierte 2017 von starken Kapitalmärkten

Rolf Schünemann, Vorstandsvorsitzender der BCA AG / Foto: © BCA

Die BCA AG zeigt sich mit den nun veröffentlichten Zahlen über das vergangene Geschäftsjahr sehr zufrieden. Der Oberurseler Maklerpool will sich in Zukunft weiter auf den eigenschlagen Wachstumspfad konzentrieren. Im laufenden Geschäftsjahr wird vor allem in den Ausbau der Digitalisierung und die Vertriebsintensivierung investiert.

Trotz ausgiebiger Investitionstätigkeiten hat der BCA-Konzern im vergangenen Jahr das Konzernergebnis um 7,9 % gegenüber dem Vorjahr auf 52,6 Mio. Euro gesteigert. Hierfür waren besonders Umsatzverbesserungen aus der operativen Geschäftstätigkeit innerhalb der Investment- und Versicherungssparte entscheidend. So stieg das bereinigte EBITDA von 1,65 Mio. Euro 2016 auf 1,83 Mio. Euro. Deutlich stärker stieg das operative EBIT, das um 1,3 Mio. Euro (25 %) gegenüber 2016 zunahm. Mit 850.000 Euro wurde der Jahresüberschuss mehr als vervierfacht (Vorjahr: 200.000 Euro). Ebenfalls gesteigert wurde das Eigenkapital, das Ende 2017 bei 7,34 Mio. Euro lag (Vorjahr: 6,49 Mio. Euro).

Starkes Investmentgeschäft

Der Zuwachs bei den entscheidenden Kennzahlen ist besonders auf das Investmentgeschäft zurückzuführen. So konnte der Maklerpool inklusive seiner Tochterunternehmen mitunter überproportional von der positiven Entwicklung der Kapitalmärkte profitieren. So stiegen die Umsatzerlöse in diesem Bereich mit 35 Mio. Euro knapp 3,19 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau. Insgesamt hatte der BCA-Konzern im Jahr 2017 Assets under Administration in Höhe von über 5 Mrd. Euro. Im Zuge dessen erhöhten sich die Bestandsprovisionen um 9,1 Mio. Euro auf 21 Mio. Euro. Auch mit dem bisherigen Geschäftsjahr zeigt sich die BCA zufrieden. „Unser Ende letzten Jahres gestartetes 3-Punkte-Erfolgskonzept erfährt bereits großen Zuspruch. Mit diesem Angebot ist es uns gelungen, von individueller Portfoliogestaltung über Private Investing bis hin zur Robo-Advisor-Lösung für jeden Anlegertyp und jedes Investitionsvolumen bedarfsorientierte Angebotsunterstützung erster Güte bereitzustellen“, berichtet Dr. Frank Ulbricht, Vorstand der BCA AG sowie der BfV Bank für Vermögen AG.

Versicherungsbereich nur leicht gewachsen

Im Versicherungsbereich verbuchte die BCA im vergangenen Jahr Umsatzerlöse in Höhen von 15,95 Mio. Euro, eine halbe Mio. Euro mehr als 2016. Insbesondere das Komposit- und Gewerbeversicherungsgeschäft haben erfreuliche Zuwächse verzeichnet. So stiegen die Umsatzerlöse in der Sparte Sachversicherung um 340.000 Euro auf 8,3 Mio. Euro. Auch mit der jüngsten Entwicklung des Krankenversicherungsgeschäfts zeigt sich die BCA zufrieden. So überschritten die Umsatzerlöse die Millionen-Schwelle und lagen am Ende bei 1,02 Mio. Euro, ein Anstieg von 11.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Im Lebensversicherungsgeschäft gab es hingegen einen leichten Rückgang der Provisionserlöse um ca. 30.000 Euro auf 4,54 Mio. Euro.

„Wir blicken bei allen drei Kerngeschäftsfeldern – Versicherung, Investment und Haftungsdach – auf rundum motivierende Ergebnisse. Es zeigt sich, dass unsere getätigten Investitionen in wachstumsrelevante Bereiche bereits erste Früchte tragen“, zeigt sich Rolf Schünemann, Vorstandsvorsitzender der BCA AG, mit dem vergangenen Geschäftsjahr insgesamt zufrieden.

„Darüber hinaus ist es uns binnen kürzester Zeit gelungen, den positiven Trend des Vorjahres nicht nur solide fortzusetzen, sondern uns in praktisch allen wesentlichen Kennziffern teils deutlich zu steigern. Durch unsere Drei-Säulen-Strategie inklusive eigener Wertpapierhandelsbank BfV AG hebt sich die BCA mit ihrem Leistungsportfolio als Lösungsanbieter für Finanzdienstleister klar von den Mitbewerbern ab“, ergänzt Dr. Frank Ulbricht.

2018 soll Wachstumskurs weiter gehen

Die BCA AG möchte in diesem Jahr die erfolgreich in die Wege geleiteten vertriebsunterstützenden wie prozessoptimierenden Maßnahmen konsequent fortsetzen. Exemplarisch für den technischen Fortschritt steht etwa die Einführung des DIVA-Servicecenters für Vermittler. „Dank unseres neuen Angebots können BCA-Partner mittels übersichtlicher Kunden-Dashboards und responsiven Designs alle relevanten Kundendaten, Verträge und Depotstände jederzeit von überall aus auf allen Endgeräten zentral verwalten“, erklärt BCA-Vorstand Christina Schwartmann. Abgerundet wird diese Technikoffensive durch die DIVA.App, eine White-Label-App für die Kunden der Makler.

„Wir sehen schon heute, dass unsere BCA Partner von den bereits umgesetzten Maßnahmen deutlich profitieren. Nichtsdestotrotz haben wir bereits weitere gezielte Wachstumsinvestitionen getätigt, um die Vertriebsarbeit noch weiter zu vereinfachen. Insofern trägt die BCA als ganzheitlicher Full-Service-Dienstleister beständig dazu bei, dass Vermittler ihre Prozesse schlank, kostengünstig und transparent halten können. Denn nur so können sie sich schlussendlich auch wieder mehr Zeit für ihre Kerntätigkeit als Kundenberater zurückerobern“, fasst Schünemann zusammen. (ahu)

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