BCA meldet gestiegene Umsatzerlöse

In einem weiterhin schwierigen Marktumfeld, welches durch die andauernde Niedrigzinsphase sowie Herausforderungen aufgrund der Regulierungsmaßnahmen der letzten Jahre fortwährend geprägt war, hat der BCA-Konzern das Geschäftsjahr 2015 mit einem guten Ergebnis abgeschlossen.

(fw/rm) Die Umsätze stiegen im letzten Jahr um 2,1 Prozent auf 49,7 Mio. Euro (Vorjahr: 48,7 Mio. Euro) – hiervon entfallen 48,3 Mio. Euro (Vorjahr: 47,1 Mio. Euro) auf Provisionserlöse. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern beträgt 0,95 Mio. Euro (Vorjahr: –0,85 Mio. Euro). Im Ergebnis steht ein Konzern-Jahresüberschuss von 0,69 Mio. Euro (Vorjahr: –1,28 Mio. Euro). Das Eigenkapital des Konzerns beträgt per 31.12.2015 6,3 Mio. Euro (Vorjahr: 5,6 Mio. Euro). „Die Zahlen im abgelaufenen Geschäftsjahr sind das erfreuliche Ergebnis der erfolgreichen Umbaumaßnahmen des Konzerns in den letzten Jahren. Der BCA-Konzern hat den letztjährig angekündigten Turnaround somit geschafft“, fasst Dr. Frank Ulbricht für den BCA-Gesamtvorstand das Konzernergebnis zusammen.

BCA profitiert vom Investmentbereich

Wesentlichen Einfluss auf das gute Geschäftsjahr 2015 hatten hierbei die Neuabschlüsse innerhalb der Investmentsparte. So stiegen an dieser Stelle die Umsatzerlöse bei den Abschlussprovisionen im Berichtszeitraum deutlich um 22,5 Prozent, durchgängig durch alle Fondsklassen. Von den gesamten 48,3 Mio. Euro Provisionserlösen des BCA-Konzerns entfallen 32,28 Mio. Euro (Vorjahr: 30,62 Mio. Euro) auf offene Investmentfonds. Der Investmentbestand im BCA-Konzern erhöhte sich auf 4,42 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,3 Mrd. Euro). Sehr positiv entwickelte sich weiterhin das fondsgebundene Vermögensverwaltungskonzept „Private Investing“. Das in diesem Geschäftsbereich verwaltete Vermögen betrug zum Jahresende 2015 93 Mio. Euro (Vorjahr: 49 Mio. Euro). „Wir sind sehr erfreut über die fortlaufend positive Entwicklung unseres Vermögensverwaltungskonzepts und erwarten mit Einführung von MiFID II künftig weitere Zuflüsse in diesem Segment.“ so Dr. Frank Ulbricht.

Lebensversicherung im Umbruch

Innerhalb des Segments Versicherungen hat eine konstant positive Entwicklung im Gewerbe- wie Kompositbereich zum guten Geschäftsverlauf 2015 beigetragen. Hierbei konnte das Sachgeschäft einmal mehr – diesmal um 2,1 Prozent – gesteigert werden. Mit 8 Mio. Euro (Vorjahr: 7,87 Mio. Euro) Provisionserlösen zählt diese Sparte ganz und gar zum wesentlichen Eckpfeiler innerhalb des Konzerns im Allgemeinen und dem BCA-Versicherungsbereich im Speziellen. Begrenzung der Vergütung, Verlängerung der Haftungszeiten, Niedrigzins sowie eine generelle Kundenverunsicherung belasten beifolgend das klassische Kranken- wie Lebensversicherungsgeschäft. Diesen Umständen geschuldet vermerkt die BCA in beiden Sparten für das letzte Geschäftsjahr einen Rückgang im Neugeschäft. Demzufolge verzeichnet der Maklerpool in der Krankenversicherung 0,87 Mio. Euro (Vorjahr 0,92 Mio. Euro) respektive im Lebensversicherungsbereich 4,47 Mio. (Vorjahr 5,38 Mio. Euro) Provisionserlöse. „Insbesondere die dauerhaft sehr niedrigen Kapitalmarktzinsen brachten es für die ganze Branche mit sich, dass die klassischen Konzepte der Versicherer insbesondere im letzten Jahr eine grundsätzlich sehr zurückhaltende Nachfrage erfuhren. Für das laufende Jahr spüren wir jedoch bereits einen deutlichen Zuspruch nach den neu gestalteten fondsgebundenen Lebensversicherungslösungen. Wir sind daher zuversichtlich, dass die Lebensversicherung mit gestärkten Produkten – trotz erschwerter Marktbedingungen – eine zentrale Säule der Altersvorsorge bleibt“, so Oliver Lang.

Markterfahrung trifft Innovationskraft

Seit nunmehr über 30 Jahren und auf Basis seiner bewährten Drei-Säulen-Strategie richtet sich der BCA-Konzern samt hauseigener BfV Bank für Vermögen AG in aller Konsequenz weiter darauf aus, angebundenen Maklerpartnern für ihren anforderungsreichen Berufsalltag umfängliche Servicedienstleistungen mit nachhaltigem Mehrwertcharakter zur Verfügung zu stellen. Dem Slogan „Markterfahrung trifft Innovationskraft“ folgend, schreitet die BCA zielbewusst mit der letztjährig eingeführten Investmentsoftware DIVA in der Digitalisierung mit Prozessoptimierung weiter voran. Folgerichtig wird die Weiterentwicklung von DIVA in 2016 wesentlicher Bestandteil bei BCA bleiben, um die bisherige Anwendung Business plus zeitnah abzulösen. Speziell für den Versicherungsbereich bietet der Maklerpool seit 2015 mit dem innovativen BCA Tipp eine weitere maßgeschneiderte Orientierungshilfe an. Für das laufende Jahr liegt der Schwerpunkt der IT innerhalb des Versicherungsbereichs unter anderem in der Einführung des Finanzlotsen 3.0 in Softfair. Zusätzlich plant BCA den Ausbau der BiPRO-Norm 430. Norm 440 wurde bereits umgesetzt. „Nutzerfreundlichkeit, Funktionalität, Datenqualität, dazu ein prozessoptimiertes Automatisierungslevel unter Beachtung der verschärften Regularien bestimmen weiterhin unsere Dienstleistungsphilosophie. Damit bleibt die BCA der ideale Lösungsanbieter für Investment- wie Versicherungsmakler“, zeigt sich Christina Schwartmann zuversichtlich. Mit den umgesetzten Maßnahmen und den neuen technischen Lösungen ist der BCA-Konzern im Wettbewerb für die Zukunft gut gerüstet. Mit DIVA plant die BCA AG ihr Investmentgeschäft und insbesondere Private Investing weiter beständig auszubauen. Trotz nachfragedämpfender Faktoren ist der Maklerpool für das Versicherungsgeschäft zuversichtlich, das Ergebnis 2015 auch 2016 mindestens zu halten oder leicht zu verbessern. Der BCA-Konzern ist rein eigenkapitalfinanziert und hat keinerlei Verbindlichkeiten aus Fremdmitteln. www.bca.de