Bayerische spendet für Familienhörbücher

Foto: © creAtive - stock.adobe.com

Die Versicherungsgruppe die Bayerische unterstützt eine gemeinnützige Organisation, mit der sterbenskranke Eltern ihren Kindern etwas sehr Persönliches hinterlassen können: Den Klang ihrer Stimme.

Dank der Tontechnik kann die menschliche Stimme auch den Tod überdauern. Diese Tatsache macht sich die gemeinnützige Organisation Familienhörbuch gGmbH zunutze, die sterbenskranken Müttern und Vätern ermöglicht, ihren minderjährigen Kindern eine professionelle Audiobiografie zu hinterlassen. Nach einer wissenschaftlich von der Bonner Universitätsklinik begleiteten dreijährigen Pilotstudie, wurde vor gut einem Jahr die Familienhörbuch gGmbH gegründet, um Familienhörbücher nun in einer zweiten Projektphase – weiterhin wissenschaftlich und psychoonkologisch begleitet – kostenfrei und therapiebegleitend für sterbenskranke junge Eltern anbieten zu können. Seitdem wurden mit 16 ausgebildeten Audiobiograf*innen, Tontechniker*innen und Sounddesigner*innen bislang 55 Familienhörbücher mit einer durchschnittlichen Hördauer von sechs bis sieben Stunden fertiggestellt. Damit diese Zahl in Zukunft weiter steigt, unterstützt die Versicherungsgruppe die Bayerische die gemeinnützige Organisation. So spendet der Münchner Versicherer für jeden neu abgeschlossenen Vertrag zur Sterbegeldversicherung zehn Euro an die Familienhörbuch gGmbH.

„Mich persönlich bewegt dieses Projekt sehr, weshalb wir als die Bayerische die Familienhörbuch gGmbH unterstützen, damit noch mehr betroffene Familien die Möglichkeit zu einem Familienhörbuch bekommen“, so Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen. „Durch eine Sterbegeldversicherung bei der Bayerischen kann man nicht nur für sich selbst vorsorgen, sondern gleichzeitig anderen Menschen in schweren Zeiten etwas Gutes tun.“

„Dem Familienhörbuch-Projekt konnte Corona nicht schaden! Wir haben uns schnell auf die neue Situation umgestellt. Denn wir wissen alle, dass unsere palliativ erkrankten Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmer keine Zeit haben, auf ein Ende der Pandemie zu warten“, ergänzt Judith Grümmer, Geschäftsführerin der Familienhörbuch gGmbH und erfahrene Hörfunkjournalistin. „Da sich das Projekt ausschließlich aus Spenden finanziert, freuen wir uns, mit der Bayerischen einen weiteren Förderer gewonnen zu haben.“ (ahu)