Bayerische gibt Nachhilfe

15.06.2021

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Zu den Gruppen, die am meisten unter den Corona-Maßnahmen leiden, gehören Schüler. Um die durch Homeschooling und Wechselunterricht verursachten Probleme zu beheben, startet die Versicherungsgruppe die Bayerische gemeinsam mit dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) die Initiative „Schule für Morgen“.

Die Initiative richtet sich an Grundschüler und soll diesen dabei helfen, Wissenslücken aufzuholen und digitale Medienkompetenz aufzubauen. Zu diesem Zweck erhalten die Kinder in Form von Online-Nachhilfeunterricht kostenlosten Lernunterstützung durch Studierende und pensionierte Lehrkräfte.

Gestartet wird die Initiative an drei Münchner Grundschulen: der Grundschule an der Herterichstraße, der Grundschule an der Klenzestraße sowie der Grundschule Berg am Laim. Bis zu den Sommerferien sollen Münchner Grundschulen hinzukommen. Bei positiver Resonanz soll die Initiative auch in anderen Teilen Bayerns aktiv werden.

„Durch die Corona-Pandemie und der daraus entstandenen schwierigen Lernsituation haben Schülerinnen und Schüler, die bereits vor Corona benachteiligt waren, zusätzliche Defizite aufgebaut“, erklärt Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe die Bayerische. „Viele Lehrerinnen und Lehrer sind dadurch stark belastet. Oftmals kümmern sie sich neben ihrer eigentlichen Lehrtätigkeit um benachteiligte Kinder ihrer Klasse, damit diese nicht komplett abgehängt werden. Die Bayerische möchte als Initiator des Projekts den Kindern und Lehrkräften helfen – nicht nur während Corona, sondern nachhaltig.“

„Die Unterstützung der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schülern in dieser sehr herausfordernden Zeit ist seitens der Politik leider bisher zu kurz gekommen. Wir laufen zunehmend Gefahr, dass eine ganze Generation durch die coronabedingten Schulschließungen und mangelnde Unterstützung für die Schulen abgehängt wird. Hier besteht dringender Handlungsbedarf – den Kindern, Lehrkräften und der Gesellschaft zuliebe,“ beschreibt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen, die Motivation des Projekts.

Simone Fleischmann, Präsidentin des BLLV, freut sich über den Start der Initiative: „Die Bayerische bietet durch „Schule für Morgen“ den Lehrerinnen und Lehrern die Chance, genau die Kinder ihrer Klasse zu benennen, bei denen ein erhöhter Förderbedarf besteht. Wir als BLLV unterstützen diesen passgenauen Ansatz und daher natürlich auch gerne dieses Projekt.“

Die Bayerische versichert bereits seit mehr als 100 Jahren Lehrende in ganz Deutschland. Nicht nur aufgrund dieser starken Verbundenheit sieht sich die Versicherungsgruppe mit Sitz in München in der Verantwortung, hier einen Beitrag zu leisten.

Zudem unterstützt das Unternehmen seit Frühjahr dieses Jahres inhaltlich und finanziell die gemeinnützige Organisation #wirfürschule, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Schule von morgen neu zu denken und zu gestalten und damit die Zukunftsfähigkeit des deutschen Bildungssystems sicherzustellen. Die Schirmherrschaft für die Initiative haben das Bildungsministerium für Bildung und Forschung, die Digitalisierungsstaatsministerin Dorothee Bär und die Kultusministerkonferenz übernommen. (ahu)