Barmenia erweitert Regeln für Investments

Carola Schroeder, Vorstandsmitglied der Barmenia und verantwortlich für die Kapitalanlage / Foto: © Barmenia

Ab sofort erweitert die Barmenia ihre Regeln für die Kapitalanlage. So werden Umweltschutzverstöße und korruptes Verhalten in die weltweite Analyse einbezogen und bei Investitionen berücksichtigt. Dies gilt für Neuinvestitionen und den Bestand.

Die Barmenia verwaltet derzeit 14 Milliarden Euro an Kundengeldern. Die kapitalgedeckte Vorsorge und der Aufbau von Rücklagen ist ein wichtiger Aspekt für die Zukunftsfähigkeit und die Erfüllung von Verträgen, die teilweise erst in einigen Jahrzehnten fällig werden. Deshalb werden Investitionen sicherheitsbewusst und renditeorientiert angelegt. Darüber hinaus gehört es für die Barmenia zu ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kunden und der Gesellschaft, dass die Investitionen zu einer positiven Entwicklung beitragen. Dazu Carola Schroeder, Vorstandsmitglied und zuständig für die Kapitalanlage: „Unsere Kunden können darauf vertrauen, dass Nachhaltigkeit unser gesamtes Unternehmen durchdringt, so auch die Kapitalanlage. Es ist uns wichtig, wirtschaftlich zu agieren und gleichzeitig auf Sozial- und Umweltaspekte zu achten.“

Im Jahr 2014 hat der Wuppertaler Versicherer ein internationales Bekenntnis ausgesprochen: Der Vorstand zeichnete die Grundsätze für verantwortungsvolles Investieren der Vereinten Nationen. Die Barmenia verpflichtet sich somit, ihre Investitionen sozial- und umweltverträglich anzulegen und gleichzeitig auf gute Unternehmensführung zu achten. Das Geld der Kunden wird international angelegt. Carola Schroeder: „Als familienfreundliches Unternehmen haben wir zuerst die Menschen- und Arbeitsrechtsthemen fokussiert. Da wir aber jetzt auch Verstöße von Unternehmen gegen die Prinzipien der Global Compact der Vereinten Nationen ahnden, bekommen die Themen Umwelt und Korruption noch mehr Bedeutung als vorher.“

Unterstützung erhält die Barmenia durch den international tätigen Datenanalysten MSCI ESG Research LLC und durch die unabhängigen Experten im Nachhaltigkeitsbeirat. (fw)