Bald Ende des Immobilienhypes?

Rangliste der Neuvertragsmieten

München steht auch bei den Neuvertragsmieten an der Spitze des Rankings. So müssen Mieter, die im vergangen Quartal eine zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnung bezogen, im Durschnitt 13,30 €/m² bezahlen. Damit liegt der Mietanstieg zum Vorjahresquartal mit 2 % auf einem kontinuierlichen Wachstumspfad. Leicht abgeschwächt hat sich hingegen das Wachstum des Mietniveaus, das um 0,8 % gegenüber dem Vorquartal stieg. Zurückgegangen ist hingegen die Spitzenmiete, die mit 22,10 €/m² 20 Cent unter dem Vorquartalsniveau liegt.

Stärker war der Anstieg der Neuvertragsmieten in Frankfurt (11,0 €/m², Rangplatz drei) und Hamburg (10,30 €/m², Rangplatz zehn) mit 1,1 bzw. 1,2 %. Stärker wurden Neumieter in Stuttgart (Rang sechs) zur Kasse geben, wo mit 10,60 €/m² 10 % mehr als im Vorquartal fällig waren. Auch in Köln (Rang 22, +2,3 %, 9,80 €/m²) und Düsseldorf (Rangplatz 26, +1,9 %, 9,70 €/m²) stiegen die Mieten bei Neuvermietungen stärker als in der bayerischen Landeshauptstadt. Mit Ausnahme von Köln lagen die Werte jedoch alle unterhalb des bundesdurschnittlichen F+B-Wohn-Indexwertes für Neuvertragsmieten von 2,2 % im Jahresvergleich.

Wo sanken die Mieten?

Dass die Nähe zu München nicht zwangsläufig einen dynamischen Immobilienmarkt bedeuten muss, beweis Olching: Die Gemeinde 20 Km westlich von München hat mit – 2% den gravierendsten Mietrückgang zu aller Top 50-Standorte zu verzeichnen. Auch das nahe gelegene Fürstenfeldbruck musste mit -1,6 % kräftige Einbußen hinnehmen. Den drittgrößten Mietrückgang der Top 50-Standorte verzeichnete Sindelfingen.

Günstig Wohnen in Zittau

Von allen 500 untersuchten Städten ist das sächsische Zittau mit einer Durchschnittsmiete von 4,40 €/m² am günstigsten. Den größten Preisrückgang in der Liste der Flop-50-Städte musste Naumburg (Saale) hinnehmen (- 2,6 % im Vergleich zum Vorquartal). Schönebeck (Elbe) büßte binnen von drei Monaten – 2,5 % ein, Warstein – 2,3 %. Positiv entwickelten sich die Mieten in Rinteln mit + 2,6 % und einer Verbesserung um elf Rangplätze. Gleiches gilt für Höxter mit + 2,2 % zum Vorquartal und einem Aufstieg um zehn Rangplätze auf Platz 464. (ahu)

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