Bain-Studie: Solvency II und die deutschen Lebensversicherer

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Die Unternehmensberatungsgesellschaften Bain & Company und Towers Watson haben erste Ergebnisse ihrer umfangreichen Studie „Solvency II – eine kulturelle und strategische Herausforderung“ vorgestellt. Bei rund einem Viertel der Lebensversicherer sei die Lage hinsichtlich der neuen Regularien angespannt.

(fw/ah) Während Kranken- und Schaden-/ Unfallversicherer hierzulande bei Anwendung der geplanten neuen EU-Regeln zumeist ausreichend kapitalisiert sind, erscheint die Lage bei einem Viertel der betrachteten Lebensversicherer angespannt: Die Solvenzquoten liegen hier unter der kritischen Grenze von 100 Prozent. Viele Unternehmen verdienen zudem ihre Kapitalkosten nicht. Die ersten Studienergebnisse zeigen erheblichen Handlungsbedarf in der Versicherungsbranche – und zwar vor Einführung des neuen Regelwerkes. Fast jeder vierte der betrachteten deutschen Lebensversicherer konnte eine Solvenzquote von unter 100 Prozent aufweisen.

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