BaFin-Lizenz für OptioPay

Oliver Oster (li.) und Marcus Börner (re.) Gründer von OptioPay / Foto: © OptioPay

OptioPay ist ab sofort als eine der wenigen FinTechs durch die BaFin lizensiert. Damit kann das Berliner Unternehmen seinen Kunden noch besserer Mehrwerte verschaffen und sein neues Produkt noch besser umsetzen.

Seit Anfang 2018 verpflichtet die PSD II-Richtlinie europäische Banken dazu, Schnittstellen für Drittanbieter anzubieten. Deshalb erhalten FinTechs Zugang zu Bankdaten von Kunden, wenn der Nutzer dieser Verwendung zuvor zugestimmt hatte. Durch die somit entstehende Plattformökonomie aus Banken, Drittanbietern und Endverbrauchern sollen sowohl Wettbewerb als auch Innovation gefördert werden, gleichzeitig aber auch Kunden durch bessere Datenkontrolle und sichere Finanzaktivitäten Mehrwerte verschafft werden.

Ein FinTech, das nun von diesen Bestimmungen profitiert, ist OptioPay. So ist das auf Open Banking und Auszahlungslösungen spezialisierte Berliner Unternehmen nun bei der BaFin als Zahlungsdienstleister für Kontoinformationsdienste registriert und kann nach ausdrücklicher Genehmigung seiner Nutzer auf Bankdaten zugreifen und Spar- und Finanzempfehlungen mit Hilfe des neuen Produkts OptioBanking präsentieren.

„Als eines der wenigen FinTechs Deutschlands eine BaFin-Genehmigung zu erhalten macht uns nicht nur stolz, sondern bestätigt auch unsere Arbeit mit höchsten Sicherheitsansprüchen. Die Registrierung zeigt, dass unsere Open Banking Plattform OptioBanking und die Auszahlungslösung Sicherheitsstandards auf höchstem Bankenniveau haben“, so Gründer und CEO Marcus Börner.

OptioPay stellt als Spezialist für Kontoinformationsdienste personalisierte und vorteilhafte Spar- und Finanzempfehlungen für Nutzer zusammen. Wenn die Technologie bspw. erkennt, dass eine Nutzerin erstmals Kindergeld erhält, wird sie auf konkrete Steuererleichterungen für Familien hingewiesen. Wenn ein Nutzer häufig bei einem Händler einkauft, sichert er sich Zugriff auf Mehrwert-Gutscheine relevanter oder ähnlicher Anbieter. Entsprechend können Kunden einen 220 Euro Kleidungsgutschein für nur 200 Euro z.B. bei AboutYou, H&M, Otto oder Zalando erwerben. Werden zusätzlich günstigere Stromversorger identifiziert oder vorteilhafte Anlagemöglichkeiten ermittelt, erhalten Nutzer auch hierfür Empfehlungen zum Sparen. Die Kombinationsmöglichkeiten der Empfehlungen sind dabei endlos. (ahu)