Aus dem Osten kommt die Hoffnung

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Die Corona-Krise stellt für die deutsche Wirtschaft nach wie vor eine große Belastung dar. Im nächsten Jahr könnte es aber wieder bergauf gehen. Davon geht die deutsche Industriebank (IKB) aus, der vor allem die Entwicklung in Asien Hoffnung macht.

Der diesem Monat geltende „Lockdown light“ hat erneut zu einer Eintrübung der wirtschaftlichen Stimmung in Deutschland geführt. Dennoch hat sich laut IKB die Entwicklung des Verarbeitenden Gewerbes zuletzt als stabil erweisen und die konjunkturellen Unwägbarkeiten und Belastungen durch den Lockdown seien eher kurzfristiger Natur. Zwar sei laut IKB auch im vierten Quartal dieses Jahres mit einem BIP-Rückgang zu rechnen, der Ausblick für das kommende Jahr würde aber dennoch vielfach zu negativ eingeschätzt. Als Hoffnungsträger schätzt die IKB die zunehmende Impfquoten und das durch China und andere asiatische Länder initiierte globale Wirtschaftswachstum ein, das vor allem in der zweiten Jahreshälfte für einen dynamischen Konjunkturverlauf sorgen und zunehmen Aufholeffekte als Wachstumstreiber ersetzen dürfen. Für das nächste Jahr erwartet die IKB in Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 5 %, wobei weniger Investitionen als vielmehr Export und privater Konsum Haupttreiber sein dürften. (ahu)