Augen auf bei Auslandskrediten!

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Es klingt zunächst verlockend: Ohne eine Bonitätsprüfung der Schufa einen günstigen Kredit bekommen, um andere Schulden abzubezahlen oder sich einen Traum zu erfüllen. Auslandskredite versprechen meistens genau das – doch ihre zahlreichen Schattenseiten werden regelmäßig verschwiegen. Aus diesem Grund befassen wir uns in diesem Text mit den verschiedenen Aspekten von Auslandskrediten, die potenzielle Interessenten davor bewahren, sich hier blind verlocken zu lassen und ohne genaue Überprüfung zuzuschlagen.

Was ist ein Auslandskredit?

Doch klären wir zunächst die Frage, was ein Auslandskredit überhaupt ist. Grundsätzlich ist ein Auslandskredit dadurch definiert, dass das Kreditinstitut, das den entsprechenden Kredit vergibt, im Ausland sitzt. Ein Land, das derartige Kredite ins Ausland besonders oft vergibt, ist die Schweiz, deren Wirtschaft von solchen Vergaben auch durchaus profitiert.

Die „Nachteile“ von deutschen Krediten

Wieso ist es für Deutsche interessant, im Ausland Kredite zu suchen? Schließlich ist die Vielfalt an seriösen – und leider auch unseriösen – Kreditinstituten schon hierzulande beinahe unüberschaubar. Vor allem fürchten sie sich vor der Bonitätsprüfung durch die Schufa. Dabei wird die Kreditwürdigkeit der potenziellen Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer geprüft. Die Schufa prüft hier zum Beispiel Informationen wie etwa die

  • Bankkonten
  • Kreditkarten
  • Ratenzahlungsgeschäfte
  • Leasingverträge
  • Kredite
  • Mobilfunkkonten

Kurzum: Die Schufa prüft eine Vielzahl von finanziellen Daten der jeweiligen Personen, um deren Zahlungswillig- und -fähigkeit zu prüfen. Dass etwa Banken, Volksbanken und Sparkassen diese Informationen einholen, ist keine reine Gängelei oder deren Wunsch: Stattdessen sind sie gesetzlich dazu verpflichtet, sich die Schufa-Informationen zu besorgen – diese gesetzliche Verankerung trägt letztendlich zur Sicherheit der Kreditgeschäfte bei.

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