Aufsichtswechsel in mehreren Etappen?

Foto: © Elenarts - stock.adobe.com

Es wird immer unwahrscheinlicher, dass zum Jahreswechsel die Aufsicht über die 34f-Vermittler auf die BaFin übertragen wird. Die Unionsfraktion macht nun einen neuen Vorschlag zu dem Thema.

Am Freitag verabschiedet sich der Bundestag in die Sommerpause. Dass zuvor noch der geplante Aufsichtswechsel auf die BaFin beschlossen wird, ist eher unwahrscheinlich: Die Koalitionspartner SPD und Union konnten sich bislang nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Wie FONDS professionell ONLINE berichtet, will die CDU/ CSU-Fraktion, dass die Aufsicht schrittweise übertragen wird. So sollten zunächst nur die Vermittler künftig von der BaFin beaufsichtigt werden, die Vermögensanlagen vertrieben. Das würde ca. 5.800 Vermittler betreffen. Der Rest soll weiterhin unter IHK-Aufsicht bleiben. (ahu)