„Altersvorsorge? So wichtig ist das jetzt auch nicht!“

Viele Deutsche unterschätzen die drohende Versorgungslücke im Alter / Foto: © WoGi - stock.adobe.com

So denkt laut einer Umfrage jeder dritte Bundesbürger. Möglicherweise ein Grund, warum im Alter viele ihre Finanzentscheidungen bereuen.

Bereits seit vielen Jahren ist klar, dass das 1891 in Deutschland eingeführte System der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr funktioniert und die Bürger deshalb immer mehr privat für das Alter vorsorgen müssen. Dennoch zeigt eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG), dass viele Bundesbürger das Thema Altersvorsorge noch sehr häufig auf die leichte Schulter nehmen. So glauben 33 % aller ca. 2.000 Befragten, dass die Bedeutung des Themas Altersvorsorge überschätzt werde. Erstaunlich: Vor allem die Altersgruppen, die mitten im Berufsleben stehen oder deren Berufsleben sich dem Ende zuneigt glauben, sind der Meinung, dass die Bedeutung der Altersvorsorge oftmals zu hoch eingeschätzt wird: Während es bei den 18 bis 29-jährigen nur 22 % waren, die so antworteten, waren es bei den 30 bis 39-jährigen schon 36 %. Am stärksten teilen diese Meinung die 50 bis 59-jährigen, die zu 39 % der Auffassung sind, dass der Altersvorsorge zu viel Raum gewährt werde.

Kommt mit dem Alter die Zufriedenheit?

Die Untersuchung ging auch der Frage nach, wie die Generation über 50 Jahre im Nachhinein ihre Finanzentscheidungen bewertet. Knapp die Hälfte der Befragten zwischen 50 bis 59 Jahren würde gerne ihre Finanzentscheidungen überdenken und ändern. Davon würden 32 % gerne vergangene Fehlentscheidungen korrigieren und 21 % würden früher anfangen, Rücklagen zu bilden. Höhere Summen sparen würden hingegen nur 10 %.

Etwas zufriedener mit ihren früheren Finanzentscheidungen ist die Generation der über 60-jährigern, in der 55 % aller Befragten alles genauso machen würden wie zuvor.

„Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, wie ungemein individuell das Thema Geld, Absicherung und Vorsorge betrachtet wird“, so die Finanzexperten der Deutschen Vermögensberatung. „Die Zahlen machen einmal mehr deutlich, dass Standardlösungen häufig nicht optimal sind und eine qualitativ hochwertige Beratung helfen kann, die richtigen Finanzentscheidungen zu treffen. Eine individuelle und der Lebenssituation entsprechende Finanzplanung ist einfach unverzichtbar.“

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