ALTE LEIPZIGER: Botermann hinterlässt bestelltes Feld

Dr. Walter Botermann, Vorstandsvorsitzender ALTE LEIPZIGER Leben, HALLESCHE und ALTE LEIPZIGER Holding / Foto: © ALTE LEIPZIGER - HALLESCHE

Der ALTE LEIPZIGER-HALLESCHE Konzern blickte heute im Rahmen seiner Bilanzpressekonferenz in Oberursel auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Gleichzeitig ist es nun Zeit für einen Wechsel an der Vorstandsspitze. Die Herausforderungen der Digitalisierung sieht man als große Chance an.

Der Rückblick auf das vergangene Jahr war gleichzeitig ein Abschied: So war es die letzte Bilanzpressekonferenz von Dr. Walter Botermann: Der Vorsitzende der Vorstände der ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G, der HALLESCHE Krankenversicherung a.G. und der ALTE LEIPZIGER Holding AG verabschiedet sich Ende Juni in den Ruhestand und übergibt an seinen bisherigen Stellvertreter Christoph Bohn. Der 55-jährige seit ist 2007 im Konzern und seit 2010 und zur Zeit Personalvorstand. Dr. Walter Botermann wird quasi „Opfer“ einer von ihm selbst eingeführten Regelung: Am 12. Juni feiert der gebürtige Neusser seinen 65. Geburtstag. Die Altersgrenze von 65 Jahren für Vorstände hatte er im Unternehmen selbst eingeführt.

Dr. Botermann kann das Unternehmen ruhigen Gewissens verlassen. So konnte im Jahr 2017 die Finanzkraft kontinuierlich gestärkt und Wachstum bei den Beitragseinnahmen der Konzerngesellschaften und ein gutes Neugeschäft in der Lebensversicherung erzielt werden. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern eine Fortsetzung der auf langfristige Risikotragfähigkeit ausgerichteten Geschäftspolitik. Dabei werden die fortschreitende Digitalisierung und die daraus resultierende Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle im wichtiger. Besonders erfreut zeigte man sich, dass die Verwaltungskostenquote des Konzerns im Jahr 2017 mit 1,6 % deutlich unter dem Marktdurchschnitt von 2,3 lag.

Erhöhte Risikotragfähigkeit bei ALTE LEIPZIGER Leben

Das ertragreiche Wachstum und die guten Ergebnisse trugen auch dazu bei, die Finanzkraft des Konzerns weiter zu stärken. So erhöhte sich die Risikotragfähigkeit um 5,1 % auf 2,7 Mrd. Euro. Im Neugeschäft konnte das hohe Niveau des Vorjahres nochmals um 2,1 % gesteigert werde und erreichte 939,4 Mio. Euro. Die Beitragseinnahmen stiegen um 2,7 % auf 2,4 Mrd. Euro.

Bei der HALLESCHEN wachsen die Bruttobeiträge

Wegen des guten Neugeschäfts stiegen die Beitragseinnahmen der HALLESCHEN auf 1,195 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,149 Mrd. Euro). Die HALLESCHE steigerte 2017 die Gesamtzahl ihrer Versicherten um 8,4 auf ca. 695.000 Personen. Viele Neu-Versicherte entschieden sich für die neu eingeführten Tarife der Zahnzusatz- und Auslandsreisekrankenversicherungen.

Die Beitragseinnahmen und Mittelzuflüsse des Konzerns erhöhten sich im Geschäftsjahr 2017 deutlich um 4,3 % auf 4,5 Mrd. Euro.

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