Allianz ohne Nachfolge-Manager für die Automobilindustrie

Dass immer mehr Hersteller von Automobilen selbst das Versicherungsgeschäft machen wollen ist bekannt. Ein Vorstand der Allianz, der sich in der Zielgruppe auskannte, geht zum Ende Februar final.

2016-02-19 (fw/db) Die Allianz Global Automotive, eine Tochter der Allianz SE, meldet, dass Karsten Crede, CEO von Allianz Global Automotive und noch Mitglied des Vorstands von Allianz Worldwide Partners sich, aus eigener Entscheidung, bis Ende Februar 2016 aus seiner Position zurückzuziehe. Nachdem Karsten Crede bereits Ende 2015 sein Mandat als Vorstand der Allianz Versicherung in einem gegenseitigen Einvernehmen beendete, verlässt der für die weltweite Zusammenarbeit mit Autoherstellern zuständige Manager den Konzern nun final.

Crede war 2009 in den Allianz-Konzern gewechselt und leitete seit 2010 das Allianz Global Automotive Geschäft. 2014 wurde er zudem Mitglied des Vorstands von Allianz Worldwide Partners, nachdem Global Automotive Teil der neu geschaffenen Allianz-Einheit wurde, welche heute der führende strategische Geschäftspartner für kombinierte Versicherungs- und Servicelösungen ist.

Crede machte aus Allianz Global Automotive einen strategischen Partner der Automobilindustrie, der aktuell mit mehr als 40 Automobilmarken in über 30 Ländern kooperiert und entwickelte dieses spezialisierte Versicherungssegment erfolgreich innerhalb des Allianz-Konzerns.

Crede wird Allianz Global Automotive zukünftig in seiner neuen Rolle als internationaler strategischer Berater unterstützen, so dass die Allianz von seinen fundierten Kenntnissen der Automobilindustrie profitieren wird.

Die Entscheidung über die mögliche Nachfolge der Leitung von Allianz Global Automotive wird, nach Auskunft der Allianz in München Ende Februar 2016 bekanntgegeben.

Dietmar Braun