Allianz gibt der Lebensversicherung Perspektive

Von wegen „die Lebensversicherung ist tot“. Die Allianz stattet die neue private Altersvorsorge mit Garantien aus und belebt auch die „Klassiker“. Einmalanleger werden fair für das Kollektiv bedient.

2015-12-09 (fw/db) Der Trend zu Versicherungslösungen mit neuen Garantien ist bei der Allianz Lebensversicherungs-AG (Allianz Leben), einem Tochterunternehmen der Allianz SE, zum Jahresende 2015 ungebrochen. Sie ersetzen im Neugeschäft immer stärker konventionelle klassische Produkte.

Das im Sommer 2013 eingeführte Vorsorgekonzept „Perspektive“ entwickelt sich zu einer Lösung und Standardprodukt, das sicherheitsorientierte Kunden und Vermittler für die Altersvorsorge bevorzugen. Bis Ende November 2015 wurden knapp 172.000 Verträge verkauft.

Auch 2016 werden verschiedene Vorsorgekonzepte von der Stärke des Sicherungsvermögens der Allianz Leben profitieren. So liegt bei Perspektive die gesamte Verzinsung der Sparanteile bei mindestens 4,0 Prozent (Vorjahr: 4,3 Prozent).

Klassische Verträge erhalten mindestens 3,7 Prozent (Vorjahr: 4,0 Prozent). In einem Umfeld historisch niedriger Zinsen und volatiler Kapitalmärkte ist eine Anpassung der Überschussbeteiligung unumgänglich. So erreichte das Zinsniveau 10-jähriger Bundesanleihen im April 2015 mit 0,2 Prozent einen historischen Tiefstand und liegt trotz einer moderaten Verbesserung der Zinssituation Ende November unter 0,5 Prozent.

„Die Lösung ‚Perspektive‘ ist der neue Klassiker. In der Niedrigzinsphase haben sicherheitsorientierte Kunden die Chance auf eine attraktive Rendite, ohne dabei auf wesentliche Sicherheiten für ihre Altersvorsorge verzichten zu müssen”, sagt Dr. Markus Faulhaber, Aktuar und Vorstandsvorsitzender der Allianz Leben.

Die Kosten für konventionelle Garantien, wie sie klassische Produkte kennzeichnen, seien hoch und schmälern die Rendite für die Kunden im Niedrigzinsumfeld erheblich.

Mit Allianz Leben der Niedrigzinsfalle entgehen

Versicherte können der Niedrigzinsfalle auch entgehen, indem sie sich für eines der weiteren innovativen Vorsorgekonzepte der Allianz Leben entscheiden, die am Kapitalmarkt oder an Indizes partizipieren. Neu hinzugekommen ist im Juli 2015 das Vorsorgekonzept ‚Komfort Dynamik‘, das auf chancenorientiertere Investments zielt – zum Beispiel Aktien, Unternehmensanleihen oder Anleihen von Schwellenländern.

Auf Grund ihrer weltweiten Kapitalanlageexpertise ist Allianz Leben ein starker Partner. Wenn 2016 neue Eigenmittelanforderungen im Rahmen der Aufsichtsregeln Solvency II in Kraft treten, wird Allianz Leben keine erleichternden Übergangsregelungen in Anspruch nehmen: durch die hohe Solvenzquote von rund 300 Prozent gewährleistet Allianz Leben auch in einem herausfordernden Kapitalmarktumfeld ein hohes Sicherheitsniveau für ihre Kunden.

Die gesamte Verzinsung ist attraktiv

Die gesamte Verzinsung bei Perspektive von 4,0 Prozent (Vorjahr: 4,3 Prozent) ergibt sich aus einer laufenden Verzinsung von 3,2 Prozent (Vorjahr: 3,5 Prozent), einem Schlussüberschuss sowie einem Sockelbetrag für die Beteiligung an den Bewertungsreserven von zusammen 0,8 Prozent (Vorjahr: 0,8 Prozent). Beim klassischen Produkt liegt die gesamte Verzinsung bei 3,7 Prozent (Vorjahr: 4,0 Prozent), die sich aus der laufenden Verzinsung von 3,1 Prozent (Vorjahr: 3,4 Prozent), dem Schlussüberschuss und dem Sockelbetrag für die Beteiligung an den Bewertungsreserven von weiteren 0,6 Prozent (Vorjahr: 0,6 Prozent) zusammensetzt.

Hohe Überschüsse auch für „Klassiker“

Klassische Verträge erhalten je nach Abschlusstermin einen garantierten Zinssatz von 1,25 bis zu 4 Prozent. Die im Durchschnitt aller Verträge gewährte Garantieverzinsung beläuft sich bei Allianz Leben aktuell auf 2,9 Prozent. Um langfristig die Zinsgarantien sicherstellen zu können, ist gesetzlich eine Zinszusatzreserve als Rückstellung in der Bilanz zu bilden. Diese kommt den Versicherten zugute und macht die Lebensversicherungsverträge noch sicherer.

Die Mittel für die Garantien erwirtschaften die Lebensversicherer insbesondere mit ihren Kapitalanlagen. Da die Unternehmen mehr Erträge erzielen als für die Garantien erforderlich sind, entstehen Überschüsse. An diesen Überschüssen werden die Versicherten traditionell über die laufende Überschussbeteiligung, die jährlich zugeteilt wird, sowie gegebenenfalls über einen Schlussüberschuss und einen Sockelbetrag für die Beteiligung an den Bewertungsreserven beteiligt. Kunden von Allianz Leben erhielten 2014 rund 94 Prozent am Gesamtertrag.

Einmalanlagen werden fair für das Kollektiv gefördert

Allianz Leben stellt bei Verträgen gegen Einmalbeitrag durch eine auf die längerfristige Bindung des Versicherten ausgerichtete Überschussbeteiligung sicher, dass es nicht zu einer unangemessenen Benachteiligung des übrigen Versicherungsbestandes kommt. Dafür werden für die Anfangsjahre eigene Überschussanteilsätze deklariert.

Dietmar Braun