Allianz erweitert Angebot im Bereich Alternatives

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Mit dem Allianz Structured Return bringt die Allianz einen Fonds auf den Markt, der unabhängig von der Marktentwicklung positive Renditen erwirtschaften und gleichzeitig das Verlustrisiko begrenzen soll.

Mit dem Allianz Structured Return erweitert Allianz Global Investors sein Angebot im Bereich Liquid Alternatives. Ziel des Fonds ist es, unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung positive Renditen zu erwirtschaften und gleichzeitig das Verlustrisiko zu begrenzen. Er ermöglicht, durch tägliche Liquidität und unterschiedliche Anlageklassen, sowohl bei privaten als auch bei institutionellen Anlegern einem breiten Anlegerkreis Zugang zu einem attraktiven, marktneutralen Ertragsprofil. Gemanagt wird der Fonds von Stephen Bond-Nelson und Greg Tournant, CIO US Structured Products. Die beiden sind bereits seit Dezember 2012 erfolgreich für den US-Markt verantwortlich. Deborah Zurkow, Head of Alternatives bei AllianzGI: „Die Strategie ist darauf ausgerichtet, Kunden das zu liefern, was sie am dringendsten benötigen: verlässliche Erträge für rentenähnliches Risiko. Außerdem lassen sich mit dem Fonds Kunden-Portfolios noch weiter diversifizieren. Nach der erfolgreichen Einführung der Structured Alpha Strategie in Europa freuen wir uns, dass wir unseren Kunden eine weitere Strategie anbieten können, die ihnen bei der Erreichung ihrer Renditeziele hilft.“

Anlagen in Alternatives immer beliebter

Eine Untersuchung von AllianzGI ergab, dass rund drei Viertel der befragten institutionellen Anleger bereits in Alternatives investiert haben. Als häufigster Grund wurde dabei die Diversifikation (30%) genannt. Weitere Gründe waren die geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen (25%) und die Chance, höhere Rendite als bei herkömmlichen Aktien- oder Rentenanlagen zu erzielen (14%). Für mehr als die Hälfte (57%) der Befragten spielen Liquid Alternatives eine wichtige Rolle bei der Portfoliokonstruktion. 56% sind zudem der Meinung, dass das Risiko-Rendite-Profil im Vergleich zu anderen Anlageklassen attraktiv ist.   „Wir nutzen eine Kombination aus Index Call- und Put-Optionen mit sorgfältig ausgewählten Ausübungspreisen- (Strike) und Fälligkeits-Profilen, um unabhängig von Marktphasen positive einstellige Renditen im mittleren Bereich zu erzielen. Dabei entsteht über einen längeren Zeithorizont aus Risikoperspektive ein Profil, das einem Anleiheportfolio ähnelt, ohne aber das damit verbundene Kredit-, Durations- oder Zinsänderungsrisiko zu beinhalten,“ erläutert Portfoliomanager Stephen Bond-Nelson. Zu diesem Zweck investiert der Fonds in den S&P500 Index. Er verkauft auf dieser Position gleichzeitig in-the-Money Call-Optionen und erhält dafür eine Optionsprämie. Weitere Call- und Put-Optionen werden zum Zweck der Diversifikation und des Risikomanagements beigemischt. Der Fonds soll in erster Linie Erträge aus dem Verkauf der Call-Optionen generieren, sich aber gleichzeitig an unterschiedliche Marktphasen anpassen. Alternative Anlagen (Alternatives) sind, neben Aktien, Anleihen und Multi Asset, eine der vier Säulen der globalen Investment-Plattform von AllianzGi. Die alternativen Anlagestrategien von AllianzGI haben zum Teil einen Track Record von über zehn Jahren und umfassen: Equity Long / Short, Merger Arbitrage, Options, Rohstoffe, Volatilität, Global Macro, Absolute Return Bonds, Private Debt, Infrastructure Debt und Infrastructure Equity. Insgesamt managt AllianzGI rund EUR 14 Mrd. (Stand 30. Juni 2016)  in liquiden und illiquiden Alternatives, davon rund EUR 4,7 Mrd. im Bereich Optionsstrategien. (ah)