„Alles drin, mehr geht nicht“

Foto: © PremiumCircle Deutschland GmbH

Das war das Motto des 9. VorsorgeFachForum, das trotz der Corona-Pandemie als ganztätige Präsenzveranstaltung durchgeführt werden konnte. Corona spielte auch thematisch eine Rolle.

Am 21. September lud die PremiumCircle Deutschland GmbH zum VorsorgeFachForum in den Mannheimer Rosengarten. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch ein ausgefeiltes Hygienekonzept. Die ca. 250 Teilnehmer erhielten in Vorträgen des langjährigen BGH-Präsidenten und Versicherungsombudsmanns Prof. Günter Hirsch, der Vorsitzenden Richterin am Hessischen Landessozialgericht Anne-Kathrin Deppermann-Wöbbeking und von PremiumCirle selbst einen umfassenden Einblick in die asymmetrisch volatilen Verhältnisse, die bei biometrischen Versicherungen zwischen Kunden und Versicherern bestehen. Durch die von Hendrik Scherer, Geschäftsführer der PremiumCircle Deutschland GmbH, dazu beispielhaft aufgeführte Kunden- und Vermittlerkorrespondenz unter dem Motto: vom „Souverän zum Bittsteller“ wurde erneut verdeutlicht, wie elementar wichtig für Kunden und Vermittler klare, verbindliche und verständliche Vertragswerke in der PKV und der BU-Versicherung sind. Dass das möglich ist, hat PremiumCircle gemeinsam mit der elipsLife in den neuen AVB der betrieblichen Arbeitskraftabsicherung unter Beweis gestellt, deren inhaltliche Ausgestaltung zusammen mit Lucas Müller, Vorstand der elipsLife, eindrucksvoll vorgestellt wurde.

Zudem stellte PremiumCircle die Ergebnisse zu der im Vorfeld der Veranstaltung bei 39 relevanten BU-Versicherern durchgeführten Umfrage zur aktuellen und mittelfristigen Risiko- und Leistungspolitik im Zusammenhang mit Corona vor. Dabei zeigte sich, dass bei 14 teilnehmenden Versicherern die Risiko- und Leistungspolitik aktuell unternehmensindividuell völlig indifferent ist. So werden bspw. bei einigen Versicherern Reisen in Risikogebiete als Verletzung von Obliegenheitspflichten gedeutet und könnten somit zur Leistungsablehnung führen.

Nikolaus Huss, Politikberater aus Berlin, zog eine kurze Zwischenbilanz zu politisch motiviertem Handeln am Beispiel der aktuellen Coronapolitik. Abgerundet wurden die Beiträge von Marco Deutschmann, der interessante Parallelen zwischen eigenem Erlebten in deutschen Gefängnissen und der Rolle als Kunde in der Versicherungswirtschaft zog. (ahu)